Podcast: EvidenzUpdate-Podcast
Erschienen: 07.05.2026
Dauer: 00:21:38
Mahlzeit! Na, zweite Meinung gefällig? In dieser 2. Episode unserer kleinen Staffel zu FKG und BStabG (Teil 1 gibt es dort) nehmen wir uns die FKG-Empfehlung Nummero 32 vor: der schrittweisen Einführung obligater Zweitmeinungsverfahren für mengensensible elektive Eingriffe. Übersetzt: Wer in Deutschland zum Beispiel (!) vor einem neuen Kniegelenk steht, soll künftig verpflichtend eine zweite ärztliche Meinung erhalten, bevor das Messer angesetzt wird. Heute ist es bekanntlich eine Wahloption. Ob das klug ist, besprechen wir heute.Spoiler: Ein obligates Zweitmeinungsverfahren ist kein Übergriff und kein Eingriff in die ärztliche Berufsausübung, sondern eine Verbesserung der Indikationsqualität. Insofern ist es eine kollegial-coole Nummer. Die Evidenz dafür ist ermutigend, wenn auch nicht abschließend eindeutig. Entscheidend bleibt die Umsetzung: Gut gemacht, ist Zweitmeinung ein kluges Qualitätsinstrument. Schlecht gemacht, ist es nur ein weiteres Formular. Welchen Weg wohl Deutschland wählen wird? (Aufgezeichnet haben wir am 20. April.)Plus für alle, die Zusammenfassung unseres Gesprächs und natürlich die Literatur: https://www.evidenzupdate.de/p/kann-man-machen-ist-keine-op-indikationDas Plus für alle Unterstützer zu dieser Episode: https://www.evidenzupdate.de/p/zweitmeinung-vs-zweitverschwendungSchreibt uns: podcast@evidenzupdate.deFür alle Meinungsstarken gibt es hier die Kapitelmarken:* 00:00:00 Intro* 00:01:56 Was ist das?* 00:04:14 Die Evidenz* 00:06:19 Überversorgte Eingriffe* 00:08:20 Ein anderer „Eingriff“* 00:11:27 Noch mehr Evidenz* 00:13:11 Weggenommene Hoffnung oder schneller dran* 00:14:56 Hilft weniger operieren?* 00:18:55 Ein Fazit Get full access to EvidenzUpdate at www.evidenzupdate.de/subscribe
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.
Podcast-Website: Episode "„Kann man machen“ ist keine Op-Indikation"