Podcast "PolitikWissen"

PolitikWissen ist der Podcast des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Unsere Themen handeln von Politik, Macht, Krieg und Frieden. Unsere Gesprächspartnerinnen und -partner blicken dabei hinter die Kulissen und geben Auskunft über spannende Fragen der aktuellen Politikforschung. Alltägliches politisches Geschehen wird zum Anlass genommen, um über grundlegende Fragen des Politischen und der Gesellschaft nachzudenken. Gleichzeitig geht es immer auch um die Personen selbst, die am Institut tätig sind. Aufnahmen direkt aus der Sowi Innsbruck - ganz ohne Schnörkel.

Episoden: Neueste Episoden


Wissen2Go 3: Politische Bildung an der Uni Innsbruck

"Politische Bildung beschreibt – ganz grob gesagt – den Prozess des Erlernens von Demokratie und das Verständnis unseres Zusammenlebens als demokratische Gesellschaft", sagt Lore Hayek.

Warum ist Politische Bildung gerade jetzt so wichtig? "Gerade in Zeiten von alternativen Fakten, aufkeimenden Extremismen und antidemokratischen Strömungen ist es umso wichtiger, unseren Jugendlichen eine fundierte Medien- und Politikkompetenz weiterzugeben", meint Hayek. Politische Bildung und die damit zusammenhängende Medienbildung können helfen, sich in der heutigen Informationsflut zurecht zu finden. Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck hat Politische Bildung eine lange Tradition: "Wir betreiben Politische Bildung in der universitären Lehre, in der Fachdidaktikausbildung für zukünftige Lehrer*innen; wir nehmen an Schulprojekten teil wie zum Beispiel an der Demokratielandschaft des Tiroler Landtages, und wir forschen natürlich auch zu Politischer Bildung und publizieren in wissenschaftlichen Journals." Diese Bemühungen sollen nun verstärkt werden, denn: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe einer Kooperation mit dem Tiroler Landtag eine neue Doktorand*innenstelle im Bereich Politische Bildung besetzen können." ----- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 10.02.2021
Dauer: 00:03:03

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Die USA - Renaissance oder Untergang der Demokratie?

Die Ära Trump ist vorbei. Wie steht es um die Demokratie in den USA?

Darüber haben wir mit Paul Schuierer-Aigner gesprochen. Seine Hoffnung: "Dass Joe Biden jetzt für Stabilität sorgt." Wie sieht er die Zukunft der Parteien? "Im besten Fall können die Demokraten dabei zuschauen, wie sich die Republikanische Partei spaltet und gegenseitig kaputt macht." Für Paul Schuierer-Aigner, Büroleiter der Innsbrucker Stadträtin Uschi Schwarzl und scharfsinniger Beobachter der US-Politik, liegt der internationale Fokus in den nächsten Jahren auf den Themen Stabilität, Energie- und Klimapolitik sowie internationale Beziehungen. Die Spaltung innerhalb der Gesellschaft sieht er kritisch: "Dass ein Parlament gestürmt wird von einem bewaffneten Mob, mitten in einer der Säulen der demokratischen Welt, das ist schon ein außergewöhnliches Ereignis." Dabei ist es durchaus möglich, dass die Republikanische Partei auf diesen radikalen Kurs, den sie unter Trump bisher gefahren ist, bleibt, denn: "Die republikanische Basis ist deutlich rechter als die momentanen Abgeordneten." Zugleich gewinnt auch der progressive Flügel um Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez innerhalb der Demokratischen Partei an Zuspruch. Seine Prognose für die mittelfristige Zukunft: "Es könnte sein, dass eine längere Phase demokratische Dominanz folgt auf diese Ära des republikanischen Präsidenten Trump." In Bezug auf den nach wie vor grassierenden Rassismus (Black Lives Matter) vertritt er einen Top-Down-Ansatz: "Es fängt ganz oben an, und wenn von den obersten Stellen solche Vorurteile gepflegt werden, dann setzt sich das in allen Institutionen fort." Das Gespräch wurde am 28.01.2021 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Photo by Dyana Wing So on Unsplash ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 29.01.2021
Dauer: 00:36:12

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Sonderreihe Corona 8: Wissenschaft und Politik - zwei gegensätzliche Welten?

"Die letzten Wochen und Monate waren eine Sternstunde der Wissenschaft", meint Alexander Bogner, Soziologe an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

In dieser Ausgabe erörtert Alexander Bogner die wechselvolle Beziehung zwischen Politik und Wissenschaft. PD Dr. Alexander Bognerbeschäftigt sich unter anderem mit Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftspolitik und der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. "Wissenschaft gilt in einer Gesellschaft immer dann als glaubwürdig, wenn sie nicht mit einem Anspruch auf Allwissen auftritt", sondern inneren Widerspruch zulasse und offen kommuniziere. Genau das habe die Wissenschaft im Zuge der Coronapandemie getan, so der Wissenschaftsforscher. Er glaubt trotzdem nicht an eine Technokratenregierung: "Technokratie funktioniert nur bei weitgehendem Wertekonsens, weil es dann in der Politik nicht mehr um die Zwecke geht, sondern 'nur' um die Mittel." Einen derartigen Wertekonsens konnten wir in Österreich nur im Laufe des März 2020, am Beginn der Pandemie, feststellen. Das Gespräch wurde am 15.07.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: BKA/Andy Wenzel ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 15.07.2020
Dauer: 00:26:00

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Sonderreihe Corona 7: Verschwörungstheorien - wie gefährlich sind sie wirklich?

"Krisenzeiten sind verschwörungstheoretische Zeiten!" Das sagt Claus Oberhauser, Historiker und Experte für Verschwörungstheorien.

In dieser Ausgabe erklärt er, was Verschwörungstheorien genau sind, welche Auswirkungen sie auf Gesellschaften haben können und was man dagegen tun kann. Prof. Claus Oberhauser beschäftigt sich unter anderem mit Verschwörungstheorien in der Geschichte und heute. Im Interview mit Thomas Walli erklärt er, dass sich in Zeiten von Corona mehrere verschwörungstheoretische Diskurse verbinden: etwa die Angst vor Überwachung, die Angst vor einer "New World Order", Verschwörungstheorien zu Impfen sowie zur Migration. Als Historiker ist er sich bewusst: "Verschwörungstheorien gehören zur Menschheitsgeschichte dazu." Dass der Vorwurf, eine Meinung sei eine Verschwörungstheorie, in Diskussionen auch als Totschlagargument verwendet wird, ist laut Oberhauser ein Problem: Es gebe durchaus wünschenswerte Meinungen, die vorherrschende Theorien hinterfragen. Verschwörungstheorien hingegen kommen mit einem abgeschlossenen Weltbild einher und suchen immer nach einem Sündenbock, der für die derzeitige Lage schuld sei. Das Gespräch wurde am 26.06.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 30.06.2020
Dauer: 00:21:31

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Sonderreihe Corona 6: Afrika - droht eine humanitäre Katastrophe?

"Die Gesundheitsversorgung in Afrika ist nicht nur schlecht, sondern sie ist es auch schon lange", sagt Klaus Schlichte, Professor für Internationale Beziehungen und Weltgesellschaft an der Uni Bremen.

Mit ihm haben wir über die derzeitige Lage im Globalen Süden gesprochen. "Je schlechter das Gesundheitssystem, desto repressiver die Reaktion", so bringt Prof. Klaus Schlichte die bisherigen weltweiten Corona-Maßnahmen auf den Punkt. Und weiter: "Die einschränkende, repressive Politik ist derzeit in den meisten Staaten des Globalen Südens die dominante." Die Staaten Afrikas hätten zwar schon organisatorische Erfahrung mit der Bekämpfung von Seuchen, allerdings würden vielerorts vor allem die Ressourcen fehlen. Weitere wirtschaftliche Probleme sind laut Schlichte vor allem der ausfallende Tourismus und - was ökonomisch viel wichtiger ist - die ausbleibenden Labor Remittances, also Rücküberweisungen von afrikanischen Migrantinnen und Migranten im Globalen Norden: "Mit dem Einbruch der Labor Remittances bricht auch die wichtigste Devisenquelle afrikanischer Ökonomien ein." Das Gespräch wurde am 20.04.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 21.04.2020
Dauer: 00:33:11

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Sonderreihe Corona 5: "Bolsonaro is cornered"

Jair Bolsonaro, the Brazilian president, has continuously downplayed the gravity of the corona outbreak, calling it a "small cold" and urging people to stop quarantining.

Meanwhile, Brazil's health minister and many state governors have bypassed him and implemented their own social distancing and self-isolation measures. Speaker: Trix van Mierlo Authors: Trix van Mierlo, Ana Tereza Fernandes Date of the recording: 2020-04-02 Trix van Mierlo is a PhD candidate at the Department of Political Science at the University of Innsbruck. Her research focuses on social movement mobilisation and protest in subnational authoritarian enclaves in consolidating democracies. She was doing academic fieldwork in Brazil right before many states went into lockdown because of the pandemic. Ana Tereza Fernandes is a pre-doc researcher at the Department of Political Science since January 2020. She is graduated in Public Administration and Law, holds a Post-Graduation (lato sensu) in Public Law and finished her Masters in Political Science in 2018, all in renowned Brazilian academic institutes. She also worked as a specialist in public policy and governmental management in the State of Minas Gerais, Brazil, for the past ten years. Her research interests focus on federalism and particularly its potential influences on political behavior. Van Mierlo explains: "Bolsonaro is trying to create a political narrative where he, since the beginning, had been a protector of stability and employment." Since Bolsonaro has been attacking the congress and the judicial branch before the spread of the coronavirus, and has now moved on to the state governors, he is currently isolated. "In other words, the scenario that Bolsonaro will lose the support of his electorate and that this will seriously damage him is not unthinkable. There is even some talk about moving for impeachment now the president is cornered", says van Mierlo. Cover: Marcos Corrêa/PR, Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, via Wikimedia Commons, license: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 03.04.2020
Dauer: 00:10:36

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Sonderreihe Corona 4: Hat die WHO versagt?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht der internationalen Staatengemeinschaft in der Bewältigung von Epidemien und Pandemien zur Seite.

Dennoch ist unser Gesprächspartner Christian Kreuder-Sonnen davon überzeugt: "Die WHO ist nicht die führende Autorität in dieser Krise." Prof. Christian Kreuder-Sonnen ist Juniorprofessor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt internationale Organisationen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat sich das Krisenmanagement der WHO im Zuge der SARS-Epidemie 2002 sowie des Ebolafiebers seit 2014 genauer angeschaut und mit der jetzigen Situation verglichen: "Im Zuge von SARS 2002 hat sich die WHO regelrecht mit China angelegt, was das Vorgehen der chinesischen Regierung betraf, also Geheimhaltung, Unterdrückung von Informationen etc." Im Vergleich dazu begegnete die WHO Pekings Vorgehen in der Coronakrise nur mit "etwas bizarren Lobeshymnen", obwohl die chinesische Führung lange Zeit wiederum eine Strategie der Geheimhaltung verfolgte. Die größte humanitäre Krise steht laut Kreuder-Sonnen erst noch bevor: "Die Gesundheitssysteme im Globalen Süden werden massiv überfordert sein." Mit Unterstützung aus den Industriestaaten könne man auch nicht rechnen, da diese selbst von den wirtschaftlichen Folgen schwer getroffen seien. Das Gespräch wurde aufgrund der Corona-Maßnahmen am 01.04.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 02.04.2020
Dauer: 00:32:55

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Sonderreihe Corona 3: Eine italienische Tragödie?

Italien gilt als einer der am stärksten vom Virus betroffenen Staaten. Prof. Günther Pallaver schildert die derzeitige Lage in Italien sowie in Südtirol und erklärt, welche Folgen für das politische System zu erwarten sind.

"Bisher kam es zu einer sehr starken Verschiebung von der Legislative zur Exekutive, vom Parlament zur Regierung", sagt Günther Pallaver. Dabei nehmen sich die Regierungen auf allen Ebenen (Nationalstaat, Regionen, Gemeinden) einen großen Ermessensspielraum heraus, aber bislang scheint es keine wirkliche Gegenbewegung zu geben. "Zur Zeit herrscht eben die normative Kraft des Faktischen", in den Worten Pallavers. Die Regierung scheint bisher für ihre Bemühungen in den Umfragen belohnt zu werden. Die Beliebtheitswerte des Regierungschefs Giuseppe Conte sowie der Regierungsparteien sind im Steigen begriffen, während die Werte der Opposition fallen. Stand der Aufnahme: 25.03.2020. Bild: Governo Italiano via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2020_coronavirus_task_force.jpg, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 26.03.2020
Dauer: 00:11:00

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Sonderreihe Corona 2: Wie gehen die USA mit dem Virus um?

"Diese Krise wird nachhaltig beeinflussen, wie die Amerikaner ihren Präsidenten sehen", meint die Journalistin Teresa Eder. Wir haben mit ihr über die Auswirkungen des Coronavirus auf die USA gesprochen.

Teresa Eder lebt in Washington, D.C., und ist als freie Journalistin und Producerin für mehrere europäische Medien tätig. Ihr Fokus liegt auf der Außen- und Sicherheitspolitik sowie auf der Innenpolitik der USA. Sie sagt: "Die USA wollen sich kein Beispiel an anderen Ländern nehmen." Der Slogan "America First!" dominiere nach wie vor die Rhetorik des Präsidenten und verhindere eine internationale Zusammenarbeit zur Eindämmung des Virus. Das Gesundheitssystem stellt die USA vor extreme Herausforderungen, meint Eder: "Viele Leute haben keine Krankenversicherung und können sich Arztbesuche einfach nicht leisten." Dazu komme ein mangelhafter Sozialstaat, der nicht darauf ausgerichtet sei, eine größere Anzahl von Arbeitslosen aufzufangen. "Das kann man nicht mit Österreich vergleichen. Viele Menschen hier haben drei Jobs, arbeiten 60 Stunden in der Woche und leben von Gehalt zu Gehalt." Das Gespräch wurde aufgrund der Corona-Maßnahmen am 25.03.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: ArtisticOperations via Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 26.03.2020
Dauer: 00:28:31

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Sonderreihe Corona 1: Die EU - wo bleibt die Solidarität?

Gehen die restriktiven Maßnahmen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten einher mit einem Rückgang der innereuropäischen Solidarität? Wie kann Europa die Krise bewältigen?

Prof. Andreas Maurer, Inhaber eines Jean Monnet Chair am Institut für Politikwissenschaft, klärt auf: "Die Europäische Union darf in der Gesundheitspolitik keine Harmonisierungsmaßnahmen erlassen." Die Europäische Union (EU) habe aber darüber hinaus immer wieder koordinierende und unterstützende Maßnahmen erlassen, so auch im Zuge der Verbreitung von Corona. Trotzdem ist Maurer davon überzeugt, dass es ein stärker gemeinschaftlich orientiertes Vorgehen gebraucht hätte. Sein bisheriges Fazit: "Die Solidaritätsversprechungen innerhalb der EU-Staaten werden derzeit nicht eingehalten." Für die Zukunft wünscht er sich: "Die EU muss sich überlegen, ob der Stellenwert der Gesundheitspolitik im gegenwärtigen EU-Vertrag solchen Krisen wie Corona entspricht, und gegenenfalls nachbessern." Das Gespräch wurde aufgrund der Corona-Maßnahmen am 24.03.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 26.03.2020
Dauer: 00:41:14

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