Disclaimer: In dieser Folge hatte ich leider ein paar Tonprobleme, sorry dafür. Bei der nächsten Folge gibt's aber wieder die gewohnte Qualität! Interpretationsgruppen, aka Interpretationswerkstätten, aka Forschungswerkstätten (...) sind zunächst
Disclaimer: In dieser Folge hatte ich leider ein paar Tonprobleme, sorry dafür. Bei der nächsten Folge gibt's aber wieder die gewohnte Qualität!Interpretationsgruppen, aka Interpretationswerkstätten, aka Forschungswerkstätten (...) sind zunächst mal erfunden worden, um das Interpretationshandwerk qualitativer Analysemethoden anderen zu vermitteln und die intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu sichern. Meist leitete dabei ein:e Expert:in/ Professor:in an, heute gibt es aber vielfältigere Organisationen des gemeinsamen Deutens, Rekonstruierens und Interpretierens. In dieser Podcastfolge lernt ihr von Sylvia Jäde (Uni Osnabrück) und Fabian Muhsal (HU Berlin), dass Interpretationsgruppen viel mehr sein können als Institutionen zur Qualitätssicherung in qualitativer Forschung. Sie können unterschiedliche Formen annehmen und dir als Forscher:in zu verschiedenen Zeitpunkten und für verschiedene Bedürfnisse weit über die konkrete Interpretationsarbeit hinaus weiterhelfen - Peer-Mentoring ist hier das Stichwort.Sylvia und Fabian berichten in dieser Folge von ihrer Arbeitsgruppe, die weit mehr bietet als das gemeinsame Interpretieren nach der Dokumentarischen Methode. Lerne von ihren Erfahrungen - wenn du bis zum Ende hörst, bin ich sicher, möchtest du auch eine Interpretations-/ Arbeitsgruppe suchen!Damit du fündig wirst, hier schonmal ein erster Tipp, wo du suchen kannst (klick). Sylvia Jäde war schon einmal zu Gast und hat in Folge 39 über Paarinterviews berichtet. Hör hier auch gerne mal rein.Sylvia ist bei Linkedin, Instagram und researchgate unterwegs. Fabian könnt ihr via Linkedin oder researchgate erreichen.Schau gerne auf www.methodenkoffer.info vorbei, um mehr über Sylvias und Fabians Publikationen und Tipps zum Thema zu erfahren!
Erschienen: 15.01.2026
Dauer: 01:18:59
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://ko-fi.com/podcastmethodenkoffer/goal?g=49 Karolina Siegert von der Uni Köln greift die...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!Karolina Siegert von der Uni Köln greift die Biographieforschung (Folge 53 mit Eren Yetkin) noch einmal auf und diskutiert, ab wann Material eigentlich als "dicht genug" gelten kann. Am Beispiel ihrer Forschung mit Förderschüler:innen zu ihrer biographischen Verwobenheit von Berufswünschen hat Karolina zunächst als nach Lehrbuch "zu wenig dicht" geltende Daten generiert. Hier diskutiert sie, ob zu enge Vorstellungen von "dichtem Material" gewisse Personengruppen von biographischer Forschung ausschließen und warum dies ein Problem darstellen könnte. Ihr hört im Podcast, wie Karolina Trotz dieser Schwierigkeit zu einem produktiven Ergebnis gekommen ist. Für Karolina Siegerts Literatur sowie Literaturtipps und weitere Kontaktmöglichkeiten, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Daten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Erschienen: 22.10.2025
Dauer: 00:47:45
Weitere Informationen zur Episode "Folge 55: Wann ist qualitatives Material dicht genug?"
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://ko-fi.com/podcastmethodenkoffer/goal?g=49 Paulina Luise Wagner von der Uni Wien stellt uns den...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!Paulina Luise Wagner von der Uni Wien stellt uns den Scoping-Review vor. Der Scoping-Review ist eine systematische Methode, die besonders geeignet ist, um sich einen Überblick über ein schnell wachsendes, noch junges Forschungsfeld zu verschaffen.Paulina interessiert sich in ihrer Forschung für den Einsatz von künstlicher Intelligenz für das Lehren und Lernen und stand zu Beginn ihres Projekts vor der Herausforderung, die geradezu explodierende Literatur in diesem Feld überblicken und systematisieren zu müssen. Daher hat sie auf die Methode des Scoping-Review zurückgegriffen - eine Art des auch in den Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses (PRISMA)-Guidelines gelisteten systematischen Reviews für einen möglichst vollständigen Literaturüberblick.Im Gegensatz zu den aus den Folgen 23 zu quantitativen und 15 zu qualitativen Metastudien bekannten systematischen Reviews, die Evidenz zu sehr präzisen Fragestellungen und Forschungsinteressen in etablierten Feldern zusammenführen möchten, ist das Ziel des Scoping-Reviews, ein neues Feld umfassend zu kartieren.Wie genau das funktioniert, welche Techniken dabei helfen und warum die Literaturauswahl sich manches Mal wie Tindern anfühlt, lernt ihr in dieser Folge!Für Paulina Wagners Literatur sowie Literaturtipps und weitere Kontaktmöglichkeiten, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Daten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Erschienen: 18.10.2025
Dauer: 00:54:46
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://ko-fi.com/podcastmethodenkoffer/goal?g=49 Eren Yetkin von der Katholischen Hochschule für...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!Eren Yetkin von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin berichtet von seiner Biographieforschung, bei der er Daten mit dem autobiographisch-narrativen Interview nach Fritz Schütze erhoben hat. Wir sprechen in dieser Folge darüber, welches Erkenntnisziel Biographieforschung verfolgt und wie man mit Hilfe des autobiographisch-narrativen Interviews dazu passende Daten produziert. Wir besprechen, was es bedeutet, seiner eigenen Biographie Sinn zu verleihen und was uns dies über gesellschaftlich geteilte Konstruktionen sagen kann. Eren teilt mit euch seine Erfahrungen, wann Biographieforschung passend ist, welche Herausforderungen dabei auftreten können und wie man lernt, sich im autobiographisch-narrativen Interview-Setting gut zu verhalten.Eren war schon einmal zum Thema partizipative Forschungsprojekte Gast in diesem Podcast:51 "Wann sind Methoden parizipativ? Methodenpluralismus in der partizipativen Forschung"Der Mailingliste, die wir euch empfehlen, könnt ihr hier beitreten. Eren Yetkin könnt ihr über die Website der KHSB erreichen, oder unter researchgate.Für Eren Yetkins Literatur sowie seine Literaturtipps und weitere Kontaktmöglichkeiten, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Kontaktdaten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Erschienen: 01.08.2025
Dauer: 00:58:19
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://ko-fi.com/podcastmethodenkoffer/goal?g=49 Philipp Schrögel und Andreas Bischof sind Kollegen an...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!Philipp Schrögel und Andreas Bischof sind Kollegen an der TU Chemnitz und im Projekt PartWiss, in dem sie gemeinsamen mit weiteren Partner:innen einen Leitfaden für Partizipation in der Forschung erstellt haben.Mit Philipp und Andreas bespreche ich in dieser Folge, warum es mehrere Jahrzehnte nach der intensiveren akademischen Auseinandersetzung mit Partizipation in der Forschung im Jahr 2025 einen solchen Leitfaden braucht. Wir kommen schnell darauf, dass der Leitfaden Partizipation in der Forschung mehr als eine Sammlung bisheriger methdologischer und praktischer Erkenntnisse ist. Vielmehr lernen wir auch daraus, dass Partizipation auch eine normative, gesellschaftspolitische Frage ist, die wiederum politische und infrastrukturelle Unterstützung braucht, um zu einer demokratischen Gesellschaft beitragen zu können.Der Leitfaden bietet einen Zugang zum sehr diversen Feld partizipativer Formen, die nicht nur in der Gesellschaftswissenschaft, sondern auch in naturwissenschaftlichen und ingenieurswissenschaftlichen Feldern lange Tradition hat - er hält also für uns alle etwas bereit!Diese Folge ergänzt die Folgen zu einer Trilogie:50 "Wie funktioniert partizipative Forschung?" mit Gwendolyn Gilliéron51 "Wann sind Methoden parizipativ? Methodenpluralismus in der partizipativen Forschung" mit Eren YetkinPhilipp und Andreas könnt ihr jeweils über die Websites ihrer Institution kontaktieren, oder über die Website von PartWiss. Für Philipps und Andreas Literatur sowie weitere Kontaktmöglichkeiten auf Linkedin und Instagram, Bluesky und Co., besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Kontaktdaten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Erschienen: 28.07.2025
Dauer: 00:59:29
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://ko-fi.com/podcastmethodenkoffer/goal?g=49 Eren Yetkin von der Katholischen Hochschule für...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!Eren Yetkin von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin berichtet über Forschungsdesigns in der partizipativen Forschung.In seinen Projekten rund um Erinnerungskultur mit dem partizipativen Ziel, mit Jugendlichen Bildungsprozesse zu gestalten, zeigt er, wo die Grenze zwischen wissenschaftlicher Methodenanwendung und partizipativen Momenten in partizipativen Forschungsprojekten verlaufen kann. Er berichtet von Dilemmata, die auftreten, möchte man beiden Zielen - der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung sowie der transformativen Kraft der Projekte für die Ko-Forschenden - als Projektinitiator:in gerecht werden. Eren zeigt, wie wichtig es sein kann, "klassische" Forschungsmethoden wie das leitfadengestütze Interview zu nutzen, um partizipative Räume überhaupt erst "öffnen" zu können. Wir sprechen daher über Methodenpluralismus und dessen Bedeutung für unterschiedliche partizipative Forschungsdesigns. Wir kommen zu dem Schluss, dass es immer gewisse Dilemmata geben wird, die aus dem doppelten Ziel partizipativer Forschung erwachsen, als Forscher:innen, der "Wahrheitssuche" verpflichtet zu sein und als Praktiker:in "brauchbares" Wissen zu generieren und somit Transformation anzustoßen. Eren bringt Beispiele mit, wie er mit diesen teilweise nur schwer zu vereinbarenden Zielen umgegangen ist. In dieser Folge beziehen wir uns viel auf Folge 50 "Wie funktioniert partizipative Forschung?" mit Gwendolyn Gilliéron.Eren Yetkin könnt ihr über die Website der KHSB erreichen, oder unter researchgate.Für Erens Literatur und die, die er im Podcast erwähnt hat, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Kontaktdaten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Erschienen: 19.06.2025
Dauer: 01:03:16
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://www.ko-fi.com/podcastmethodenkoffer Gwendolyn Gilliéron vom deutsch-französischen...
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken. Danke
Erschienen: 19.05.2025
Dauer: 01:01:35
Weitere Informationen zur Episode "Folge 50: Wie funktioniert partizipative Forschung?"
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://www.ko-fi.com/podcastmethodenkoffer Guy Schwegler von der Uni Luzern erforscht, wie...
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Erschienen: 12.05.2025
Dauer: 00:50:44
Weitere Informationen zur Episode "Folge 49: Codieren mit KI - geht das?"
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. https://www.ko-fi.com/podcastmethodenkoffer Andrea Klein ist wieder da! In Folge 27 berichtete Andrea...
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Erschienen: 06.05.2025
Dauer: 00:49:11
Weitere Informationen zur Episode "Folge 48: Wissenschaftlich Arbeiten und Lehren mit KI - wie?"
Simeon Jäkh von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg nutzt das diskursive Interview nach C. G. Ullrich nach der wissenssoziologischen Prämisse, dass Wissen und Erkenntnis sozial bedingt sind, d.h., diskursiv konstruiert werden. Das diskursive...
Simeon Jäkh von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg nutzt das diskursive Interview nach C. G. Ullrich nach der wissenssoziologischen Prämisse, dass Wissen und Erkenntnis sozial bedingt sind, d.h., diskursiv konstruiert werden. Das diskursive Interview eignet sich besonders gut, um diese konstruierten Diskurse samt ihren Grenzen zu erforschen: In dieser Erhebungsform dürfen und sollen Interviewende wie Simeon Aussagen der Interviewees aktiv hinterfragen, kontrastieren oder andere Deutungen anbieten, um weitere Gedanken auszulösen und weiterführende Aussagen vom Gegenüber zu erhalten. Der:die Interviewer:in nimmt sich also nicht zurück, sondern nutzt geradezu seine:ihre zugeschriebene Rolle, seine:ihre Positionierung und auch ihr:sein Wissen um Kontroversen zur erforschen Thematik, um das Gespräch stärker zu stimulieren. Gemäß dem Motto "all is data" von Glaser, sind diese stärker mit dem Kontext der Erhebungssituation verknüpften Daten, so zeigt Simeon, gut brauchbar, um sie in einer (Reflexiven) Grounded Theory weiterzuverarbeiten. In dieser Folge sprechen wir, was es bedeutet, in einer Interviewsituation zu kontrasierten und Gegendeutungen anzubieten, auch wenn sie nicht der eigenen Haltung entsprechen, und welche entscheidenen Vorteile diese Interviewform für das wissenssoziologische Erkenntnisinteresse hat. In dieser Folge erwähnen wir die folgenden Episoden im Methoden:Koffer:Folge 39: Perspektivenvielfalt durch Paarinterviews (Sylvia Jäde)Folge 31: Mit Wissen über sich selbst Klassismus erforschen: Die reflexive Grounded TheorySimeon Jäkhs Kontaktdaten findet ihr hier. Für Simeons Literaturtipps und Veröffentlichungen zum Thema, besucht www.methodenkoffer.info/podcast. Wir freuen uns über euer Feedback direkt an podcastmethodenkoffer@gmail.com. Meldet euch auch gerne unter dieser Email, wenn ihr einen Folgen-Vorschlag habt, oder gerne selbst Gast werden möchtet.
Erschienen: 02.05.2025
Dauer: 00:54:50
Weitere Informationen zur Episode "Folge 47: Mit dem diskursiven Interview Grenzen erforschen"