Die Mosse-Frauen, Teil 1: Emilie Mosse

Podcast: Frauen von damals

Erschienen: 11.09.2026
Dauer: 00:50:10

In diesem Dreiteiler spreche ich mit Dr. Elisabeth Wagner, Autorin von Die Mosse-Frauen, über zwei Frauenleben im Berliner jüdischen Bildungsbürgertum, die ein ganzes Jahrhundert umspannen: 1878 heiratete Emilie Löwenstein den Verleger Rudolf Mosse und zog zu ihm nach Berlin. Sechs Jahre später wurde ihre Nichte Martha Mosse geboren - Tochter des Kaiserreichs, "Neue Frau" der Weimarer Republik, Opfer der Nationalsozialisten und Wiederaufbauerin der Frauenbewegung der Nachkriegszeit. Sie starb 1977 im Alter von 93 Jahren.In Teil 1 reden wir über Emilie Mosse und wie sie sich als Verlegergattin und "First Lady" des Berliner Zeitungswesens nicht nur einen festen Platz im Berliner Gesellschaftsleben erarbeitete, sondern auch viel Gutes für Kinder und insbesondere Mädchen bewirkte.Und wenn ihr nach dem Hören neugierig aufs Bonusmaterial seid: Auf Steady gibt es im Moment ein vergünstigtes Abo zum Mosse-Special-Preis von 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schaut doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (Link).


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "Die Mosse-Frauen, Teil 1: Emilie Mosse"

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