Im Gespräch mit Dr. Daniela Wagner
Ein neues Rätsel wartet! Dr. Daniela Wagner präsentiert ein weiteres Objekt aus ihrem Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ – doch welches es ist, bleibt vorerst ein Geheimnis. Hören Sie rein und raten Sie mit!
Erschienen: 15.04.2026
Dauer: 00:10:27
Weitere Informationen zur Episode "#29 Rätsel Nr. 2 – Die Dinge der Herzog August Bibliothek"
Im Gespräch mit Dr. Daniela Wagner
Dies ist die dritte Episode unserer Reihe, in der wir besondere Objekte aus der Sammlung der Herzog August Bibliothek vorstellen. 1893 blickte die Welt nach Chicago: Auf der World's Columbian Exposition präsentierten Länder aus aller Welt ihre kulturellen, wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften. Weniger bekannt ist, dass Bibliotheken Teil dieser Weltausstellung waren. Hier war auch die Herzogliche Bibliothek vertreten und stellte ihre Arbeit und Sammlungen vor. Die Medaille wurde der Wolfenbütteler Bibliothek für ihre Teilnahme an der Ausstellung verliehen. Heute ist sie Teil ihrer Sammlung und wird im Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ erforscht.
Erschienen: 14.03.2026
Dauer: 00:11:50
Im Gespräch mit Dr. Elizabeth Harding
Dies ist die zweite Episode der Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ vorstellen. Um welches Objekt es sich diesmal handelt, wird noch nicht verraten! Hören Sie rein, raten Sie mit und finden Sie es heraus.
Erschienen: 17.02.2026
Dauer: 00:09:52
Weitere Informationen zur Episode "#27 Rätsel Nr. 1 – Die Dinge der Herzog August Bibliothek"
Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren
Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.
Erschienen: 14.01.2026
Dauer: 01:10:44
Weitere Informationen zur Episode "#26 HAB gelesen: Christina Morina liest aus „Tausend Aufbrüche“"
Ein Gespräch mit Elizabeth Harding und Daniela Wagner
Mit dieser Episode starten wir in eine Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt "Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten" vorstellen.
Erschienen: 16.12.2025
Dauer: 00:23:47
Weitere Informationen zur Episode "#25 Die Dinge der Herzog August Bibliothek: Der Lutherlöffel"
In „Hohle Räume“ kehrt Helene, eine Künstlerin in den Dreißigern, ins elterliche Haus zurück – Anlass ist die anstehende Scheidung ihrer Eltern. Was als Besuch in vertrauter Umgebung beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Mutter, Vater, und dem, was den Namen „Zuhause“ trägt. Die Räume wirken trotz aller Bemühungen seltsam hohl, als ließen sie sich nicht mit Leben füllen. Mit feinem Humor und präziser Beobachtung zeichnet Schramm das vielschichtige Porträt einer Familie, die sich neu definieren muss. Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.
Erschienen: 14.11.2025
Dauer: 00:57:52
Weitere Informationen zur Episode "#24 HAB gelesen: Nora Schramm liest aus „Hohle Räume“"
Ein Gespräch mit Alina Lange und Stefan Laube
In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen How-to-Bücher. Im 16. Jahrhundert waren solche Werke für verschiedenste Menschen von unschätzbarem Wert: Sie lieferten konkrete Anleitungen, wie man Heilmittel herstellt, Metalle bearbeitet, Farben mischt oder sogar Bier braut – Wissen, das heute in einem YouTube-Tutorial oder Online-Forum abrufbar wäre. Im Gespräch: Alina Lange und Stefan Laube vom Projekt „Take me and make it happen“, das frühneuzeitliche Anleitungen aus der Ferguson Collection (University of Glasgow) und der Herzog August Bibliothek untersucht.
Erschienen: 14.10.2025
Dauer: 00:43:21
Ein Einblick in das Kulturprogramm der HAB
»Videotime«, so hieß die Videothek, in der Roman Ehrlichs Erzähler mit seinem Vater zahllose Filme auslieh, um sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Es sind die neunziger Jahre in einer bayerischen Kleinstadt, deren scheinbar friedliche Ordnung vom Unheimlichen der Filme in ein anderes, fremdartiges Licht getaucht wird. Was zum Beispiel war damals mit den Vätern und Müttern los, die in Justizvollzugsanstalten oder Autohäusern arbeiteten und in ihrer Freizeit die eigenen Kinder auf dem Tennisplatz mit harten Drills trainierten oder hoffnungslos dem Zucker verfallen waren? Welche Rolle spielte man selbst dabei, wenn man jung war und die eigene Welt nur so zu wimmeln schien von Außerirdischen und Besessenen? »Videotime« ist eine Geschichte in auffallend schöner Sprache über die Gesichter und Leerstellen, die sich hinter unseren Masken und Selbstbildern verbergen. Ein beeindruckender, mit großer Souveränität erzählter Roman, der die Frage aufwirft, in welcher Zeit und Welt wir eigentlich leben – und in welcher Haut. Die Lesung fand am 22. Mai 2025 im Gartensaal des Lessinghauses statt.
Erschienen: 17.09.2025
Dauer: 01:12:58
Weitere Informationen zur Episode "#22 HAB gelesen: Roman Ehrlich liest aus „Videotime“"
Ein Gespräch mit Dr. Sven Limbeck und Dr. Philip Haas
1596 reist Philipp Hainhofer, Kaufmann, Kunstagent und Diplomat aus Augsburg, mit einem besonderen Gepäckstück durch Europa: mit einem Stammbuch, auch Album Amicorum genannt. Seite für Seite wird es zu einem strategischen Werkzeug, gefüllt mit Wappen, Sinnsprüchen und den Unterschriften der Mächtigsten seiner Zeit. Wenige Jahre später führt der Student Franz Dohausen ein eigenes Stammbuch – weniger prunkvoll, aber nicht minder bedeutsam für sein wachsendes Netzwerk. Und auch Herzog August von Braunschweig-Lüneburg sammelt Widmungen in seinem Album Amicorum – als Gelehrter, Sammler und Herrscher. In dieser Episode sprechen Dr. Sven Limbeck (stellv. Leiter der Handschriftenabteilung der HAB) und Dr. Philip Haas (Archivrat im Niedersächsischen Landesarchiv) über die faszinierende Kulturtechnik des Stammbuchs.
Erschienen: 15.08.2025
Dauer: 00:52:33
Ein Gespräch mit Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken
NS-Raubgut in der Bibliothek: Die Geschichte Lucy Büchenbachers und die Rückgabe zweier Bücher. Einblicke in Provenienzforschung an der HAB. Im Jahr 1954 gelangen zwei schmale Bände von Hugo von Hofmannsthal in den Bestand der Herzog August Bibliothek. Jahrzehntelang unbeachtet, offenbart sich erst viel später ihre tatsächliche Herkunft: Die Bücher gehörten der Kinderbuchautorin Lucy Büchenbacher, die 1939 vor antisemitischer Verfolgung aus Deutschland fliehen musste. Mehr als acht Jahrzehnte später konnten diese beiden Bände an ihre Erbin zurückgegeben werden. Möglich wurde dies durch das Forschungsprojekt „NS-Raubgut unter den Zugängen der Herzog August Bibliothek 1933–1969“. In dieser Folge sprechen Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken über die Geschichte Lucy Büchenbachers und erläutern die Prozesse und Herausforderungen der Provenienzforschung. Außerdem erhalten wir in unserer neuen Rubrik „Im Tresor“ Einblick in zwei weitere Bände mit auffälliger Provenienz, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden.
Erschienen: 14.07.2025
Dauer: 00:40:38
Weitere Informationen zur Episode "#20 NS-Raubgut: Die Geschichte Lucy Büchenbachers"