#27: Die Wende vor der Haustür

Podcast: Regionalgeschichte auf die Ohren

Erschienen: 02.10.2026
Dauer: 00:19:07

Die Wende wird häufig als Geschichte von Ost und Westerzählt: Hier der Umbruch, dort die Beobachtung; Befreiung auf der einen, Beharrung auf der anderen Seite. Doch war es in der Nahaufnahme häufig sehr viel komplexer als zunächst gedacht.In dieser Folge sprechen Claudia Kemper und Christoph Lorke über ihren Sammelband Die Wende dezentralisieren. Transformationsgeschichte(n) aus regionaler Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Transformationszeit seit 1989/90 verändert darstellt, wenn man den Blick auf konkrete Regionen, lokale Akteur und unterschiedliche Konstellationen richtet.Die Beiträge des Bandes nehmen unter anderem Konversion, Bildungsinstitutionen, Umweltgeschichte, Tourismus und Rechtsextremismus in den Blick. Dabei zeigen sich Begegnungen, Konflikte und Kooperationen ebenso wie Beharrung, Irritationen und neue Aufbrüche. Auch westdeutsche Regionen geraten stärker in den Fokus: Nicht nur als statische Nachbarn der Veränderungen in Ostdeutschland, sondern als Räume, die selbst eigene Transformationsgeschichten entwickelten.Was bedeutet es also, die Wende zu „dezentralisieren“? Undwas wird sichtbar, wenn wir die vertraute Ost-West-Erzählung aufbrechen und stattdessen nach regionalen Verflechtungen, Machtverhältnissen und unterschiedlichen Erfahrungen fragen?Darüber sprechen Claudia Kemper und Christoph Lorke mitGreta Civis in der neuesten Folge von RadiO – Regionalgeschichte auf die Ohren. Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Fürdie technische Bearbeitung der Aufnahme wurde ebenfalls KI verwendet. Dies hatte keine Auswirkung auf Inhalte oder Aussagen.


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "#27: Die Wende vor der Haustür"

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