Podcast "Epochentrotter - erzählte Geschichte"

Geschichte in Popkultur und Medien. Epochentrotter widmet sich diesem spannungsreichen Verhältnis und möchte aufzeigen, dass Geschichte kein lebloses Thema ist – es steckt voller Energie und Bewegung! Das alles als Podcast.

Episoden: Neueste Episoden


Passion und Seelenheil. Ostern im Mittelalter

Kein Osterhase, dafür umso mehr Eier. Ostern ist nicht nur das wichtigste Kirchenfest im christlichen Jahr, sondern gleichzeitig auch das älteste. Grund genug für Epochentrotter zusammen mit der Literatur- und Buchwissenschaftlerin Myriam Bork auf die Ursprünge des Osterfestes und dessen Geschichte im Mittelalter zu blicken. Besonderen Fokus legen wir hier auf die sogenannten Oster- und Passionsspiele, in denen zunächst Mitglieder der Kirche und später vor allem städtische Bürger das Leben und Sterben von Christus für die Zeitgenossen in Szene gesetzt haben. Das war auch bitter nötig, denn die mittelalterlichen Messen wurden auf Latein gehalten – der Sprache der Geistlichen und Gelehrten, die im gemeinen Volk kaum jemand verstand. Eine bessere Möglichkeit zum Verständnis christlicher Lehren boten entsprechend diese geistlichen Spiele mit ihrer lebendigen Darstellung. Neben diesen Inszenierungen besprechen wir die Bedeutung von Ostern selbst und weitere österliche Traditionen, sodass auch die heute noch beliebten Ostereier nicht zu kurz kommen. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt.

Erschienen: 31.03.2021
Dauer: 00:56:28

Podcast-Webseite: Episode "Passion und Seelenheil. Ostern im Mittelalter"


Opfer der Dramaturgie? Schwertkampf in Film und Fernsehen

Wenn Stahl auf Stahl trifft, freut sich der Zuschauer. Filme und Serien – seien sie aus dem Historischen- oder dem Fantasy-Genre – kommen heutzutage kaum noch ohne mindestens einen actiongeladenen Schwertkampf aus. Einzelne Produktionen wie '300' oder 'Spartacus' treiben dieses Bedürfnis nach Blut und Klingen in einer einzigen Gewaltorgie auf die Spitze. Doch wie realistisch sind diese Actionszenen, wenn man mal die historischen und archäologischen Quellen zu Rate zieht? Zusammen mit dem Historiker und Fechter Philipp Heil, von Histo|Faber, spricht Marvin über gängige Schwertkampf-Klischees in Film und Fernsehen. Anhand von Produktionen wie 'Königreich der Himmel', 'Outlaw King' oder auch 'The Witcher' setzen sie das Gesehene in einen historischen Kontext und zeigen unter anderem auf, wie effektiv ein Schwert wirklich war, was es wog und was überhaupt das Hauptziel eines Fechters vor 700 Jahren war. Nicht außer Acht gelassen werden dabei die filmischen Rahmenbedingungen, die den Schwertkampf im Film zu eben jenem Endprodukt werden lassen, das wir lieben und/oder hassen. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Philipp und Histo|Faber findet ihr auf Instagram, Facebook und Twitter sowie auf der Webseite histofaber.de Shownotes-Link: Tod's Workshop Matt Easton Bild: Netflix / Katalin Vermes

Erschienen: 24.03.2021
Dauer: 00:59:43

Podcast-Webseite: Episode "Opfer der Dramaturgie? Schwertkampf in Film und Fernsehen"


Götterraub und Kriegsbeute. Kunstraub vom Altertum bis Napoleon

Die Sieger rauben die Geschichte. Bereits für das frühe Altertum der Babylonier haben wir historische Belege für den Diebstahl und die Erbeutung verschiedener, meist religiös bedeutender Kunstschätze. Der menschliche Drang, den eigenen Triumph über die Gegner zur Schau zu stellen, zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Zusammen mit dem Althistoriker Michael Hahn spricht Marvin über die verschiedenen Formen des Kunstraubs in den vergangenen Jahrhunderten: die Triumphzüge im Römischen Imperium, die (teils kriminelle) Gier nach Statuen und sammelwürdigen Objekten bei römischen Politikern oder auch Napoleons Sammelleidenschaft, die den Louvre in Paris binnen weniger Jahre zum bedeutendsten Museum seiner Zeit machte. Michael und Marvin diskutieren darüber hinaus wiederkehrende Elemente in den vorgestellten Beispielen, die aufzeigen lassen, dass Kunstraub schon immer gewissen Regeln unterlag. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Shownotes-Link: Herkules Farnese Augustus von Primaporta

Erschienen: 17.03.2021
Dauer: 00:57:10

Podcast-Webseite: Episode "Götterraub und Kriegsbeute. Kunstraub vom Altertum bis Napoleon"


Intrigante Kirche? Die Konstantinische Schenkung im Mittelalter

Die katholische Kirche fälscht ihren Herrschaftsanspruch. Was als  angeblicher Akt der Konstantinischen Schenkung im 4. Jahrhundert begann  und im Mittelalter als Machtargument gebraucht wurde, ist heute einer  der stetig wiederkehrenden Vorwürfe gegen das Papsttum und die Kirche in  jener Zeit – befeuert er doch allzu gut das Bild einer gierigen und  verlogenen Geistlichkeit. Unbestritten ist heute, dass die Quellen, die  die Übertragung zahlreicher kaiserlicher Privilegien und des gesamten  weströmischen Imperiums von Kaiser Konstantin auf Papst Silvester I.  bezeugen, gefälscht wurden. Doch wo und wann entstand diese Lüge?  Welchen Effekt hatte die Schenkung auf machtpolitische  Auseinandersetzungen? Und warum nahmen selbst die Päpste letztlich  Abstand davon, ihre Herrschaft auf Kaiser Konstantin zurückzuführen?  Dabei stoßen wir abermals auf alte Bekannte, die schon des Öfteren unser  gegenwärtiges Bild vom 'finsteren Mittelalter' geprägt haben. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Shownotes-Link: Fresken in der Silvester-Kapelle

Erschienen: 10.03.2021
Dauer: 00:57:59

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Eisenhäute. Geschichte der Ringpanzer und Kettenhemden

Seit mehr als 2000 Jahren ist der Ringpanzer - allgemein auch als Kettenhemd bekannt - in verschiedenen Ausformungen im Einsatz. Nicht zuletzt die lange Tradition dieses Rüstungstyps zeugt davon, dass es sich hier um eines der erfolgreichsten Schutzkonzepte in der Menschheitsgeschichte handelt. Zusammen mit dem Kettenhemd-Experten und -Handwerker Sebastian Voelk von Ironskin sprechen wir über die Entwicklung dieser besonderen Rüstung, wie sie von Zeitgenossen genannt wurde und welcher soziale Status mit dem Tragen eines solchen Panzers verbunden war. Dabei nehmen wir vor allem die Zeit des 12. bis 14. Jahrhunderts in den Fokus - eine der Hochphasen des Ringpanzers -, aber kommen auch auf antike und neuzeitliche Entwicklungslinien zu sprechen.  Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf unseren SocialMedia-Kanälen Instagram und Facebook (@epochentrotter) für weiteren historischen Content. Schaut gerne auch auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei und schickt uns eine Mail mit euren Themenideen oder eurem Feedback an kontakt@epochentrotter.de Sebastian findet ihr auf Instagram unter @chainmail_ironskin und auf seiner Webseite ironskin.com Dort habt ihr auch die Möglichkeit, ihn und seine Arbeit zu unterstützen und euch beispielsweise ein Bastel-Kit für das eigene Kettenhemd anzuschaffen. Bild: Morgan Museum & Library MS M.638, fol. 28r

Erschienen: 03.03.2021
Dauer: 00:58:31

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Der Schlafrocktumult – oder: Studieren im 18. Jahrhundert

Lärmen, schwärmen, protestieren. Dass ein Studium in der Frühen Neuzeit schon mal etwas rauer verlaufen konnte, zeigt uns der Leipziger Schlafrocktumult im Jahr 1726: Mit Degen bewaffnet und in eine ganz besondere, hier namensgebende Mode gekleidet, waren die Herren Studenten nicht nur bereit, dem Rektor entgegenzutreten, sondern auch Haftstrafen hinzunehmen und ihre akademische Freiheit mit der Klinge zu verteidigen. In dieser Episode werfen wir einen Blick zurück auf das Studentendasein vor 300 Jahren, wie sich dieses seit dem Mittelalter entwickelt hat und was eigentlich genau eine Universität ist. Dabei klären wir natürlich auch, was die Zeitgenossen unter der akademischen Freiheit verstanden, wie ein Schlafrock der Zeit ausgesehen hat und warum die Studenten meist mit Tabakspfeife und Degen bewaffnet waren. Gerade in Zeiten des HomeOffices und der Jogginghosen kann sich sicher der ein oder andere vorstellen, warum die Musensöhne so einen Gefallen am Schlafrock gefunden hatten. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne für weiteren historischen Content auf unseren SocialMedia-Kanälen Instagram und Facebook. Schaut gerne auch mal auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei und schickt uns eine Mail mit Feedback oder Themenideen an kontakt@epochentrotter.de

Erschienen: 24.02.2021
Dauer: 00:53:30

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Karneval und Fastnacht. Die Narrenzeit im Spätmittelalter

Egal ob Fastnacht, Fassenacht, Fasching, Karneval oder Fastelovend – die Bezeichnung für die fünfte Jahreszeit verweist immer auf die anstehende Fastenzeit. Daneben geht es natürlich vor allem um ein (kontrolliertes) über die Stränge schlagen – auch schon im Mittelalter. Gerade für das Spätmittelalter an der Grenze zur Reformation sind viele Riten und Traditionen belegt, die wir uns zusammen mit der Literatur- und Buchwissenschaftlerin Myriam Bork für euch genauer angeschaut haben. Darunter finden sich die sog. Moriskentänze, Schembartläufe – die es auch heute noch in Nürnberg gibt –, Fastnachtsspiele in Wirtshäusern und Gesellenturniere. Obwohl die närrische Zeit auch eine gewisse Narrenfreiheit bedeutete, war dennoch nicht alles erlaubt und beispielsweise in der ersten Zeit der Reformation wurden allzu Papst feindliche Aufführungen von der Stadtobrigkeit unterbunden. Warum es trotzdem hin und wieder zu Nonnen- und Mönchsverfolgungen kommen konnte, wer sich verkleiden durfte und wer überhaupt an diesen Fastnachtsspielen teilnehmen durfte, erfahrt ihr in dieser Folge. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook (@epochentrotter) für weiteren historischen Content! Schaut gerne auch mal auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei und schreibt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt.

Erschienen: 17.02.2021
Dauer: 00:48:30

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Der ›Willehalm‹. Religionskonflikt zur Zeit Karls des Großen

793 – Zwischen Arabien und dem Heiligen Römischen Reich tobt ein erbitterter Krieg – im Zentrum eine liebende Frau. Gyburc, Tochter des  Großkönigs, hat sich in den Ritter Willehalm verliebt, den Feind ihres Mannes. Heimlich flieht sie mit ihm in die Provence, konvertiert und wird seine Frau. Die Entscheidung hat schwere Folgen: Großkönig Terramer ruft den Djihad aus, Willehalms Grafensitz wird von den Arabern belagert. König Loys will den Ernst der Lage nicht begreifen. Eine Schlacht steht kurz bevor. Intrigen, Macht, unüberbrückbare Konflikte, Versöhnung,  Liebe, und bei allem Leid ein wenig Komik, all das hat der Anfang des 13. Jahrhunderts entstandene Roman ‚Willehalm‘ zu bieten. Wir stellen euch dieses mittelalterliche Werk vor, seinen historischen Ursprung in der Zeit um 800 n. Chr. und warum wir glauben, dass es unbedingt auf die große Leinwand gehört. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns doch auf unseren SocialMedia-Kanälen Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut gerne auch auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei oder schickt uns eine Mail mit eurem Feedback und Themenideen an kontakt@epochentrotter.de Bild: Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel 2° Ms. poet. et roman. 1, 14:7v Direktlink zum Digitalisat: https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/image/1300457892891/14/

Erschienen: 10.02.2021
Dauer: 00:54:30

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Sutton Hoo. Das angelsächsiche England um 600 n. Chr.

Verborgen unter brauner Erde ruhen die Überreste eines 27m langen Schiffs im größten Grabhügel von Sutton Hoo. 1939, nur wenige Wochen vor dem Eintritt der Briten in den zweiten Weltkrieg stößt ein Team bestehend aus dem Archäologen Basil Brown und dem Gärtner der verwittweten Grundbesitzerin Edith Pretty auf diesen wohl bedeutendsten angelsächsischen Fund der britischen Archäologie, der die sog. 'Dark Ages' erhellt. So phantastisch dieses Szenario auch klingen mag, es ist kein reines Produkt der Filmemacher von 'The Dig' (dt. 'Die Ausgrabung'), einer Netflix-Produktion, die aktuell auf dem Streaming-Dienst läuft. Wir sind der 'wahren Begebenheit' des Films nachgegangen und blicken zurück auf die Ausgrabung und die sensationellen Funde. Sie sind bis heute im British Museum ausgestellt, darunter ein reich verzierte Helm, der aus Fragmenten mühsam rekonstruiert wurde. Wer der einstige Besitzer dieses Schatzes gewesen sein könnte und was Sutton Hoo mit dem heldenepischen Werk 'Beowulf' zu tun hat, erfahrt ihr ebenfalls in der Folge. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf unseren SocialMedia-Kanälen Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut euch gerne auf unserer Webseite epochentrotter.de vorbei oder schreibt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de

Erschienen: 03.02.2021
Dauer: 00:41:54

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Wer war Pocahontas? Mythos und Wahrheit

Kulturvermittlerin, edle Wilde, Gesandte, Liebende, 'Mutter Amerika'. Diese und andere Zuschreibungen prägen unser Bild auf die 'Indianerprinzessin' Pocahontas. Schuld daran sind nicht nur moderne Inszenierungen wie The New World (2005) oder Disneys Zeichentrickfilm von 1995. Schon die Berichte aus der Hand von Captain John Smith, der 1607 tatsächlich in Jamestown, Virginia auf die amerikanische Ureinwohnerin traf, erschafft eine Vision der 'vernünftigen Eingeborenen'. Anlass genug für Epochentrotter, um in die Quellentexte einzusteigen und zu schauen, wer die echte Pocahontas war und inwiefern sie sich von der idealisierten Film- und Romanfigur unterscheidet. Dabei kommen wir nicht nur auf die in Teilen sehr subjektive Überlieferung, sondern auch den amerikanischen Gründungsmythos zu sprechen, in dem Pocahontas eine besondere Rolle spielt, die ihr sogar einen Platz im Kapitol eingebracht hat. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf unseren SocialMedia-Kanälen Instagram und Facebook (@epochentrotter) für weiteren historischen Content! Besucht uns auch auf unserer Webseite epochentrotter.de und schreibt uns eure Ideen und euer Feedback via kontakt@epochentrotter.de. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

Erschienen: 27.01.2021
Dauer: 00:48:39

Podcast-Webseite: Episode "Wer war Pocahontas? Mythos und Wahrheit"


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