Wer gerne Musik macht, kennt den Flow. Er entsteht, wenn die Balance zwischen Anforderung und Können stimmt. Besonders häufig bei Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz. Manuela Marin erzählt über ihre Musikwissenschaftliche Forschung.
Podcast: Lobster und Tentakel – Gespräche über das Lernen
Erschienen: 13.01.2014
Dauer: 01:10:25
Man muss auch positive Dinge bemerken, und nicht nur negative. Spielen, bis die Lippen blutig sind. Aber dabei im Glücksrausch sein. Manuela Marin ist Musikwissenschaftlerin und Grundlagenpsychologin. Sie untersucht das Glück beim Musizieren. Warum tut man etwas stundenlang. Das F-Wort: Flow. Entsteht in der Balance zwischen Fähigkeiten und Herausforderungen. Die Zeit steht still. Flow ist in der Musik mit emotionaler Intelligenz verbunden, hat Manuela Marin herausgefunden. Musik kommunziert ja nun besonders Emotionen. Daher ist der Flow in der Musik besonders gut bekannt. Häufiger bei Musikerinnen mit weniger Aufführungsangst, bei jenen, die weniger ichbezogen sind, neugieriger sind, am Leben interessiert, ausdauernder als andere, und vor allem bei intrinsisch motivierten Menschen. So gibt es auch einen Bezug zum Lernen und zur Schule. Manuela Marin spricht auch über den Vergleich von Wahrnehmung im visuellen und im auditiven Bereich. Was bedeutet subjektives Erleben? Gesprächspartnerin: Manuela Marin, Universität Wien Anlass für diese Sendung: Pressemitteilung "Musizieren wie im Rausch" der Uni Wien. Aufnahmedatum: 20. Dezember 2013 Tee zur Sendung: Quelle des Glücks - Tee Jäger, Wien Wikipedia Stichworte: Flow | Emotionale Intelligenz | Motivation | Leistung | Mihály CsÃkszentmihályi | autotelische Persönlichkeiten
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.