Schämen ist ein besonderes Gefühl. Man trägt das Herz am Ohr, heißt es in Japan. In der Schule ist es ein großes Thema. Was es mit dem Schämen auf sich hat, versuchen wir vor Ort herauszufinden: bei Experten und Erfahrenen.
Podcast: Lobster und Tentakel – Gespräche über das Lernen
Erschienen: 06.12.2013
Dauer: 00:30:15
Der Puls wird schneller, die Hitzewelle erreicht vom Bauch her kommend das Gesicht. Man wird rot und schämt sich gleich noch einmal, weil das jeder in der Umgebung sieht. Der körperliche Ablauf beim Schämen ist klar, man kennt auch die Auslöser, doch wozu ist Schämen eigentlich gut? Wer braucht dieses unangenehme Gefühl, wovor soll es wen schützen? Wie soll es helfen, was zu entwickeln? Eine Suche nach der Bedeutung des Schämens für uns und unsere Gesellschaft. Patrick (Friseur) | Karl Grammer (Anthropologe) | Roman Jobstmann (Germanist) | Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Rahlgasse (Wien) | Maresa Gallauner (Projektentwicklerin) | Noriko und Thomas (Japan/Österreich) | Alena Baich (Schauspielerin) | Marion Luksch (Kinderschutzakademie) | Monika Lengauer (Caritas Wien)
Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.