„Heimsuchung“ – Jenny Erpenbeck & Volker Schlöndorff: Was ist Heimat, wenn man sie verliert?

Jenny Erpenbeck und Volker Schlöndorff über Erinnerung, Verlust und die Frage, was Heimat jenseits von Besitz bedeutet.

Podcast: EduCouch - Der Bildungspodcast

Erschienen: 15.10.2026
Dauer: 00:33:42

Sonderfolge zum Kinostart von „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ am 15. Oktober 2026. Marcus Ventzke spricht mit der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und dem Regisseur Volker Schlöndorff über ihren Roman, seinen Film und den Begriff Heimat. „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ erzählt von einem Haus am Scharmützelsee und seinen wechselnden Bewohnern, vom Kaiserreich über NS-Zeit und DDR bis in die Jahre nach der Wende. Der Roman ist in mehreren Bundesländern Abiturlektüre. Erpenbeck erzählt, wie der Verlust des Sommerhauses ihrer Großeltern zum Ausgangspunkt des Buchs wurde. Schlöndorff erklärt, warum er den vielstimmigen Roman chronologisch verfilmt hat, wie er die Shoah erzählt, ohne das Haus zu verlassen, und welche Rolle der Gärtner spielt. Beide sprechen darüber, ob Heimat an einen Ort gebunden ist, was Jugendliche aus der Lektüre mitnehmen können und wofür der Abriss des Hauses am Ende steht.


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "„Heimsuchung“ – Jenny Erpenbeck & Volker Schlöndorff: Was ist Heimat, wenn man sie verliert?"

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