Podcast "Artefakte erzählen"

Nicht immer todernst, aber immer wissenschaftlich! Das ist das Motto dieses Podcasts. Und weil sich Wissenschaft am leichtesten in einem Gespräch erklären lässt, weil man da direkt fragen kann, wenn etwas unklar ist, funktioniert er als Dialog zwischen einer Spezialistin und einer an Archäologie Interessierten. Damit das dann auch nicht zu langweilig wird, gibt es Gäste, die ihre Forschungen kurz vorstellen. Thematisch sind die Klassische Archäologie (Griechen, Etrusker, Römer) und die Provinzialrömische Archäologie (Schwerpunkt: Österreich und Umgebung) im Fokus, daneben werden aber auch zeitlich und/oder geographisch angrenzende Themen (vor allem von den Gästen) behandelt.

Podcast-Episoden

#48: Was für eine Kuppel! - Das Pantheon in Rom

Nach unserer kleinen (unfreiwilligen) Sommerpause geht es heute wieder einmal nach Rom, wo wir uns ein Gebäude ansehen, das seit der Antike fast unverändert erhalten geblieben ist: das Pantheon. Außerdem geht es um Appollodoros von Damaskus, Hyperthyra und große Kuppeln. Ein Tipp: Wenn ihr vor Ort seid, macht es nicht so wie Susanne bei ihrem Besuch und geht gleich in den Kuppelsaal, sondern schaut euch auch den Vorraum (Pronaos) an. Ansicht des Pantheons heute (Von NikonZ7II - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=116457683) Grundriss des Pantheons (Von Georg Dehio/Gustav von Bezold - Diese Abbildung stammt aus Georg Dehio/Gustav von Bezold: Kirchliche Baukunst des Abendlandes. Stuttgart: Verlag der Cotta'schen Buchhandlung 1887-1901, Tafel 1. Aufgrund ihres Alters ist sie mit Vorsicht zu benutzen. Sie entspricht nicht notwendigerweise dem neuesten Wissensstand oder dem aktuellen Zustand des abgebildeten Gebäudes., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=522888) Querschnitt durch das Pantheon (Von James Fergusson - James Ferguson, A History of Architecture in All Countries 3rd edition. Ed. R. Phené Spiers, F.S.A.. London, 1893. Vol. I, p. 320, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65465) Blick auf das Opaion in der Kuppel (Foto: A. Schneider, 2011) Literaturtipp: *H. Knell, Vom Parthenon zum Pantheon. Meilensteine der antiken Architektur (Darmstadt 2013) Vielen Dank wieder an Martin für das Sprechen des Zitats! Hochgeladen am 19.09.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 19.09.2022
Dauer: 00:33:30

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#47: Following the Queen of the Desert - Auf den Spuren von Gertrude Bell

Tochter aus reichem Hause, Reiseschriftstellerin, Fotografin, Diplomatin, Archäologin, Spionin - all das sind Bezeichnungen, die unser heutiges Thema beschreiben: Gertrude Bell (1868-1926). Wir begleiten sie auf ihren Reisen durch den Nahen Osten, auf denen sie ihre Leidenschaft für die Archäologie entdeckt (obwohl sie eigentlich "nur" Geschichte in Oxford studiert hat), stellen ein paar ihrer archäologischen Kontakte vor und sprechen über die Fotografien und Aufzeichnungen, die sie über archäologischen Stätten hinterlassen hat. T. E. Lawrence kommt auch kurz vor. Hier geht es zum Gertrude Bell Archiv der Universität Newcastle. Gertrude Bell 1909 auf ihrer Reise durch Mesopotamien (Abbildungsnachweis: By Unknown author - picture copied from the Gertrude Bell Archive [1], Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1178123) Tell Ahmar, Teil der hethitischen Stele (Abbildungsnachweis: Von Gertrude Bell - gertrudebell.ncl.ac.uk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54678349) Tell Ahmar, Panoramablick auf die Siedlung 1909 (Abbildungsnachweis: Von Gertrude Bell - gertrudebell.ncl.ac.uk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54678103) Teilnehmer (+ Teilnehmerin) der Kairo Konferenz 1921 (Abbildungsnachweis: Von Autor/-in unbekannt - The letter of Gertrude Bell in two volumes.II, Ernest Benn, published 1927. p.590., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19495484) Literaturtipp: *L. Cooper, In Search of Kings and Conquerors. Gertrude Bell and the Archaeology of the Middle East (London 2016) *Comics über Gertrude Bell *Bücher bei Projekt Gutenberg von Gertrude Bell Vielen Dank an Gertrude Bell für ihre Einschätzung zu dem, was eine Archäologin ausmacht! Hochgeladen am 09.08.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 09.08.2022
Dauer: 00:51:56

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#46: Das Grab von Tournai - und Childerichs Zahn

Unser heutiger Ausflug führt wieder in die Völkerwanderungszeit. Wir besuchen ein Grab in Tournai (heutiges Belgien), das es heute nicht mehr gibt - genausowenig wie den Großteil der Funde daraus. Und doch wissen wir sehr viel über diese und ihren ehemaligen Besitzer, den Frankenkönig Childerich (437-481). Außerdem klären wir, was der Frankenname bedeutet, wie scharf eine Franziska ist und welche verschiedenen Kulturen Childerich für seine Grabausstattung beeinflusst haben. Link zur Publikation von Jean-Jacques Chifflet (1655) Childerichs Siegelring (Abbildungsnachweis: Von Autor/-in unbekannt - Gallica, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1756524) Umzeichnung der "Bienen"/Zikaden aus Chifflets Buch (Abbildungsnachweis: Von Jean Jacques Chifflet - Chifflet, Jean Jacques (1655) (latin) Anastasis Childerici I Francorum regis, siue thesaurus sepulchralis tornaci neruiorum effossus, & commentario illustratus, ex Officina Plantiniana Balthasaris Moreti, S. 322 OCLC: 2178983., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59700602) 2 der "Bienen"/Zikaden (Abbildungsnachweis: Von Autor/-in unbekannt - Dieses Bild stammt aus der Digitalen Bibliothek Gallica und ist verfügbar unter der ID btv1b7700172d, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16407629) Jean-Auguste-Dominique Ingres, Napoleon im Krönungsornat, 1806 (Abbildungsnachweis: Von Jean-Auguste-Dominique Ingres - http://napoleonbonapart.hit.bg/index.htm., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=130640) Literaturtipp: *Reiss–Museum Mannheim (Hrsg.), Die Franken. Wegbereiter Europas. Vor 1500 Jahren: König Chlodwig und seine Erben, Katalog–Handbuch in zwei Teilen (Mainz 1996) Wieder danke an Markus für das Sprechen des Zitats! Hochgeladen am 25.07.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 25.07.2022
Dauer: 00:37:31

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#45: Bunt trieben sie es in der Antike, oder: Die blauen Augen der Perser am Alexandersarkophag

Dass die Antike gar nicht grau (oder vielmehr weiß) war, darüber reden wir in der heutigen Folge. Blaue Löwenmähnen, blaue Augen und rote Brusthaare - um nur ein paar der Farben zu nennen. Wir stellen ein paar der antiken Texte, die sich mit den Farben der Statuen befassen, ebenso vor wie naturwissenschaftliche Untersuchungen zur antiken Polychromie. Und am Ende geht es noch um einen der schönsten antiken Sarkophage: den Alexandersarkophag (nein, er lag da nicht drinnen!). Cover: Von Patrick Denker - Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74485092 Verlinkung "Bunte Götter - Golden Edition" Der Alexandersarkophag im Archäologischen Museum in Istanbul (Fotonachweis: Von Kingbjelica - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86421523) Langseite A: Schlacht von Issos(?) (Fotonachweis: Von Rijksmuseum - http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.596770, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=85804723) Langseite B: Löwenjagd (Fotonachweis: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67486563) Schmalseite C mit Giebel: Schlacht von Gaza(?), darüber Ermordung des Perdiccas(?) (Fotonachweis: Von Javier Losa - PB076010raw, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61943774)  Farbige Rekonstruktion von Schmalseite C (Fotonachweis: By derivative work: User:G.dallorto (talk)NAMABG-Colored_Alexander_Sarcophagus_1.JPG: Marsyas - This file was derived from: NAMABG-Colored Alexander Sarcophagus 1 retouched.JPG, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74435450) Schmalseite D mit Giebel: Pantherjagd, darüber Schlacht des Abdalymnos(?) (Fotonachweis: Von G.dallorto - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5 it, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=883699) Literaturtipps: *V. von Graeve, Der Alexandersarkophag und seine Werkstatt, Istanbuler Forschungen 28, Berlin 1970 *K. Schefold, Der Alexander-Sarkophag, Berlin 1968 Vielen Dank an Senta für das Zitat und das Thema! Hochgeladen am 12.07.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 12.07.2022
Dauer: 00:46:36

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#44: Wie aus Octavian Augustus wurde, oder: The King of Familiy Drama

Unser heutiges Thema behandelt Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.) auf seinem nicht friktionsfreien Weg von Gaius Octavius dem Jüngeren zum ersten römischen Kaiser. Bei all dem politischen und kriegerischen Geplänkel kommt aber auch sein Privatleben nicht zu kurz - inkl. dreier Ehefrauen, einer oft verheirateten Tochter und Schwiegervater/Schwager Marcus Antonius. Aber irgendwie sind die Verwandtschaftsverhältnisse in der iulisch-claudischen Dynastie sowieso dazu geeignet, jeden Studierenden der Altertumswissenschaften in den Wahnsinn zu treiben... . Statue des Augustus aus der Villa der Livia von der Via Labicana, heute Rom, Museo Nazionale, Palazzo Massimo (Foto: A. Schneider 2011) Literaturtipps: *Augustus, Res gestae. Tatenbericht. Lateinisch/Griechisch/Deutsch, Übers., komm. und hrsg. v. M. Giebel, Reclams Universal-Bibliothek 9773 (Stuttgart 2007) *E. Baltrusch - Ch. Wendt (Hrsg.), Der Erste. Augustus und der Beginn einer neuen Epoche, Zaberns Bildbände zur Archäologie (Darmstadt 2016) *P. Zanker, Augustus und die Macht der Bilder, 4. Auflage (München 2003) Vielen Dank an Sueton (70-122 n. Chr.) für die Überlieferung der letzten Worte von Augustus (wie er das wohl gemacht hat?)! Hochgeladen am 13.06.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 13.06.2022
Dauer: 00:52:56

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#43: Weltwunder 3 von 7: By the Walls of Babylon

Gestatten: Nimit-Enlil und Imgur-Enlil, die Stadtmauern Babylons! Wieso diese zu den ursprünglichen 7 Weltwunder gezählt haben, darüber sprechen wir in der heutigen Folgen. Warum sie es nicht mehr sind - das stellen wir zur Diskussion. Außerdem stellen wir eines der Tore, dasjenige der Ischtar, näher vor. Und wir reden über Zahlenangaben bei Herodot, Schäden, die die US-Army in Babylon angerichtet hat, und (kurz) das Colosseum. Neubau der Mauern in Babylon (Zustand 2001) (Abbildungsnachweis: Von Mehlauge - eigenes Archiv, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69781074) Modell des Ischtar-Tores und der Prozessionsstraße (Abbildungsnachweis: Von Gryffindor - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2923298) Ischtar-Tor im Berliner Pergamonmuseum (Abbildungsnachweis: Von LBM1948 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88944304) Literaturtipps: *R. Koldewey, Das wieder erstehende Babylon. Die bisherigen Ergebnisse der deutschen Ausgrabungen, Sendschrift der Deutschen Orient-Gesellschaft 6 (5. Auflage Leipzig 1913) *K. Brodersen, Die sieben Weltwunder. Legendäre Kunst- und Bauwerke der Antike, Beck'sche Reihe Wissen 2029 (8. Auflage München 2008) *SMB-digital Vielen Dank an Boney M. für den Ohrwurm! Hochgeladen am 30.05.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 30.05.2022
Dauer: 00:46:46

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#42: Was steht denn da? - Graffitis einst und jetzt

Schon interessant, was Römer (und Römerinnen) auf ihre Hauswände gekritzelt haben - und das dazu nicht immer jugendfrei! Und Gottseidank gibt es Pompeji, sonst wüssten wir nur zu wenig darüber. Neben antiken Graffiti schauen wir uns aber auch an, wie heutige Graffiti gestaltet sind und ob es dabei Gemeinsamkeiten mit antiken Beispielen gibt (obwohl uns ein antiker Banksy nicht untergekommen ist). Und wir stellen unser Artefakt der Woche zur Diskussion! Ausschnitt aus einer Wand des Colosseums mit verschiedenen Ritzinschriften (Foto: A. Schneider, 2011). Was haltet ihr von der zentralen Ritzung? Hier geht es zur Homepage des CIL (Corpus Inscriptionum Latinarum). Hier findet ihr die Homepage des Instituts für Graffiti-Forschung ifg. Literaturtipps: *P. Lohmann, Graffiti als Interaktionsform.Geritzte Inschriften in den Wohnhäusern Pompejis, Materiale Textkulturen. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 933, 16 (Berlin 2018) *Glücklich ist dieser Ort! 1000 Graffiti aus Pompeji. Latenisch/Deutsch, Ausgewählt, übersetzt und herausgegeben von V. Hunink, Reclams Universal-Bibliothek 18842 (Stuttgart 2011) Vielen Dank an die Mauer in den Katakomben des Amphitheaters, dass sie NICHT zerfallen ist! Hochgeladen am 16.05.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 16.05.2022
Dauer: 00:42:19

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#41: Mit Demeter in den Frühling, oder: Triptomelos auf seinem fliegenden Rollstuhl

Passend zum Frühling sprechen wir heute darüber, woher der Mythos mit den Jahreszeiten kommt und wer daran beteiligt war. Es geht dabei um verärgerte Göttinnen, Getreideähren und einen fliegenden Rollstuhl. Außerdem machen wir einen Abstecher nach Eleusis und zu den dortigen, namensgebenden Mysterien. Kalpis-Hydria des Berliner Malers, Graz, um 475 v. Chr. mit Triptolemos auf dem Flügelwagen und Kore/Persephone (Bildnachweis: Institut für Antike, Fachbereich Archäologie, Fotografin: J. Kraschitzer) Plan des Heiligtums von Eleusis (Bildnachweis: Eleusis, By Zde - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55707754) Literaturtipps: *G. Schwarz, Triptolemos. Ikonographie einer Agrar- und Mysteriengottheit, Grazer Beiträge Suppl. 2 (Horn 1987) *K. Junker - S. Strohwald, Götter als Erfinder. Die Entstehung der Kultur in der griechischen Kunst, Zaberns Bildbände zur Archäologie (Darmstadt 2012) Vielen Dank an M. Lehner für die Überlassung des Fotos der Hydria und an E. Mörike für sein Gedicht! Hochgeladen am 02.05.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 02.05.2022
Dauer: 00:32:28

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#40: Unterwegs mit "Finsternis" und "Schrecken", oder: Die verschollene Franklin-Expedition

Also wer möchte nicht auf eine Expedition gehen, wenn die Namen der Schiffe "Finsternis" und "Schrecken" lauten? Seriously, something really bad is bound to happen.... In der heutigen Folge begleiten wir John Franklin und seine letzte Expedition auf ihrer verhängnisvollen Reise auf der Suche nach der Nordwestpassage. Wie waren die Schiffe HMS Erebus und HMS Terror ausgerüstet? Welche Menschen und Tiere waren mit von der Partie? Welche Verköstigung gab es an Bord - bzw. später? Und was lässt sich anhand der Funde darüber sagen, was passiert ist? Wahrscheinliche Route der Expedition (Abbildungsnachweis: Von Smurftrooper - Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78649309) Heute bekannte Lage der beiden Schiffe sowie der Überreste der Expedition bei King William Island (Abbildungsnachweis: By Smurftrooper - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99153554) Victory-Point-Note (Abbildungsnachweis: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1172345) Literaturtipps: *https://de.wikipedia.org/wiki/Franklin-Expedition (auch die englischsprachige Ausgabe dazu) *https://www.canadianmysteries.ca/sites/franklin/voyage/voyageIntro_en.htm (mit Teilen der Briefe der Expeditionsteilnehmer) *https://www.youtube.com/watch?v=HBd8g0ePBFE&t=362s (Vortrag von Robert Park über die Entedeckung der Erebus) *https://www.youtube.com/watch?v=OxyTZ3F7mkA (Parks Canada Guided Tour Inside HMS Terror) *https://www.smithsonianmag.com/arts-culture/heres-how-amc-producers-worked-inuit-fictionalized-franklin-expedition-show-180968643/ *D. Simmons, The Terror (New York 2007) Vielen Dank an James Fitzjames für seine Lageeinschätzung im Mai 1847. Hochgeladen am 11.04.2022 Folge direkt herunterladen

Erschienen: 11.04.2022
Dauer: 00:55:40

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#39: Ein Jüngling auf Abwegen, oder: Wie ein Kärntner (nicht) nach Wien kam

Hätte der Jüngling vom Magdalensberg einen Reisepass, dann hätte er viele verschiedene Stempel drinnen, weil er eine weit gereiste Statue ist - oder doch nicht, weil er einen Zwillingsbruder hat. Ob als Holzschnitt oder als Renaissancegemälde, er hat schon früh für Furore gesorgt und auch das Interesse verschiedener Habsburger geweckt. Letzteres hat sich dann auch als Glücksfall erwiesen, denn sonst könnten wir ihn (bzw. seinen Zwilling) heute nicht mehr im Kunsthistorischen Museum in Wien bewundern. Cover-Foto: Von Fæ - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25953549 Hier geht es zum Holzschnitt von 1534: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/apian1534/0458/image Der Jüngling auf der Homepage des KHM in Wien: https://www.khm.at/objektdb/detail/64698/ Die Statue der Venus von Bacio Bandinelli im Prado, Madrid: https://www.museodelprado.es/en/the-collection/art-work/venus/01844338-811d-4735-8f92-04aa67a2d712 Literaturtipps: * Kunsthistorisches Museum Wien Antikensammlung (Hrsg.), Der Jüngling vom Magdalensberg. Ergebnisse eines Forschungsprojektes, Sonderdruck aus: Griechische und römische Statuetten und Großbronzen, Akten der 9. Internationalens Tagung über antike Bronze. Wien, 21.-25. April 1986 (Wien 1988) *K. Gschwantler, Der Jüngling vom Magdalensberg: Forschungsstand und offene Fragen, in: G. Koiner - G. Schwarz (Hrsg.), CLASSICA ET PROVINCIALIA. Akten des Symposions anlässlich des 100. Geburtstages von Erna Diez am 8. und 9. April 2013 am Institut für Archäologie der Universität Graz, Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark 67 (Graz 2015) 27-41 Vielen Dank an Chrissy für das Sprechen des Zitats! Hochgeladen am 07.03.2022. Folge direkt herunterladen

Erschienen: 07.03.2022
Dauer: 00:36:28

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