#14 Die Nazis und das Mittelalter

Podcast: Wer wir sind und warum das nicht klappte ...

Erschienen: 10.07.2025
Dauer: 00:36:15

Das hier ist die erste Sonderfolge, bei der ich die Chronologie der Geschichtserzählung für einen Moment verlasse, um ein besonderes Phänomen zu verstehen. Bei den Recherchen zu den letzten beiden Folgen bin ich auf etwas gestoßen, dem ich nachgehen möchte. Als ich in Quedlinburg war, um mir die Heimat der Ottonen anzuschauen, erklärte mir die nette Domführerin, dass, die Krypta mit dem Heinrichsgrab für die Nationalsozialisten und insbesondere Heinrich Himmler zur Nazizeit ein ganz wichtiger Weiheort gewesen sei. Die Hakenkreuze, die damals in der Krypta angebracht wurden, sind  inzwischen abgeschlagen. Auch in Haitabu, der ehemaligen Wikingerzentrale an der Schlei, standen die Ausgrabungen ab 1934 unter der Schirmherrschaft von Heinrich Himmler. Die Nationalsozialisten ließen dort auch eine Freilichtbühne bauen, die es nocht heute gibt. Warum war das frühe Mittelalter für die Nazis so wichtig? Und was bedeutet das für die Geschichtserzählung heute? Darüber spreche ich mit Ralf Grabuschnig. Er ist Historiker und betreibt den Geschichtspodcast "Déjà-Vu - Geschichte" Seinen Podcast und seinen Newsletter, den "Geschichtshappen", findet Ihr hier: https://linktr.ee/ralfgrabuschnig


Weitere Informationen und umfangreichere Shownotes gibt es ggf. auf der Podcast-Website.

Podcast-Website: Episode "#14 Die Nazis und das Mittelalter"

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