Digitaler Humanismus – Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld

Podcast: Bytes und Geist

Erschienen: 23.04.2025
Dauer: 00:46:09

Folge 3 – Digitaler Humanismus – Julian Nida-Rümelin und Nathalie WeidenfeldWas unterscheidet den Menschen von Maschinen und künstlicher Intelligenz? In dieser Folge diskutieren der Philosoph Julian Nida-Rümelin und die Kulturwissenschaftlerin Nathalie Weidenfeld mit uns, warum wir einen digitalen Humanismus brauchen, der die Freiheit und Verantwortung des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Expert:innen erläutern, warum KI nicht denken kann und weshalb wir die kategoriale Differenz zwischen Mensch und Maschine bewahren müssen. Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld plädieren für eine weniger aufgeregte Debatte rund um KI-Themen. Aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz sehen sie einerseits als Herausforderung, betonen andererseits aber auch die Chancen, die sich beispielsweise für den Bildungsbereich ergeben.In ihrem vielbeachteten Buch »Was kann und darf künstliche Intelligenz? Ein Plädoyer für digitalen Humanismus« und in unserem Gespräch werfen die beiden zudem einen kritischen Blick auf die Darstellung von KI und Robotern in der Populärkultur. Für Nathalie Weidenfeld haben Roboter in Filmen eine metaphorische Funktion: Sie stehen für den Menschen – und ihre Fragen sind unsere Fragen.Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin ist Professor für Philosophie und Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Außerdem ist er Gastprofessor an verschiedenen ausländischen Hochschulen, Rektor der Humanistischen Hochschule in Berlin und einer der Direktoren am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation. 1998 wechselte er kurzzeitig in die Politik: Bis 2002 war er Kulturreferent der Landeshauptstadt München und in den Jahren 2001 und 2002 Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder. 2020 bis 2024 war Julian Nida-Rümelin außerdem stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrats.Dr. Nathalie Weidenfeld arbeitet seit 2017 als freie Autorin mit den Schwerpunkten Humanismus, künstliche Intelligenz und US-amerikanische Kulturpraktiken. Nach ihrem Schauspielstudium am Lee-Strasberg-Institute in New York und der Arbeit als Cutter-Assistentin studierte sie amerikanische Literatur und Kulturgeschichte sowie Komparatistik und promovierte 2005 zu modernen Erscheinungsformen puritanischer Kultur.Danach arbeitete sie als Drehbuchlektorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Theaterwissenschaftlichen Institut der LMU München.Weiterführende Links:Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld: Was kann und darf künstliche Intelligenz? Ein Plädoyer für digitalen Humanismus. Piper 2023. https://www.piper.de/buecher/was-kann-und-darf-kuenstliche-intelligenz-isbn-978-3-492-32046-7 Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld: Digital Humanism. Springer 2022 (Open Access, Englisch) https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-12482-2Stellungnahme »Mensch und Maschine« des Deutschen Ethikrats: https://www.ethikrat.org/publikationen/stellungnahmen/mensch-und-maschine/ »Bytes & Geist« auf Instagram: ⁠@bytes_und_geist⁠Hosts: Christina Costanza und Constantin PlaulKonzept, Produktion, Postproduktion & Artwork: ⁠Zum Staunen*⁠ – Wissen bewegt.Vermarktung: Zum Staunen* und ⁠Astrid Schicht⁠Wir danken der Evangelischen Kirche in Deutschland für die finanzielle Förderung von »Bytes & Geist« im Rahmen des ⁠Digitalinnovationsfonds⁠.


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "Digitaler Humanismus – Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld"

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