Podcast "BAdW-Cast"

Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit laufend neuen Folgen aus der Wissenschaft und zu unseren Veranstaltungen – vom Gesprächsabend bis zum Vortrag

Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit laufend neuen Folgen aus der Wissenschaft und zu unseren Veranstaltungen – vom Gesprächsabend bis zum Vortrag

Episoden: Neueste Episoden


Können gezielte Informationen Menschen zu klimafreundlicheren Konsumentscheidungen bewegen?

Seit 1. Juli 2020 gibt es im Jungen Kolleg der BAdW zum ersten Mal zwei Nachwuchsgruppen. Beide Forschergruppen beschäftigen sich damit, wie man CO2-Emissionen reduzieren kann. Peter Schwardmanns Nachwuchsgruppe beschäftigt sich mit der „Rolle vo

Seit 1. Juli 2020 gibt es im Jungen Kolleg der BAdW zum ersten Mal zwei Nachwuchsgruppen. Beide Forschergruppen beschäftigen sich damit, wie man CO2-Emissionen reduzieren kann. Peter Schwardmanns Nachwuchsgruppe beschäftigt sich mit der „Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen“. Ein Kurzinterview. Dr. Peter Schwardmann studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Kapstadt und wurde 2014 an der Toulouse School of Economics promoviert. Seitdem arbeitet er am Seminar für Wirtschaftstheorie der LMU München. 2017 wurde er Mitglied im Jungen Kolleg.> Zur Nachwuchsgruppe "Die Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen" > Zur Nachwuchsgruppe "Kontrolle des Ladungstransports in mehrschichtigen Halbleiterelektroden für selektive CO2 Reduktion" (Leitung: Dr. Johanna Eichhorn) > Zur Pressemitteilung... Mehr zu Peter Schwardmann > Zur BAdW-Personenseite von Peter Schwardmann > Persönliche Seite mit Publikationsliste > Zum Podcast "Fokus: Peter Schwardmann zu Selbstüberschätzung" (Forschungsvorhaben im Jungen Kolleg der BAdW)

Erschienen: 09.07.2020
Dauer: 00:03:48

Podcast-Webseite: Episode "Können gezielte Informationen Menschen zu klimafreundlicheren Konsumentscheidungen bewegen?"


Lungenforschung auf dem Superrechner

Bei schweren Verläufen müssen Covid-19-Patienten oft künstlich beatmet werden. Dies ist mit einigen Risiken verbunden. Akademiemitglied Wolfgang A. Wall und sein Team haben jedoch ein digitales Modell der Lunge entwickelt, um die Belastung und eve

Bei schweren Verläufen müssen Covid-19-Patienten oft künstlich beatmet werden. Dies ist mit einigen Risiken verbunden. Akademiemitglied Wolfgang A. Wall und sein Team haben jedoch ein digitales Modell der Lunge entwickelt, um die Belastung und eventuelle Schäden durch künstliche Beatmung zu minimieren und die Überlebenschance zu erhöhen. Bild: Jakob Richter, Ebenbuild, TUM. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang A. Wall hat den Lehrstuhl für Numerische Mechanik an der TU München inne und ist ordentliches Mitglied der BAdW. > Zur Personenseite von Prof. Wall bei der BAdW Dieter Kranzlmüller ist Professor für Informatik an der LMU München, Leiter des Leibniz-Rechenzentrums und außerordentliches Mitglied der BAdW> Zur Personenseite von Prof. Kranzlmüller bei der BAdW Sabrina Schulte ist Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Leibniz-Rechenzentrum. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.

Erschienen: 29.06.2020
Dauer: keine Angabe

Podcast-Webseite: Episode "Lungenforschung auf dem Superrechner"


Psychische Folgen der Coronakrise

Die Corona-Pandemie gehört nun schon seit einigen Monate zu unserem Alltag und hat seitdem Politik und Gesellschaft anhaltend beschäftigt. Zeit für ein erstes Resümee: Wie haben verschiedene Menschen das Geschehen verarbeitet? Woher rühren Versc

Die Corona-Pandemie gehört nun schon seit einigen Monate zu unserem Alltag und hat seitdem Politik und Gesellschaft anhaltend beschäftigt. Zeit für ein erstes Resümee: Wie haben verschiedene Menschen das Geschehen verarbeitet? Woher rühren Verschwörungstheorien, Anti-Corona-Demonstrationen und was kann die Politik tun, um die Kommunikation mit der Bevölkerung zu verbessern? Prof. Dr. Dieter Frey ist Sozialpsychologe, Leiter des Center for Leadership and People Management der LMU München und ordentliches Mitglied der BAdW. Moderation: Jeanne Turczynski (BR), Podcast Intro: Dr. Laura Räuber> Zum Podcast "Fokus: Je schlechter die Führung, desto höher die Krankheitsquote" (Podcast zum Thema Burnout mit Dieter Frey)   Zur Vortragsreihe Zivilisationskrankheiten Die Vortragsreihe "Zivilisationskrankheiten", an der auch Prof. Frey beteiligt ist, kann auf Grund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgehend in der BAdW stattfinden. Stattdessen setzen wir sie durch eine Podcast Reihe fort. > Zum Podcast "Covid-19 und das Herz" mit Prof. Dr. Stefan Kääb > Zum Podcast "Diabetes Typ-2: Forschung für maßgeschneiderte Medizin" mit Prof. Dr. Matthias Tschöp    

Erschienen: 27.06.2020
Dauer: keine Angabe

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emtpy

 

Erschienen: 04.06.2020
Dauer: keine Angabe

Podcast-Webseite: Episode "emtpy"


Wissenschaft als Beruf

Max Weber kam am 7. November 1917 auf Einladung der Freien Studentenschaft nach München. Seine Rede „Wissenschaft als Beruf“, kurz vor dem vierten Kriegswinter gehalten, ist eine nüchterne Vermessung der Berufschancen und der Grenzen wissenscha

Max Weber kam am 7. November 1917 auf Einladung der Freien Studentenschaft nach München. Seine Rede „Wissenschaft als Beruf“, kurz vor dem vierten Kriegswinter gehalten, ist eine nüchterne Vermessung der Berufschancen und der Grenzen wissenschaftlicher Aussagefähigkeit. Noch viel mehr ist sie eine kritische Reflexion über die Bedeutung der Wissenschaft in der modernen Kultur. Indem wir prinzipiell alles wissen können, trägt die Wissenschaft entscheidend zur „Entzauberung der Welt“ bei und ist somit ein treibender Motor für die Rationalisierung aller Lebensbereiche. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Kampf um Drittmittel, Plagiatsvorwürfe – das sind die Negativschlagzeilen, wenn es heute um Wissenschaft geht. Das Image der Wissenschaft in unserer Gesellschaft ist angekratzt, der Beruf des Wissenschaftlers wenig attraktiv. Und dennoch sind die Erwartungen hoch: Wissenschaftler sollen beraten, überzeugende und eindeutige Lösungen zu aktuellen Fragen wie Migration, Abrüstung, Klimawandel oder Brexit präsentieren und Orientierungswissen bieten. Max Weber kam am 7. November 1917 auf Einladung der Freien Studentenschaft nach München. Seine Rede „Wissenschaft als Beruf“, kurz vor dem vierten Kriegswinter gehalten, ist eine nüchterne Vermessung der Berufschancen und der Grenzen wissenschaftlicher Aussagefähigkeit. Noch viel mehr ist sie eine kritische Reflexion über die Bedeutung der Wissenschaft in der modernen Kultur. Indem wir prinzipiell alles wissen können, trägt die Wissenschaft entscheidend zur „Entzauberung der Welt“ bei und ist somit ein treibender Motor für die Rationalisierung aller Lebensbereiche. „Wissenschaft als Beruf“ ist ein einzigartiges kulturgeschichtliches Dokument und ein herausragender wissenschaftssoziologischer Referenztext, der auch nach 100 Jahren immer noch erfrischend und schonungslos zum Nachdenken über Wissenschaft als Beruf(ung) und den Stellenwert der Wissenschaft in unserer heutigen Zeit einlädt.

Erschienen: 25.05.2020
Dauer: keine Angabe

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Corona in den USA: Eine Betrachtung der Krise aus transatlantischer Perspektive

 

Erschienen: 06.05.2020
Dauer: keine Angabe

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Fokus: Je schlechter die Führung, umso höher die Krankheitsquote

Burnout zeigt sich in Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten, und Führungskräfte haben entscheidenden Einfluss auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter, weiß der Sozialpsychologe Dieter Frey. Ein Gespräch über gute Führu

Burnout zeigt sich in Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten, und Führungskräfte haben entscheidenden Einfluss auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter, weiß der Sozialpsychologe Dieter Frey. Ein Gespräch über gute Führung, Prävention und Motivation in der Arbeitswelt. +++ Wegen der Corona-Pandemie kann die im Podcast erwähnte Vortragsreihe "Zivilisationskrankheiten", an der auch Prof. Dr. Frey mit seinem Vortrag "Burnout: Ursachen, Prävention, Rehabilitation" beteiligt ist, bis auf Weiteres nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns zeitnah um eine digitale Alternative. Hier halten wir Sie weiter auf dem Laufenden, bspw. wann der Publikumsverkehr wieder aufgenommen wird und wann wir den Veranstaltungsbetrieb fortsetzen können +++ "Lerne Nein zu sagen! Betreibe Ursachenanalyse: Warum bin ich überfordert? Wo kann ich priorisieren? In einem exzellenten Team arbeiten mündige Mitarbeiter, die artikulieren, wenn sie überfordert sind." Prof. Dr. Dieter Frey sieht die Zivilisationskrankheit Burnout in der Verantwortung jedes oder jeder Einzelnen - doch genauso sehr bei den Führungskräften. Gute Kommunikation, aber auch Teamwork sind der Schlüssel. Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Foto: Armin Smailovic.Das Interview gibt es, leicht gekürzt, parallel zum Podcast auch in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" zum Nachlesen. > Zum Beitrag in der Zeitschrift Prof. Dr. Dieter Frey ist Sozialpsychologe, Leiter des Munich Center for Leadership und People Management der LMU München und Mitglied der BAdW. Er forscht zu Führungsstilen in Unternehmen, zur Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu Entscheidungsfindung, Zivilcourage sowie Kreativität und Innovation. > Zur BAdW-Personenseite von Dieter Frey

Erschienen: 21.04.2020
Dauer: keine Angabe

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Forschung: Ein paar Gramm Boden sind ein riesiger Lebensraum

Wie wir mit Böden umgehen, hat Auswirkungen aufs Klima - Ingrid Kögel Knabner im Gespräch über Grasland, Reisanbau und die Schwierigkeit, Politiker von der Bedeutung der Böden zu überzeugen.  

Wie wir mit Böden umgehen, hat Auswirkungen aufs Klima - Ingrid Kögel Knabner im Gespräch über Grasland, Reisanbau und die Schwierigkeit, Politiker von der Bedeutung der Böden zu überzeugen. Ingrid Kögel-Knabner, Professorin für Bodenkunde an der TU München, hat für ihre Forschung zur Speicherung von Kohlenstoffen im Boden den Deutschen Umweltpreis erhalten. Ihre Forschungserkenntnisse sind wichtig fürs Klima, da "der Boden dadurch, dass er jedes Jahr organische Substanz in Form von Humus aufnimmt, auch im Gleichgewicht mit dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre steht. Die Menge an Kohlenstoff, die im Boden als organische Substanz gebunden ist, ist wesentlich höher – mindestens zwei- bis dreimal höher – als der CO₂-Pool in der Atmosphäre. Und das wiederum bedeutet, dass wir durch die Art und Weise, wie wir mit Böden umgehen, den CO₂-Gehalt der Atmosphäre verändern können: Wir erhöhen ihn, wenn wir wenig organische Substanz im Boden speichern, und wir verringern ihn, wenn wir viel organische Substanz im Boden speichern." Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Foto: TU München/Astrid Eckert Das Interview gibt es parallel zum Podcast auch in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" zum nachlesen. > Zum Beitrag in der Zeitschrift Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner ist ordentliches Mitglied der BAdW und Mitglied des BAdW-Forums Ökologie. 2019 erhielt sie für ihre Forschung den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den höchstdotierten Umweltpreis Europas. Ihre wissenschaftliche Arbeit, so die Begründung, zeige „die immense Bedeutung des Bodens als Wasser- und Nährstoffspeicher, Lebensspender, Schadstofffilter und Garant für die Welternährung“.> Zur BAdW Personenseite von Ingrid Kögel-Knabner

Erschienen: 21.04.2020
Dauer: keine Angabe

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Grippe, Pest und Cholera - Seuchen in der Geschichte

Die Corona-Pandemie konfrontiert unsere Gesellschaft mit ganz neuen Erfahrungen und Herausforderungen. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass vorangegangene Seuchen in der Bevölkerung ganz ähnliche Verhaltensweisen und Schutzvorkehrungen herv

Die Corona-Pandemie konfrontiert unsere Gesellschaft mit ganz neuen Erfahrungen und Herausforderungen. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass vorangegangene Seuchen in der Bevölkerung ganz ähnliche Verhaltensweisen und Schutzvorkehrungen hervorriefen. Was können wir daraus lernen? Ein Gespräch mit dem Medizinhistoriker Michael Stolberg vom BAdW-Projekt Frühneuzeitliche Ärztebriefe. Die großen Seuchen der Geschichte gelten heute größtenteils als bezwungen, doch wie verheerend waren sie zu ihren jeweiligen Hochzeiten und wie haben sie das gesellschaftliche Leben beeinflusst? Verschwörungetheorien oder soziale Isolation gab es damals wie heute. Könnte ein Blick zurück also dabei helfen,     Michael Stolberg hat den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg inne und ist Projektleiter des BAdW-Projekts „Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums“.

Erschienen: 17.04.2020
Dauer: keine Angabe

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Lieblingsstück: Edith Hanke über Max Webers Notizen zu "Politik als Beruf"

Das Original war 30 Jahre lang verschwunden und der Wissenschaft standen nur Kopien zur Verfügung: Max Webers Notizen zu seiner berühmten Rede "Politik als Beruf". Die Politikwissenschaftlerin Edith Hanke vom BAdW-Projekt Max Weber-Gesamt

Das Original war 30 Jahre lang verschwunden und der Wissenschaft standen nur Kopien zur Verfügung: Max Webers Notizen zu seiner berühmten Rede "Politik als Beruf". Die Politikwissenschaftlerin Edith Hanke vom BAdW-Projekt Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) über dessen Gesinnungs- und Verantwortungsethik, Leidenschaft und Augenmaß. "An einem kalten Winterabend in düsterem schmalen Saal“ hielt Max Weber 1919 seine berühmt gewordene Rede „Politik als Beruf“ vor Münchner Studenten. Doch was wurde aus seinen Notizen dazu und was macht diese Rede so nachhaltig bedeutsam? Um das und mehr geht es im Interview und parallel dem "Lieblingsstück" in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell". Interview: Dr. Isabel Leicht, Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: Myrzik und Jarisch. Dr. Edith Hanke ist Generalredaktorin der Max Weber-Gesamtausgabe. > Zur Personenseite von Dr. Edith Hanke bei der BAdW > Zum Projekt Max Weber-Gesamtausgabe   Das könnte Sie auch interessieren > Zum Podcast "Lieblingsstück: Marcus Zagermann über eine Gewandspange mit Geschichte" vom 11.10.2019 > Zum Podcast "Lieblingsstück: Mirjam Goeth über die Grabplatte von Peter von Altenhaus" vom 12.06.2019 > Zum Podcast "Lieblingsstück: Bernhold Schmid über den Mielich-Codex" vom 16.04.2019

Erschienen: 07.04.2020
Dauer: keine Angabe

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