Podcast: Laberfach
Erschienen: 28.03.2025
Dauer: 2:13:20
In der Zwillings-Folge zur Nummer 67 ignorieren wir endlich mal vollumfänglich Westdeutschland. Wie ging es jenseits des »antifaschistischen Schutzwalls« zu und was las man dort gerne? Der Büchermarkt war verblüffend vielfältig - von gelenkter Pionier-Romantik bis in die »literarische Eiszeit«, über weibliches Schreiben zwischen Fließband und radikaler Subjektivität, bis hin zu Kinderbüchern, die v.a. kritische Botschaften an die Erwachsenen enthielten, eroberten sich die Autor*innen im Osten ihre Nischen. Kann man das heute noch mit Schüler*innen lesen...? Wenn ihr noch mehr zum Thema DDR und Ostdeutschland hören wollt, empfehlen wir diese Podcast-Folgen von WRINT: ➡️ Hier spricht Politikwissenschaftler Michael Lühmann über seine Jugend in Ostdeutschland und seine Forschung und Politik-Karriere dort ➡️Hier erzählt Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk über sein Buch »Freiheitsschock« und warum Ost und West wohl immer etwas verschieden bleiben werden Wir müssen uns gegenseitig zuhören! 💪🏻
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.
Podcast-Website: Episode "#72: Die Literatur der DDR, 1945-1990 (Epochen-Lexikon)"