Podcast "BAdW-Cast"

Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit laufend neuen Folgen aus der Wissenschaft und zu unseren Veranstaltungen – vom Gesprächsabend bis zum Vortrag

Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit laufend neuen Folgen aus der Wissenschaft und zu unseren Veranstaltungen – vom Gesprächsabend bis zum Vortrag

Episoden: Neueste Episoden


Lebendiges Kulturgut: Archäozoologische Forschung zum alpinen Schaf

Schafe gehören zu den ersten Nutztieren des Menschen und geben Archäozoologinnen und Archäozoologen deshalb heute aufschlussreiche Einblicke in die allgemeinen Lebensumstände in der Vor-und Frühgeschichte. Simon Trixl ist Forschungsstipendiat an

Schafe gehören zu den ersten Nutztieren des Menschen und geben Archäozoologinnen und Archäozoologen deshalb heute aufschlussreiche Einblicke in die allgemeinen Lebensumstände in der Vor-und Frühgeschichte. Simon Trixl ist Forschungsstipendiat an der BAdW und widmet sich in seiner Arbeit diesem Sonderbereich der Archäologie. Interview vom 23.10.2020. Wer spricht: Dr. Simon Trixl analysiert Tierknochenfunde für verschiedene Projekte. Derzeit ist er Stipendiat an der BAdW und arbeitet dort für das Forschungsvorhaben Vergleichende Archäologie der römischen Alpen- und Donauländer, wo sein Fokus auf alpinen Schafen liegt. Er ist außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Tierärztlichen Fakultät des Lehrstuhls für Paläoanatomie, Deomestikationsforschung und der Geschichte der Tiermedizin der LMU München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen: die Archäozoologie der Eisen- und römischen Kaiserzeit, Archäozoologie des Alpenraumes und Tierdeponierungen. Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Foto: © Simon Trixl.Das Interview fand Corona-bedingt via Zoom statt. Wir bitten Mängel in der Tonqualität zu entschuldigen. Es erscheint parallel auch, leicht gekürzt, abgedruckt in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell. BAdW-Forschungsstipendien Die Bayerische Akademie der Wissenschaften fördert exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem Stipendium in Höhe von maximal 10.000,- € für die Dauer von drei bis sechs Monaten, deren Forschung von unmittelbarer Relevanz für eines der Akademieprojekte ist. Die Kriterien für eine Bewerbung sind: 1. eine herausragende Promotion sowie 2. eine Forschungsfrage, die im Zusammenhang mit einem Akademieprojekt steht. Die Akademie stellt während der Dauer des Stipendiums einen Arbeitsplatz zur Verfügung. > Zur Ausschreibung 2021

Erschienen: 24.02.2021
Dauer: 00:20:01

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Ich oder Wir: Prosozialität in Kindern

Was macht uns zu sozialen Wesen und birgt das sogar Vorteile? Wie kann man Kindern "Prosozialität" beibringen und welche Rolle spielen dabei Eltern oder Personen außerhalb der Familie? Darum geht es im neuen Podcast unserer Ad-Hoc-AG &quo

Was macht uns zu sozialen Wesen und birgt das sogar Vorteile? Wie kann man Kindern "Prosozialität" beibringen und welche Rolle spielen dabei Eltern oder Personen außerhalb der Familie? Darum geht es im neuen Podcast unserer Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte". Wer spricht: Prof. Dr. Fabian Kosse ist Professor für angewandte Ökonomie an der LMU München und arbeitet am Institute on Behavior and Inequality (briq) in Bonn. > Zur Homepage von Fabian Kosse Dr. Peter Schwardmann ist Verhaltensökonom und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU München. Er ist Mitglied im Jungen Kolleg der BAdW und forscht dort zur Selbstüberschätzung - mehr dazu im Podcast-Interview. Außerdem leitet er eine Nachwuchsforschungsgruppe, auch dazu mehr im Podcast "Können gezielte Informationen Menschen zu klimafreundlicheren Konsumentscheidungen bewegen?". Zudem ist Peter Schwardmann Mitglied in der Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte" der BAdW. > Zur BAdW-Personenseite von Peter Schwardmann > Zur Homepage von Peter Schwardmann Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber   Die Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte" Die im Jahre 2019 eingerichtete Ad-hoc-Gruppe „Zukunftswerte“ widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert, nämlich Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität. Die ad hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.Sprecher der Arbeitsgruppe sind Andrea Abele-Brehm (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse), Nicole J. Saam (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Freiheit und Sicherheit) und Michael F. Zimmermann (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Multikulturalität und Identität).> Zur Projektseite der Ad-Hoc-AG Zukunftswerte

Erschienen: 05.02.2021
Dauer: 00:27:56

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Deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel

Über deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel ist heute wenig bekannt. Auch im Wettstreit um den Erwerb von überseeischen Kolonialgebieten war das 1871 gegründete Deutsche Reich im europäischen Vergleich spät dran. Und doch

Über deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel ist heute wenig bekannt. Auch im Wettstreit um den Erwerb von überseeischen Kolonialgebieten war das 1871 gegründete Deutsche Reich im europäischen Vergleich spät dran. Und doch gab es schon früh verschiedene Akteure, die die Geisteshaltung in der deutschen Heimat prägten und den Weg für den deutschen Kolonialismus ebneten. Ein Gastbeitrag der Amerikanistin Dr. Heike Raphael-Hernandez in unserer Reihe "Erinnerungskultur". Zum Inhalt Deutsche Missionare und Forschungsreisende waren ebenso in den transatlantischen Sklavenhandel verwickelt, wie die Handels- und Geldhäuser der Fugger und Welser in Augsburg, der Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann in Hamburg oder die Brüder Baring in Bremen. Sie alle investierten in das lukrative Geschäft mit afrikanischen Sklav*innen. Abenteurer und Schriftsteller wie Balduin von Möllhausen, Friedrich Gerstäcker oder auch die Frauenrechtlerin und engagierte Gegnerin der Sklaverei, Mathilde Anneke beeinflussten mit ihren Schilderungen deutsche Vorstellungen von Afrikaner*innen. Selbst Anneke konnte sich bei allen guten Anliegen nicht vom weit verbreiteten Stereotyp eines - wie man heute sagen würde - White Saviors (= weißen Retters) lösen, der stets Schwarze aus Notlagen rettet, die dazu selbst nicht im Stande zu sein scheinen. Das alles geschah bereits bevor es eigene deutsche Kolonien gab und dennoch ist heute in der breiten Öffentlichkeit wenig darüber bekannt.   Wer spricht PD Dr. Heike Raphael-Hernandez lehrt und forscht in den American Studies der Universität Würzburg. Eines ihrer ausgewiesenen Forschungsgebiete ist die historische und gegenwärtige afrikanische Diaspora. Für das Projekt „Deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel und die Kolonialgeschichte Afrikas“ hat sie zusammen mit Studierenden der Uni Würzburg und der University of California at Merced ein Forschungsseminar über Black Lives Matter und Menschenrechte im globalen Kontext gestaltet. Zu Ihren weiteren Forschungsinteressen zählen: Black Atlantic Studies, past and present; Caribbean Studies; Global South Diasporas; Early Colonial Studies; Critical Race and Ethnicity Studies; Arab American Studies; Social Movements; American Poverty and Working Class Studies; Migration and Immigration; African Transnational Studies; Film Studies; Visual Culture; Popular Culture sowie Gender Studies   Mehr zum Thema Heike Raphael-Hernandez. Deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel. Bundeszentrale für politische Bildung vom 04.12.2015. "Zum Reichtum durch Sklavenhandel". Interview mit Heike Raphael-Hernandez. Der Spiegel vom 18.06.2020. Was Rassismus von Diskriminierung unterscheidet. Interview mit Heike Raphael-Hernandez. Main Post vom 14.06.2020. Gunnar Lammert-Türk. Sklavenhandel. Was hatte Deutschland damit zu tun? Deutschlandfunk Kultur vom 20.05.2020.    

Erschienen: 08.01.2021
Dauer: 00:31:06

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Wer war Martius?

Der Botaniker und Forschungsreisende Carl Friedrich Philipp Martius bereiste zwischen 1817 und 1820 gemeinsam mit dem Zoologen Johann Baptist Spix Brasilien. Über diese Reise und die gesammelten Berichte ist im November 2020 ein neues Buch von Dr. M

Der Botaniker und Forschungsreisende Carl Friedrich Philipp Martius bereiste zwischen 1817 und 1820 gemeinsam mit dem Zoologen Johann Baptist Spix Brasilien. Über diese Reise und die gesammelten Berichte ist im November 2020 ein neues Buch von Dr. Markus Wesche erschienen. Ein Gespräch über Martius' Leistungen für die Wissenschaft bis heute, aber auch seine Haltung zum Kolonialismus und Sklavenhandel sowie seinen Rassismus, entlang des Martius-Denkmals im botanischen Garten München-Nymphenburg, in unserer Reihe "Erinnerungskultur". Zum Inhalt Im Jahre 1817 unternahmen der Zoologe Spix und der Botaniker Martius im Auftrag von König Maximilian I. von Bayern eine Forschungsreise nach Brasilien. Die Sammlungen und Ergebnisse dieser Reise spielen bis heute eine wichtige Rolle in der Botanik und Zoologie, da manche Spezies heute nicht mehr existieren. Für ihre Verdienste wurden die beiden 1820, nach ihrer Rückkehr nach München, geadelt und zu Mitgliedern der Akademie ernannt. > Zum Akademie-Profil von Martius> Zum Akademie-Profil von Spix Im Botanischen Garten in München-Nymphenburg findet sich heute ein Denkmal für Martius, den großen Botaniker und ehemaligen Direktor des Alten Botanischen Gartens. Doch wenn man die ganze Geschichte zu seiner Reise hört, entspricht sie nicht mehr ganz dem Bild des ruhmreichen Forschers. Von Spix' Aufzeichnungen zur Reise ist heute wenig erhalten. Durch Martius' unzählige Briefe, die seine Eindrücke unterwegs unmittelbar beschreiben, insbesondere die Berichte an den König, haben wir heute aber nicht nur ein genaues Zeugnis der Umstände der Reise, es lässt sich auch Einiges über den Menschen Martius ablesen - seine Haltung zum Kolonialismus und Sklavenhandel in Brasilien, seinen offenen Rassismus oder seine Vorstellungen von "roher Natürlichkeit" indigener Menschen in Abgrenzung zur (europäischen) Zivilisation. Der Podcast orientiert sich dabei an Markus Wesches Buch "Zwei Bayern in Brasilien. Johann Baptist Spix und Carl Friedrich Philipp Martius auf Forschungsreise 1817 bis 1820", das im November 2020 erschienen ist. Die Briefe werden in diesem erstmals vollständig herausgegeben. Auch die Einflüsse auf Martius' Denken, wie die Theorien des Botanikers Carl von Linné oder des berühmten Philosophen und Akademiemitglieds Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling sind bei einer Annäherung an die Frage "Wer war Martius?" interessant. Auch in der Akademie gingen die Ansichten auseinander, erkennbar etwa an der Arbeit des Anatomen Samuel Thomas von Soemmerring und, dem entgegen, der Haltung von Johann Wolfgang von Goethe. Martius' Leistungen für die Wissenschaft sind unbestreitbar: "Die Ausbeute der Reise", so die Deutsche Biographie, "kam vollständig und unversehrt in München an und umfaßte, von Mineralien, Gesteinsproben und ethnographischen Gegenständen abgesehen, 85 Arten Säugetiere, 350 Arten Vögel, 130 Amphibien. 2700 Insekten, 50 Arachniden, 50 Crustaceen und 6500 Pflanzenarten. Die Pflanzensammlung war so reichhaltig, daß neben der in München verbliebenen Hauptsammlung noch Dupla an die Herbarien in Berlin, Wien, Petersburg, London (Brit. Museum), Leiden, Genf und Leipzig abgegeben werden konnten." Auch darunter waren jedoch zwei indigene Kinder: "Von insgesamt acht Kindern aus unterschiedlichen Völkern kamen letztlich nur zwei, Miranha und Juri, in München an [...] Die Kinder Juri und Miranha wurden auf die katholischen Namen Johannes und Isabella getauft und sollten nach hiesigen Vorstellungen erzogen werden. Sie blieben ihrer neuen Umgebung gegenüber aber teilnahmslos, wurden bald krank und starben im Alter von jeweils etwa 14 Jahren kurz nacheinander. Für die auf dem Alten Südfriedhof gelegene Grab­stätte schuf Johann Baptist Stiglmaier (1791-1844) im Auftrag von Königin Karoline (1776-1841) ein Reliefbild, das die Kinder zeigt, denen der kalte Nordwind 'Borea' die Lebensgeister ausbläst." Vgl. Markus Riederer. "Carl Friedrich Philipp von Martius (1794-1868). Ein bayerischer Tropenforscher des 19. Jahrhunderts." In: Dieter Willoweit (Hrsg.) Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. C.H. Beck, München 2009, S. 77. Das Grabrelief der beiden verstorbenen Kinder findet sich heute im Münchner Stadtmuseum. Das Martius-Denkmal steht weiterhin im botanischen Garten in München-Nymphenburg. Dessen langjährige Direktorin Prof. Dr. Susanne S. Renner gibt im Podcast Auskunft über das Denkmal und den Umgang mit diesem im Sinne der Erinnerungskultur. Wie erfasst einen Menschen wie Martius? Wie soll man sich an ihn erinnern?   Wer spricht: Dr. Markus Wesche ist Historiker und Philologe. Nach dem Studium (Geschichte, Mittellatein und Germanistik) in Bonn und München arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dort betrieb er die Digitalisierung der Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters. Prof. Dr. Susanne S. Renner, Professorin für Systematische Botanik und Mykologie an der LMU München und Direktorin des Botanischen Gartens München-Nymphenburg, seit Kurzem im Ruhestand, ist ordentliches Mitglied der BAdW und Vizepräsidentin. Der kurze Wortbeitrag des Historikers und Afrikawissenschaftlers Prof. Dr. Jürgen Zimmerer von der Universität Hamburg, entstammt unserer Online-Veranstaltung "In Stein gemeißelt? Erinnerungskultur im öffentlichen Raum" vom 2.12.2020, die Sie ebenfalls (als Video) in unserer Mediathek finden. Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation an der BAdW, Foto: Martius-Denkmal im Botanischen Garten München-Nymphenburg.   Mehr zum Thema Markus Wesche. In den Palmen wirst du auferstehen. Beitrag über die Brasilienreise in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" (1/2019) Dietmar Willoweit (Hrsg.) unter Mitarbeit von Ellen Latzin: Denker, Forscher und Entdecker. Eine Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in historischen Porträts. C.H. Beck, München 2009, Open Access - Der Beitrag zu Martius, von Markus Riederer, findet sich auf S. 69-86. Dietmar Willoweit (Hrsg.) unter Mitarbeit von Tobias Schönauer: Wissenswelten. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die wissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Ausstellungen zum 250-jährigen Jubiläum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Katalog. München 2009. Tobias Schönauer. Faszinierende Wissenswelten. Beitrag in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" (1/2009) Das Denken dekolonisieren. Rassismus bei Immanuel Kant. Deutschlandfunk Kultur vom 13.09.2020. Prof. Dr. Jürgen Zimmerer: „Humboldt, und was nun? Humboldt Forum, koloniale Amnesie und aktuelle Identitätsdebatten“ - Video zur Ringvorlesung, Universität Hamburg, vom 4.11.2019 Jürgen Zimmerer. Expansion und Herrschaft: Geschichte des europäischen und deutschen Kolonialismus. Bundeszentrale für politische Bildung. 23.12.2012.

Erschienen: 16.12.2020
Dauer: 01:33:18

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Das Max Weber-Jahr 2020 im Rückblick

Das Max Weber-Jahr 2020, zum 100. Todestag des Soziologen und zum Abschluss der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG), lief dank der Corona-Pandemie ganz anders als geplant. Dennoch gab es viele erfreuliche Anlässe und schöne Beiträge. Dieser Podcast zieh

Das Max Weber-Jahr 2020, zum 100. Todestag des Soziologen und zum Abschluss der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG), lief dank der Corona-Pandemie ganz anders als geplant. Dennoch gab es viele erfreuliche Anlässe und schöne Beiträge. Dieser Podcast zieht ein Resümee. Wer spricht: Dr. Edith Hanke ist Generalredaktorin der Max-Weber-Gesamtausgabe. Interview: Dr. Isabel Leicht, Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: Carola Ott. Zum Inhalt Bevor die Pandemie das Jahr dominierte, lief 2020 in der BAdW als "Max Weber-Jahr": Zum 100. Todestag des Soziologen und zum Abschluss der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) waren eine Ausstellung, Feierlichkeiten und ein umfangreiches Vortragsprogramm geplant. Vieles davon lief anders als geplant, aber durchaus erfolgreich: Über 17.000 Besuche verzeichnete allein der virtuelle Ausstellungsrundgang. Im Podcast resümiert Edith Hanke, Generalredaktorin der MWG, das Max Weber-Jahr, den erfolgreichen Projektabschluss nach 45 Jahren Editionsarbeit und gibt einen Ausblick auf die digitale Zukunft der MWG.    

Erschienen: 27.11.2020
Dauer: 00:30:54

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Manfred Flieger über eine besondere Chronik des Thesaurus

Dr. Manfred Flieger, wissenschaftlicher Sekretär des Thesaurus linguae Latinae, berichtet über den Einfluss vorangegangener Thesauristen auf die Arbeit heute und Teamwork im "Schatzhaus des antiken Lateins".

Dr. Manfred Flieger, wissenschaftlicher Sekretär des Thesaurus linguae Latinae, berichtet über den Einfluss vorangegangener Thesauristen auf die Arbeit heute und Teamwork im "Schatzhaus des antiken Lateins". Wer spricht: Dr. Manfred Flieger ist wissenschaftlicher Sekretär im Thesaurus linguae Latinae. Interview: Dr. Isabel Leicht, Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: Myrzik und Jarisch.  Das Lieblingsstück erscheint parallel in gekürzter Fassung auch in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell. Dieser Podcast ist das dazugehörige Interview. Mehr zum Thesaurus linguae Latinae > Zum Film "Aus unserer Forschung: Der Thesaurus linguae Latinae" > Zum Artikel "Im Weinberg der Lexikographie" von Prof. Kathleen M. Coleman in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell (Heft 2/2019, Ausgabe 68)

Erschienen: 27.11.2020
Dauer: 00:31:22

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Ich und Wir: Schulen sollen Eigennutz und Gemeinsinn fördern

Wie kann man Eigennutz und Gemeinschaftssinn lehren? Wo liegen die Unterschiede zwischen Schultypen oder in verschiedenen Bundesländern? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Annette Scheunpflug von unserer Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte".

Wie kann man Eigennutz und Gemeinschaftssinn lehren? Wo liegen die Unterschiede zwischen Schultypen oder in verschiedenen Bundesländern? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Annette Scheunpflug von unserer Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte". Wer spricht: Prof. Dr. Annette Scheunpflug ist Professorin für allgemeine Pädagogik an der Universität Bamberg und ordentliches Mitglied der BAdW. Verena Utikal ist Verhaltensökonomin, Beraterin und Moderatorin. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto:depositphoto.   Die Ad-Hoc-Arbeitsgruppe Zukunftswerte Die im Jahre 2019 eingerichtete Ad-hoc-Gruppe „Zukunftswerte“ widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert, nämlich Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität. Die ad hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.Sprecher der Arbeitsgruppe sind Andrea Abele-Brehm (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse), Nicole J. Saam (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Freiheit und Sicherheit) und Michael F. Zimmermann (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Multikulturalität und Identität). > Zur Projektseite der Ad-Hoc-AG Zukunftswerte    

Erschienen: 27.11.2020
Dauer: keine Angabe

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Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Die Energiewende in Deutschland und der Welt könnte maßgeblich mit Wasserstoff in Verbindung stehen. Anders als Verbrennungsmotoren kommen Motoren auf Wasserstoffbasis ganz ohne klimaschädliche Emissionen aus. Was am Ende übrig bleibt - ist Wasse

Die Energiewende in Deutschland und der Welt könnte maßgeblich mit Wasserstoff in Verbindung stehen. Anders als Verbrennungsmotoren kommen Motoren auf Wasserstoffbasis ganz ohne klimaschädliche Emissionen aus. Was am Ende übrig bleibt - ist Wasser. Peter Wasserscheid, Professor für Chemische Reaktionstechnik, gibt Einblicke in eine Zukunftstechnologie. Interview vom 29.07.2020. Prof. Dr. Peter Wasserscheid ist Inhaber des Lehrstuhls für Chemische Reaktionstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg und Direktor des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien, er ist außerdem ordentliches Mitglied der BAdW. Das Interview führt Dr. Eve Tsakiridou. Die freie Journalistin hat nach einem Studium der Biologie und Philosophie im Bereich Hirnforschung promoviert. Ihre Schwerpunkte sind heute Technologie und Wissenschaft. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: Kurt Fuchs/BAdW.> Zum Beitrag in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell Mehr zu Peter Wasserscheid > Zum Video "Neue Mitglieder 2019: Prof. Dr. Peter Wasserscheid"

Erschienen: 26.11.2020
Dauer: 00:43:26

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Erinnerungskultur in Spanien

Wie gedenkt man in Spanien der Franco-Diktatur und wie unterscheidet sich dies von der Aufarbeitung der NS-Zeit in Deutschland? Der Historiker Carlos Collado Seidel berichtet in seinem Gastbeitrag über das Erinnern und das Vergessen über Generation

Wie gedenkt man in Spanien der Franco-Diktatur und wie unterscheidet sich dies von der Aufarbeitung der NS-Zeit in Deutschland? Der Historiker Carlos Collado Seidel berichtet in seinem Gastbeitrag über das Erinnern und das Vergessen über Generationen und politische Lager hinweg. Der Podcast ist Teil unserer Reihe "Erinnerungskultur". Wer spricht: apl. Prof. Dr. Carlos Collado Seidel ist außerplanmäßiger Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkte zählen die Geschichte des Spanischen Bürgerkriegs, der Franco-Diktatur und der deutsch-spanischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert, außerdem vergleichende Diktatur- und Nationalismus-Forschung, Hymnen und Lieder als Symbole kollektiver Identität sowie gesellschaftliche Aufarbeitung von Gewaltregimes. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Bild: Reiterdenkmal Diktator Francisco Franco, wurde in seiner Geburtsstadt vom zentralen Platz entfernt Ferrol, Autonome Region, Galicien, Provinz A Coruña, Spanien, Europa - Bild-ID: 4327832 © imageBROKER.com / hwo. Zur Veranstaltung "In Stein gemeißelt? Erinnerungskultur im öffentlichen Raum" am 2.12.20 Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung ausschließlich im Livestream direkt auf unserer Startseite www.badw.de statt! Der Sturz eines Sklavenhändlerdenkmals in Bristol, Diskussionen über die Berliner U-Bahn-Haltestelle Mohrenstraße oder die geköpfte Kolumbus-Statue in Boston: Die Black Lives Matter-Bewegung hat einen postkolonialen Bildersturm ausgelöst. Die Diskussion über Straßennamen und Denkmäler wurde auch hierzulande neu entfacht. Das wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? An wen und was wollen wir im öffentlichen Raum erinnern? Vortragende: Prof. Dr. Teresa Koloma Beck (Universität der Bundeswehr München); Dr. Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München); Prof. Dr. Jürgen Zimmerer (Universität Hamburg)Moderation: Dr. Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung) > Zur Veranstaltungsseite mit Flyer

Erschienen: 25.11.2020
Dauer: 00:17:14

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Einzelleistung oder Teamarbeit: Wie gelingt Innovation?

Was bringt Teams voran? Welchen Einfluss hat die Diversität von Teams auf deren Erfolge? Die Verhaltensökonomin und Moderatorin Verena Utikal spricht mit Prof. Dr. Monika Schnitzer, Professorin für Volkswirtschaftslehre, über Innovation in der Ar

Was bringt Teams voran? Welchen Einfluss hat die Diversität von Teams auf deren Erfolge? Die Verhaltensökonomin und Moderatorin Verena Utikal spricht mit Prof. Dr. Monika Schnitzer, Professorin für Volkswirtschaftslehre, über Innovation in der Arbeitswelt. Ein Podcast unserer Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte". Prof. Dr. Monika Schnitzer hat den Lehrstuhl für Komparative Wirtschaftsforschung an der LMU München inne und ist ordentliches Mitglied der BAdW. Dr. Verena Utikal ist Verhaltensökonomin, Beraterin und Moderatorin. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.   Die Ad-Hoc-Arbeitsgruppe Zukunftswerte Die im Jahre 2019 eingerichtete Ad-hoc-Gruppe „Zukunftswerte“ widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert, nämlich Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität. Die ad hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.Sprecher der Arbeitsgruppe sind Andrea Abele-Brehm (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse), Nicole J. Saam (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Freiheit und Sicherheit) und Michael F. Zimmermann (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Multikulturalität und Identität). > Zur Projektseite der Ad-Hoc-AG Zukunftswerte

Erschienen: 20.11.2020
Dauer: 00:17:58

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