#18 Theresa Specht und Hans Velten: Wie neomediäval ist Nolans „Odyssey“ (USA 2026)?

Christopher Nolans Filmepos „Odyssey“ ist der Kin…

Podcast: SFB 1472 Transformationen des Populären

Erschienen: 10.09.2026
Dauer: 00:55:30

Christopher Nolans Filmepos „Odyssey“ ist der Kinohit dieses Sommers 2026. Bis jetzt haben es 80 bis 100 Millionen Zuschauer weltweit gesehen. In Deutschland 3 Millionen in kaum vier Wochen Spielzeit. Gut 1,3 Milliarden Dollar hat der Film bislang eingespielt: ein eminent viel beachtetes Artefakt. Der Film wird auch mit dem claim beworben: „Das größte Fantasy-Epos aller Zeiten“. Was kann die Neuverfilmung eines antiken Stoffes mit Fantasy zu tun haben? Das haben wir die Fantasy-Forscher in unserem SFB befragt: Theresa Specht und Hans Velten (B04: Populäres Mittelalter. Narrative und Inventare der Fantasy im Medienverbund). Warum ist ein weltbekanntes Wikingerschiff Inventar für die Aktualisierung eines antiken Epos? (00:00) Einführung und Vorstellung (04:44) Augenschmaus, Augengraus (08:40) Was heißt „mediäval“? Und was „neomediäval“? (12:14) Nolans Odyssee-Film: „Das größte Fantasy-Epos aller Zeiten“? (15:41) Schauplatz-Geographie und neomediävale Inventare (22:24) Männer sind Schweine. Die Kirke-Episode (28:08) Der Hades am Island-Strand und andere neomediävale Filmvorläufer (34:14) Das Gesetz des Zeus in Antike, Mittelalter und heute (41:07) Zendaya als (einzige) Filmgöttin (48:29) Auf einem seetüchtigen Wikingerschiff nach Westen: Neomediävale Inventare als Treiber der Aktualisierung von Homers Epos Schnitt: Anna Greiving und Susanna Mengel


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

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