Podcast "Der Wirtschaftspodcast"

Im ECONtribute Wirtschaftspodcast beleuchten wir monatlich die spannendsten Themen aus der Wirtschaftsforschung und geben Einblick in die Arbeit unseres Exzellenzclusters. Wie wirkt sich der Ukrainekrieg wirtschaftlich aus? Wie chancengerecht sind deutsche Schulen? Und werden Frauen in der Wirtschaftsforschung diskriminiert? Antworten gibt es im Wirtschaftspodcast. ECONtribute ist der einzige wirtschaftswissenschaftliche Exzellenzcluster Deutschlands, getragen von den Universitäten Bonn und Köln, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Cluster forscht zu Märkten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Podcast-Episoden

#39: Was treibt politische Meinungen?

Warum nehmen Menschen dieselben Fakten unterschiedlich wahr? Was bedeutet das für ihre politische Meinungsbildung? Und wie kann die Politik damit umgehen? Sonja Settele, Professorin bei ECONtribute an der Universität Köln, erforscht unter anderem wie Meinungen entstehen und menschliche Entscheidungen beeinflussen. Wir sprechen darüber, welche Rolle die Überzeugungen der Bevölkerung für wirtschaftspolitische Entscheidungen spielt, ob mehr Faktenwissen Polarisierung verhindert und wie gut Menschen eigentlich wirtschaftliche Fakten einschätzen können. In dieser Folge geht es um Politik, Polarisierung und Petitionen.

Erschienen: 13.06.2024
Dauer: 00:29:23

Weitere Informationen zur Episode "#39: Was treibt politische Meinungen?"


#38: Warum gibt es immer noch so wenig Frauen in MINT-Berufen?

Warum ist der Gender Gap in mathematisch-technischen Berufen heutzutage immer noch so groß? Was haben Schulleistungen damit zu tun? Und wie lässt sich die Lücke endlich schließen? Fani Lauermann, Professorin für empirische Bildungsforschung und Bildungspsychologie bei ECONtribute an der Universität Bonn, forscht zu Bildungs- und Berufsentscheidungen junger Menschen. Wir sprechen darüber, warum der Frauenanteil in MINT-Berufen in den vergangenen Jahrzehnten nur langsam wächst, ob genetische Faktoren dabei eine Rolle spielen und warum gerade Deutschland im Ländervergleich schlecht abschneidet. In dieser Folge geht es um Mathe, Mädchen und Motivation.

Erschienen: 01.05.2024
Dauer: 00:31:12

Weitere Informationen zur Episode "#38: Warum gibt es immer noch so wenig Frauen in MINT-Berufen?"


#37: Sollte die Schuldenbremse reformiert werden?

Ist die Schuldenbremse noch zeitgemäß? Verhindert sie wichtige Investitionen in Klimaschutz und Infrastruktur? Oder hilft sie dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen? Das diskutieren Christian Bayer (Universität Bonn) und Felix Bierbrauer (Universität zu Köln) in der heutigen Folge. Wir sprechen darüber, welche Rolle Schulden für Staaten haben, warum die Schuldenbremse überhaupt eingeführt wurde und ob eine Reform ökonomisch sinnvoll wäre. In dieser Folge geht es um Schulden, Steuern und Staaten.

Erschienen: 14.03.2024
Dauer: 00:46:40

Weitere Informationen zur Episode "#37: Sollte die Schuldenbremse reformiert werden?"


#36: Verteilt eine Aktienrente Vermögen gerechter?

Warum ist das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt wie fast nirgendwo sonst im Euroraum? Was hat das Rentensystem damit zu tun? Und kann eine Aktienrente die Ungleichheit bekämpfen? Christian Bayer, Professor für Makroökonomie bei ECONtribute an der Uni Bonn, forscht unter anderem zu Finanzkrisen, Fiskalpolitik und Ungleichheit. Wir sprechen darüber, was er sich unter einem "Vermögen für alle" vorstellt, was Deutschland in der Rentenpolitik versäumt hat und ob sich das überhaupt System noch rechtzeitig reformieren lässt, bevor die Babyboomer in Rente gehen. In dieser Folge geht es um Reichtum, Rente und Reformen.

Erschienen: 31.01.2024
Dauer: 00:32:01

Weitere Informationen zur Episode "#36: Verteilt eine Aktienrente Vermögen gerechter?"


#35: Wie meistern wir Krisen besser?

Hat die Wirtschaft die Corona-Pandemie gut überstanden? Warum gab es keinen Crash auf den Finanzmärkten? Und wie lernen wir als Gesellschaft, besser mit solchen Krisen umzugehen? Markus Brunnermeier, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University, analysiert internationale Finanzmärkte, das Entstehen von Preisblasen und die Rolle der Geldpolitik. Wir sprechen darüber, warum in den vergangenen Jahren eine Krise auf die nächste folgt, was die Politik aus den jüngsten Krisen gelernt hat und warum sich der Klimawandel von anderen Krisen unterscheidet. In dieser Folge geht es um Krisen, Crashs und Schilfrohr.

Erschienen: 14.12.2023
Dauer: 00:37:30

Weitere Informationen zur Episode "#35: Wie meistern wir Krisen besser?"


#34: Wäre der Brexit vermeidbar gewesen?

Wäre der Brexit vermeidbar gewesen? Wie konnte es überhaupt zum EU-Referendum kommen? Und droht uns eine Wiederholung der Geschichte? Thiemo Fetzer, Professor für Volkswirtschaftslehre bei ECONtribute an der Universität Bonn, beschäftigt sich in seiner Forschung damit, wie Krisen entstehen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen sie haben. In den vergangenen Jahren hat er den Brexit wissenschaftlich begleitet. Wir sprechen darüber, wie viele Briten zu Protestwählern wurden, welche Rolle die strikte Sparpolitik der britischen Regierung dabei spielte und was wir in Deutschland aus dem Brexit lernen können. In dieser Folge geht es um Populismus, Protest und (Spar)Politik.

Erschienen: 01.11.2023
Dauer: 00:24:16

Weitere Informationen zur Episode "#34: Wäre der Brexit vermeidbar gewesen?"


#33: Was kosten Naturkatastrophen Betroffene?

Wie viel kosten Naturkatastrophen einzelne Menschen langfristig? Was wird in offiziellen Statistiken nicht erfasst? Und wie sollten zielgerichtete Katastrophenhilfen aussehen? Hanna Schwank, Juniorprofessorin für Wirtschaftsgeschichte bei ECONtribute an der Universität Bonn, forscht zu Arbeitsmärkten und beschäftigt sich unter anderen damit, wie sich Naturkatastrophen wirtschaftlich auf das Leben einzelner Menschen auswirken. In einer Studie hat sie die langfristigen Effekte des San Francisco Fire 1906, eine der größten Naturkatastrophen in der US-amerikanischen Geschichte, analysiert. Wir sprechen darüber, wie Naturkatastrophen Menschen über Jahrzehnte hinweg wirtschaftlich beeinflussen, warum sie sich unter Umständen für nachfolgende Generationen wirtschaftlich sogar positiv auswirken und warum Hanna in ihren Daten nur Männer beobachten konnte. In dieser Folge geht es um Klima, Katastrophen und Kosten.

Erschienen: 14.09.2023
Dauer: 00:34:08

Weitere Informationen zur Episode "#33: Was kosten Naturkatastrophen Betroffene?"


#Klima 4: Die Schmutzkosten

Was kostet uns Luftverschmutzung? Wie lassen sich die Krankheitskosten von Feinstaub überhaupt messen? Und wie viel Sinn ergeben die Schadstoff-Grenzwerte der EU mit Blick auf die Gesundheitskosten eigentlich? Julia Mink ist Umweltökonomin an der Uni Bonn und forscht unter anderem mit den gesundheitlichen Kosten von Luftverschmutzung. Wir sprechen darüber, wie sich die Kosten von Luftverschmutzung beziffern lassen, welche gesellschaftlichen Gruppen besonders betroffen sind und ob sich eine Reduktion der Schadstoffe nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell lohnen würde. In dieser Folge geht es um Feinstaub, Krankheiten und Gesundheitskosten.

Erschienen: 02.07.2023
Dauer: 00:28:20

Weitere Informationen zur Episode "#Klima 4: Die Schmutzkosten"


#Klima 3: Die Klimarechner

Was bringt mehr: Nachhaltig konsumieren oder investieren? Wie akkurat sind CO2-Rechner für den eigenen Klima-Fußabdruck? Und wie viel kann jeder Einzelne fürs Klima tun? Hendrik Hakenes, Professor bei ECONtribute an der Universität Bonn forscht, zu Finanzmärkten und beschäftigt sich unter anderen mit den ökonomischen Folgen des Klimawandels. Wir sprechen darüber, wie konventionelle CO2-Rechner den individuellen Fußabdruck berechnen, was sie dabei außer Acht lassen und wo jeder Einzelne ansetzen kann, um die eigene Klimabilanz zu verbessern. In dieser Folge geht es um Klima, Kosten und Konsum.

Erschienen: 31.05.2023
Dauer: 00:28:48

Weitere Informationen zur Episode "#Klima 3: Die Klimarechner"


# Klima 2: Die Krisenpolitik

Wovon hängt es ab, ob Menschen Klimaschutzmaßnahmen unterstützen? Warum agiert die Politik trotz drängendem Klimawandel träge? Und warum sind wir auf Krisen generell so unvorbereitet? Michael Bechtel, Professor für Wirtschaftspolitik bei ECONtribute an der Universität zu Köln, forscht unter anderen dazu, wie Klimapolitik in der Bevölkerung wahrgenommen wird. Wir sprechen darüber, warum sich ein funktionierendes internationales Klimaabkommen auch aus innenpolitischer Sicht lohnen würde, warum Regierungen eher kurzfristig auf Krisen reagieren, statt zukünftige Krisen mit präventiven Maßnahmen zu verhindern und wie Klimaschutzmaßnahmen für mehr Zustimmung kommuniziert werden sollten. In dieser Folge geht es um Politik, Krisen und Kommunikation.

Erschienen: 02.05.2023
Dauer: 00:24:31

Weitere Informationen zur Episode "# Klima 2: Die Krisenpolitik"


Podcast "Der Wirtschaftspodcast"
Merken
QR-Code