Italien gilt als einer der am stärksten vom Virus betroffenen Staaten. Prof. Günther Pallaver schildert die derzeitige Lage in Italien sowie in Südtirol und erklärt, welche Folgen für das politische System zu erwarten sind.
Podcast: PolitikWissen
Erschienen: 26.03.2020
Dauer: 00:11:00
"Bisher kam es zu einer sehr starken Verschiebung von der Legislative zur Exekutive, vom Parlament zur Regierung", sagt Günther Pallaver. Dabei nehmen sich die Regierungen auf allen Ebenen (Nationalstaat, Regionen, Gemeinden) einen großen Ermessensspielraum heraus, aber bislang scheint es keine wirkliche Gegenbewegung zu geben. "Zur Zeit herrscht eben die normative Kraft des Faktischen", in den Worten Pallavers. Die Regierung scheint bisher für ihre Bemühungen in den Umfragen belohnt zu werden. Die Beliebtheitswerte des Regierungschefs Giuseppe Conte sowie der Regierungsparteien sind im Steigen begriffen, während die Werte der Opposition fallen. Stand der Aufnahme: 25.03.2020. Bild: Governo Italiano via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2020_coronavirus_task_force.jpg, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
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Podcast-Website: Episode "Sonderreihe Corona 3: Eine italienische Tragödie?"