Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren
Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.
Erschienen: 14.01.2026
Dauer: 01:10:44
Weitere Informationen zur Episode "#26 HAB gelesen: Christina Morina liest aus „Tausend Aufbrüche“"
Ein Gespräch mit Elizabeth Harding und Daniela Wagner
Mit dieser Episode starten wir eine Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ vorstellen. Zum Auftakt sprechen wir darüber, wie das Projekt entstanden ist, was in diesem Zusammenhang als Objekt gilt und nach welchen Kriterien die Auswahl getroffen wird. Als erstes betrachten wir einen ganz besonderen Gegenstand aus der Sammlung: den sogenannten Lutherlöffel. Wir sprechen über seine Herkunft, seinen Weg in die Bibliothek, seine mögliche Verbindung zu Martin Luther und darüber, weshalb gerade dieses Objekt die Reihe eröffnet.
Erschienen: 16.12.2025
Dauer: 00:23:47
Weitere Informationen zur Episode "#25 Die Dinge der Herzog August Bibliothek: Der Lutherlöffel"
In „Hohle Räume“ kehrt Helene, eine Künstlerin in den Dreißigern, ins elterliche Haus zurück – Anlass ist die anstehende Scheidung ihrer Eltern. Was als Besuch in vertrauter Umgebung beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Mutter, Vater, und dem, was den Namen „Zuhause“ trägt. Die Räume wirken trotz aller Bemühungen seltsam hohl, als ließen sie sich nicht mit Leben füllen. Mit feinem Humor und präziser Beobachtung zeichnet Schramm das vielschichtige Porträt einer Familie, die sich neu definieren muss. Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.
Erschienen: 14.11.2025
Dauer: 00:57:52
Weitere Informationen zur Episode "#24 HAB gelesen: Nora Schramm liest aus „Hohle Räume“"
Ein Gespräch mit Alina Lange und Stefan Laube
In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen How-to-Bücher. Im 16. Jahrhundert waren solche Werke für verschiedenste Menschen von unschätzbarem Wert: Sie lieferten konkrete Anleitungen, wie man Heilmittel herstellt, Metalle bearbeitet, Farben mischt oder sogar Bier braut – Wissen, das heute in einem YouTube-Tutorial oder Online-Forum abrufbar wäre. Im Gespräch: Alina Lange und Stefan Laube vom Projekt „Take me and make it happen“, das frühneuzeitliche Anleitungen aus der Ferguson Collection (University of Glasgow) und der Herzog August Bibliothek untersucht.
Erschienen: 14.10.2025
Dauer: 00:43:21
Ein Einblick in das Kulturprogramm der HAB
»Videotime«, so hieß die Videothek, in der Roman Ehrlichs Erzähler mit seinem Vater zahllose Filme auslieh, um sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Es sind die neunziger Jahre in einer bayerischen Kleinstadt, deren scheinbar friedliche Ordnung vom Unheimlichen der Filme in ein anderes, fremdartiges Licht getaucht wird. Was zum Beispiel war damals mit den Vätern und Müttern los, die in Justizvollzugsanstalten oder Autohäusern arbeiteten und in ihrer Freizeit die eigenen Kinder auf dem Tennisplatz mit harten Drills trainierten oder hoffnungslos dem Zucker verfallen waren? Welche Rolle spielte man selbst dabei, wenn man jung war und die eigene Welt nur so zu wimmeln schien von Außerirdischen und Besessenen? »Videotime« ist eine Geschichte in auffallend schöner Sprache über die Gesichter und Leerstellen, die sich hinter unseren Masken und Selbstbildern verbergen. Ein beeindruckender, mit großer Souveränität erzählter Roman, der die Frage aufwirft, in welcher Zeit und Welt wir eigentlich leben – und in welcher Haut. Die Lesung fand am 22. Mai 2025 im Gartensaal des Lessinghauses statt.
Erschienen: 17.09.2025
Dauer: 01:12:58
Weitere Informationen zur Episode "#22 HAB gelesen: Roman Ehrlich liest aus „Videotime“"
Ein Gespräch mit Dr. Sven Limbeck und Dr. Philip Haas
1596 reist Philipp Hainhofer, Kaufmann, Kunstagent und Diplomat aus Augsburg, mit einem besonderen Gepäckstück durch Europa: mit einem Stammbuch, auch Album Amicorum genannt. Seite für Seite wird es zu einem strategischen Werkzeug, gefüllt mit Wappen, Sinnsprüchen und den Unterschriften der Mächtigsten seiner Zeit. Wenige Jahre später führt der Student Franz Dohausen ein eigenes Stammbuch – weniger prunkvoll, aber nicht minder bedeutsam für sein wachsendes Netzwerk. Und auch Herzog August von Braunschweig-Lüneburg sammelt Widmungen in seinem Album Amicorum – als Gelehrter, Sammler und Herrscher. In dieser Episode sprechen Dr. Sven Limbeck (stellv. Leiter der Handschriftenabteilung der HAB) und Dr. Philip Haas (Archivrat im Niedersächsischen Landesarchiv) über die faszinierende Kulturtechnik des Stammbuchs.
Erschienen: 15.08.2025
Dauer: 00:52:33
Ein Gespräch mit Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken
NS-Raubgut in der Bibliothek: Die Geschichte Lucy Büchenbachers und die Rückgabe zweier Bücher. Einblicke in Provenienzforschung an der HAB. Im Jahr 1954 gelangen zwei schmale Bände von Hugo von Hofmannsthal in den Bestand der Herzog August Bibliothek. Jahrzehntelang unbeachtet, offenbart sich erst viel später ihre tatsächliche Herkunft: Die Bücher gehörten der Kinderbuchautorin Lucy Büchenbacher, die 1939 vor antisemitischer Verfolgung aus Deutschland fliehen musste. Mehr als acht Jahrzehnte später konnten diese beiden Bände an ihre Erbin zurückgegeben werden. Möglich wurde dies durch das Forschungsprojekt „NS-Raubgut unter den Zugängen der Herzog August Bibliothek 1933–1969“. In dieser Folge sprechen Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken über die Geschichte Lucy Büchenbachers und erläutern die Prozesse und Herausforderungen der Provenienzforschung. Außerdem erhalten wir in unserer neuen Rubrik „Im Tresor“ Einblick in zwei weitere Bände mit auffälliger Provenienz, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden.
Erschienen: 14.07.2025
Dauer: 00:40:38
Weitere Informationen zur Episode "#20 NS-Raubgut: Die Geschichte Lucy Büchenbachers"
Ein Gespräch mit Dr. Thomas Biskup
In dieser Episode werfen wir einen Blick auf ein ganz besonderes Objekt aus den Beständen der Herzog August Bibliothek: das „Herbarium Ruperti“. Entstanden um 1700, umfasst es über 1.300 getrocknete Pflanzen aus dem Raum Niedersachsen – gesammelt, gepresst und sorgfältig dokumentiert von dem evangelischen Theologen Georg Andreas Ruperti. Heute wird dieses historische Herbarium im Rahmen eines Forschungsprojekts digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen. Was es über Pflanzen, Menschen und Weltbilder der frühen Neuzeit verrät – und welche Herausforderungen ein solches Projekt mit sich bringt – verrät Dr. Thomas Biskup, Leiter des Projekts „Zeugnis geistlicher Naturkunde und Archiv historischer Biodiversität Das Herbarium Ruperti (1700) der HAB“.
Erschienen: 27.06.2025
Dauer: 00:35:54
Bis ganz bald!
Erschienen: 26.02.2025
Dauer: 00:00:45
Weitere Informationen zur Episode "HAB gehört macht eine kleine Pause."
Ein Gespräch mit Caroline Jansky und Jan Horstmann
In dieser Episode von _HAB gehört_ feiern wir das zehnjährige Jubiläum der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG)! Seit der Veröffentlichung des ersten Sonderbands am 19. Februar 2015 hat sich die ZfdG zu einer zentralen Plattform für Forschung im Bereich der Digital Humanities entwickelt. Als digitale Fachzeitschrift bewegt sich die ZfdG an der Schnittstelle zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung und digitalen Methoden.
Erschienen: 20.02.2025
Dauer: 00:39:09
Weitere Informationen zur Episode "#18 Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften"