Der Zusammenhang von Leben und Schreiben
Anke Stelling hat für den Merkur ein Jahr lang eine Schlusskolumne in Ich-Form verfasst. Katja Kullmann hat in einem Essay geschildert, wie ihr Plan für einen Roman in Litauen mit Land und Leuten kollidierte. Hanna Engelmeier und Ekkehard Knörer sprechen mit den beiden Autorinnen über diese Texte und ihre Bücher, im Zentrum immer die Frage nach dem Zusammenhang von Leben und Schreiben, das Verhältnis von Fiktion, Autofiktion und eigener Biografie.
Erschienen: 01.12.2025
Dauer: 01:29:15
Wie man die Fremdheit des Vergangenen respektieren und trotzdem aus der Geschichte lernen kann
Die zweite Folge widmet sich dem Thema Aktualität, zu Gast ist Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Mit Hanna Engelmeier und Ekkehard Knörer spricht sie darüber, wie man die Fremdheit des Vergangenen respektieren und trotzdem aus der Geschichte lernen kann. Und darüber, wie das Wissenschaftskolleg als international geprägte Institution Gratwanderungen im Umgang mit aktuellen politischen Streitfragen wie etwa dem Israel-Gaza-Konflikt besteht.
Erschienen: 03.11.2025
Dauer: 01:03:56
Weitere Informationen zur Episode "Barbara Stollberg-Rilinger über Aktualität"
Erben heißt weitergeben – aber was genau? Der Soziologe Andreas Reckwitz spricht mit Hanna Engelmeier und Christian Demand über die zunehmende Relevanz und Heftigkeit gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zum materiellen, kulturellen und ökologischen Erbe – und darüber, weshalb selbst die Identitätskämpfe der Gegenwart als Erbstreitigkeiten begriffen werden sollten.
Erschienen: 06.10.2025
Dauer: 00:54:50
Weitere Informationen zur Episode "Andreas Reckwitz über das Erben in der Spätmoderne"