Podcast "Makro Mikro"

Der Wissenschaftspodcast der ÖAW beleuchtet Hintergründe, stellt Zusammenhänge her und holt Forscher*innen aus verschiedensten Disziplinen vors Mikro. Von sprechenden Maschinen bis zu Religion bei Teenies - hier gewähren wir einen Einblick in die Forschung an der ÖAW.

Episoden: Neueste Episoden


Wie weiblich ist die Wissenschaft? - MAKRO MIKRO #61

Niemand geringerer als Max Planck war einst der M…

Niemand geringerer als Max Planck war einst der Meinung, Frauen wären nicht fähig, so klar und analytisch zu denken wie Männer. Sie seien – und mit dieser Überzeugung war der Physiker nicht allein – schlicht zu emotional dafür. Was heute absurd klingt, war vor gar nicht so langer Zeit ein vermeintlich valider Grund, warum Frauen für die Wissenschaft nicht geeignet wären. Jahrhundertelang hat eine männlich dominierte Gesellschaft versucht, Frauen systematisch dem Wissenschaftsbetrieb fernzuhalten. Angst vor Konkurrenz war ebenso ein Grund dafür wie die langwirkende Tradition der Kirche und soziale und gesellschaftliche Lebensverhältnisse. Im Gespräch mit Brigitte Mazohl und Sandra Kloos, die das Kapitel „Frauengeschichte“ in der neuen Publikation zur Geschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften verfasst haben, ergründet diese Folge unseres Podcasts MAKRO MIKRO die Geschichte von Frauen in der Forschung. Es wird thematisiert, warum frühe Wissenschaftlerinnen oft wenig Bewusstsein für ihre spezielle Rolle in einer Männergesellschaft hatten, was es mit dem Mathilda-Effekt auf sich hat und inwieweit Frauenquoten im Wissenschaftsbereich hilfreich sind. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: Lise Meitner mit Studentinnen/Wikipedia

Erschienen: 17.05.2022
Dauer: 00:25:56

Podcast-Webseite: Episode "Wie weiblich ist die Wissenschaft? - MAKRO MIKRO #61"


Ich hör, ich hör, was du nicht hörst: Ein Ausflug in die Welt des Schalls – MAKROMIKRO #60

Viele von uns kennen ihn – den Cocktailparty-Effe…

Viele von uns kennen ihn – den Cocktailparty-Effekt. Eine Menge an Menschen, die alle unterschiedliche Gespräche miteinander führen, ein großes akustisches Tohuwabohu. Und doch ist es uns möglich, unserem jeweiligen Gesprächspartner zu folgen. Indem wir selektiv hören, blenden wir alle nicht-relevanten Geräusche aus und konzentrieren uns auf eine bestimmte Schallquelle. Wie gut wir hören, hängt nämlich nicht nur von der Anatomie und Funktion unserer Ohren ab – wie die akustischen Signale, die uns von außen erreichen, im Gehirn verarbeitet werden, spielt eine ganz wesentliche Rolle. Am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wird rund ums Thema Hören geforscht: Wie kann man das Hören mit Neuroprothesen wie z.B. Cochlea-Implantaten verbessern? Wie steht es um unsere akustische Aufmerksamkeit? Wie nimmt man Raumklang wahr? Und was macht eigentlich Lärm mit uns? In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Schallforscher*innen und Psychoakustiker*innen über diese und viele weitere Themen rund um Schall. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Unsplash/Franco Antonio Giovanella

Erschienen: 26.04.2022
Dauer: 00:31:12

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Die Kiewer Rus und die Geschichte der Ukraine im Mittelalter – MAKRO MIKRO #59

In einer Rede im Februar bezeichnete der russisch…

In einer Rede im Februar bezeichnete der russische Präsident Vladimir Putin die Ukraine als Russlands eigenes historisches Gebiet – eine Behauptung, die den Anspruch Russlands auf die Ukraine rechtfertigen soll, historisch gesehen aber nicht haltbar ist. Byzantinist und Globalhistoriker Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) führt uns in dieser Podcastfolge zu den historischen Anfängen der heutigen Ukraine. Vom 9. Jahrhundert, als skandinavische Händler und Räuber über die Flusssysteme in das Gebiet gelangten und verschiedene Fürstentümer gründeten, die als „Rus“ bezeichnet wurden bis zur Eroberung durch die Mongolen im 13. Jahrhundert und den Kosaken. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: © Von SeikoEn - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12573422

Erschienen: 12.04.2022
Dauer: 00:23:44

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Explosive Antimaterie: Was „Illuminati“ mit Teilchenforschung am CERN zu tun hat - MAKRO MIKRO #57

Einige wenige Gramm Antimaterie – hergestellt am …

Einige wenige Gramm Antimaterie – hergestellt am CERN in Genf - werden im Hollywood-Film „Illuminati“ nur durch das beherzte Eingreifen des Professor Robert Langdon nicht zu einer Bombe mit vernichtender Sprengkraft. Während viele Aspekte des Films reine Fiktion sind, steckt hinter der Idee der Antimaterie-Bombe hochaktuelle wissenschaftliche Forschung. Wir haben mit dem Elektroingenieur Friedl vom Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gesprochen. Was geschieht aber wirklich am CERN, im weltweit größten Teilchenbeschleuniger? Warum lässt man Teilchen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit zusammenstoßen und wie? Warum ist das CERN der kälteste Tiefkühler der Welt mit einer Temperatur von -271 Grad Celsius? Und stimmt es wirklich, dass dort Schwarze Löcher entstehen können? All das und noch mehr erfahrt ihr in dieser Folge unseres Wissenschaftspodcasts MAKRO MIKRO. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: © User: Alain r - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1150148

Erschienen: 21.03.2022
Dauer: 00:20:26

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Science Call: Wie Sonnenstürme Satelliten zerstören - MAKRO MIKRO #57

Anfang Februar wurden 40 Satelliten des Unternehm…

Anfang Februar wurden 40 Satelliten des Unternehmens SpaceX von einem Sonnensturm erfasst. Das hat sie so schwer beschädigt, dass sie zum Absturz gebracht werden mussten. Was ist da passiert? Weltraumforscher Christian Möstl von der ÖAW erklärt im Science Call, was ein Sonnensturm eigentlich genau ist, was passiert, wenn er auf die Erde trifft und warum eine genaue Vorhersage des Weltraumwetters für uns so wichtig ist. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: By NASA Goddard Space Flight Center - Flickr: Magnificent CME Erupts on the Sun - August 31, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21422679

Erschienen: 21.02.2022
Dauer: 00:04:58

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Was Österreich den Pandemien der Vergangenheit verdankt – MAKRO MIKRO #56

Man möchte es kaum glauben, aber so gut wie alles…

Man möchte es kaum glauben, aber so gut wie alles, was uns an gesundheitspolitischen Maßnahmen im Zuge der Coronapandemie heute begegnet, gab es schon einmal. Oft bereits vor vielen hunderten Jahren. So gehen zum Beispiel geschlossene Gasthäuser und der damit verbundene Gassenverkauf, Einschränkungen bei körpernahen Dienstleistern, das Bedecken von Mund und Nase und auch Quarantäneregelungen auf die Pestepidemien des späten Mittelalters zurück. Tabakrauchen, mit Aquavit den Rachen spülen, eine Ziege im Wohnraum – Menschen versuchten mit allen Mitteln, den Seuchen Einhalt zu gebieten. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit der Medizinhistorikerin Daniela Angetter-Pfeiffer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über Pandemien der Vergangenheit, Parallelen zur Situation heute und auch darüber, welche gesellschaftlichen Errungenschaften wir in Österreich vergangenen Seuchen wie etwa den Pocken oder der Cholera verdanken. Mehr Informationen dazu gibt es im Wissenschaftsbuch des Jahres 2021 „Pandemie sei Dank!“ von Daniela Angetter-Pfeiffer: https://amalthea.at/produkt/pandemie-sei-dank/ ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: © Gemeinsfrei

Erschienen: 21.02.2022
Dauer: 00:33:07

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Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl: Wissenschaft & Pseudowissenschaft – MAKRO MIKRO #55

„Wir sind jeden Tag von so viel Information umgeb…

„Wir sind jeden Tag von so viel Information umgeben, dass es schwierig geworden ist, echtes Wissen von unsinnigen Behauptungen zu unterscheiden. Gleichzeitig ist diese Unterscheidung aber wichtiger geworden als je zuvor. Wir müssen lernen, wo wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen können und wo nicht.“ Florian Aigner ist studierter Physiker, Wissenschaftsvermittler und Autor. Mit seinem neuen Buch „Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl“ hat er eine Liebeserklärung an die Wissenschaft verfasst, in der er Themen auf den Grund geht, die nicht erst heute relevant sind, aber mit der Corona-Pandemie nochmals an Brisanz gewonnen haben: Was ist Wissenschaft und was macht sie glaubwürdig? Wie geht wissenschaftliches Denken eigentlich und was unterscheidet es von pseudowissenschaftlichen Behauptungen? Im Gespräch mit MAKRO MIKRO erzählt Florian Aigner auch von seiner eigenen Entwicklung vom elfjährigen Wünschelrutengeher zum Quantenphysiker. Und: Er verrät, warum es in der Wissenschaft oft gar nicht ums Beweisen, sondern vielmehr ums Widerlegen geht und warum nur die Mathematik ewige Wahrheiten produzieren kann. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Unsplash/NASA

Erschienen: 21.01.2022
Dauer: 00:36:45

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Ein Bild von einer Kaiserin - Wie Fürstinnen visuell dargestellt wurden – MAKROMIKRO #54

Wie man sich visuell inszeniert und darstellt war…

Wie man sich visuell inszeniert und darstellt war auch schon vor dem Zeitalter sozialer Medien ein großes Thema. Vor allem für Herrscherinnen und Herrscher war die bildliche Inszenierung ihrer selbst wesentlich für die royale Repräsentation. Bildnisse von Herrschern auf klassischen Medien wie etwa Medaillen kennen wir schon seit der Antike – in der Frühen Neuzeit kommen neue, populäre Massenmedien hinzu, wie etwa Druckgrafiken in Flugblättern. Marion Romberg vom Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat sich genauer angesehen, wie Herrscherinnen im 17. Jahrhundert bildlich dargestellt wurden und was damit ausgedrückt wurde. Welche Unterschiede gab es etwa, wenn eine Fürstin „aus eigenem Recht“ regierte im Gegensatz zu einer Fürstin, die an der Seite ihres regierenden Gemahls stand? ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Wikipedia Commons

Erschienen: 13.12.2021
Dauer: 00:32:19

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Sie rappen hin, sie rappen her: HipHop in Österreich – MAKRO MIKRO #53

Österreichischer HipHop ist weitgehend ein Nische…

Österreichischer HipHop ist weitgehend ein Nischenphänomen. Ganz anders die Lage in Deutschland: Dort ist deutschsprachiger HipHop fest in der Musikwelt etabliert und auch im Mainstream angekommen. Österreichische Künstler*innen wie etwa RAF Camora nutzen oft den deutschen Markt, um kommerziell erfolgreich zu werden. Aber warum ist das so? Wie begann die Geschichte des HipHop in Österreich? Und wie ist HipHop aus musikwissenschaftlicher Sicht überhaupt aufgebaut? Frederik Dörfler-Trummer war Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und hat ein Buch zu HipHop in Österreich geschrieben. Im Podcast erzählt er, wer die ersten Musiker*innen waren, die HipHop in Österreich aufgriffen, wie aktuelle Künstler*innen nicht nur in ihren Texten, sondern auch mithilfe der Musik auf ihre eigene lokale Herkunft eingehen und warum HipHop nicht nur Musik umfasst, sondern auch Kunst, Sprache, Mode und Kultur. Das Buch „HipHop in Österreich“ ist im transcript Verlag erschienen: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5556-8/hiphop-aus-oesterreich/ ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Bwag/Commons

Erschienen: 05.11.2021
Dauer: 00:32:21

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Populismus und Verschwörungstheorien in Österreich – MAKRO MIKRO #52

Sie zeichnen die Welt in Schwarz und Weiß, bedien…

Sie zeichnen die Welt in Schwarz und Weiß, bedienen ein Narrativ der Krise und hegen tiefes Misstrauen gegenüber rechtsstaatlichen und demokratischen Institutionen. Populist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen verbinden sowohl historische als auch strukturelle Ähnlichkeiten. Die Historikerin Constanze Jeitler untersucht im Rahmen ihrer Dissertation die Bedeutung von Verschwörungstheorien für rechtspopulistische Parteien und Bewegungen in Österreich. Im Sommer 2021 bei einer Konferenz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zu Gast, erläutert sie im Podcast die Parallelen zwischen diesen beiden Bewegungen, ihre sozialwissenschaftlichen Hintergründe und die Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft eines Landes. Mehr dazu auch auf standard.at: https://www.derstandard.at/story/2000129817949/rechtspopulisten-und-der-umweltschutz-mit-hausverstand-und-verschwoerungstheorien-die-welt ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Unsplash/Kane Reinholdtsen

Erschienen: 23.09.2021
Dauer: 00:26:32

Podcast-Webseite: Episode "Populismus und Verschwörungstheorien in Österreich – MAKRO MIKRO #52"


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