Wer intelligente Computer haben will, muss ihnen irgend wann auch Emotionen und Triebe einprogrammieren. An der TU Wien verknüpft man Computertechnik und Psychologie. Gespräch mit Dietmar Dietrich, Klaus Doblhammer, Roman Widholm und Matthias Jakubec.
Podcast: Die Physikalische Soiree
Erschienen: 12.02.2015
Dauer: 00:52:41
Dietmar Dietrich arbeitet als Computertechniker mit seinem Team an Computersytemen, die mehr können, als wir es bisher gewohnt waren. Es geht um die psychische Komponente - der "triebhafte Computer", einer mit Konflikten, der sich selbst überlegt, ob er in Form eines Roboters den Kaffee serviert, oder nicht. Was sich witzig anhört hat konkrete Anwendungen in der Lösbarkeit von Energieversorgungsaufgaben - das einfache Steuern und Regeln wird in komplexen Umgebungen erst durch so menschliche Aspekte wie "Risikobewusstsein", Antrieb, Abschätzungen möglich. Ein Gespräch mit Dietmar Dietrich über die Verbindung von Computertechnik und Psychoanalyse - die nämlich ein Modell des menschlichen Erlebens, Fühlens, Handelns auf unterschiedlichen Ebenen bereit hält. Die Arbeit daran ist spannend, verbindet Computertechnik, Psychoanalyse, Philosophie, Logik und Sprache. Es sprechen mit: Klaus Doblhammer (Psychoanalytiker), Roman Widholm (Philosoph und Analytiker) und Matthias Jakubec (Logik und Sprache).
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.