Markus Völter: omega tau – Wissenschaft und Technik

Ich bin …

markus_wisspod… Markus Völter und mache mit Nora Ludewig zusammen den omega tau Podcast. Bei omega tau geht’s um Wissenschafts- und Technikthemen: Physik, Biologie, Medizin, Fliegerei, Raumfahrt, Schiffe und andere große Maschinen. Wir interviewen Leute die auf dem betreffenden Gebiet – meist aus erster Hand – etwas zu erzählen haben, oder wir besuchen interessante Orte oder Dinge und nehmen dort auf. Unsere Episoden sind meistens zwischen 75 und 180 Minuten lang, damit wir uns mit dem Thema in sinnvoller Tiefe beschäftigen können … aber das ist auf dieser Seite ja nix besonderes. Besonders ist, dass wir deutsche und englische Episoden veröffentlichen, je nach Thema und Gast.

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Im richtigen Leben bin ich Softwareentwickler/-berater/-coach. Ich beschäftige mich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von Programmiersprachen für spezielle Anwendungsbereiche und den Werkzeugen dafür. Ich bin außerdem leidenschaftlicher Segelflieger, weswegen das Thema Fliegerei auch einen gewissen Schwerpunkt bei omega tau hat. Ich bin 42 Jahre alt, komme ursprünglich von der Ostalb und wohne in Stuttgart.
omega tau ist nicht mein erster Podcast; ich habe 2006 das Software Engineering Radio gegründet, und war auch am Heise Developer Podcast sowie an diversen Konferenz-Podcasts beteiligt (OOP, OOPSLA).


Ich mag das Medium, weil …

… ich als Geek mit den Mainstream-Medien nichts anfangen kann. Ich bin wie viele Podcast-Produzenten zunächst Podcasthörer gewesen. Angefangen hat es damals mit TWIT und Security Now, Podcasts die ich auch heute noch höre. Ich finde ausführliche Gespräche super, und im Mainstream haben die einfach keinen Platz mehr, vor allem nicht zu den Themen die mich interessieren.
Ich finde es gut, dass man Podcasts auch nebenbei hören kann (na gut, manche zumindest, bei anderen muss man sich konzentrieren :-)). Ich habe ca. 60 Podcasts abonniert, wovon ich ca. 10 treu und regelmäßig höre, die anderen nach Lust und Laune. Ich finde es auch schön, dass man die Stimme der Gäste hört, wodurch (gefühlt) eine andere Bindung zu der Person entsteht als wenn man nur liest. Das gilt insbesondere, weil zumindest die Podcasts, die ich höre, auch nicht „kaputtproduziert“ sind: es gibt auch Platz für Versprecher, Lacher, Verbesserungen und alles andere, was in einem normalen Gespräch so passiert.

Ich podcaste im wissenschaftlichen Bereich, weil …

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… mich die Themen interessieren! Durch omega tau habe ich schon so viele spannende Leute getroffen, das wäre ohne dieses Medium nie möglich gewesen. Ich konnte schon viele der Dinge tun, die ich schon seit meiner Kindheit tun wollte: in einer Lok mitfahren, im Airliner-Cockpit und Rettungshubschrauber mitfliegen, das größte optische Teleskop der Welt besuchen, auf nem Containerschiff und Hafenschlepper mitfahren … das muss man einfach mal gemacht haben.
Natürlich bin ich auch der Meinung, dass Wissenschaft und Technik einen zu geringen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben und dass Podcasts ein super Medium sind, um das zu ändern und so weiter und so fort. Aber im Endeffekt mach ich’s, weil es mir Türen öffnet.

Ich empfehle …

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… generell mal alles auf dieser Seite. Spezifischer: ich bin ein großer Fan von allem was Philip Banse macht: Medienradio, Küchenradio, Lage der Nation. Ich höre gerne Luftpost, Methodisch inkorrekt und vieles aus der Metaebene. Ich höre aber auch viel Englisches: der Airline Pilot Guy Podcast ist super cool, vor allem auch bzgl. der Community, die Jeff Nielsen aufgebaut hat. Ich höre sehr gerne Econtalk, und mag viele der langen Episoden der Tim Ferriss Show. Eine Sache liegt mir aber noch ganz speziell am Herzen: Mir fehlt ein Format, in dem ein paar (Segel-)Flieger im Stile der Freakshow rund um Themen der allgemeinen Luftfahrt podcasten. Deutschland braucht das.

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