Warum Kinder politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt werden - und was sich ändern muss

Podcast: Konfliktgespräche

Erschienen: 14.07.2026
Dauer: keine Angabe

Wie erinnert sich Deutschland an den Nationalsozialismus – und was verdrängen wir dabei? Gerrit Weitzel spricht mit dem Psychologen und IKG-Forscher Michael Papendick über Erinnerungskulturen, blinde Flecken im kollektiven Gedächtnis und die Frage, wer in der deutschen Erinnerungskultur eigentlich die Hauptrolle spielt. Papendick hat jahrelang an den Memo-Studien gearbeitet – repräsentativen Befragungen zum Stand der Erinnerungskultur in Deutschland. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Viele Menschen überschätzen ihr Wissen, ganze Opfergruppen werden kaum erinnert, und das bequeme Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich hält sich hartnäckig. 🎧 In dieser Episode: Was sagen die Daten wirklich? Warum wollen gerade junge Menschen mehr wissen, als wir ihnen zutrauen? Und wie begegnet man Geschichtsrevisionismus mit Haltung und Fakten? Weitere Infos & Ressourcen: • Veröffentlichungsdatum - 14.07.2026 • Aufnahmedatum - 3.11.2025 Literatur: Michael Papendick, Jonas Rees, Maren Scholz & Andreas Zick: MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor - Studie V. Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) Universität Bielefeld: evz_brosch_memo_2022_de_final.pdf


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "Warum Kinder politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt werden - und was sich ändern muss"

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