Systematische Übersichtsarbeiten sollen das bisherige Wissen aus Studien bündeln. Wenn Studien aber nicht veröffentlicht sind oder zurückgehalten werden, verzerrt das das Gesamtbild. Ein besonders eindrücklicher Fall von Publikationsbias ist die Geschichte um das Grippemittel Tamiflu - und die erzählen wir in dieser Episode. Alle Quellen und weiterführende Literatur gibt es auf der Podcast-Seite bei Podigee.
Erschienen: 16.01.2018
Dauer: 00:11:05
Weitere Informationen zur Episode "Sonderfolge Evidenz-Geschichte(n): Von verschwundenen Daten"
In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen für die Beratung in der Selbstmedikation. In der Reihe zu epidemiologischen Studien geht es dieses Mal um Tools zur Bewertung des Risk of bias in nicht-randomisierten Studien. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“. Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es auf meinem Blog. Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung Informationen auf gesundheitsinformation.de * Was hilft gegen Erkältung? * Vergrößerte Hämorrhoiden Neues bei medizin-transparent: * Mariendistel * Homöopathische Sportsalbe Gute Pillen - Schlechte Pillen * Gentests zum Ansprechen auf Antidepressiva *Curcuma-Präparate arznei-telegramm * Alternative Heilmethoden bei Krebs Mehr Infos zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (Risk of bias-Tools für nicht-randomisierte Studien) EUNetHTA-Bericht Cochrane Risk of Bias-Tools RoBANS Links zu "Über den Tellerrand" Wege zum freien Volltext Kriterien guter Gesundheitsinformationen EbM-Kongress 2018 Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Erschienen: 10.11.2017
Dauer: 00:06:52
Weitere Informationen zur Episode "EbPharm-Magazin im November"
Eine Horror-Vorstellung: Das überlieferte medizinische Wissen ist falsch. Man hätte es besser wissen können, wären nur alle Studien zu der Fragestellung gemeinsam ausgewertet worden. Und dieses Versäumnis kostet Menschenleben. Mit dieser Erfahrung gründet der britische Arzt Iain Chalmers die internationale Cochrane Collaboration, die bis heute systematische Übersichtsarbeiten erstellt. Alle Quellen und weiterführende Literatur gibt es auf der Podcast-Seite bei Podigee.
Erschienen: 07.11.2017
Dauer: 00:09:39
In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent, im Patientenportal des IQWiG und in der Cochrane Library. In der Reihe zu epidemiologischen Studien geht es dieses Mal um Adjustierung. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal unter anderem mit Podcasts von der "Preventing Overdiagnosis"-Konferenz. Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es auf meinem Blog. Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung Informationen auf gesundheitsinformation.de * Nikotin-Ersatztherapie * Akute Bronchitis Neues bei medizin-transparent: * Ingwer gegen Übelkeit * Vitamin C zur Erkältungsprophylaxe * Teebaumöl gegen Pickel Aktuelle Cochrane Reviews * Prävention der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) mit Nahrungsergänzungsmitteln * Nahrungsergänzungsmittel zum Aufhalten der Progression einer AMD * Deutschsprachige Zusammenfassung beider Reviews auf medizin-transparent Mehr Infos zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (Adjustierung in epidemiologischen Studien) Ressing et al. Auswertung epidemiologischer Studien. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(11): 187–92 Kuss et al. Propensity Score – eine alternative Methode zur Analyse von Therapieeffekten. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 597–603 Tripepi et al. Stratification for Confounding – Part 1: The Mantel-Haenszel Formula. Nephron Clin Pract 2010;116:c317–c321 Tripepi et al. Stratification for Confounding – Part 2: Direct and Indirect Standardization. Nephron Clin Pract 2010;116:c322–c325 Agoritsas et al. Adjusted Analyses in Studies Addressing Therapy and Harm: Users' Guides to the Medical Literature. JAMA. 2017 Feb 21;317(7):748-759 Streeter A et al. Adjusting for unmeasured confounding in nonrandomized longitudinal studies: a methodological review. J Clin Epidemiol 2017; 87:23-34 Links zu "Über den Tellerrand" App MedBusters MOOCs zu Studien und Methoden Podcasts zu Preventing Overdiagnosis Krebsfrüherkennung (PZ-Titel) Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Erschienen: 22.09.2017
Dauer: 00:09:41
Weitere Informationen zur Episode "EbPharm-Magazin im September"
In den 1980er Jahren wollten Ärzte Patienten nach einem Herzinfarkt etwas Gutes tun und verabreichten ihnen Antiarrhythmika. Die normalisierten den Herzrhythmus und verringerten im EKG Herzrhythmusstörungen. Leider senkten sie aber nicht wie erhofft die Sterblichkeit, sondern ließen sie sogar noch ansteigen. Die Geschichte der CAST-Studien ist ein eindrückliches Beispiel, wie gefährlich es sein kann, sich in Studien auf Surrogatendpunkte zu verlassen. Unsere Quellen Gesundheitsinformation.de: Evidenzbasierte Medizin - Können Messwerte zeigen, ob eine Behandlung hilft? Testing Treatments: Erhoffte, aber nicht eingetretene Wirkung P. Kleist: Biomarker und Surrogat-Endpunkte: Garanten für eine schnellere Zulassung von neuen Arzneimitteln? Schweizerische Ärztezeitung 2002; 83: 44ff. H.C. Bucher: Studien mit Surrogatendpunkten. Nutzen und Grenzen in der klinischen Entscheidungsfindung. Internist 2008; 49:681–687 Vorläufiger Bericht der CAST-Studie Ausführlicher Bericht zu CAST-I Bericht zu CAST-II Bigger JT. The events surrounding the removal of encainide and flecainide from the Cardiac Arrhythmia Suppression Trial (CAST) and why CAST is continuing with moricizine. J Am Coll Cardiol 1990 Jan;15(1):243-5. Hampton J. Therapeutic fashion and publication bias: the case of anti-arrhythmic drugs in heart attack. James Lind Library 2015 Lauer M et al. Epidemiology, Comparative Effectiveness Research, and the NIH: Forces for Health. Epidemiology 2011 Sep; 22(5): 625–628.
Erschienen: 22.08.2017
Dauer: 00:10:09
In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent, im Patientenportal des IQWiG und in der Cochrane Library. In der Reihe zu epidemiologischen Studien geht es dieses Mal um Fall-Kontroll-Studien. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal unter anderem mit einer Evidenz-Sprechstunde zum Thema p-Werte. Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es auf meinem Blog. Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung Informationen auf gesundheitsinformation.de zu Alzheimer-Demenz Neues bei medizin-transparent: * Vitamin D und Immunsystem * Nahrungsergänzungmittel gegen Arthrose Mehr Infos zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (epidemiologische Studien) Schulz KF, Grimes DA. Case-control studies: research in reverse. Lancet 2002: 359: 431–34 Schulz KF, Grimes DA. Verglichen womit? Kontrollen für Fall-Kontroll-Studien finden. Z. ärztl. Fortbild. Qual. Gesundh.wes. (2006) 100; 209–215 Klug S et al. Wichtige epidemiologische Studientypen. Dtsch med Wochenschr 2007; 132: e45-e47 Kleist P. Bias in Beobachtungsstudien. Schweiz Med Forum 2010, 10:580-583 Hammer G. Vermeidung verzerrter Ergebnisse in Beobachtungsstudien. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(41): 664-8 Links zu "Über den Tellerrand" Wie arbeitet medizin-transparent? Evidenzsprechstunde: 7 Gründe, warum p-Werte nicht das aussagen, was du glaubst Probleme mit Endpunkten: Whyclinical trial outcomes fail to translate into benefits for patients Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Erschienen: 01.07.2017
Dauer: 00:09:33
Paris 1780. Der Arzt Franz Mesmer bittet die medizinische Fakultät darum, seine Heilmethode zu überprüfen: den animalischen Magnetismus, mit dem er schon große Erfolge gefeiert hat. Diese Angelegenheit bringt die medizinische Forschung ein ganzes Stück voran - wenn auch anders, als Mesmer es gedacht hat. Unsere Quellen Wikipedia-Einträge zu - Franz Mesmer (deutsch und englisch) - Animalischer Magnetismus Bericht der Königlichen Kommission (auf der Homepage des Royal College of Physicians of Edinborough) James Lind Library - Kaptchuk TJ (2011). A brief history of the evolution of methods to control observer biases in tests of treatments - Donaldson IML (2005). Mesmer’s 1780 proposal for a controlled trial to test his method of treatment using ‘Animal Magnetism’. - Huth EJ (2006). Benjamin Franklin’s (1706-1790), place in the history of medicine - Donaldson IML (2016). Antoine de Lavoisier’s role in designing a single-blind trial to assess whether ‘Animal Magnetism’ exists Testing Treatments: Faire Erfassung des Behandlungsergebnisses Herr HW. Franklin, Lavoisier, and Mesmer: origin of the controlled clinical trial. Urol Oncol. 2005 Sep-Oct;23(5):346-51. Medizin transparent: Magnete gegen Schmerz
Erschienen: 15.06.2017
Dauer: 00:13:20
In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent, im Patientenportal des IQWiG und in der Cochrane Library. In der Reihe zu epidemiologischen Studien geht es dieses Mal um Kohortenstudien. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal wieder mit der Evidenz-Sprechstunde und einem Beitrag zum Thema Überdiagnosen. Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es auf meinem Blog. Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung IQWiG-Patienteninformation zu Warzen Medizin-transparent * Calcium gegen Allergien * Aloe vera bei Hauterkrankungen * Vitamin D gegen Krebs * Zwiebelsäckchen bei Mittelohrentzündung Cochrane Review: Vitamin E bei Gedächtnisstörungen Mehr Infos zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (epidemiologische Studien) Klug S et al. Wichtige epidemiologische Studientypen. Dtsch med Wochenschr 2007; 132: e45-e47 Grimes DA, Schulz KF. Cohort studies: Marching towards the outcome. Lancet 2002; 359: 341-345 Röhrig B et al. Studientypen in der medizinischen Forschung. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(15): 262-8 Links zu "Über den Tellerrand" Überdiagnosen (IQWiG) Evidenzsprechstunde * Kein Unterschied oder wirklich gleich * Stratifizierte Pharmazie Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Erschienen: 23.05.2017
Dauer: 00:10:07
Hier kommt die nächste Folge der Evidenzgeschichte(n): England nach dem 2. Weltkrieg: Tuberkulose gehört zu den wichtigsten Todesursachen bei jungen Menschen. Wie zuverlässig hilft Streptomycin? Das untersucht der Medizinstatistiker Austin Bradford Hill mit äußerst knappen Mitteln und einer neuen Methodik: einer randomisierten kontrollierten Studie. **Unsere Quellen** Wikipedia-Einträge zu - [Austin Bradford Hill](https://de.wikipedia.org/wiki/Austin_Bradford_Hill) - [Tuberkulose](https://de.wikipedia.org/wiki/Tuberkulose) Wo ist der Beweis? [Unverzerrte prospektive Zuteilung zu verschiedenen Therapien](http://de.testingtreatments.org/tt-main-text/6-faire-tests-von-therapien/vergleiche-von-therapien-mit-maessigen-aber-wichtigen-effekten/) James Lind Library - [Die veröffentlichte Studie zum Streptomycin-Versuch und Erinnerungen von Bradford Hill und D'Arcy Hart](http://www.jameslindlibrary.org/medical-research-council-1948b/) - Bradford Hill, [Principles of medical statistics](http://www.jameslindlibrary.org/hill-ab-1937b/) - [Hintergrundinformationen zum Streptomycin-Versuch](http://www.jameslindlibrary.org/articles/the-mrc-randomized-trial-of-streptomycin-and-its-legacy-a-view-from-the-clinical-front-line/) Weitere Quellen - [Die Randomisierung im Streptomycin-Versuch](https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1114162/) Den Podcast Evidenz-Geschichte(n) kann man auch separat abonnieren - am schnellsten über unsere Seite bei Podigee.
Erschienen: 05.04.2017
Dauer: 00:08:42
In der Rubrik „Evidenzbasierte Pharmazie in der Praxis“ gibt es wieder Hinweise zu verfügbaren evidenzbasierten Informationen, die sich besonders gut für die Beratung in der Selbstmedikation nutzen lassen. Neues gibt es bei medizin-transparent, bei Gute Pillen - Schlechte Pillen und im Patientenportal des IQWiG. In der Reihe zu epidemiologischen Studien geht es dieses Mal um Bias und Confounder. Und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie im Blick „Über den Tellerrand“, dieses Mal wieder mit der Evidenz-Sprechstunde und einem Artikel aus dem Arzneimittelbrief: "Die FDA in der Ära Trump". Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es auf meinem Blog. Links zu evidenzbasierten Informationen für die OTC-Beratung IQWiG-Patienteninformation zu Neurodermitis IQWiG-Patienteninformation zu Schlafstörungen Medizin-transparent: Kürbiskerne bei Reizblase Gute Pillen - Schlechte Pillen Heft 1/2017 " Mehr Infos zu "Evidenzbasierte Pharmazie auf den Punkt" (epidemiologische Studien) Kleist P. Bias in Beobachtungsstudien. Schweiz Med Forum 2010, 10:580-583 Hammer G. Vermeidung verzerrter Ergebnisse in Beobachtungsstudien. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(41): 664-8 Links zu "Über den Tellerrand" Evidenz-Sprechstunde: Zulassung und Evidenzbasierte Pharmazie Arzneimittelbrief "Die FDA in der Ära Trump" Musik Ausschnitte aus „I dunno“ von grapes, unter CC BY 3.0 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Erschienen: 03.03.2017
Dauer: 00:09:54