Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977

Podcast: Frauen von damals

Erschienen: 09.10.2026
Dauer: 00:46:06

Im zweiten Teil der Doppelfolge über Berlins erste Polizeirätin sprechen Biografin Elisabeth Wagner und ich darüber, wie es Martha Mosse erging, nachdem sie Anfang 1933 aus antisemitischen Gründen aus dem Dienst entfernt wurde. Wir sprechen über Wege des Überlebens, über Dilemmata und darüber, warum es für Martha Mosse trotz wohlhabender Familie und internationaler Kontakte keine Option war, zu emigrieren. Spoiler: Es hatte wohl nicht zuletzt mit Liebe zu tun.1943 wurde Martha Mosse nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebte und kehrte im Juli 1945 auf einem Laster zurück nach Berlin. Was (bzw. wen) sie dort vorfand, hat nicht nur Elisabeth Wagner zutiefst berührt.***Übrigens: Auch diesmal hören Steady-Mitglieder wieder mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (⁠Link⁠).Themen: Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, lesbische Geschichte, queere Geschichte, queer, Liebe, Frauenbewegung, Feminismus, Berliner Frauenbund, NachkriegszeitBild: Wikimedia Commons


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977"

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