Podcast: BAdW-Cast
Erschienen: 23.07.2020
Dauer: keine Angabe
Im Interview spricht die Historikerin Mirjam Zadoff u.a. darüber, wie Mechanismen der Ausgrenzung im Nationalismus auch heute wieder verwendet werden und welche Relevanz die Erinnerungskultur für unsere heutigen Demokratien hat. Dabei geht es dann auch um eine Frage, die derzeit global diskutiert wird: Wie soll man mit Denkmälern, Straßennamen und Gebäuden umgehen, die auf Kolonialismus, Sklaverei und Terrorregime verweisen? Prof. Dr. Mirjam Zadoff leitet seit 2018 das NS-Dokumentationszentrum, davor war sie seit 2014 Associate Professor am Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhl für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington. Die Historikerin wurde an der LMU München mit der Arbeit "Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne" promoviert, ihre Habilitationsschrift befasst sich mit dem Leben des Werner Scholem ("Der Rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem"). Dr. Isabel Leicht ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der BAdW und Historikerin mit einem Schwerpunkt auf lokalen Erinnerungskulturen in Deutschland nach 1945. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Bild: Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin, Direktorin des NS-Dokumentationszentrum München © Orla Connolly
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.