Wittgensteins Ende der Philosophie

Worüber man podcasten kann, darüber muss man podcasten

Podcast: Das Neue Berlin

Erschienen: 05.10.2018
Dauer: 01:45:40

Wir haben schon öfter behauptet, dass es mit den Fakten und dem Wissen über sie nicht so einfach ist, wie es der Alltag glauben macht. Die intellektuellen Traditionen auf die wir uns dabei beziehen, sind hybrid, vielschichtig und unübersichtlich. An kaum einem Philosophen lassen sich die Schwierigkeiten einer streng empiristischen, streng positivistischen Weltsicht besser nachvollziehen als an der Ludwig Wittgensteins. Mit seinem Tractatus schuf er ein Werk vollendeter Klarheit, in dem der Naturwissenschaft ein strenges logisches Fundament gegeben wurde und die Philosophie endgültig ihre Schuldigkeit getan hatte. 32 Jahre später erschien seine Philosophische Untersuchungen, die alles wieder zum Einsturz brachte. Unser Gast Felix hilft uns zu verstehen, welche Unordnung Wittgenstein in der Philosophie angerichtet hat. Was kann Philosophie nach Wittgenstein noch sein? Welchen Beitrag kann sie leisten zu unserem Wissen von den Dingen? Oder bedeutet Wittgenstein eigentlich das Ende der Philosophie (wie wir sie kannten)?


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "Wittgensteins Ende der Philosophie"

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