Podcast "Déjà-vu-Podcast"

Ein Geschichte Podcast

Der satirische Geschichte Podcast. Weil Geschichte nicht langweilig sein muss

Episoden: Neueste Episoden


Österreichs Weg in den Austrofaschismus

Der Austrofaschismus im Österreich der Dreißigerjahre war nicht unvermeidlich. Aber die Entwicklungen der Zwanziger bereiteten ihm doch deutlich den Weg.

Schon ganze fünf Jahre vor dem “Anschluss” an das nationalsozialistische Deutschland fand die erste Demokratie in Österreich ihr Ende. Seit 1933 herrschte dort der Austrofaschismus. Oder zumindest wurde das autoritäre Regime von Kanzler-Diktator Engelbert Dollfuß und seinem Nachfolger Kurt Schuschnigg schon damals von seinen Feinden so genannt. Die Gewaltherrscher selbst fanden selbstredend schönere Namen dafür. Doch nichts an dieser Entwicklung zur Diktator war in Österreich vorgezeichnet, wie ja auch der Schritt Deutschlands in den Nationalsozialismus keinesfalls zwangsläufig war. Der Weg in den Austrofaschismus der Dreißigerjahre musste im Jahrzehnt davor erst geebnet werden und genau um diesen Weg in die Diktator soll es in dieser neuen Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast gehen. Ich spreche in dieser Folge über einige der Entwicklungen der österreichischen Zwischenkriegszeit und wie sie den Austrofaschismus mit vorbereitet haben. Insbesondere muss man da über die beispiellose politische Polarisierung reden, die die beiden großen Blöcke der Zeit – die konservativen Christlich-Sozialen und die Sozialdemokraten – immer hermetischer voneinander trennte. Im Bund gab es seit 1921 keine sozialdemokratische Regierungsbeteiligung mehr und das trotz Wahlergebnissen nahe der 40 Prozent. In der Hauptstadt, wo sie auf eine absolute Mehrheit aufbauen konnte, werkelte die Arbeiterpartei währenddessen am Gegenmodell zum konservativen Österreich: dem Roten Wien. Kompromiss war in dieser Konstellation weitgehend nicht mehr vorgesehen. Durch die parallele Militarisierung der Zeit standen sich die beiden Blöcke dann auch bald in Form ihrer paramilitärischen Gruppierungen auf den Straßen Österreichs gegenüber. Am Ende dieser Turbulenten Zeit stand dann der Austrofaschismus. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Déjà-vu finanziell unterstützen (neue Bankverbindung): https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Blogartikel über die Zwischenkriegszeit in Österreich: https://ralfgrabuschnig.com/staendestaat-oesterreich Podcastfolge zur Novemberrevolution und ihren Folgen: https://ralfgrabuschnig.com/muenchner-raeterepublik Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2

Erschienen: 09.09.2019
Dauer: 00:30:22

Podcast-Webseite: Episode "Österreichs Weg in den Austrofaschismus"


Die Industrielle Revolution, der Treibhauseffekt und das Anthropozän

Seit der Industriellen Revolution feuern wir einen Treibhauseffekt an, der nicht mehr zu übersehen ist. Wir leben in der Ära des Menschen: dem Anthropozän.

Der menschgemachte Treibhauseffekt und seine Folgen sind heute schon lange unübersehbar geworden. Selbst wenn die “Klimaleugner” der Welt immer noch behaupten, wir hätten nichts damit zu tun, wärmt sich die Erde seit Jahrzehnten auf und Schuld daran tragen ausschließlich wir. Der Einfluss, den Menschen durch die Emission von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen auf unseren Planeten haben, geht inzwischen sogar so weit, dass die ersten Wissenschaftler von einer ganz neuen Ära der Erdgeschichte sprechen. Wir befinden uns laut ihnen schon lange im Anthropozän, der Ära des Menschen. Soll heißen: Nichts hat in unserer Zeit größeren Einfluss auf die Erde und das Erdklima als die Aktivitäten der Menschheit. Das ist nun aber freilich nicht ganz neu. Der anthropogene Treibhauseffekt, der neben dem natürlichen Treibhauseffekt noch zusätzlich die Erderwärmung antreibt, existiert inzwischen seit 200 Jahren. Die Ursachen dafür sind uns ebenfalls bekannt. Sie liegen natürlich in der Industriellen Revolution. Aus diesem Grund schaue ich mir in dieser Folge des Podcasts also mal an, ab wann der Ausstoß von CO2 durch die Menschheit wirklich messbar wird, ab wann der daraus entstehende künstliche Treibhauseffekt einsetzte und ab wann die ersten Leute bemerkten, dass da etwas ganz gewaltig schief läuft. Denn das tut es, wie ich dir ja hoffentlich nicht erklären muss. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Blogartikel über Klimakatastrophen der Geschichte: https://ralfgrabuschnig.com/klimakatastrophen-geschichte Frühe Episode zum Klimawandel: https://ralfgrabuschnig.com/klimawandel-geschichte Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 26.08.2019
Dauer: 00:26:52

Podcast-Webseite: Episode "Die Industrielle Revolution, der Treibhauseffekt und das Anthropozän"


Das Guča Trompetenfestival: Ein Fest des serbischen Nationalismus?

Das Trompetenfestival in Guča gilt als Hort des serbischen Nationalismus. Aber wie kann ein einfaches Musikfestival eine so nationale Note annehmen?

Im serbischen Dorf Guča herrscht jedes Jahr im August Ausnahmezustand. Das kleine Nest im Südwesten Serbiens mit seinen knapp 3.000 Einwohnern wird nämlich jeden Sommer eine Woche lang von über einer halben Million Touristen überrannt. Grund für diesen Ansturm ist das Guča Trompetenfestival, das größte Blasmusikfestival Europas. Und dieses Festival genießt in Serbien einen legendären, zugleich aber zutiefst umstrittenen Ruf. Kritiker beklagen nun schon seit Jahrzehnten, dass dort nicht gerade die Trompete im Vordergrund steht. Vielmehr soll das Festival in Guča ein Fest für den serbischen Nationalismus sein. Ein Eindruck, der sich vor Ort zumindest auf den ersten Blick bestätigt … Tatsächlich scheint auch jeder in Serbien eine Meinung zu diesem Event zu haben und egal welche Meinung das auch ist: Das nationale Element kommt darin fast immer vor. Fragt man als Ausländer jemanden auf den Straßen Belgrads nach seiner Einschätzung zu Guča geht die Antwort meist in eine von zwei Richtungen. Die einen sagen: “Geh da unbedingt hin! Guča ist eine wahre Repräsentation dessen, was wir Serben sind”. Die anderen erwidern: “Geh da auf keinen Fall hin. Das ist purer, rückständiger serbischer Nationalismus”. Da stellt sich also schon die Frage: Wie und warum nimmt so ein scheinbar harmloses Musikfestival eine so nationale Note an? Genau diese Frage habe ich mir schon vor fünf Jahren gestellt und darüber meine Masterarbeit geschrieben. In dieser Folge gebe ich dir einen kleinen Einblick in meine Ergebnisse. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Die aktuelle Ballaballa-Balkan-Folge zu Großserbien. https://ballaballa-balkan.de/25-klein-kleiner-grosserbien-geschichte-eines-versagens Ihre Folge zu Turbofolk: https://ballaballa-balkan.de/13-turbofolk-oder-keiner-von-uns-hort-das Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2

Erschienen: 12.08.2019
Dauer: 00:23:12

Podcast-Webseite: Episode "Das Guča Trompetenfestival: Ein Fest des serbischen Nationalismus?"


Freising. Eine Stadtführung für die Ohren

Freising ist mehr als nur ein Ausflugsziel aus München. Es bietet einzigartige Sehenswürdigkeiten und ohne Freising würde es München doch gar nicht geben!

Die letzten vier Jahre über habe ich nun in Freising gelebt und für einen guten Teil dieser Zeit habe ich die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auch als Stadtführer den Besuchern näher gebracht. Diese Zeit geht jetzt aber zu Ende und da dachte ich mir: Was würde sich denn mehr anbieten, als zum Abschluss auch dir – meinem Hörer, meiner Hörerin – noch eine letzte Stadtführung durch dieses überraschend facettenreiche Freising zu geben. Herausgekommen ist zum ersten Mal eine Déjà-vu Geschichte-Folge “on the go”. Ich hoffe, es gefällt dir! In dieser Episode nehme ich dich mit auf einen historischen Spaziergang durch die Altstadt Freisings. Wir beginnen dabei am Domberg, der wohl zentralsten Sehenswürdigkeit Freisings, werfen einen Blick in den Freisinger Dom selbst, in die alte Residenz der Fürstbischöfe und in die direkte Umgebung der Stadt. Dabei erzähle ich dir, wann Freising gegründet wurde, warum ausgerechnet an dieser Stelle und warum die Geschichte der Stadt nicht nur für die Bewohner selbst, sondern auch für Bayern und ganz Deutschland eine bedeutende war. Ich habe diese kleine Stadt mit der großen Geschichte in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt und hoffe, mit dieser Podcast-Stadtführung kommst auch du auf den Geschmack, mal hier vorbeizukommen. Freising ist mit Sicherheit eines der lohnenswertesten Ausflugsziele Münchens, es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten anzuschauen und historisch ist die Stadt sowieso ein ganz anderes Kaliber als die heutige Landeshauptstadt. München würde es doch gar nicht geben, hätte nicht der Bayerische Herzog die Freisinger im 12. Jahrhundert über’s Ohr gehauen! Aber auch diese Geschichte erzähle ich dir ja … Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Fotos zur Stadtführung: https://ralfgrabuschnig.com/fotos-freising Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Stadtführungen in Freising: https://tourismus.freising.de/fuehrungen-touren.html

Erschienen: 29.07.2019
Dauer: 00:55:15

Podcast-Webseite: Episode "Freising. Eine Stadtführung für die Ohren"


Christoph Kolumbus' Obsession mit Jerusalem

Christoph Kolumbus war nicht nur ein Frühkapitalist. Seine Reisen sollten nichts weniger als der Rückeroberung Jerusalems dienen! So zumindest eine Theorie.

Es war das Jahr 1492, als Christoph Kolumbus von Spanien aus lossegelte, um Indien zu suchen aber Amerika zu finden. Die Gründe dafür kennen wir seit Kindertagen. Durch den Aufstieg des Islam in Form der Osmanen war der Landweg nach Indien versperrt und Kolumbus machte sich nun an die Arbeit, stattdessen einen Seeweg dorthin zu finden – auf visionäre Weise allerdings über den Westen, nicht den Osten. An die Entdeckung Amerikas im Zuge dessen glaubte er selbst aber Zeit seines Lebens nicht. So oder so ähnlich werden die Reisen von Christoph Kolumbus zumindest oft erzählt und auch das ein oder andere Schulbuch gibt die Geschichte immer noch so wieder. Leider ist an der Erzählung aber so einiges falsch und noch viel mehr stark vereinfacht. Das fängt sogar schon beim Grund für die Reise an. Warum Christoph Kolumbus über den Westen versuchte, den Seeweg in den Osten zu finden, ist nämlich nicht so leicht zu erklären, wie das gerne immer noch geschieht. Er war weder der große Visionär, der entgegen der Mehrheitsmeinung an eine runde Erde glaubte. Das war damals allgemein anerkannt. Er war auch nicht der gewiefte Händler, der im Angesicht der muslimischen Gefahr neue Märkte eröffnete. Zumindest nicht ausschließlich. Ein Grund für Kolumbus’ Reisen könnte nämlich auch ein ganz einfacher und für die damalige Zeit viel banalerer gewesen sein: Er war von der Religion getrieben und seine Fahrten sollten letzten Endes nichts weniger ermöglichen als die Rückeroberung Jerusalems durch die Christenheit. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Diese Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/christoph-kolumbus Blogartikel zum Wissen über die Erdkugel zu der Zeit: https://ralfgrabuschnig.com/erdkugel Wissenschaftliches Paper über die Jerusalem-Connection des Kolumbus: https://www.jstor.org/stable/598947 Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 15.07.2019
Dauer: 00:22:33

Podcast-Webseite: Episode "Christoph Kolumbus' Obsession mit Jerusalem"


Der Kalte Krieg: Zeitalter der Diktatoren

Der Kalte Krieg brachte überall auf der Welt große und kleine Diktatoren hervor. So einiges davon verfolgt uns bis heute.

Das 20. Jahrhundert ist in vielerlei Hinsicht ein Zeitalter der Diktatoren. Alle Faktoren schienen da zusammen zu spielen, um zwischen 1945 und 1989 überall auf der Welt autokratische Regimes aus dem Boden sprießen zu lassen. Natürlich denkt man bei dem Thema zuallererst an die ganz großen Diktatoren jener Zeit, an Adolf Hitler, Josef Stalin oder Mao Zedong. Doch tatsächlich zeichnet sich das 20. Jahrhundert auch durch seine schiere Menge an kleinen Diktatoren aus, insbesondere in der Zeit nach 1945 im Kalten Krieg. Die mit dem Kalten Krieg einhergehende Blockbildung erklärt diese Tatsache ja auch schnell! Keiner der großen Blöcke war da bereit, dem anderen auch nur das kleinste Land zu überlassen. Da unterstützte man dann schon lieber selbst irgendwelche autokratischen Herrscher in solchen Ländern. Für diktatorische Geister auf aller Welt eine Riesenmöglichkeit. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich über einige dieser Männer sprechen und mir etwas genauer anschauen, wie sie die Konstellation des Kalten Krieges ausnutzten, um ihre Macht zu erlangen und sie dann zu sichern. Konkret möchte ich dabei über Josip Broz Tito in Jugoslawien, Nicolae Ceaușescu in Rumänien und António de Oliveira Salazar in Portugal sprechen. Auf unterschiedliche Arten zeigen diese drei Männer deutlich, welche Möglichkeiten die geopolitische Lage damals auch den kleinen Herrschern eröffnete. Denn es war ganz einfach: Wann immer sie dem einen Block näher kamen, reagierte der andere mit neuen Angeboten. So lässt es sich als Diktator doch wunderbar leben. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Diese Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/kalter-krieg-diktatoren Blogpost zum Irrsinn Enver Hoxhas in Albanien: https://ralfgrabuschnig.com/enver-hoxha-albanien Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 01.07.2019
Dauer: 00:41:52

Podcast-Webseite: Episode "Der Kalte Krieg: Zeitalter der Diktatoren"


Was der Untergang des Römischen Reiches mit dem Klimawandel zu tun hat

Was hat der Untergang des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert mit dem Klimawandel von heute gemeinsam? Leider viel zu viel.

Die Gründe für den Untergang des Römischen Reiches im Westen zählen zu den ältesten Fragen der Geschichtswissenschaft. Das war für Historiker sogar lange eine persönliche Frage! In den Augen der Gelehrten seit der Renaissance ging ja mit dem Untergang Roms eine goldene Ära zu Ende. Aus der Antike wird das dunkle Mittelalter und diese Tragödie versuchte man nun zu verstehen. Was führte genau zum Untergang des Römischen Reiches? Welche Faktoren waren an diesem Zerfall beteiligt und welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Mit der Zeit entstanden so eine ganze Menge Theorien. Die Dekadenz Roms soll schuld gewesen sein am Niedergang. Die Wirtschaftslage war’s, die Übernahme des Christentums, die Barbarenhorden hinter dem Limes … vieles davon hatte sicher seinen Anteil. Ein großer Faktor war aber die Tatsache, dass die Führungsschicht Roms im Angesicht der Gefahren nichts besseres zu tun hatte, als sich untereinander zu streiten. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erzähle ich von den Bürgerkriegen und Palastintrigen, die die letzten Jahrzehnte des Römischen Reiches geprägt haben. Wann begann das Drama für Rom wirklich, wer waren die Akteure, die eine Lösung der äußeren Bedrohung von innen verhinderten und wie trug das alles zum Fall Roms bei? Wenn man schon keine klaren Antworten darauf findet, fällt nach Betrachtung dieser Fragen zumindest eines auf: Die Lage damals ähnelt in vielerlei Hinsicht der heutigen Krise des Klimawandels. Es ist eine Geschichte der menschlichen Unfähigkeit, interne Probleme zur Bekämpfung eines größeren Problems zur Seite zu legen. Und leider: Auch in unserem heutigen Kampf sehen die Chancen nicht viel besser aus als damals in Rom. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Diese Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/untergang-roms-klimawandel Blogpost zur Völkerwanderung: https://ralfgrabuschnig.com/voelkerwanderung-vandalen-sueben Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 17.06.2019
Dauer: 00:34:28

Podcast-Webseite: Episode "Was der Untergang des Römischen Reiches mit dem Klimawandel zu tun hat"


Ost gegen West? Das morgenländische Schisma von 1054

Im Jahr 1054 soll es passiert sein: Das Morgenländische Schisma, das die katholische für immer von der orthodoxen Kirche trennte. Aber ist das so einfach?

Am 16. Juli des Jahres 1054 ereignete sich in Konstantinopel etwas, das die Geschichte des Christentums für immer verändern sollte. Das Morgenländische Schisma nahm an diesem denkwürdigen Tag seinen Anfang. Der Papst und die Katholische Kirche des Westens auf der einen, die Orthodoxe Kirche des Ostens auf der anderen Seite überwarfen sich miteinander. Die Einheit des Christentums gehört damit ein für alle Mal der Vergangenheit an, die Unterschiede zwischen den beiden Kirchen gehen seitdem nur noch weiter auseinander und eine Wiedervereinigung scheint auch heute noch kaum vorstellbar. Zumindest wird die Geschichte dieses radikalen Bruchs gerne so erzählt. Doch ist das wirklich so einfach? Kann man das Schisma zwischen Ost und West wirklich auf einen einzigen Tag datieren? Wie so oft in der Geschichte, kann man das in Wirklichkeit nicht! Die christlichen Kirchen im Oströmischen Reich und die im ehemals Weströmischen Reich entwickelten sich zu diesem Zeitpunkt im 11. Jahrhundert, an dem das Schisma angeblich stattfand, bereits seit Hunderten von Jahren voneinander weg. Es gab seit langem Streitigkeiten um theologische Unterschiede, insbesondere den Streit um das Filioque oder die Natur des Heiligen Geistes. Aber doch sind diese Entwicklungen letzten Endes nur ein kleiner, fast schon unbedeutender Teil der Geschichte. Sie sind nur die sichtbarsten Zeichen einer kulturellen Entfremdung, die lange vor 1054 begann und auch danach noch eine ganze Weile andauerte. Auf deja-vu-geschichte.de kannst du diese Episode in Artikelform finden. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Diese Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/morgenlaendisches-schisma Blogpost zur Geschichte von Pfingsten: https://ralfgrabuschnig.com/pfingsten-geschichte Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 03.06.2019
Dauer: 00:32:46

Podcast-Webseite: Episode "Ost gegen West? Das morgenländische Schisma von 1054"


Das Persische Reich und sein ruhmloses Ende

Das Persische Reich fand 1979 ein ruhmloses Ende. Warum trotz jahrhundertelanger Krise nichts vorgezeichnet war und alles anders hätte kommen können.

Der Persische Reich fand mit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 ein ruhmloses Ende. Der letzte Schah Mohammad Reza wurde zur Flucht gezwungen, eine der ältesten Monarchien der Welt hörte quasi über Nacht auf zu existieren. Vorhersehbar war freilich nichts davon, wenn auch das alte Perserreich schon seit Jahrhunderten von einer Krise in die nächste schlitterte. Schon im 16. Jahrhundert bekamen die persischen Schahs es mit einem schier übermächtigen Nachbarn, dem Osmanischen Reich, im Westen zu tun, später marschierten dann regelmäßig russische, britische oder gleich beide Truppen in Persien ein und besetzten immer wieder Teile des Landes. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich davon erzählen, wie Shah, Politik und Gesellschaft auf diese Herausforderungen reagierten. Ich erzähle von der Konstitutionellen Revolution von 1906, die die absolute Herrschaft der Schahs im Persischen Reich beendete und eine verfassungsmäßige Ordnung schuf. Ich erzähle von den verhängnisvollen Konzessionen, die etwa im Bereich der Erdölförderung an ausländische Investoren vergeben wurden und ich erzähle von der Herrschaftszeit eines Reza Schah Pahlavi, der aus all dem einen radikalen Ausweg suchte. Dabei bleibt am Ende sogar noch Zeit, über die verwirrende Frage des Namens dieses Persischen Reiches zu reden und was seine Umbenennung in Iran wirklich bedeutete. Zum Schluss ist eines sehr deutlich. Nichts an dieser Entwicklung bis hin zur Islamischen Revolution war vorgezeichnet und alles hätte auch ganz einfach anders kommen können. Wie immer in der Geschichte. Auf deja-vu-geschichte.de kannst du diese Episode in Artikelform finden. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Diese Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/persisches-reich-ende Blogpost zur Geschichte nach 1941: https://ralfgrabuschnig.com/iran-demokratie Episode zur Geschichte des Iran als Gottesstaat: https://ralfgrabuschnig.com/zarathustra-zoroaster-persien/ Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Fake News von Gestern bei Audible hören: https://amzn.to/2VJfYnN

Erschienen: 20.05.2019
Dauer: 00:34:50

Podcast-Webseite: Episode "Das Persische Reich und sein ruhmloses Ende"


John DeLorean und das Auto der Zukunft

Der DeLorean wurde durch den Film "Zurück in die Zukunft" weltberühmt. Der Schöpfer dieses Autos, John DeLorean, war das auch. Warum er trotzdem scheiterte.

Der DeLorean. Man kennt ihn wahrscheinlich aus den Filmen der “Zurück in die Zukunft” Reihe. Dieses Auto, das ja eigentlich den Namen DMC 12 trug, hätte in den frühen Achtzigern das Auto der Zukunft sein sollen. Zumindest wenn es nach seinem Schöpfer John DeLorean gegangen wäre, hätte es das. Doch es kam alles anders als geplant und schon als der Film mit Michael J. Fox 1985 in die Kinos kam und das Auto damit zur Legende machte, war das Unternehmen DMC seit drei Jahren insolvent. Sein Besitzer, John DeLorean, wurde in der Zwischenzeit gar wegen Kokainschmuggels vom FBI festgenommen. Aber bis dorthin war es für ihn ein langer Weg. Ein Lebensweg, der uns viel über die USA in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt. John DeLorean wurde 1925 geboren und zwar in der Stadt der Automobilindustrie schlechthin: in Detroit. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren stieg er schließlich zum Star eben dieser Automobilbranche auf. Er arbeitete erst für Chrysler, dann für Packard und schließlich für General Motors, wo er sich bald einen Namen als rebellischer und ungewöhnlicher Mann machte. In den Siebzigerjahren war der Ruhm John DeLoreans schon lange in der amerikanischen Öffentlichkeit angekommen, er heiratete Topmodells, jettete um die Welt und Mitte des Jahrzehnts machte er sich also daran, das Auto zu schaffen, das alles für immer verändern sollte. Bis es anders kam. Auf deja-vu-geschichte.de kannst du diese Episode in Artikelform finden. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Die Episode auf dem Blog: https://ralfgrabuschnig.com/john-delorean Blogpost zur Geschichte der Motor City Detroit: https://ralfgrabuschnig.com/detroit-autostadt Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 06.05.2019
Dauer: 00:34:40

Podcast-Webseite: Episode "John DeLorean und das Auto der Zukunft"


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