Podcast "Sternenpodcast"

Podcast by Planetarium Hamburg

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10/20 Der Himmel über Mitteleuropa im Oktober 2020

Der Sternenpodcast Oktober 2020 Ihr Audioguide f…

Der Sternenpodcast Oktober 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Der Sternenhimmel im Oktober In diesem Oktober zeigt sich unser Mond gleich zweimal in voller Pracht – einmal zu Beginn und einmal zum Ende des Monats. Dabei leuchten beide Vollmonde mit Mars um die Wette und bilden gemeinsam mit dem Roten Planeten ein spektakuläres Paar. Doppel-Vollmond Da bereits am 1. Oktober um 23:05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ein Vollmond am Firmament erscheint und der Monat 31 Tage zählt, passt diesmal noch ein zweiter Vollmond in den Monat - genau am 31. Oktober um 15:48 Uhr MESZ geschieht dies . Für einen solchen zweiten Vollmond des Monats hat sich die Bezeichnung ‚Blue Moon‘, also ‚Blauer Mond‘, eingebürgert. Spektakuläres Duo am nächtlichen Firmament Die beiden Vollmonde im Oktober sind vor allem deswegen spektakulär, weil sie den Roten Planeten einrahmen – den „Superstar“ des Monats, vielleicht sogar des Jahres. Denn so auffällig hell und hoch wie diesen Oktober stand der Mars seit mehr als 15 Jahren nicht am Himmel - denn unsere Erde überholt den Planeten in nur 62 Millionen Kilometer Entfernung. Am 1. Oktober flankiert der Vollmond den hellen Mars an dessen westlicher Seite und am 31. Oktober steht der „Blue Moon“ östlich des Roten Planeten. Sie bilden jeweils ein spektakuläres Paar, das um Mitternacht am höchsten am Himmel steht.

Erschienen: 30.09.2020
Dauer: 00:16:41

Podcast-Webseite: Episode "10/20 Der Himmel über Mitteleuropa im Oktober 2020"


09/2020 Der Himmel über Europa im September 2020

Der Sternenpodcast September 2020 Ihr Audioguide…

Der Sternenpodcast September 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Hell grüßt uns zu Monatsbeginn das Licht des Mondes. Die ganze Nacht steht er am Himmel, denn bereits am Morgen des 2.September ist die exakte Vollmondstellung erreicht. Die runde Mondkugel leuchtet im ausgedehnten Sternbild Wassermann, dessen lichtschwache Sterne sich kaum gegen das helle Mondlicht behaupten können. Weit rechts davon fällt uns abends im Süden ein strahlend heller Lichtpunkt auf. Es ist der Planet Jupiter, der heller als alle Sterne leuchtet. Der Riesenplanet im Sternbild Schütze ist der „Star“ des Abendhimmels. Hoch über den beiden Riesenplaneten steht das “Sommerdreieck”, ein gleichschenkeliges Dreieck aus den hellen Sternen Wega (im Sternbild Leier), Deneb (im Schwan) und Atair (im Adler). Es ist am Abend optimal platziert in der Himmelsmitte, hoch über der Südrichtung. Tief am Westhorizont funkelt ein heller, rötlicher Stern - es ist Arktur im Bärenhüter. Er steht nur mehr etwa eine Handspanne über dem Horizont. Auf der gegenüberliegenden Seite des Horizontes - im Nordosten - finden wir auf fast gleicher Höhe den hellen Stern Capella im Fuhrmann. Capella steigt bis Mitternacht im Osten immer höher, während auf der anderen Seite im Westen Arktur unter den Horizont sinkt. Dazwischen, im Norden, strebt der Große Wagen auf seine tiefste Stellung zu. Im Südosten, „links“ von Jupiter und Saturn, liegen Sternbilder, die man vielleicht eher dem Meer als dem Himmel zuordnen würde. So stoßen wir horizontnah im Süden auf den Steinbock, der ursprünglich als Wesen halb Fisch – halb Fleisch, nämlich als „Ziegenfisch“ bezeichnet wurde. Als Kalenderzeichen markierte er früher im arabischen Raum den Beginn der Regenzeit. Und er ist umringt von Sternbildern, die dem „wässrigen Element“ zuzuordnen sind. Links neben Atair, über dem Steinbock entdecken wir die auffällige, jedoch kleine Sternfigur des Delphins und weiter östlich am Horizont die beiden ausgedehnten, aber aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann und Fische, sowie den Walfisch. Aus diesem „himmlischen Ozean“ scheint auch noch das sagenhafte, geflügelte Pferd Pegasus zu springen, dessen drei hellste Sterne zusammen mit dem Alpha-Stern der Andromeda das „Herbstviereck“ bilden. Wie eine überdimensionale Vorfahrtstafel steht dieses große Sternenquadrat abends über dem Südosthorizont. Immerhin 3 Wandergestirne können wir in diesem „himmlischen Aquarium“ entdecken: Mars, Neptun und den Mond. Neptun, der fernste Planet unseres Sonnensystems, der nach dem griechischen Gott des Meeres und der fließenden Gewässer benannt wurde, bewegt sich, wie der Vollmond in diesem Monat, passenderweise durch das Sternbild Wassermann und gelangt am 11. September in Opposition zur Sonne. Neptun ist daher die ganze Nacht am Himmel - und wir haben jetzt die beste Zeit des Jahres, um ihn zu sehen. Allerdings ist dazu ein Fernglas und eine genaue Aufsuchkarte notwendig. Mit 4,3 Milliarden Kilometer ist Neptun rund dreimal so weit von uns entfernt wie Saturn. Viel näher und spektakulärer ist für uns der im Vergleich zu Neptun winzige Planet Mars, denn dieser entwickelt sich im September zum nächtlichen „Superstar“. Die Mars-Helligkeit nimmt deutlich zu und übertrifft schließlich sogar die des Jupiter. Ja wahrlich - Mars entreißt dem „König der Planeten“ die Krone: er ist nun der „King“! Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 31.08.2020
Dauer: 00:16:00

Podcast-Webseite: Episode "09/2020 Der Himmel über Europa im September 2020"


08/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im August 2020

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Planetenpaar mit Mondkugel Jupiter und Saturn, die beiden größten Planeten unseres Sonnensystem dominieren als auffälliges Paar den Abendhimmel bis Mitternacht. Zu Monatsanfang und gegen Ende des Monats zieht auch der Mond an den beiden Planeten im Sternbild Schütze vorbei und bildet mit ihnen ein spektakuläres Trio. In der Vollmondnacht vom 3. auf den 4.August steht der Mond die ganze Nacht links neben dem Planetenpaar im Sternbild Steinbock. Sommerdreieck und Milchstraße Hoch über unseren Köpfen funkelt ein heller bläulich-weißer Stern. Es ist die Wega im Sternbild Leier. Wega ist der hellste Stern im riesigen „Sommerdreieck“. Fast ebenso hoch wie Wega, steht „links“ (also östlich) von ihr der Stern Deneb im Schwan - während unterhalb der Beiden der etwas schwächere Atair die Südspitze des Sommerdreiecks markiert, die ungefähr Richtung Jupiter-Saturn weist. Die Milchstraße zieht sich durch das Sommerdreieck südwärts und die hellsten Regionen liegen für uns horizontnah - gleich rechts von Jupiter im südlichen Sternbild Schütze. Planetenreigen nach Mitternacht Wie eine überdimensionale Vorfahrtstafel steht das „Herbstviereck“ abends über dem Osthorizont. Unterhalb davon, im Sternbild Fische taucht bereits vor Mitternacht der rote Planet Mars auf, der nun immer heller leuchtet und nach Mitternacht bereits höher steht. Als strahlender „Morgenstern“ taucht gegen 3 Uhr morgens auch Venus im Nordosten aus dem Horizontdunst auf. Unser innerer Nachbarplanet ist so hell, dass er auch noch in der beginnenden Taghelle zu sehen ist - fast bis Sonnenaufgang. Auch alle anderen Planeten stehen nach Mitternacht am Himmel: Versierte Beobachter finden zwischen Mars und Venus im Sternbild Widder den Planeten Uranus und unterhalb des Herbstvierecks im Sternbild Wassermann den fernen Neptun. Und zwischen Jupiter und Saturn können „Profis“ sogar den Zwergplaneten Pluto erjagen. Nun fehlt nur noch der sonnennahe Merkur, der allerdings erst gegen 4 Uhr morgens aufgeht und nur in den ersten Monatstagen knapp über dem Nordosthorizont gesichtet werden kann. Ein Sternschnuppenfeuerwerk mit Mondschein Die Erde kreuzt bei ihrem Umlauf um die Sonne jedes Jahr um den 11.August die Bahn des Kometen Swift-Tuttle und pflügt durch die von ihm zurückgelassene „Querstraße aus Staubteilchen“. Einige der in etwa hundert km Höhe über dem Erdboden verglühenden Partikel werden hell genug um auch über der Großstadt sichtbar zu werden. Verlängert man ihre glühenden Leuchtspuren zurück, so scheinen sie alle von einem Punkt im Nordosten, dem „Radianten“ im Sternbild Perseus an der Grenze zum „Himmels-W“ auszustrahlen. Daher ist dieser alljährliche Meteorschauer auch als „Perseiden“ bekannt. Die meisten Meteore wird man am Morgen des 12 August kurz vor Einsetzen der Morgendämmerung beobachten können. Leider aber wird das Licht des Halbmondes, der gegen Mitternacht bereits aufgeht, die diesjährige Show beeinträchtigen. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 30.07.2020
Dauer: 00:19:26

Podcast-Webseite: Episode "08/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im August 2020"


07/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Juli 2020

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Nächte der Riesenplaneten In den hellen Juli-Nächten stehen die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn als auffälliges Paar die ganze Nacht am Himmel. In südlicher Richtung im Sternbild Schütze, kann man den hellen Jupiter - und etwa 8 Grad „links“ (östlich) von ihm - den deutlich lichtschwächere Saturn in etwa gleicher Höhe leicht finden. Am 14.Juli überholt unsere Erde den Planeten Jupiter und nur wenige Tage später, am 21.Juli, Saturn. Beide Planeten stehen also in Opposition, d.h. in Gegenposition zur Sonne und in Erdnähe. Nur alle 20 Jahre kann man die beiden größten Planeten im Sonnensystem so schön zusammen die ganze Nacht erleben! Der tiefste Vollmond In den ersten Monatstagen gesellt sich auch unser Mond zu diesen beiden Riesen. Typisch für den Sommer, bleibt dieser zunehmende Mond recht tief am Südhorizont. In der Vollmondnacht vom 4. auf den 5.Juli stehen die beiden Riesenplaneten knapp links über dem Vollmond. Dies ist der niedrigste Vollmond des Jahres. Bei einem nächtlichen Spaziergang ist dieser tief stehende Vollmond ein besonders schöner Anblick: Wenn er zwischen den Bäumen und Häusern hervorlugt, erscheint er uns besonders groß und durch die Lufthülle der Erde oft rötlich verfärbt. Jupiter und Saturn folgen der runden Mondkugel als auffällig helle Lichter durch die Nacht. Am Abend des 5.Juli bilden sie dann mit ihm ein spektakuläres Dreigestirn. Das Sommerdreieck Genau über dem Planetenpaar funkelt halbhoch der Stern Atair im Adler. Zusammen mit Wega und Deneb bildet er das „Sommerdreieck“ - ein riesiges gleichschenkeliges Sternendreieck das wir jetzt die ganze Nacht sehen können. Wega in der Leier, der hellste Stern im Sommerdreieck, erreicht gegen Mitternacht fast schon die Zenitstellung, während Atair im Adler nur halb so hoch weiter südlich über dem Planetenpaar Saturn-Jupiter leuchtet. Gleich rechts unterhalb von Jupiter, vom Sternbild Schütze zieht die sommerliche Milchstraße sich vom Südhorizont empor, hoch hinauf durch das Sommerdreieck, zu Deneb und weiter nach Nordosten zum Himmels-W der Kassiopeia. Mars in den Fischen Der rote Planet Mars durch die Sternbilder der Fische und den Walfisch. Zu Monatsbeginn müssen wir noch bis gegen 1 Uhr Sommerzeit warten, um ihn zu sehen - am Monatsende geht er bereits vor Mitternacht auf. Mars gewinnt deutlich an Helligkeit, denn unsere Erde rückt immer näher an ihn heran. Am Monatsende ist er nur noch rund 98 Mio km von uns entfernt. Mars übertrifft alle Sterne am Sommerhimmel an Helligkeit. Nur Jupiter und die erst später erscheinende Venus übertreffen sein Leuchten - und Mars ist durch seine rötliche Färbung unverwechselbar. Venus im größten Glanz In den Morgenstunden des 17.Juli erreicht die Sichel des abnehmenden Mondes noch einen weiteren Planeten - unseren Nachbarn Venus. Ein tolles Fotomotiv in der Morgendämmerung, denn die schlanke Mondsichel ist genau über dem strahlend hellen „Morgenstern“ Venus im Stier platziert!Bereits am 10.Juli erreicht Venus ihren „größten Glanz“ als Morgenstern – sie strahlt viel heller als der ohnehin schon helle Planet Jupiter. Bis weit in die helle Morgendämmerung kann man sie über dem Osthorizont sehen.

Erschienen: 29.06.2020
Dauer: 00:14:40

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06/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Juni 2020

Der Sternenpodcast Juni 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast Juni 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Hier können Sie den Podcast bequem über Soundcloud, Spotify oder iTunes anhören oder die mp3-Audio-Datei direkt herunterladen. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Vom Abendstern zum Kometen Swan Der „Abendstern“ – unser Nachbarplanet Venus – ist Anfang Juni im Glanz der Sonne verschwunden. Venus überholt am 3.Juni unsere Erde in 43 Millionen Kilometer Distanz und entfernt sich im Laufe des Monats zunehmend westlich von der Sonne. Doch erst Ende Juni wird sie „Morgenstern“. Abends gibt in den ersten Junitagen nur ein kurzes Gastspiel des Planeten Merkur in der Abenddämmerung. Als kleines Lichtpünktchen ist etwa 1 Stunde nach Sonnenuntergang weniger als eine Handbreit über dem Nordwesthorizont zu sehen, bevor er im Horizontdunst verschwindet. Im Nordwesten funkelt abends auch der helle Stern Capella im Fuhrmann. In den ersten Junitagen zieht knapp unterhalb von dieses Sterns der Komet SWAN vorbei und kann dann abends, etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang, im Nordwesten als diffus wirkendes „Sternchen“ entdeckt werden. Vielleicht besteht doch noch Hoffnung, dass wir unter idealen Bedingungen sogar einem längeren Schweif, der von der Sonne weg nach „oben“ zeigt, erkennen? Im hohen Norden Deutschlands könnten wir den Kometen dann sogar die ganze Nacht mit aufrechtem Schweif über dem Nordhorizont sehen – sofern er sich tatsächlich gegen die Dämmerung durchsetzt, die dort die ganze Nacht andauert. Anders als zunächst erwartet, wird er aber wohl kaum mit bloßem Auge, sondern nur mit einem guten Fernglas zu sehen sein. Ihn zu finden erfordert Geschicklichkeit, denn er bleibt recht nahe am Horizont und kann sich nicht gegen das Dämmerlicht und die Stadtbeleuchtung durchsetzen. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 29.05.2020
Dauer: 00:17:15

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05/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Mai 2020

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Der Sternenpodcast Mai 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Von Venus zur ISS Strahlend hell leuchtet der „Abendstern“ Venus bereits kurz nach Sonnenuntergang über dem Westhorizont. Zu Monatsbeginn leuchtet Venus noch bis 1 Uhr morgens am Westhorizont – am Monatsende verschwindet sie bereits kurz nach Sonnenuntergang unter dem Horizont. Es heißt Abschied nehmen vom Abendstern! Die zweite Maihälfte bietet auch die letzte Abendsichtbarkeit des sonnennächsten Planeten Merkur in diesem Jahr. Am 22.Mai kann man versuchen, den scheuen Planeten 1 Grad links neben dem Abendstern Venus zu sehen. Und am 24.Mai steht links neben Merkur auch noch die dünne Sichel des zunehmenden Mondes. Ab Mitte Mai bekommt Venus übrigens bereits Konkurrenz durch die Internationale Raumstation ISS - jedoch nur jeweils sehr kurzzeitig, gegen Mitternacht: Jede Nacht zieht die ISS als heller „Wanderstern“ von Westen kommend, innerhalb von etwa 5 Minuten, zumeist halbhoch über den Himmel Richtung Osten. In rund 400 Kilometer Höhe wird sie noch von der bei uns knapp unter dem Nordhorizont stehenden Sonne angestrahlt. Die genauen Sichtbarkeitszeiten finden Sie auf der Website des Planetariums. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 30.04.2020
Dauer: 00:14:11

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04/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im April 2020

Der Sternenpodcast April 2020 Ihr Audioguide für…

Der Sternenpodcast April 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Superstar Venus Im achtjährigen Zyklus sich wiederholender Venusauftritte ist der April 2020 wohl der beste Monat: Venus leuchtet bis nach Mitternacht als heller “Abendstern” über dem Westhorizont. Der Planet wandert am 3.April in den prächtigen Sternhaufen der Plejaden - das Siebengestirn. Am 28.April strahlt Venus im “größten Glanz”. Mehr geht nicht - erfahrene Himmelsbeobachter können “Superstar” Venus sogar tagsüber sehen! Da Venus gegenüber der Sonne eine deutlich nördlichere Position im Tierkreis erklimmt, geht sie erst nach 24 Uhr Sommerzeit unter. Ostermontag als Supermond In der Nacht vom 7. auf den 8. April ist Vollmond, der über dem Stern Spica in der Jungfrau die ganze Nacht am Himmel steht. Dieser erste Vollmond nach Frühlingsbeginn ist nicht nur der „Ostervollmond“ , sondern auch ein “Supermond” - ja sogar der größte Vollmond des ganzen Jahres, da er sich nur rund 9 Stunden nachdem der Mond in Erdnähe stand. Planetentrio vor Sonnenaufgang Erst ab 4 Uhr morgens zeigen sich am Südosthorizont die beiden Gasriesen Jupiter und Saturn, gefolgt vom rötlichen Mars. Das Planetentrio zieht durch das südliche Sternbild Steinbock, das bei uns nur eine geringe Höhe erreicht. Ihr großer Auftritt am Nachthimmel findet erst ab Sommer statt. Am Morgen des 15. April und 16. April gesellt sich auch noch der abnehmende Halbmond zu diesem Planetentrio. Sternschnuppen genießen Kein Mondlicht stört mehr bei die Beobachtung des Meteorschauers der „Lyriden”, der besonders vom 16. bis zum 25.April aktiv ist. Die beste Beobachtungszeit ist frühmorgens vor Beginn der Morgendämmerung. Dann kann man Leuchtspuren dieser in unserer Erdatmosphäre verglühenden Staubkörnchen sehen – allerdings nur abseits störender Lichter der Stadt. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 30.03.2020
Dauer: 00:15:45

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03/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im März 2020

Der Sternenpodcast März 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast März 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Hier können Sie den Podcast bequem über Soundcloud, Spotify oder iTunes anhören oder die mp3-Audio-Datei direkt herunterladen. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Frühlingsnächte mit “Supermond” und planetaren Rendezvous Am 20.März um 4 Uhr 50 Mitteleuropäischer Zeit kreuzt die Sonne im „Frühlingspunkt“ die Äquatorebene unserer Erde nordwärts. Mit dieser „Tag- und Nachtgleiche“ beginnt auf der Nordhalbkugel der Erde der Frühling und auf der Südhalbkugel der Herbst. Und bereits am 29.März, dem letzten Sonntag des Monats, werden zur vermeintlich besseren Ausnutzung dieses Tageslichts die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. Rekordverdächtiger Abendstern Bereits in der Abenddämmerung zieht der “Abendstern” Venus alle Blicke auf sich. Kein Stern leuchtet auch nur annähernd so hell wie dieser Planet, der uns in diesem Monat auf 100 Millionen Kilometer nahe kommt. Der Sonne eilt er im aufsteigenden Teil des Tierkreises voraus - von den Fischen in den Widder und weiter in den Stier. Während der Abendstern zu Monatsbeginn um kurz nach 22 Uhr untergeht, bleibt er Ende März bis weit nach 24 Uhr Sommerzeit über dem Westhorizont und ist somit mehr als 4 Stunden lang zu sehen. Am 24.März erreicht Venus mit 46 Grad Winkelabstand zur Sonne im Widder ihre “größte östliche Elongation”. Mondlauf und ein tierischer Sternenhimmel Nach 21 Uhr tauschen „links“ vom Abendstern im Südwesten die vertrauten Sterne des Orions auf. Auffällig ist dabei, dass die drei markanten Gürtelsterne am späten Abend auf gleicher Höhe stehen, parallel zum Horizont im Westen. Links davon, im Südwesten, funkelt Sirius - und rechts davon, fast auf gleicher Höhe, das rötliche Auge des Stiers, der Stern Aldebaran. Schön anzuschauen ist in dieser Himmelsgegend der abendliche Lauf des zunehmenden Mondes am Monatsende: Vom 28. bis 31.März zieht er an Venus und den Plejaden im Stier vorbei und steigt hoch hinauf, über dem Orion in die Zwillinge. “Supermond” am 9.März Am 9.März erreicht der Mond nur wenige Stunden nach seinem Durchgang durch den erdnächsten Bahnpunkt im Sternbild Jungfrau die Vollmondstellung. Für solche Vollmonde, die nahe der Erdnähe stattfinden, hat sich seit einigen Jahren die Bezeichnung „Supermond“eingebürgert. Ein solcher Supermond ist allerdings nur um rund 7% größer und lediglich 15% heller als ein durchschnittlicher Vollmond - der Unterschied ist also kaum erkennbar. Das große Planetentripel am Ende der Nacht Es lohnt sich, bei klarer Sicht gegen 5 Uhr frühmorgens aufzustehen, um zu verfolgen, wie unser äußerer Nachbarplanet Mars bis zum 20.März immer näher an den fernen Riesenplaneten Jupiter heranrückt und dann knapp südlich an ihm vorbeizieht. Saturn steht dann nur 7 Grad links neben dem Planetenpaar. Am 18. und 19.März erweist auch der abnehmende Mond dem Planetentrio seine Referenz und gesellt sich dazu - ein prächtiges Bild, das uns da gegen 5 Uhr morgens geboten wird! Am letzten Monatstag überholt Mars, dann bereits im Sternbild Steinbock, auch den fast gleichhellen Saturn. Leider ist dies im Norden Deutschlands nur sehr horizontnah zu sehen. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 28.02.2020
Dauer: 00:11:42

Podcast-Webseite: Episode "03/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im März 2020"


02/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Februar 2020

Der Sternenpodcast Februar 2020 Ihr Audioguide f…

Der Sternenpodcast Februar 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Im Februar zeigt sich der Winterhimmel noch einmal in seiner ganzen Pracht - und gleich mehrere Planeten und ein Stern haben ihren großen Auftritt! Der Aufstieg des „Abendsterns“ Schon kurz nach Sonnenuntergang leuchtet Venus als heller „Superstar“ über dem Westhorizont. Sie wandert östlich der Sonne durch den Tierkreis und rückt in den kommenden Wochen immer näher an unsere Erde heran. Venus reflektiert an ihrer dichten Wolkenhülle so viel Sonnenlicht, dass sie heller als alle Sterne leuchtet. Ende Februar geht sie erst um 22 Uhr unter, rund vier Stunden nach der Sonne. Vom 25. bis 27. rückt die Mondsichel an Venus heran und zieht bis 28.Februar an ihr vorbei - ein herrliches Bild in der Abenddämmerung! Merkurs kurze Abendshow Zu Beginn des Monats zeigt sich auch Merkur in der Abenddämmerung. Am 10.Februar erreicht er mit 18 Grad Winkelabstand zur Sonne seine „größte östliche Elongation“ erreicht. Am besten, man hält bereits etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang Ausschau. Dies ist sein bester Auftritt am Abendhimmel in diesem Jahr. Spätestens ab der Monatsmitte verschwindet der scheue Planet wieder im Glanz der Sonne. Die wichtigsten Sternbilder am Februarhimmel Wie eine große Vorfahrtstafel leuchten über Venus und Merkur im Westen noch die Sterne des „Herbstvierecks“. Im Osten, ist längst das schönste Sternbild des Frühlings emporgestiegen – der Löwe, der gegen 1 Uhr morgens seine größte Höhe im Süden erreicht. Am 9.Februar, wenige Stunden nach Vollmond, prangt die Mondkugel knapp über Regulus, dem „Herzstern“ des Löwen. Hoch über unseren Köpfen funkelt der helle Stern Capella im Fuhrmann. Er markiert den nördlichsten Stern des „Wintersechsecks“, dessen funkelnde Pracht den gesamten südlichen Himmelsbereich einnimmt. Der südlichste Stern in dem Sternensextett des Winters ist Sirius im Sternbild „Großer Hund“, der gegen 21 Uhr über der Südrichtung funkelt und erst nach Mitternacht im Südwesten untergeht. Unübersehbar - fast wie ein Schmetterling - wirkt daneben die Figur des Orion: Eine auffällige Kette von drei gleichhellen Sternen bildet den Gürtel des Jägers, jeweils zwei helle Sterne darüber und darunter die Schultern bzw. die Füße der Jägergestalt. Was ist los mit Beteigeuze? Seit vergangenen Oktober blicken abertausende von Sternfreunden Nacht für Nacht zu Beteigeuze, dem östlichen Schulterstern des Orion, denn dieser Stern hat in nur wenigen Wochen deutlich an Helligkeit verloren. Nicht nur Rigel, sondern auch Bellatrix, der westliche Schulterstern des Orion, ist nun heller als er. Selten kann man so leicht die Änderungen verfolgen, wie sie sogar im Leben eines Sterns geschehen. Beteigeuze steht kurz vor seinem Karriereende als Stern. Dies hat auch Folgen für seinen Außenbereich - der Stern pulsiert - sein Durchmesser, variiert unregelmäßig zwischen dem rund 500- bis 900-fachen des Sonnendurchmessers. Bald sind die Tage des Sterns gezählt. Der Stern wird zusammenbrechen und in einer katastrophalen Supernova-Explosion vergehen. Beteigeuze befindet sich kurz vor diesem Endstadium und könnte in nur wenigen zigtausend Jahren explodieren. Noch ist es nicht so weit - aber es ist schon packend, mit bloßem Auge den allmählichen Todeskampf dieses Sterns aus sicheren 650 Lichtjahren Entfernung zu verfolgen. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 31.01.2020
Dauer: 00:15:30

Podcast-Webseite: Episode "02/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Februar 2020"


01/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Januar 2020

Der Sternenpodcast Januar 2020 Ihr Audioguide fü…

Der Sternenpodcast Januar 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Hier können Sie den Podcast bequem über Soundcloud, Spotify oder iTunes anhören oder die mp3-Audio-Datei direkt herunterladen. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Die Zeit der dämmrig hellen Nächte ist vorbei und der Tagbogen der Sonne wieder kürzer. Seit der Sommersonnwende ist unser Tagesgestirn im „Sinkflug“:[nbsp] Am 11. August verlässt die Sonne das Sternbild Krebs und wechselt ins Sternbild Löwe, das nun nachts nicht zu sehen ist. Venus leuchtet am Abend Der Hingucker am Abendhimmel ist Venus, unser Nachbarplanet, der heller als alle Sterne in der Abenddämmerung leuchtet. Anfang Januar geht Venus 3 Stunden nach der Sonne unter. Ende Januar sind es schon fast 4 Stunden. Vom Sternbild Steinbock zieht sie als „Abendstern“ weiter in den Wassermann und passiert am 27. Januar unsere Blickrichtung zum viel fernen Planeten Neptun. Nur 4 Bogenminuten trennen den fernen Neptun dann von der uns viel näher gelegenen Venus. Allerdings kann Neptun nur mit einem Fernglas oder Fernrohr als lichtschwaches „Sternchen“ gesichtet werden. Heller als Neptun leuchtet „links über“ dem engen Planetenpaar der Stern „Phi Aquarii“. Am 28. Januar glänzt neben Venus-Neptun auch noch die schmale Sichel des zunehmenden Mondes. Halbschattenfinsternis am 10. Januar Hoch über den Sternen des Orion steuert der Mond in diesem Monat auf seine Vollmondstellung im Sternbild Zwillinge zu - und dies ist ein ganz besonderer Vollmond, denn er wandert am 10. Januar zwischen 18:06 Uhr und 22:14 Uhr durch den Erdschatten. Allerdings ist es „nur“ eine „Halbschattenfinsternis“ – und dennoch ein lohnender Anblick für das bloße Auge und mit einem Fernglas, denn der südliche Teil des Mondes taucht dabei fast in den Kernschatten der Erde ein und erscheint zur Mitte der Finsternis um kurz nach 20 Uhr deutlich dunkler als der nördliche, „obere“ Teil des Mondes. Astronauten nahe dem Südpol des Mondes würden erleben, wie sich unsere Erde vor die Sonne schiebt und sie zu 92 Prozent verfinstert. Mars und Meteore am Morgenhimmel Am 20. Januar steuert unser Erdtrabant im Skorpion auf den Planeten Mars zu. Gegen 7 Uhr morgens bietet die abnehmende Mondsichel zusammen mit dem rötlichen Planeten ein prächtiges Bild. Etwa 5 Grad unterhalb von Mond und Mars funkelt am Südosthorizont der rote Riesenstern Antares. Sein Name bedeutet so viel wie „Gegenmars“, was auf seine mit Mars konkurrierende Färbung hinweist. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar erleben wir das Maximum des Meteorschauers der „Quadrantiden“. Dies ist der aktivste aller jährlich wiederkehrenden Meteorströme. Die Schnuppen scheinen alle aus der Gegend des ehemaligen Sternbildes „Mauerquadrant“ zu kommen – heute Teil des Sternbildes „Bärenhüter“ unweit der Deichsel des „Großen Wagen“. Dieser Ausstrahlungspunkt der Sternschnuppen steht um etwa 2 Uhr morgens am höchsten über uns. Trotz der Kälte lohnt es sich, in den Morgenstunden des 4. Januar die Augen offenzuhalten! Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 28.12.2019
Dauer: 00:13:19

Podcast-Webseite: Episode "01/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Januar 2020"


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