with Mohan Sridharan, Özgür Şimşek and Gerd Gigerenzer
Since September 2025 the long-term research group “Robust Decision Heuristics for Natural and Artificial Intelligence” is working at ZiF. The group seeks to bridge the study of decision-making under uncertainty in natural systems and the design of robust AI systems. Here, "natural systems" is primarily a reference to humans but we will also consider insects because they have simpler decision processes. The goal of the researchers more specifically is to explore the design of algorithms for robust and transparent AI systems by drawing on models of decision processes under uncertainty in natural systems; and to explore the design of AI systems driven by decision heuristics to gain new understanding about decision-making in natural systems.In this episode the conveners of the group, Mohan Sridharan (Chair in Robot Systems, Edinburgh), Özgür Şimşek (Professor of Computer Science, Bath) and psychologist Gerd Gigerenzer (Berlin) talk about the many facets of their research, covering human decision making as well as robot soccer. They also discuss the necessity and the challenges of interdisciplinary collaboration. LinksMohan Sridharan Özgür Şimşek Gerd Gigerenzer ZiF research group “Robust Decision Heuristics for Natural and Artificial Intelligence”
Erschienen: 15.04.2026
Dauer: 01:08:45
Lesung und Gespräch mit Sebastian Schönbeck, Marcel Beyer und Nora Bossong
In der Literaturgeschichte hat die Einfühlung in Täter:innen mit den Mitteln der Kunst eine lange Tradition. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die literarische Auseinandersetzung mit Täter:innen zwingend zur Anerkennung von Unrecht, Entschuldigung, Entlastung oder gar zu einer Täter-Opfer-Umkehr führen muss. Gerade Marcel Beyers Roman Flughunde über die Familie des NS-Propagandaministers Goebbels und Nora Bossongs Reichskanzlerplatz, der Magda Goebbels ins Zentrum stellt, verdeutlichen, dass die Annäherung an Täter:innen in der Literatur auf eine Weise möglich ist, die eine komplexere, über Einzeltäter:innen hinausgehende Perspektive auf Schuld und Verantwortung ermöglicht. Aber warum erzählen wir uns überhaupt Geschichten über Täter:innen, welche soziale und moralische Funktion erfüllen sie? Was ist die ‚Aufgabe‘ der Literatur in diesem Zusammenhang? Und wie weit reicht ihre Autonomie? Der Literaturwissenschaftler Sebastian Schönbeck moderiert die Lesung der beiden Autor:innen und führt das anschließende Gespräch mit ihnen. Links:Marcel Beyer Nora BossongSebastian Schönbeck Literatur: Nora Bossong: Reichskanzlerplatz, Berlin 2024 Marcel Beyer, Flughunde, Frankfurt 1996
Erschienen: 11.03.2026
Dauer: 01:09:59
Weitere Informationen zur Episode "Episode #24: Täter:innen in der Literatur"
with Benjamin Paaßen, Elizabeth Herbert and Olle Häggström
With the increasing adoption of artificial intelligence (AI) methods in society, discussions about associated risks and how to mitigate them have also intensified, as evidenced by efforts to regulate AI applications in the EU and industry attempts to provide “safe AI”. However, while there appears to be a general consensus that AI-supported systems ought to be safe, we also observe fierce disagreement about which risks should be considered and what constitutes viable mitigation strategies. In other words: there is an urgent need to understand what both risk and safety mean in the context of AI.In this episode cognitive scientist Benjamin Paaßen (Bielefeld), computational neuroscientist Elizabeth Herbert (München) and Olle Häggström, Professor of Mathematical Sciences at Gothenburg University, talk about the difficulties of defining risk and safety, about the range of risks that should be considered, as well as strategies to enhance AI-safety across technical, social and legal dimensions. They also reflect on the necessity and the challenges of interdisciplinary collaboration to make progress with this endeavor.Links:Olle HäggströmElizabeth Herbert Benjamin Paaßen ZiF-Workshop "AI Risk and Safety Landscape"
Erschienen: 18.02.2026
Dauer: 00:46:22
Weitere Informationen zur Episode "Episode #23: AI Risk and Safety Landscape"
mit Franz-Josef Arlinghaus, Ulla Kypta und Masaki Taguchi
Der Aufstieg Europas aus dem Mittelalter aus dem Mittelalter in die Moderne wurde in den Geschichtswissenschaften lange durch eine besondere Veränderungsdynamik erklärt. Inzwischen sehen Historiker*innen auch Länder aus anderen Weltregionen auf eigenen Wegen in die Moderne. In dieser Folge erklären Franz-Josef Arlinghaus (Professor für Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters an der Universität Bielefeld), Ulla Kypta (Professorin für die Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters an der Universität Münster) und Masaki Taguchi (Professor für Rechtsgeschichte an der Juristischen Fakultät der Hokkaido Universität in Sapporo/Japan), wie sich der Prozess der Eigendynamik in Ostasien und Europa entwickelt hat. Für das Intro danken wir Niklas Schönfeld, für die Einsprecher Molina Panzner und Erica Shires und für das Podcast-Cover Corinna Mehl. Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Erschienen: 15.01.2026
Dauer: 00:44:47
Weitere Informationen zur Episode "Episode #22: Auf eigenen Wegen in die Moderne"
Lesung und Gespräch mit der Autorin Asal Dardan
Wie sehr bedingt vergangenes Unrecht die Gegenwart? Was tun mit dem Fortdauern der Schuld, wie mit ihr leben oder sie übersetzen in ein mögliches konstruktives ‚Danach‘? Kann dies überhaupt gelingen und wer trägt die Verantwortung? Asal Dardan beschreibt in ihrem neuesten Buch Traumaland (2025) differenziert und umfassend, wie sehr die Vergangenheit schmerzlich in unsere Gegenwart ragt. Die nationalsozialistischen Gräueltaten finden sowohl in antisemitischen und rassistischen Gewaltakten als auch in den traumatischen Erfahrungen von Minderheiten ihren Widerhall. Schon in ihrem ersten, vielbesprochenen Text Betrachtungen einer Barbarin (2021) beschäftigte Asal Dardan das Nachdenken über die Stimmen und Geschichten, die in Deutschland kaum oder kein Gehör finden. In Traumaland greift sie diese Überlegungen wieder auf, indem sie präzise und einfühlsam die verdrängten Schichten unseres heutigen Erinnerns oder Nicht-Erinnerns bloßlegt. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie eine andere, plurale Erinnerungskultur aussehen könnte.Mit Saskia Fischer, Literaturwissenschaftlerin und Fellow des Jungen ZiF, hat Asal Dardan über "Erinnern und Engagement " gesprochen und dabei Auszüge aus ihren Texten gelesen. LinksAsal DardanSaskia FischerWebsite der Veranstaltung LiteraturAsal Dardan: Traumaland. Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart, Rowohlt, Hamburg 2025 Asal Dardan: Betrachtungen einer Barbarin. Hoffmann und Campe, Hamburg 2021 Für das Intro danken wir Niklas Schönfeld, für die Einsprecher Molina Panzner und Erica Shires und für das Podcast-Cover Corinna Mehl.Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Erschienen: 10.12.2025
Dauer: 01:02:23
Weitere Informationen zur Episode "Episode #21: Erinnern und Engagement"
mit Guido Mehlkop, Saskia Nagel und Sebastian Sattler
Koffein oder vielleicht sogar etwas Ritalin vor der nächsten Klausur? Der Versuch, mit vermeintlich leistungssteigernden Substanzen die Erfolgsaussichten etwa bei Prüfungen zu verbessern, wird als Neuroenhancement bezeichnet. Damit ist der Einsatz medizinischer Maßnahmen gemeint, z. B. eben Substanzeinnahme oder auch Neurotechnologie, die darauf abzielen, die kognitiven oder motorischen Fähigkeiten oder auch einfach die Stimmung zu verbessern.In den letzten Jahren hat man das immer wieder gehört, was natürlich schnell den Eindruck erzeugt, die Gesellschaft sei schon voller Neuroenhancer. Ist das aber wirklich so? Wie verbreitet ist Neuroenhancement in der Gesellschaft? Und wie gefährlich ist die Nutzung dieser Maßnahmen?Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Thematik hat im ZiF ein Workshop stattgefunden mit dem Titel „Interdisciplinary Perspectives on Neuroenhancement: Current Developments and Impact on the Individual and Society“, geleitet vom Sozialwissenschaftler Guido Mehlkop, der Philosophin Saskia Nagel und dem Soziologen Sebastian Sattler, die in dieser Folge über die Realitäten des Neuroenhancements sprechen.LinklisteWebseite Guido MehlkopWebseite Saskia NagelWebseite Sebastian SattlerLiteratur Graf, W.D., Nagel, S.K., Epstein, L.G., Miller, G., Nass, R., Larriviere, D., 2013. Pediatric neuroenhancement Ethical, legal, social, and neurodevelopmental implications. Neurology 80, 1251–1260. Cinel, C., Valeriani, D., Poli, R., 2019. Neurotechnologies for Human Cognitive Augmentation: Current State of the Art and Future Prospects. Front. Hum. Neurosci. 13, 1–24. https://doi.org/10.3389/fnhum.2019.00013. 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[Link]Sample, M., Sattler, S. Racine, E., Boehlen, W. (2023): Brain-Computer Interfaces, Disability, and the Stigma of Refusal: A Factorial Vignette Study. Public Understanding of Science 32: 522-542 [Link]Huber, S., Sattler, S., Mehlkop, G. (2022). Mechanisms of Perceived Social Norms: The Mediating and Moderating Role of Morality and Outcome Expectations on Prescription Drug Misuse in the Working Population. Deviant Behavior44: 359–380. [Link]Sattler, S., Schunck, R. (2016). Associations between the Big Five Personality Traits and the Non-Medical Use of Prescription Drugs for Cognitive Enhancement. Frontiers in Psychology 6: 1971. [Link]Wiegel, C., Sattler, S., Göritz, A.S., Diewald, M. (2016). Work-Related Stress and Cognitive Enhancement among University Teachers. Anxiety, Stress, & Coping 29: 100-117. [Link]Sattler, S. (2019). Non-Medical Use of Prescription Drugs for Cognitive Enhancement as a Response to Chronic Stress Especially When Social Support is Lacking. 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[Link]Für das Intro danken wir Niklas Schönfeld, für die Einsprecher Molina Panzner und Erica Shires und für das Podcast-Cover Corinna Mehl.Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Erschienen: 12.11.2025
Dauer: 01:05:11
with Paula Diehl and Birgit Sauer
In the last few years, the rise of right-wing populist and right-wing extremist parties, politicians, movements, and groups has become a common phenomenon, contributing to the spread of far-right discourse and attitudes. And it’s getting worse, as we currently see in Germany, Austria, the U.S. etc.A research group at ZiF has worked on this topic for two years under the title “Normalizing the Far Right”. In this episode, Paula Diehl and Birgit Sauer, the convenors of the research group, talk about the different developments, the danger of normalization of right-wing positions, and about the effects on democracy.LinksWebsite Paula DiehlWebsite Birgit SauerWe are grateful for the intro by Niklas Schönfeld, for the voice recordings of Molina Panzner and Erica Shires and for the podcast cover by Corinna Mehl.If you have any questions, feedback or suggestions, you can email the ZiF communications team at zif-info@uni-bielefeld.de or get in touch via Instagram at @zif_bielefeld.
Erschienen: 15.10.2025
Dauer: 00:29:47
Weitere Informationen zur Episode "Episode #19: Normalizing the Far Right [3/3] - Update"
mit Benjamin Paaßen, Rima-Maria Rahal und Nadine Zwiener-Collins
Weiblich gelesene Personen interessieren sich nicht für Technik, männlich gelesene sind nicht so einfühlsam und kluge Menschen tragen immer Brillen. Stereotype begegnen uns in vielen unterschiedlichen Situationen und sind häufig vor allem sehr langlebig, wie die hartnäckigen Vorurteile gegenüber Blondinen.Woher kommt das Bedürfnis, Menschen nach Kategorien sortieren zu wollen, die häufig in Stereotypen münden? Wie entstehen bestimmte Stereotype und wie setzen sie sich durch? Aus welchen unterschiedlichen Perspektiven kann man sie in wissenschaftlicher Hinsicht betrachten? Darum geht es in dieser Folge im Gespräch mit Benjamin Paaßen aus der Informatik, mit dem Schwerpunkt KI in der Bildung, mit Rima-Maria Rahal aus der Psychologie mit dem Schwerpunkt Entscheidungsfindung, und mit der Soziologin Nadine Zwiener-Collins mit dem Schwerpunkt Politik und Geschlecht. Alle drei sind Fellows im ZiF-Postdoc-Netzwerk „Das Junge ZiF“ und damit reiht sich diese Folge in die ‚Junges-ZiF-Serie‘ ein.LinksWebseite Benjamin PaaßenWebseite Rima-Maria RahalWebseite Nadine Zwiener-CollinsPublikationen zum Thema:Paaßen/Morgenroth/Stratemeyer (2016): What is a True Gamer? The Male Gamer Stereotype and Marginalization of Women in Video Game Culture.Zwiener-Collin/Lefkofridi (2023): Unequal political participation in Austria: Do gender roles matter? In 20 Years Austria in the European Social Survey.Publikationen Thekla MorgenrothFür das Intro danken wir Niklas Schönfeld, für die Einsprecher Molina Panzner und Erica Shires und für das Podcast-Cover Corinna Mehl.Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Erschienen: 17.09.2025
Dauer: 01:04:19
with Tina Heger, Nora Pfützenreuter and Oliver Szasz
One subject we always think about at ZiF is how to support our fellows and their work in the best ways possible since they have to combine all their different disciplinary backgrounds, methods and research cultures in a few months of working together. To come to terms with these differences often takes up quite some of the joint research time. How is it possible to avoid more of the frictional losses and the possible dissatisfaction with interdisciplinary work? What kind of maybe more unusual – meaning within the scientific community – methods could be integrated into the framework of the research group to help them make their work as efficient as possible? For the resident research group “Mapping Evidence to Theory in Ecology: Addressing the Challenges of Generalization and Causality” a special kind of group work process came into being and in this episode research group convenor Tina Heger and the coaches Nora Pfützenreuter and Oliver Szasz talk about this unique experience.LinklisteWebseite Tina HegerWebseite Nora PfützenreuterWebseite Oliver SzaszWe are grateful for the intro by Niklas Schönfeld, for the voice recordings of Molina Panzner and Erica Shires and for the podcast cover by Corinna Mehl.If you have any questions, feedback or suggestions, you can email the ZiF communications team at zif-info@uni-bielefeld.de or get in touch via Instagram at @zif_bielefeld.
Erschienen: 16.07.2025
Dauer: 00:51:16
mit Bernd Dollinger und Holger Schmidt
Geschichten über Verbrechen erfreuen sich schon lange großer Beliebtheit. Ob Kriminalromane im 19. oder True-Crime-Podcasts im 21. Jahrhundert, Erzählungen über Kriminalität 'funktionieren'.Was genau macht diese Erzählungen aus? Welchen Unterschied macht es, ob ein*e Polizist*in oder ein*e Täter*in einen Tathergang nacherzählt? Und wie betrachtet man das Ganze aus wissenschaftlicher und interdisziplinärer Perspektive?Darum geht es in dieser Folge im Gespräch mit Holger Schmidt und Bernd Dollinger, aus der Sozialpädagogik und Soziologie der Universität Siegen.LinksWebseite Bernd DollingerWebseite Holger SchmidtWebseite "Center for Interdisciplinary Crime Studies"Zitat zur Narrationsdefinition: "Narrative is somebody telling somebody else, on some occasion, and for some purposes, that something happened to someone or something“ (Phelan/Rabinowitz 2012: 3) Film: L.A. Crash (Paul Haggis, 2004)LiteraturhinweiseAlthoff, M., Dollinger, B., & Schmidt, H. (2020). Conflicting Narratives of Crime and Punishment. Basingstoke: Palgrave McMillan. Bamberg, M. (2006). Stories: Big or small. Why do we care? Narrative inquiry, 16(1), 165-174. De Fina, A., & Georgakopoulou, A. (2008). Analysing narratives as practices. Qualitative Research, 8(3), 379-387. Dollinger, B. (2019). Changing narratives of youth crime: From social causes to threats to the social. London: Routledge. Fleetwood, J., Presser, L., Sandberg, S., & Ugelvik, T. (2019). The Emerald Handbook of Narrative Criminology. Bingley: Emerald Publishing. Phelan, J., & Rabinowitz, P. J. (2012). Narrative as Rhetoric. In D. Herman, J. Phelan, P. J. Rabinowitz, B. Richardson, & R. Warhol (Eds.), Narrative theory: Core concepts and critical debates (pp. 3-8). Columbus: The Ohio State University Press. Presser, L., & Sandberg, S. (2015). Narrative Criminology: Understanding Stories of Crime. New York: NYU Press. Sandberg, S. (2010). What can „Lies“ Tell Us about Life? Notes towards a Framework of Narrative Criminology. Journal of Criminal Justice Education, 21(4), 447-465. Schmidt, H. (2019). Ungerechtigkeit im Jugendstrafvollzug. Biographische Erkundungen einer sozialmoralischen Gefühlsregung. Weinheim: Beltz Juventa. Schmidt, H. (2023). ‚Unordentliches Erzählen‘. Anmerkungen zur Rekonstruktion ‚kleiner‘, ‚unvollständiger‘ oder ‚inkohärenter‘ Erzählungen in der Sozialpädagogik und Kriminologie. Soziale Passagen. Journal für Empirie und Theorie Sozialer Arbeit, 15(1), 59-76.Für das Intro danken wir Niklas Schönfeld, für die Einsprecher Molina Panzner und Erica Shires und für das Podcast-Cover Corinna Mehl.Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Erschienen: 18.06.2025
Dauer: 01:11:55