Eine Geschichte über die umständliche Legung des Kabels, das Europa und Nordamerika verbinden sollte.
Wir springen in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Telegraph ist soeben erfunden und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden, und sowohl in Europa als auch den USA wird fleißig ferngeschrieben. Doch zwischen den Kontinenten herrscht noch immer Funkstille – einzig die Schifffahrt ermöglicht Nachrichtenaustausch. Wir sprechen darüber, wie ein Unternehmer sich daran macht, dieses Problem zu lösen und warum alles überhaupt nicht so einfach war, wie erwartet.
Erschienen: 30.01.2019
Dauer: 00:50:29
Weitere Informationen zur Episode "C.W. Field und das erste Kabel durch den Atlantik"
Eine Geschichte über die Geschichte der Sklaverei in den USA im 19. Jahrhundert
Wir springen diesmal in die USA und beschäftigen uns mit einer der bekanntesten Persönlichkeiten der US-Geschichte: Harriet Tubman. Sie war eine der erfolgreichsten Aktivistinnen der Underground Railroad, einem Netzwerk von Personen, die Sklaven und Sklavinnen bei der Flucht in den Norden geholfen haben. In der Folge sprechen wir über ihr Leben vor der Flucht und ihre Zeit als "Conductor" der Underground Railroad. Außerdem streifen wir noch ihre Beteiligung am Sezessionskrieg, bei dem sie als Kundschafterin, Soldatin und Krankenschwester die Unionstruppen unterstützt hat.
Erschienen: 23.01.2019
Dauer: 00:47:48
Weitere Informationen zur Episode "Harriet Tubman und die Underground Railroad"
Eine Geschichte über einen Garten, dessen Bau unvorhergesehene Folgen hatte
Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 17. Jahrhunderts. Nicolas Fouquet, höchster Finanzbeamter Frankreichs und damit einer der mächtigsten Männer des Landes, beschließt die – wie er hofft – bald bevorstehende Krönung seiner Karriere mit dem Bau eines Anwesens zu feiern, das Frankreich bisher noch nicht gesehen hat. Wir sprechen über dieses Anwesen und warum der Bau für Fouquet ungeahnte Konsequenzen hatte.
Erschienen: 16.01.2019
Dauer: 00:39:43
Weitere Informationen zur Episode "Der gefährliche Garten von Vaux-le-Vicomte"
Eine Geschichte über die Old Poor Laws und das Speenhamland-System
Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem Thema Armut und sprechen darüber, wie sich der Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit verändert hat – und welche Auswirkungen das hatte. In der Zeit von 1500 bis 1850 nahm Armut in Europa deutlich zu und stieg vor allem die Anzahl der Personen, die auf Lohnarbeit angewiesen waren. In weiten Teilen Europas setzt sich in dieser Zeit das Gemeindeprinzip durch: Armenunterstützung wurde lokal organisiert und Hilfsleistungen erhielten Personen nur in ihren Heimatgemeinden. Gleichzeit wurde Betteln immer mehr kriminalisiert. In England lassen sich dann um 1600, mit der Etablierung der Old Poor Laws, die Anfänge des Sozialstaats beobachten. Und nicht nur das, mit den Speenhamland-Tabellen verbreitete sich ab 1795 ein System, das die Hilfsleistungen einheitlich regelte und an die reale Preisentwicklung koppelte. Bis 1834, da kam es dann zur Reform der Armengesetze und für unterstützte Personen wurde die Unterbringung in Arbeitshäusern verpflichtend.
Erschienen: 09.01.2019
Dauer: 00:47:05
Weitere Informationen zur Episode "Eine kurze Geschichte der Armut in der Frühen Neuzeit"
Eine Geschichte über die Nacht und den Schlaf
Wir springen in dieser Folge in die frühe Neuzeit und sehen uns an, welche Bedeutung die Nacht für den Menschen hatte und wie die wohl häufigste Tätigkeit der Nacht – der Schlaf – gemeinhin praktiziert wurde. Dabei treffen wir auch auf eine Schlaftechnik, die über Jahrhunderte vorherrschend war, heutzutage aber so gut wie vergessen ist.
Erschienen: 02.01.2019
Dauer: 00:48:03
Weitere Informationen zur Episode "Eine ganz kleine Geschichte der Nacht und des Schlafs"
Eine Geschichte über Freibeuter, Kaperfahrer und Schatzsucher
In dieser Episode gehen wir auf Schatzsuche. Auf der Kokos-Insel, einer kleinen Insel vor Costa Rica, soll ein legendärer Piratenschatz versteckt sein: Der Kirchenschatz von Lima. Wir beschäftigen uns mit dem Mythos des Schatzes und einem Mann, der sein halbes Leben mit der Suche nach dem Schatz auf der Insel verbracht hat. Doch August Gissler wurde, wie so viele vor und nach ihm, nicht fündig. Bei der Gelegenheit sprechen wir gleich noch über das „Goldene Zeitalter der Piraterie“ und über Freibeuter und Kaperfahrer, die gerade im Pazifik häufig anzutreffen waren.
Erschienen: 26.12.2018
Dauer: 00:38:54
Eine Geschichte über Maos "Großen Sprung nach vorn" und die Hungersnot von 1958-61
Wir springen in dieser Episode nach China. Es ist das Jahr 1958 und Mao Zetung, Vorsitzender der kommunistischen Partei, hat den "Großen Sprung nach vorn" ausgerufen, der China innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der Industriestaaten katapultieren soll. Doch die Maßnahmen des "Großen Sprungs" schlagen fehl. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie Misswirtschaft, Korruption und Pseudowissenschaft das Land in eine bis dahin noch nicht dagewesene Katastrophe führen.
Erschienen: 19.12.2018
Dauer: 00:48:17
Weitere Informationen zur Episode "Maos Großer Sprung und die chinesische Hungersnot von 1958–62"
Eine Geschichte über die Frühphase der US-amerikanischen Filmproduktion
Wir springen etwa 100 Jahre zurück und beschäftigen uns in dieser Folge mit den Anfängen der US-amerikanischen Filmindustrie: Carl Laemmle, aus dem kleinen Ort Laupheim im Süden Deutschlands, wandert mit 17 Jahren im Jahr 1884 in die USA aus und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass heute in Hollywood Filme gedreht werden. Nachdem sich Laemmle erfolgreich gegen die Klagewelle durch Thomas Edison und seinen Trust (Motion Picture Patents Company) wehren konnte, war der Weg frei für die Independents, die unabhängigen Filmproduzenten. Mit einigen von ihnen gründete er 1912 die Universal Motion Picture Manufacturing Company und baute das erste Filmstudio in Hollywood.
Erschienen: 12.12.2018
Dauer: 00:40:13
Weitere Informationen zur Episode "Carl Laemmle und die Anfänge Hollywoods"
Eine Geschichte über eine wiederentdeckte mittelalterliche Tradition
In dieser Spezialepisode geht es um eine im Mittelalter weit verbreitete Tradition, die im Laufe der Frühen Neuzeit wieder in Vergessenheit geriet: das Kinderbischofsfest. Die Historikerin Tanja Skambraks, vom Historischen Institut der Universität Mannheim, hat ihre Dissertation zu dem Thema geschrieben und sie erzählt uns, aus welcher Tradition das Kinderbischofsfest hervorging, was das mit dem Nikolaus zu tun hat, welche Funktion es hatte und warum es mit der Reformation aus den Kirchen wieder verschwand. Viele Kirchen greifen seit einigen Jahrzehnten die Kinderbischofs-Tradition wieder. So werden auch in Hamburg seit 1994 jedes Jahr am 6. Dezember drei Kinder zu Bischöfen ernannt.
Erschienen: 10.12.2018
Dauer: 00:28:19
Weitere Informationen zur Episode "Extra: Das Kinderbischofsfest"
Eine Geschichte über eine Frau, die Hasen auf die Welt brachte
Wir springen in dieser Episode an die Anfänge des 18. Jahrhunderts. Protagonistin ist eine einfach Magd, die für einige Monate mit einer Sensation das medizinische Establishment Englands in Atem hält. Wir sprechen über eine unglaubliche Geburt, wie's dazu kam und die teils schwerwiegenden Folgen für involvierten Personen.
Erschienen: 05.12.2018
Dauer: 00:38:34