Podcast "...achwas!?"

Die Geschichten hinter den Pixeln

Der ultimative Wissenschaftspodcast zur Digitalisierung unserer Welt. Über und für das Leben mit Web und App, Social Media, Smartphones, Gamification, Sprachassistenten, Targeting, Virtual Reality, künstlicher Intelligenz, Daten, Online-Shopping, Influencern, Algorithmen. ...achwas!? hinterfragt, wie Menschen, Firmen und Organisationen dies nutzen - und was dabei richtig und falsch gemacht wird. Beobachtungen und Erkenntnisse des Data Scientist Hans-Werner Klein und des Psychologen Prof. Dr. Thomas Wirth.

Von

Hans-Werner-Klein

Thomas Wirth

Episoden: Neueste Episoden


Darf ich vorstellen: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz? Sind das nicht die Roboter, die uns beherrschen werden, die schlauer sind als Menschen? So wie in den Science Fiction Filmen?  Nicht nur, denn es gibt derer zwei. Wir haben uns fleissige Helferlein geschaffen, die geistige Arbeiten erledigen können. Die schlau, aber nicht klug sind. Und weil sie immer schlauer werden und manches schneller können als wir, haben wir auch ein wenig Angst. Davor, dass sie wirklich klug und klüger werden. Und uns überflüssig machen – nicht nur unseren Arbeitsplatz, sondern uns als Spezies ersetzen könnten. Aber das ist eine andere KI. Mit dieser anderen KI könnten wir aber was erleben. Wie das zu verstehen ist, und wie KI überhaupt zu verstehen ist, erzählen wir in der Folge 37. Die uns als Menschen auch ein wenig klüger macht. Zum Podcast: achwas.fm Das Episodenbild: Das Episodenbild zeigt eine Schale mit Zitronen und Wespe von Giovanna Garzoni (1600 – 1670), einer italienische Künstlerin der Barockzeit. Das Bild entstand vermutlich “Ende der 1640er” Jahre. Die Wespe auf dem Bild ähnelt den "gemalten Fliegen", Musca Depicta, geht auf eine Tradition altniederländische Maler zurück. Es war nicht unüblich, eine gemalte Fliege als Täuschung in das Bild oder auf dem Rahmen einzufügen. Diese sollten zeigen, welche Kunstfertigkeit im Detail die Künstler:innen hatten - viele Betrachter hielten die Fliege für “echt”. https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanna_Garzoni#/media/Datei:Giovanna_Garzoni_(Italian)-_Still_Life_with_Bowl_of_Citrons-_Google_Art_Project.jpg

Erschienen: 16.05.2022
Dauer: 01:10:54

Podcast-Webseite: Episode "Darf ich vorstellen: Künstliche Intelligenz"


Folge 36: Wir konditionieren - klassisch!

Auf den ersten Blick haben haben Menschen ja nicht so schrecklich viel mit Bakterien gemeinsam. Das äußere Erscheinungsbild ist signifikant unterschiedlich, Kleidung und Nahrungsvorlieben nicht zu vergleichen, das Familienleben ist völlig anders ausgeprägt - von der Fortpflanzung gar nicht zu reden. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, und um eine spezielle kümmern wir uns in dieser Folge von achwas.fm! Sowohl Menschen als auch Einzeller können klassisch konditioniert werden. Damit ist gemeint, dass angeborene Assoziationen zwischen Auslösereizen und den dazu gehörenden Reaktionen auf neue Objekte oder Situationen übertragbar sind. Diese Lernvorgänge sind genauso uralt wie mächtig. Tatsächlich können wir uns nicht aussuchen, ob wir konditioniert werden möchten, es findet einfach statt. In der Werbung werden unwillkürlich auftretende emotionale Reaktionsmuster auf Musik, Bildwelten, Prominente oder Influencer genutzt, um auf Produkte oder Marken übertragen zu werden. Auch wenn unser Verstand es uns geduldig erklären mag, dass Dirk Nowitzki wahrscheinlich niemals Aufschnittscheiben beim Metzger um die Ecke zugesteckt bekommt und auch sein Vermögen nicht von deutschen Banken verwalten lässt: unser Unterbewusstsein lernt die gewünschte Assoziation. In unserer Podcast-Folge streifen wir zunächst kurz die Klassiker der klassischen Konditionierung, beobachten dann, welche Spuren nur wenige Produkt-Promi-Paarungen hinterlassen können und berichten schließlich von unterschwelliger (subliminaler) Werbung im Vergleich mit der subliminalen Wirkung sozialer Medien... Zum Blogbeitrag auf achwas.fm Das herzzerreißend anrührende Bild eines treuen Hundes ist von dem belgischen Maler Henri Van Assche im Jahr 1801 gemalt worden. Wir verstehen es als späte Entschuldigung bei der Spezies Canis lupus familiaris, die bei der wissenschaftlichen Entdeckung und Beschreibung des klassischen Konditionierens durch Iwan Petrovitch Pavlow- unfreiwillig - eine wichtige Rolle gespielt hat. Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portrait_of_a_dog,_seated_on_a_red_cushion,_by_Henri_van_Assche,_1801.jpg

Erschienen: 01.05.2022
Dauer: 00:58:39

Podcast-Webseite: Episode "Folge 36: Wir konditionieren - klassisch!"


Folge 35: Nudging und Dark Pattern. Bitte nicht schubsen!

Die Folgen 3 und 23 brachten Erkenntnisse zum Thema "Dark Pattern". Schändliches Tun, dem man gerade im Web nahezu hilflos ausgeliefert scheint.  Aber halt - da gibt es doch noch "Nudging" - sozialverträglich, nützlich für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft, egal ob off- oder online. Nudging, so Thaler und Sunstein, die 2008 den Begriff prägten, ist ein Werkzeugkoffer von Methoden, um das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Im Gegensatz zu Dark Patterns unter der Maßgabe: keine Verbote, keine Gebote, keine Veränderung ökonomischer Anreize. Hört sich ethisch an. Und scheint nützlich. Wir halten das Thema in's Licht und entdecken dabei Flecken in Definition und Ausführung, Muster, die uns bemerkenswert bekannt erscheinen. Und dann taucht da auch noch ein aktueller (2022) Forschungsbericht auf, der sich mit dem einem Experiment in der digitalen Welt einer Hotelbuchungsplattform bewegt und im Titel den Begriff "Nudging" trägt. "Backfiring von Digital Nudges: Experimentelle Studie zur Reaktanz durch Scarcity-Nudges". Der Link zum Blog achwas.fm Die Folgenseite mit mehr Informationen. https://achwas.fm/folge-035-nuding-und-dark-patterns-nicht-schubsen/ Das Folgenbild zeigt ein Geschwisterpaar an / auf einer Schaukel, 1821 Quelle Wikimedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alexander_ii_and_maria_nikolaevna.jpg

Erschienen: 17.04.2022
Dauer: 00:50:18

Podcast-Webseite: Episode "Folge 35: Nudging und Dark Pattern. Bitte nicht schubsen!"


Folge 34 - Astroturfing und digitale Propaganda: es grünt zu grün!

Mitunter haben wir den Eindruck, von Buzzwords umzingelt zu sein. Brandaktuelle musst-Du-unbedingt-kennen-Begriffsbildungen, von denen dann morgen vielleicht niemand mehr spricht. "Web 2.0 war so eine Eintagsfliege, von "Knowledge-Management" spricht heute kaum jemand mehr und vielleicht wird es dem "Metaverse" irgendwann ähnlich gehen wie einst "Second Life" (= mausetot)? Aber "Astroturfing" ist so ein Begriff, der weiterhilft, und er ist älter als das World-Wide-Web. Deshalb erklären wir ihn in unserer neuen Folge von achwas.fm. Hier verraten wir nur so viel, dass er etwas mit echtem Rasen und Kunstrasen zu tun hat und - natürlich - der Übertragung dieses Unterschieds in die Online-Kommunikation. Was man dem Begriff nicht anmerkt, es geht um knallharte Lobbyinteressen, Manipulation, Online-Propaganda und die Invasion der sozialen Netzwerke von Rechts. Zum Blogbeitrag auf achwas.fm Das Episodenbild ist von Vincent van Gogh, den wir hier sicherlich nicht vorstellen müssen. Wir freuen uns, dass wir endlich eine passendes Thema für eines seiner Bilder aufgenommen haben. Das Motiv ist... Gras! Es stammt aus dem Garten der Nervenheilanstalt im südfranzösischen Arles, in dem sich der Maler lange Zeit aufhielt. Und wer unsere Folge 34 aufmerksam hört, wird verstehen: echtes Gras. kein Astroturf! Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Van_Gogh_-_Rasenst%C3%BCck_mit_Schmetterlingen.jpeg

Erschienen: 03.04.2022
Dauer: 01:00:00

Podcast-Webseite: Episode "Folge 34 - Astroturfing und digitale Propaganda: es grünt zu grün!"


Folge 33: Dating Apps? Ziemlich berechnend!

Nach der Dating/Ghosting-Folge 32 gehen wir den Dating-Plattformen auf den Grund - sich einer Dating App anzuvertrauen, kann sogar viele Gründe haben. Ein Ziel könnte sein, einen / eine Lebensabschnittgefährt:in zu "gewinnen". Wobei dieser Lebensabschnitt auch zeitlich beliebige Zielgrößen annehmen kann, die von "bis fast zum Frühstück" oder "für immer und ewig" reichen könnten.  Sich einer Dating App anzuvertrauen bedeutet auch, sich in die Hände von mehr oder minder guten Rechenregeln oder Matching Algorithmen zu begeben. Denn die werden doch bestimmt aus den Daten die richtigen Traumpartner:innen "backen", oder?  Wir stellen die Arbeiten eines Teams von drei Wissenschaftler:innen der FU Berlin vor: Lucas Friedrich Mertens, Erik Christian Müller, und Johanna Sebastian haben sich fundiert mit dem Thema beschäftigt, eine Plattform gebaut und das Treiben auf dieser Plattform systematisch und empirisch beobachtet.  Es geht dabei nicht nur um's "Matchen", sondern vor allem um die "Happiness" mit dem Match. So gestattet "Der Einfluss von Matching-Algorithmen auf den Erfolg einer Dating-App" (so der Titel der Arbeit) weit mehr als den Einblick in das Wirken von Parship, Tinder und Co. Denn diese öffnet für die Sozialwissenschaften einen faszinierenden Blick in maschinelle Experimente mittels Agenten mit menschlichen Eigenschaften.  Unser Blog: www.achwas.fm  Der Blogbeitrag  zu dieser Folge - ist reichhaltig und bietet unter anderem drei "matchende" Youtube Videos: Ein hellsichtiges von Julien Bam, ein tiefgründiges von ARTE und ein erstaunliches von einer Dating Plattform:   https://achwas.fm/folge-33-dating-apps-ziemlich-berechnend/  Das Beitragsbild - dessen Geburtsdatum man einigermassen kennt, aber wenig über den Maler weiss, dem Hausbuchmeister (Zeichnerhand II): Das Gothaer Liebespaar. Mit einer Konversation in Spruchbändern.   https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gothaer_Liebespaar.jpg

Erschienen: 20.03.2022
Dauer: 00:59:07

Podcast-Webseite: Episode "Folge 33: Dating Apps? Ziemlich berechnend!"


Folge 32: Über Ghosting

Surfing, Trolling, Hosting, Scanning, Flaming, Voting... Wir widmen uns heute einem weiteren Exemplar aus der Klasse der substantivierten englischen Adjektive: Ghosting! Es stammt aus einem Lebensbereich, den man ebenfalls gerne anglizierend als "Dating" (!) bezeichnet - und wir waren vor den Recherechen zu dieser Folge über die Hintergründe dieser Tätigkeit nicht wirklich im Bilde. Aber es ist ein interessantes Thema: Wie trennen sich Menschen, die auf Dating-Apps mehr oder weniger verbindlich zueinander gefunden haben? Also für den Fall, dass das Match-Making nicht funktioniert hat? Ghosting ist eine Antwort auf diese Frage und es ist schnell, aprupt und einseitig. Wer ghostet, hat wenig Interesse daran, ein klärendes Gespräch zu führen, ja nicht einmal die Trennung auch nur zu verkünden. Statt dessen macht er oder sie sich unvermittelt unsichtbar, blockiert alle Kommunikation und verschwindet aus dem Leben der (nicht selten völlig schockierten und mitunter traumatisierten) Partner/innen. Wie das sein kann, wo doch eigentlich niemand etwas Böses will? Wir suchen nach Antworten. Hier geht's zum Blogpost auf achwas.fm Bei der Suche nach dem Episodenbild waren wir lange unterwegs. Es gibt zwar viele Bilder von Geistern, aber die passen dann nicht zum Thema Dating und Bilder von Verliebten passen nicht zum Trennungsthema. Schließlich haben wir uns entschieden einen wahrhaftigen Klassiker. Das Bild ist von Johannes Vermeer, gemalt um 1656, und zeigt die niederländische Renaissance-Variante einer Dating-Plattform: eine "Kupplerin". Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Johannes_Vermeer_-_The_Procuress_-_Google_Art_Project.jpg

Erschienen: 06.03.2022
Dauer: 00:59:14

Podcast-Webseite: Episode "Folge 32: Über Ghosting"


Folge 031: Nobelpreis für 2 Gehirne. Vorurteil & Launen.

Die Überschrift scheint eindeutig irritierend, wir lösen auf:   1. Die beiden Gehirne gehören Daniel Kahneman und Amos Tversky. Ihre Expertise: Die Rolle der Psyche bei - auch ökonomischen - Entscheidungen. 2. Den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften nahm Daniel Kahneman 2002 entgegen - für die Forschung zu den funktionalen Gehirnen in jedem von uns: System 1, dem schnellen - und System 2, dem langsamen Denken. Amos Tversky erlebte die Ehrung nicht, er ist 1996 verstorben. Weshalb nun der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften? Tversky und Kahneman führten mit ihrer Forschung die Psyche in die Theorien von ökonomischen Entscheidungen ein. Bis dato war es der "Homo Oeconomicus", der zweckrational, bilanziert, weder von Gefühlen noch Launen beeinflusst, sich auf dem Markt entscheidet. Kahneman hat zusammen mit den Kollegen Cass Sunstein und Olivier Sibony zu einem weiteren Phänomen unseres Denkens geforscht: "Noise" (übersetzt mit Rauschen, Störgeräuschen) fügt schnellem und langsamen Denken als systematisierbare Dimensionen eine weitere hinzu: Heuristiken sind wieder verwendbare Muster, während "Noise" ebenfalls unser Handeln unbewusst - aber zufällig - beeinflussen kann. Wir "sind schlecht drauf", "ungerecht", "launisch" nicht als Persönlichkeitsmerkmal, sondern weil uns eine Laus über die Leber gelaufen ist. Der Blog zum Podcast:  achwas.fm Die Shownotes: https://achwas.fm/folge-031-nobelpreis-fuer-2-gehirne/ Das Episodenbild:  https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Wenceslas_Hollar_-_Landscape_shaped_like_a_face_%28State_1%29.jpg?uselang=de

Erschienen: 20.02.2022
Dauer: 01:05:44

Podcast-Webseite: Episode "Folge 031: Nobelpreis für 2 Gehirne. Vorurteil & Launen."


Folge 30: Der Negativity Bias - eigenartig normal

Weil man sich in der Psychologie gerne gewählt ausdrückt, spricht man nicht einfach von "Denkfehlern", sondern von "kognitiven Verzerrungen". Natürlich gibt es davon gleich Dutzende, die im Verlauf der letzten Jahrzehnte Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen waren. Das Vokabular mutet an wie aus der rhetorischen Waffenkammer eines durchgeknallten Unternehmensberaters: "Representativeness-Bias,  Group Attribution Error, Mental Accounting, Backfire Effect, Zero Sum Bias, Bandwagon Effect..." Anscheinend haben wir so viele eingebaute Denkfehler, dass man sich wundern muss, wie es die Menschheit überhaupt so weit bringen konnte. Doch Gott sei Dank machen wir diese Denkfehler! So muss man sagen, denn ohne sie wären wir neulich beim Schuhe Binden vom Bus überfahren, vor dem Aufzug verhungert oder in der Badewanne ertrunken. Auch der "Negativity Bias", den wir in unserer neuen Folge von ...achwas!? behandeln, gehört zu diesen unsichtbaren Helfern. Und wir versuchen die Frage zu klären, ob und wie dieser Denkfehler im Web ausgelöst wird, was das möglicherweise für uns alle bedeuten könnte und wie Negativität und Glaubwürdigkeit zusammenhängen. Eine besondere Würdigung erfährt die Frage, ob wir selbst möglicherweise an einem Negativity Bias leiden und deshalb unserem Publikum seit Monaten die Laune mit negativen Geschichten verderben... Hier geht's zum Blogpost auf achwas.fm Das Episodenbild wurde von dem brasilianischen Maler Belmiro de Almeida 1897 gemalt. Es zeigt eine junge Frau, die definitiv eine schlechte Nachricht erhalten. hat. Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Belmiro_de_Almeida_-_A_m%C3%A1_not%C3%ADcia.jpg

Erschienen: 06.02.2022
Dauer: 00:58:33

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Folge 29: Betrügerische Mitspieler:innen. Social Media Bots

Schauen Sie ab und an mal auf den Twitter Kanälen von Sportlern, Wissenschaftlern, Influencern oder halt "Promis" vorbei? Interessant was da ge-zwitschert wird, nicht wahr?  Scrollen Sie weiter zu dem, was unter dem Tweet steht, kann es haarig werden, eklig in Ausdruck und Emotion. Sie denken: Vielleicht schreibt da kein Mensch, sondern eine Maschine. Kann sein. Was da geschrieben wird, passiert meistens mit Absicht. Denn diese "Mitspieler" erweisen sich oftmals als Betrüger an Ihrer Meinung und Ihrem Wissen. In dieser ersten Folge zum Thema "Social Bots" widmen wir uns der Entdeckung Social Media Bot-Netzwerks. Das ist den Forschern Juan Echeverria und Shi Zhou des London University College 2016/17 ins Netz gegangen. Über 300.000 einzelne Bots wurden erschaffen, steuerbar als Ganzes, in kleineren Gruppen oder als Einzelne. Zum Blog: achwas.fm Das Beitragsbild zeigt den Golem auf dem Titelblatt des gleichnamigen Buches von Gustav Meyrink. Der Golem ist aus Lehm geschaffenes Wesen, das mit Zahlen und Buchstabenkombinationen zum Leben erweckt wird und "Aufgaben" erledigt. Der Golem entstammt der jüdischen Mystik. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wiki_Loves_Jules_Verne_Gustav_Meyrink_Der_Golem_1915_(Gerd_Kueveler).jpg#/media/File:Wiki_Loves_Jules_Verne_Gustav_Meyrink_Der_Golem_1915_(Gerd_Kueveler).jpg In eigener Sache: achwas.fm erscheint ab dem 23. Januar 2022 14tägig.

Erschienen: 23.01.2022
Dauer: 01:02:38

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Folge 28: Influencer*innen - echte oder falsche Freunde?

Spätestens seit Rezo die CDU zerstört und Toni Kroos dann die 21-Millionen-Follower-Grenze geknackt hat, sind wir nachdenklich geworden. Was geschieht da mit uns, während Hunderte jugendliche Creators sich in der TikTok Dance Challenge im rhythmischen Ausdruckstanz messen? Während Lifestyle-Fashion-Profis nach Dubai auswandern, um dort mal gründlich über das Leben nachzudenken? Während prominente Impfskeptiker*innen ihre Followerschaft mit knallharten Fakten und ihrer korrekten fachwissenschaftlichen Einordnung versorgen? Es wird höchste Zeit, dass wir diesem besonderen Phänomen der Digitalisierung eine Folge widmen: Influencer*innen!  Und in der ersten Folge von ...achwas!?, die sich dieses Themas annimmt, geht es eher um "anekdotische Evidenz", also Beispiele, die uns besonders beeindruckt haben. Lasst Euch / Lassen Sie sich überraschen! Hier geht's zum Blogbeitag auf achwas.fm Beim Episodenbild war diesmal nicht lange zu grübeln: Natürlich ist das Trojanische Pferd die beste Allegorie, das beste Meme, um das Prinzip des Influencing, die Injektion von Werbung und Propaganda in eine scheinbar authentische Beziehung, darzustellen. Schon damals gab es einige Trojanerinnen und Trojaner, die das Ding einfach die Klippen hinunterstürzen wollten! Die hier zu sehende Variante wurde von Henri Motte 1874 gemalt.  Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Henri-Paul_Motte_-_Le_Cheval_de_Troie.jpg

Erschienen: 09.01.2022
Dauer: 01:05:26

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