Podcast "Sternenpodcast"

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Episoden: Neueste Episoden


04/21 Der Himmel über Europa im April 2021

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Der Sternenpodcast April 2021 Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group.

Erschienen: 31.03.2021
Dauer: 00:16:11

Podcast-Webseite: Episode "04/21 Der Himmel über Europa im April 2021"


03/21 Der Himmel über Europa im März 2021

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Der Sternenpodcast März 2021 Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. m März sehen wir rot – und das gleich doppelt. Denn Mars und die Riesensonne Aldebaran bilden im Stier ein rötlich schimmerndes Duo am Nachthimmel. Außerdem bewegt sich unser Nachbarplanet vor großartiger Kulisse und zieht durch das „Goldene Tor der Ekliptik“. Einem weiteren Highlight fiebern viele bereits entgegen: dem Frühlingsbeginn. So erwartet uns am 20. März die Tag-und-Nacht-Gleiche. Die Tage werden danach endlich wieder länger als die Nächte. Wir stellen unsere Uhren auf Sommerzeit und erleben zum Monatsende den „Ostervollmond“, der das Datum des Osterfestes festlegt. Prof. Thomas W. Kraupe ist Astrophysiker und Direktor des Planetarium Hamburg. Er erklärt die Hintergründe der Ereignisse und weiß, wann sich der Blick zum Himmel besonders lohnt.

Erschienen: 28.02.2021
Dauer: 00:13:07

Podcast-Webseite: Episode "03/21 Der Himmel über Europa im März 2021"


02/21 Der Himmel über Europa im Februar 2021

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Der Sternenpodcast Februar 2021 Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Mars und Mond - die Aufsteiger des Abends Nur ein einsamer Planet zeigt sich im Februar für das bloße Auge am Nachthimmel. Es ist unser äußerer Nachbar Mars. Er wandert vom Widder ins weiter nordöstlich gelegene Sternbild Stier. Damit gewinnt er gegenüber der Sonne weiter an Höhe und bleibt bis nach Mitternacht am Himmel. Seine Helligkeit nimmt zwar ab, doch sobald es abends dunkel ist, fällt uns sein Lichtpunkt hoch im Südwesten mit bloßem Auge sofort auf. Mars strebt auf das „Goldene Tor der Ekliptik“ zu, das von „Plejaden“ und „Hyaden“ im Sternbild Stier gebildet wird - den beiden schönsten Sternhaufen für das bloße Auge. Ende Februar steht Mars nur 3 Grad unterhalb der Plejaden und bietet mit diesem „Siebengestirn“ auch im Fernglas ein herrliches Bild! Neben Mars bietet der Februar auch dem Mond abends eine ganz besondere himmlische Bühne - für einen Auftritt der besonderen Art. Dieser „Gala-Auftritt“ unseres treuen Begleiters beginnt am Abend des 13. Februar - rund zwei Tage nach Neumond: Eine hauchdünne Mondsichel zeigt sich kurz nach Sonnenuntergang eindrucksvoll in der Abenddämmerung. Dieser zunehmende Mond eilt der Sonne im Tierkreis voraus, steigt steil vom Horizont auf - vom Wassermann über die Fische zum Widder in nördlichere, bei uns höher stehende Gefilde des Tierkreises. Und so erscheint die Sichel des zunehmenden Mondes jetzt fast wie ein Schiff, das am Horizont schwimmt.

Erschienen: 31.01.2021
Dauer: 00:10:34

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01/21 Der Himmel über Europa im Januar 2021

01/21 Der Himmel über Europa im Januar 2021 by Pl…

01/21 Der Himmel über Europa im Januar 2021 by Planetarium Hamburg

Erschienen: 23.12.2020
Dauer: 00:12:14

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12/20 Der Himmel über Europa im Dezember 2020

Der Sternenpodcast Dezember2020 Dieser Podcast d…

Der Sternenpodcast Dezember2020 Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. SPEKTAKULÄRER „WEIHNACHTSSTERN“ JUPITER-SATURN Seit etwa einem halben Jahr haben uns die „Wandersterne“ Jupiter und Saturn am Abendhimmel verwöhnt. Nun bieten sie uns die ganz große Show: Am 1. Dezember sind sie noch 2 Grad voneinander entfernt. Abend für Abend rückt Jupiter immer näher an Saturn heran. Am 17. Dezember gesellt sich auch noch die Sichel des zunehmenden Mondes dazu. Doch am 21.12., nur rund zwei Stunden nach Winterbeginn und eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang - ab etwa 16 Uhr 30 - erleben wir Jupiter und Saturn in einer für uns einzigartig engen Begegnung, als dicht zusammenstehende “Sterne”. Nur 6 Bogenminuten, ein Zehntel Grad beträgt ihr Abstand. Für die meisten von uns ist dies die engste Begegnung zweier Planeten überhaupt, die wir erleben können….ein unvergesslicher „Weihnachtsstern“! Leider ist dies nur kurz zu sehen, denn beide Planeten sinken bereits gegen 19 Uhr zum Horizont. MARS REGIERT DEN ABENDHIMMEL Ein heller Lichtpunkt beherrscht nach dem Untergang von Jupiter-Saturn den Abendhimmel, hoch im Süden - der Planet Mars. Mars fällt im Wettlauf mit unserer Erde immer weiter zurück. Am Jahresende ist er bereits 134 Millionen Kilometer von uns entfernt und damit doppelt so weit wie Mitte Oktober, als wir ihn mit der Erde überholten. In der Nacht vor der Weihnacht, am 23. Dezember, zieht auch noch der zunehmende Mond südlich an Mars vorbei. Zu Weihnachten haben wir daher gleich zwei prächtige Paare am Himmel - Jupiter-Saturn wenn auch nur kurz, aber spektakulär in der Abenddämmerung - und Mond-Mars, die bis etwa 2 Uhr morgens am Himmel leuchten. DER LÄNGSTE UND HÖCHSTE VOLLMOND DES JAHRES In der Nacht vom 29. auf den 30.Dezember steht der Mond „links über“ dem prächtigen Wintersternbild Orion unserer Sonne genau gegenüber. Dieser letzte Vollmond des Jahres ist nahe dem nördlichsten Gipfel des Tierkreises, im Sternbild Zwillinge platziert. Daher ist dies die längste Vollmondnacht des Jahres und um Mitternacht erreicht der Vollmond eine größere Höhe als jeder andere Vollmond des Jahres. VORWEIHNACHTLICHES FEUERWERK Das Sternbild Zwillinge (lateinisch Gemini) steht die ganze Nacht am Himmel und um Mitternacht am höchsten, perfekt für unsere Beobachtung! Abseits störender Lichter der Stadt können wir in der Zeit vom 4. bis zum 17. Dezember von einem guten Beobachtungsort abseits der Stadt den Sternschnuppenscheuer der „Gemeinden“ genießen - die Leuchtspuren von Staubteilchen, die mit hoher Geschwindigkeit auf unsere Erdatmosphäre prallen und in etwa 100 km Höhe verglühen. Das Maximum der Geminiden tritt in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember ein und fällt in diesem Jahr auf die Zeit des Neumondes. ABSCHIED VOM MORGENSTERN Es heißt nun langsam Abschied nehmen von unserem Nachbarplaneten Venus am Morgenhimmel. Immer kürzer ist unser innerer Nachbarplanet zu sehen, da sie immer näher an die Sonne rückt und dabei in die südlichsten Regionen des Tierkreises tritt. Zwei Tage vor Neumond steht die Mondsichel in der Morgendämmerung am 12. Dezember gegen 7 Uhr morgens, im Sternbild Waage, nahe Venus am Südosthorizont.

Erschienen: 27.11.2020
Dauer: 00:16:04

Podcast-Webseite: Episode "12/20 Der Himmel über Europa im Dezember 2020"


11/20 Der Himmel über Europa im November 2020

Der Sternenpodcast November 2020 Dieser Podcast …

Der Sternenpodcast November 2020 Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Auftakt zum Treffen der Riesen Schon gegen Ende der Abenddämmerung bahnt sich das kommende Dezember-Spektakel an: die Begegnung der beiden größten Planeten unseres Sonnensystems - Jupiter und Saturn. Wir finden sie bei Dämmerungsende noch etwa eine Faustbreite (bei ausgestrecktem Arm) über dem dem Südwesthorizont - und sie sinken immer tiefer und verschwinden immer früher im Horizontdunst: zu Monatsbeginn gegen 21 Uhr und am Monatsende bereits gegen 19 Uhr 30. Anfangs ist der viel hellere Jupiter noch 5 Grad von Saturn entfernt - am Monatsende hat sich ihre Distanz schon halbiert und beide Planeten bilden ein auffälliges „Traumpaar“, zu dem sich am 18. und 19.November in der Abenddämmerung auch noch die Sichel des zunehmenden Mondes herrlich dazugesellt. Noch regiert Mars Schon zu Beginn der Nacht steht der rötlich schimmernde Mars hoch über dem Südosthorizont. War er zu Monatsbeginn noch genauso hell wie Jupiter, so nimmt die Marshelligkeit nun merklich ab. Es lohnt sich also gerade Anfang November, den roten Planeten anzuschauen, denn erst wieder im Jahr 2035 werden wir ihn so hell und hoch am Himmel sehen können! In der Nacht vom 25.auf 26.November zieht der zunehmende Mond südlich an Mars vorbei und bildet mit ihm ein schönes Duo, das bis kurz nach 3 Uhr morgens den Himmel schmückt. Wintersterne machen sich bemerkbar Vom Südwestthorizont steigt das Band der Milchstraße herauf – durch das Sommerdreieck über den Stern Deneb hinauf zur markanten Figur des „Himmels-W“, einer Zickzacklinie aus den hellsten Sternen der Kassiopeia. Rechts über“ Mars steht das „Herbstviereck“ des Pegasus. „Alpha Andromeda“, der hellste Stern der Andromeda der den Kopf der sagenumwobenend Prinzessin darstellen soll, ist der nordöstliche Stern des Herbstvierecks, von dem mehrere Sternenketten ausgehen, die den Körper und die Arme der Prinzessin markieren. Schon mit bloßem Auge erkennen wir rund um Aldebaran auch den V-förmigen Sternhaufen der Hyaden und die dichtere, wie eine Mini-Ausgabe des Großen Wagens geformte Sternengruppe des „Siebengestirns“ - der Plejaden. Südlich des Stiers steigt um 22 Uhr die markante Sternfigur des Orion im Osten herauf. Drei nahezu gleichhelle Sterne in einer Reihe markieren seinen Gürtel. Die Verlängerung dieser Sternenkette nach „rechts oben“, weist Richtung Hyaden und Plejaden im Stier. In der anderen Richtungauf Sirius, den hellsten Fixstern des Himmels, der zur Monatsmitte bereits gegen 23 Uhr auftaucht. Der Löwe als König der Sternschnuppen Über dem Osthorizont zeigt sich dann schon das schönste Sternbild des Frühlings - Leo, der Löwe. Aus der Richtung dieses Sternbildes scheinen in diesem Monat zahlreiche Sternschnuppen heranzustürmen - sie werden daher nach ihrem Ausstrahlungspunkt im Löwen als „Leoniden“ bezeichnet. Das Maximum ereignet sich zwischen Mitternacht und dem Beginn der Morgendämmerung in der Nacht vom 16. auf den 17.November. Es sind sehr schnelle Sternschnuppen, die oft auch länger Nachleuchten. Und diesmal sind die Bedingungen recht gut, denn kein helles Mondlicht stört uns bei der Beobachtung. Venus, Merkur und Mondsichel am Morgenhimmel Gegen 5 Uhr morgens steigt Venus als strahlend heller „Morgenstern“ am Osthorizont herauf. Und Venus ist nicht allein - sie zeigt sich im Sternbild Jungfrau neben Spica, dem hellsten Stern der Jungfrau, an dem sie Mitte November vorbeizieht. Näher am Horizont zeigt sich in der beginnenden Morgendämmerung auch der scheue Merkur. Am 12.November, in den frühen Morgenstunden, kurz nach 6 Uhr morgens, steht eine hauchdünne Mondsichel links neben Venus und über Spica und Merkur, die rasch in der zunehmenden Morgenhelle am Osthorizont verblassen. Ein spektakulärer Anblick!

Erschienen: 01.11.2020
Dauer: 00:14:49

Podcast-Webseite: Episode "11/20 Der Himmel über Europa im November 2020"


10/20 Der Himmel über Mitteleuropa im Oktober 2020

Der Sternenpodcast Oktober 2020 Ihr Audioguide f…

Der Sternenpodcast Oktober 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Der Sternenhimmel im Oktober In diesem Oktober zeigt sich unser Mond gleich zweimal in voller Pracht – einmal zu Beginn und einmal zum Ende des Monats. Dabei leuchten beide Vollmonde mit Mars um die Wette und bilden gemeinsam mit dem Roten Planeten ein spektakuläres Paar. Doppel-Vollmond Da bereits am 1. Oktober um 23:05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ein Vollmond am Firmament erscheint und der Monat 31 Tage zählt, passt diesmal noch ein zweiter Vollmond in den Monat - genau am 31. Oktober um 15:48 Uhr MESZ geschieht dies . Für einen solchen zweiten Vollmond des Monats hat sich die Bezeichnung ‚Blue Moon‘, also ‚Blauer Mond‘, eingebürgert. Spektakuläres Duo am nächtlichen Firmament Die beiden Vollmonde im Oktober sind vor allem deswegen spektakulär, weil sie den Roten Planeten einrahmen – den „Superstar“ des Monats, vielleicht sogar des Jahres. Denn so auffällig hell und hoch wie diesen Oktober stand der Mars seit mehr als 15 Jahren nicht am Himmel - denn unsere Erde überholt den Planeten in nur 62 Millionen Kilometer Entfernung. Am 1. Oktober flankiert der Vollmond den hellen Mars an dessen westlicher Seite und am 31. Oktober steht der „Blue Moon“ östlich des Roten Planeten. Sie bilden jeweils ein spektakuläres Paar, das um Mitternacht am höchsten am Himmel steht.

Erschienen: 30.09.2020
Dauer: 00:16:41

Podcast-Webseite: Episode "10/20 Der Himmel über Mitteleuropa im Oktober 2020"


09/2020 Der Himmel über Europa im September 2020

Der Sternenpodcast September 2020 Ihr Audioguide…

Der Sternenpodcast September 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Hell grüßt uns zu Monatsbeginn das Licht des Mondes. Die ganze Nacht steht er am Himmel, denn bereits am Morgen des 2.September ist die exakte Vollmondstellung erreicht. Die runde Mondkugel leuchtet im ausgedehnten Sternbild Wassermann, dessen lichtschwache Sterne sich kaum gegen das helle Mondlicht behaupten können. Weit rechts davon fällt uns abends im Süden ein strahlend heller Lichtpunkt auf. Es ist der Planet Jupiter, der heller als alle Sterne leuchtet. Der Riesenplanet im Sternbild Schütze ist der „Star“ des Abendhimmels. Hoch über den beiden Riesenplaneten steht das “Sommerdreieck”, ein gleichschenkeliges Dreieck aus den hellen Sternen Wega (im Sternbild Leier), Deneb (im Schwan) und Atair (im Adler). Es ist am Abend optimal platziert in der Himmelsmitte, hoch über der Südrichtung. Tief am Westhorizont funkelt ein heller, rötlicher Stern - es ist Arktur im Bärenhüter. Er steht nur mehr etwa eine Handspanne über dem Horizont. Auf der gegenüberliegenden Seite des Horizontes - im Nordosten - finden wir auf fast gleicher Höhe den hellen Stern Capella im Fuhrmann. Capella steigt bis Mitternacht im Osten immer höher, während auf der anderen Seite im Westen Arktur unter den Horizont sinkt. Dazwischen, im Norden, strebt der Große Wagen auf seine tiefste Stellung zu. Im Südosten, „links“ von Jupiter und Saturn, liegen Sternbilder, die man vielleicht eher dem Meer als dem Himmel zuordnen würde. So stoßen wir horizontnah im Süden auf den Steinbock, der ursprünglich als Wesen halb Fisch – halb Fleisch, nämlich als „Ziegenfisch“ bezeichnet wurde. Als Kalenderzeichen markierte er früher im arabischen Raum den Beginn der Regenzeit. Und er ist umringt von Sternbildern, die dem „wässrigen Element“ zuzuordnen sind. Links neben Atair, über dem Steinbock entdecken wir die auffällige, jedoch kleine Sternfigur des Delphins und weiter östlich am Horizont die beiden ausgedehnten, aber aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann und Fische, sowie den Walfisch. Aus diesem „himmlischen Ozean“ scheint auch noch das sagenhafte, geflügelte Pferd Pegasus zu springen, dessen drei hellste Sterne zusammen mit dem Alpha-Stern der Andromeda das „Herbstviereck“ bilden. Wie eine überdimensionale Vorfahrtstafel steht dieses große Sternenquadrat abends über dem Südosthorizont. Immerhin 3 Wandergestirne können wir in diesem „himmlischen Aquarium“ entdecken: Mars, Neptun und den Mond. Neptun, der fernste Planet unseres Sonnensystems, der nach dem griechischen Gott des Meeres und der fließenden Gewässer benannt wurde, bewegt sich, wie der Vollmond in diesem Monat, passenderweise durch das Sternbild Wassermann und gelangt am 11. September in Opposition zur Sonne. Neptun ist daher die ganze Nacht am Himmel - und wir haben jetzt die beste Zeit des Jahres, um ihn zu sehen. Allerdings ist dazu ein Fernglas und eine genaue Aufsuchkarte notwendig. Mit 4,3 Milliarden Kilometer ist Neptun rund dreimal so weit von uns entfernt wie Saturn. Viel näher und spektakulärer ist für uns der im Vergleich zu Neptun winzige Planet Mars, denn dieser entwickelt sich im September zum nächtlichen „Superstar“. Die Mars-Helligkeit nimmt deutlich zu und übertrifft schließlich sogar die des Jupiter. Ja wahrlich - Mars entreißt dem „König der Planeten“ die Krone: er ist nun der „King“! Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 31.08.2020
Dauer: 00:16:00

Podcast-Webseite: Episode "09/2020 Der Himmel über Europa im September 2020"


08/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im August 2020

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Planetenpaar mit Mondkugel Jupiter und Saturn, die beiden größten Planeten unseres Sonnensystem dominieren als auffälliges Paar den Abendhimmel bis Mitternacht. Zu Monatsanfang und gegen Ende des Monats zieht auch der Mond an den beiden Planeten im Sternbild Schütze vorbei und bildet mit ihnen ein spektakuläres Trio. In der Vollmondnacht vom 3. auf den 4.August steht der Mond die ganze Nacht links neben dem Planetenpaar im Sternbild Steinbock. Sommerdreieck und Milchstraße Hoch über unseren Köpfen funkelt ein heller bläulich-weißer Stern. Es ist die Wega im Sternbild Leier. Wega ist der hellste Stern im riesigen „Sommerdreieck“. Fast ebenso hoch wie Wega, steht „links“ (also östlich) von ihr der Stern Deneb im Schwan - während unterhalb der Beiden der etwas schwächere Atair die Südspitze des Sommerdreiecks markiert, die ungefähr Richtung Jupiter-Saturn weist. Die Milchstraße zieht sich durch das Sommerdreieck südwärts und die hellsten Regionen liegen für uns horizontnah - gleich rechts von Jupiter im südlichen Sternbild Schütze. Planetenreigen nach Mitternacht Wie eine überdimensionale Vorfahrtstafel steht das „Herbstviereck“ abends über dem Osthorizont. Unterhalb davon, im Sternbild Fische taucht bereits vor Mitternacht der rote Planet Mars auf, der nun immer heller leuchtet und nach Mitternacht bereits höher steht. Als strahlender „Morgenstern“ taucht gegen 3 Uhr morgens auch Venus im Nordosten aus dem Horizontdunst auf. Unser innerer Nachbarplanet ist so hell, dass er auch noch in der beginnenden Taghelle zu sehen ist - fast bis Sonnenaufgang. Auch alle anderen Planeten stehen nach Mitternacht am Himmel: Versierte Beobachter finden zwischen Mars und Venus im Sternbild Widder den Planeten Uranus und unterhalb des Herbstvierecks im Sternbild Wassermann den fernen Neptun. Und zwischen Jupiter und Saturn können „Profis“ sogar den Zwergplaneten Pluto erjagen. Nun fehlt nur noch der sonnennahe Merkur, der allerdings erst gegen 4 Uhr morgens aufgeht und nur in den ersten Monatstagen knapp über dem Nordosthorizont gesichtet werden kann. Ein Sternschnuppenfeuerwerk mit Mondschein Die Erde kreuzt bei ihrem Umlauf um die Sonne jedes Jahr um den 11.August die Bahn des Kometen Swift-Tuttle und pflügt durch die von ihm zurückgelassene „Querstraße aus Staubteilchen“. Einige der in etwa hundert km Höhe über dem Erdboden verglühenden Partikel werden hell genug um auch über der Großstadt sichtbar zu werden. Verlängert man ihre glühenden Leuchtspuren zurück, so scheinen sie alle von einem Punkt im Nordosten, dem „Radianten“ im Sternbild Perseus an der Grenze zum „Himmels-W“ auszustrahlen. Daher ist dieser alljährliche Meteorschauer auch als „Perseiden“ bekannt. Die meisten Meteore wird man am Morgen des 12 August kurz vor Einsetzen der Morgendämmerung beobachten können. Leider aber wird das Licht des Halbmondes, der gegen Mitternacht bereits aufgeht, die diesjährige Show beeinträchtigen. Ein Artikel von Prof. Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg

Erschienen: 30.07.2020
Dauer: 00:19:26

Podcast-Webseite: Episode "08/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im August 2020"


07/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Juli 2020

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für …

Der Sternenpodcast Juli 2020 Ihr Audioguide für die Sterne. Ob zuhause mit der Sternkarte oder unterwegs unter freiem Himmel - Planetariumsdirektor Thomas Kraupe führt Sie zu den interessantesten Sternbildern und Himmelsereignissen - jeden Monat neu und kostenlos. Dieser Podcast des Planetarium Hamburg wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt präsentiert - mit freundlicher Unterstützung unserer Audio-Partner Prime Time Studios und Audio Consulting Group. Nächte der Riesenplaneten In den hellen Juli-Nächten stehen die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn als auffälliges Paar die ganze Nacht am Himmel. In südlicher Richtung im Sternbild Schütze, kann man den hellen Jupiter - und etwa 8 Grad „links“ (östlich) von ihm - den deutlich lichtschwächere Saturn in etwa gleicher Höhe leicht finden. Am 14.Juli überholt unsere Erde den Planeten Jupiter und nur wenige Tage später, am 21.Juli, Saturn. Beide Planeten stehen also in Opposition, d.h. in Gegenposition zur Sonne und in Erdnähe. Nur alle 20 Jahre kann man die beiden größten Planeten im Sonnensystem so schön zusammen die ganze Nacht erleben! Der tiefste Vollmond In den ersten Monatstagen gesellt sich auch unser Mond zu diesen beiden Riesen. Typisch für den Sommer, bleibt dieser zunehmende Mond recht tief am Südhorizont. In der Vollmondnacht vom 4. auf den 5.Juli stehen die beiden Riesenplaneten knapp links über dem Vollmond. Dies ist der niedrigste Vollmond des Jahres. Bei einem nächtlichen Spaziergang ist dieser tief stehende Vollmond ein besonders schöner Anblick: Wenn er zwischen den Bäumen und Häusern hervorlugt, erscheint er uns besonders groß und durch die Lufthülle der Erde oft rötlich verfärbt. Jupiter und Saturn folgen der runden Mondkugel als auffällig helle Lichter durch die Nacht. Am Abend des 5.Juli bilden sie dann mit ihm ein spektakuläres Dreigestirn. Das Sommerdreieck Genau über dem Planetenpaar funkelt halbhoch der Stern Atair im Adler. Zusammen mit Wega und Deneb bildet er das „Sommerdreieck“ - ein riesiges gleichschenkeliges Sternendreieck das wir jetzt die ganze Nacht sehen können. Wega in der Leier, der hellste Stern im Sommerdreieck, erreicht gegen Mitternacht fast schon die Zenitstellung, während Atair im Adler nur halb so hoch weiter südlich über dem Planetenpaar Saturn-Jupiter leuchtet. Gleich rechts unterhalb von Jupiter, vom Sternbild Schütze zieht die sommerliche Milchstraße sich vom Südhorizont empor, hoch hinauf durch das Sommerdreieck, zu Deneb und weiter nach Nordosten zum Himmels-W der Kassiopeia. Mars in den Fischen Der rote Planet Mars durch die Sternbilder der Fische und den Walfisch. Zu Monatsbeginn müssen wir noch bis gegen 1 Uhr Sommerzeit warten, um ihn zu sehen - am Monatsende geht er bereits vor Mitternacht auf. Mars gewinnt deutlich an Helligkeit, denn unsere Erde rückt immer näher an ihn heran. Am Monatsende ist er nur noch rund 98 Mio km von uns entfernt. Mars übertrifft alle Sterne am Sommerhimmel an Helligkeit. Nur Jupiter und die erst später erscheinende Venus übertreffen sein Leuchten - und Mars ist durch seine rötliche Färbung unverwechselbar. Venus im größten Glanz In den Morgenstunden des 17.Juli erreicht die Sichel des abnehmenden Mondes noch einen weiteren Planeten - unseren Nachbarn Venus. Ein tolles Fotomotiv in der Morgendämmerung, denn die schlanke Mondsichel ist genau über dem strahlend hellen „Morgenstern“ Venus im Stier platziert!Bereits am 10.Juli erreicht Venus ihren „größten Glanz“ als Morgenstern – sie strahlt viel heller als der ohnehin schon helle Planet Jupiter. Bis weit in die helle Morgendämmerung kann man sie über dem Osthorizont sehen.

Erschienen: 29.06.2020
Dauer: 00:14:40

Podcast-Webseite: Episode "07/2020 Der Himmel über Mitteleuropa im Juli 2020"


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