Podcast "Déjà-vu-Podcast"

Ein Geschichte Podcast

Der satirische Geschichte Podcast. Weil Geschichte nicht langweilig sein muss

Episoden: Neueste Episoden


Die American Colonization Society und die "Rückkehr" nach Afrika

Die American Colonization Society versuchte im 19. Jahrhundert, freie schwarze Amerikaner nach Liberia umzusiedeln. Wie die Geschichte wohl endete?

Sklaverei und Rassismus haben in der Geschichte merkwürdige Blüten getrieben. Um eine besonders merkwürdige soll es heute gehen: Die American Colonization Society und ihre Versuche, freie Schwarze aus Amerika in Liberia anzusiedeln. Oder wie sie es d

Erschienen: 11.03.2019
Dauer: 00:32:15

Podcast-Webseite: Episode "Die American Colonization Society und die "Rückkehr" nach Afrika"


Santa Muerte: Wunschmaschine

Der Kult um Santa Muerte ist eine der am schnellsten wachsenden religiösen Bewegungen der Welt. In ihrem Ursprungsland Mexiko ist diese Heilige des Todes (oder ist sie das?) inzwischen fast allgegenwärtig. Kleine Statuen dieser Heiligen, die meist als weibliches Skelett in Frauenkleidern dargestellt wird, finden sich dort in Souvenirshops, auf Ladentresen und in Taxis. In den internationalen Medien wird der Glaube an Santa Muerte aber meist mit nur einer Bevölkerungsgruppe Mexikos verbunden: den Drogenschmugglern und Kartellmitgliedern. Die tatsächliche Religion dahinter, ihre Bedeutung und die Geschichte von Santa Muerte … darüber wird dagegen weniger gesprochen. Dabei wir dem Kult da einige historische Dimension zugesprochen, sogar bis zurück in aztekische Zeit! In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast gehe ich dem Ganzen mal auf den Grund. Aber ich tue das nicht allein! Als Partner steht mir diese Woche nämlich Fabian vom Secta-Podcast zur Seite. Als evangelischer Theologe, der sich in seinem Podcast regelmäßig mit Sekten und “religiösen Sondergemeinschaften” auseinandersetzt, hilft er mir, etwas Licht in das Dunkel des Santa Muerte Kults zu bringen. Gemeinsam sprechen wir ganze eineinhalb Stunden lang über diese aufstrebende Religion, ihre Geschichte, ihre Symbole und die Bedeutung von Santa Muerte für die Gläubigen. Und was soll ich sagen: Lustig ist es geworden! Und lehrreich sowieso. Wenn dir die Episode gefällt, hör doch auch in Fabians Secta-Podcast rein! Er liefert dort regelmäßig verdammt spannende Geschichten ab, immer top recherchiert, tiefgründig und noch dazu großartig produziert. Auf deja-vu-geschichte.de findest du dann auch noch einen Blogartikel von mir, in dem ich mich mit dem (zumindest symbolisch gesehen) europäischen Vorläufer von Santa Muerte auseinandersetze: Dem guten alten Sensenmann! Wo kommt diese Figur denn eigentlich her und seit wann glauben Menschen an sie? Genau darum geht es dort. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Secta FM: https://secta.fm Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost der Woche: https://ralfgrabuschnig.com/sensenmann-geschichte Das erwähnte Paper: https://journals.tdl.org/add/index.php/add/article/view/7038 Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 25.02.2019
Dauer: 01:38:49

Podcast-Webseite: Episode "Santa Muerte: Wunschmaschine"


Der Mythos vom finsteren Mittelalter

Das finstere Mittelalter ist ein Mythos, der sich immer noch hält. Woher kommt die Idee des dunkeln Zeitalters? Ganz einfach: Jemand hatte daran ein persönliches Interesse. Sehr viele Leute sogar.

Das Mittelalter ist unter allen Epochen der Geschichte wohl diejenige, die am meisten mit Mobbing zu kämpfen hat. Es hat einfach keinen guten Ruf. Und dieser miese Ruf, den das Mittelalter geniest, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: finster. Das Mittelalter ist einfach finster! Nicht ohne Grund wird es als Dunkles Zeitalter bezeichnet! Zu dieser Geschichte gehören ein paar Elemente dazu, die es angeblich so finster machten. Ein paar besonders Beliebte davon: Überall herrschte Armut, alle litten Hunger, alt wurde sowieso keiner, allerorts herrschte bestialischer Gestank dank der mangelnden Hygiene, Gewalt war allgegenwärtig, Folter an der Tagesordnung, jeden zweiten Tag wurden irgendwo Hexen verbrannt und man glaubte obendrein noch, die Erde wäre eine Scheibe. Dass das alles eher Mythos als historische Realität ist, liegt doch eigentlich auf der Hand. Genau deshalb gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast dem Mythos des finsteren Mittelalters mal anständig auf den Grund. Wo kommt dieses noch immer so verbreitete Bild der Epoche her? Seit wann gibt es solche Beschreibungen und in welchem Zusammenhang sind sie entstanden? Denn eines ist doch klar: Ganz allein der Realität geschuldet sein, können sie nicht. Dafür sprechen dann doch zu viele große Errungenschaften des Mittelalters dagegen. Denn immerhin entwickelten sich in dieser Zeit auch Architekturstile wie die Gotik, die zuvor nicht mal für möglich gehalten worden wären. Die Universität wurde im Mittelalter erfunden, italienische Handelsstädte und die Hanse revolutionierten den Handel, und und und … Also: Woher die ganzen Vorurteile? Es stellt sich heraus: Gewisse Menschen hatten einfach ein persönliches Interesse an diesem Image des Mittelalters. Ihre Argumente hallen bis heute nach. Auf deja-vu-geschichte.de findest du auch den Blogpost zu dieser Episode. Dort werfe ich einen Blick auf die Darstellung des Mittelalters in Filmen und schaue mir somit ein paar der in dieser Folge besprochenen Vorurteile in der Praxis an. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, dann abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost der Woche: https://ralfgrabuschnig.com/mittelalter-film Episode zur Geschichte des Klimawandels: https://ralfgrabuschnig.com/klimawandel-geschichte Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 11.02.2019
Dauer: 00:36:13

Podcast-Webseite: Episode "Der Mythos vom finsteren Mittelalter"


Der russische Weltuntergang von 1492

Im Jahr 1492 stand in Russland der Weltuntergang bevor. Zumindest dachten das viele und wieder andere schauten sich nach kreativen Auswegen um.

Der Weltuntergang. Für die Menschheit hat der Gedanke an ihn offensichtlich etwas ziemlich Faszinierendes. Besonders im Christentum spielte die Idee des nahenden Armageddon, des quasi direkt bevorstehenden Jüngsten Gerichts, schon immer eine bedeutende Rolle. Immerhin erachtete man doch im Erscheinen des Messias Jesus Christus die jüdische Prophezeiung für erfüllt. Nun sollte doch bald die Endzeit anbrechen, die Zeit des Friedens auf Erden oder sowas in der Art. Als das dann doch nicht sofort zu Lebzeiten Jesu geschah, begannen christliche Gelehrte sich irgendwann zu wundern. Wann wird es denn soweit sein? Wo bleibt der Weltuntergang? Ein ganzes religiöses Betätigungsfeld entwickelte sich um diese Frage, die sogenannte Eschatologie. Und über die Jahrhunderte gab es immer wieder neue Termine für den in Kürze bevorstehenden Weltuntergang. Im Jahr 1492 gab es sogar einen Termin, der fast exklusiv in nur einem Land Gültigkeit besaß: in Russland beziehungsweise dem Großfürstentum Moskau. Aufgrund von Berechnungen aus der Bibel und dem byzantinischen Kalender war die Lage dort eigentlich eindeutig. Die Welt musste 1492 enden! Doch einige Menschen fanden einen kreativen Ausweg aus der Missere. Auf deja-vu-geschichte.de findest du den Blogpost zu dieser Episode. Dort schaue ich mir im Allgemeinen an, welche Termine für den nahen Weltuntergang in der Geschichte schon so in Frage kamen und warum. Die Frage, wieso das dann nie eintrat, spare ich mir lieber gleich … Ach ja, und wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost der Woche: https://ralfgrabuschnig.com/apokalypse-liste Blogpost zu den Chasaren: https://ralfgrabuschnig.com/chasaren-judentum Auf iTunes bewerten: https://itunes.apple.com/de/podcast/d%C3%A9j%C3%A0-vu-geschichte/id1352293122?mt=2 Déjà-vu finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden

Erschienen: 28.01.2019
Dauer: 00:27:51

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Timur Lenk: Als ein Mongole beinahe erneut die Welt veränderte

Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, stieg im 14. Jahrhundert zu plötzlicher Macht auf und hätte die Welt beinahe für immer verändert. Warum beinahe?

Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, ist wahrscheinlich der zweiterfolgreichste Mongole der Geschichte. Im Gegensatz zu seinem großen Vorgänger und Vorbild Dschingis Khan ist der Name Timur heute aber zu großen Teilen in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Lebenswerk ein mehr als nur außergewöhnliches. Nach dem rasanten Aufstieg im 14. Jahrhundert regierte Timur Lenk schon bald über eines der größten Reiche, das die Geschichte je gesehen hat. In seinem endlosen Expansionsdrang legte er sich mit so ziemlich allen großen Reichen seiner Zeit an – und gewann diese Auseinandersetzungen für üblich. Gegen die Goldene Horde, gegen die Seldschuken und sogar gegen das Osmanische Reich. Den Osmanen führte er sogar eine derartig schwerwiegende Niederlage zu, dass er ihr gesamtes Reich beinahe aus der Geschichte geprügelt hätte. Der osmanische Sultan Bayezid starb gar in Timurs Gefangenschaft, dessen Söhne gerieten daraufhin in einen Bürgerkrieg gegeneinander. Trotz womöglicher Unterstützung durch das christliche Europa in Form von Spanien und Frankreich entschied sich Timur Lenk aber dagegen, auch gegen die Söhne Bayezids vorzugehen. Auch das Byzantinische Reich ließ er für weitere fünfzig Jahre vor sich hinsiechen, bis die wiedererstarkten Osmanen es einnehmen konnten. Es geht in dieser Podcast-Episode also auch um eines: um eine der großen “Was wäre wenn”-Fragen der Geschichte. Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://deja-vu-geschichte.de. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/osmanisches-reich-entstehung Déjà-vu Geschichte finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Bewerte Déjà-vu auf iTunes: https://apple.co/2w46qFa Das Hörbuch "Fake News von Gestern": https://www.digistore24.com/product/250136 Gib bis 20.01.2019 den Gutscheincode fakenews10 ein und sichere dir 10% Rabatt!

Erschienen: 14.01.2019
Dauer: 00:28:55

Podcast-Webseite: Episode "Timur Lenk: Als ein Mongole beinahe erneut die Welt veränderte"


Eine kleine Geschichte der Schlagermusik

Der Schlagermusik hängt ein schlechter Ruf an. Dabei ist ihre Geschichte so spannend! Darüber spreche ich mit Schlagermusiker Daniel Courtney.

Der Schlagermusik hängt nach wie vor ein ziemlich mieser Ruf an. Sie gilt vielen als kitschig, billig und alles in allem eher überflüssig. Dabei ist ihre Geschichte eine verdammt spannende und kann uns viel über die Entwicklung des menschlichen Musikgeschmacks erzählen. Und über das menschliche Bedürfnis nach Spaß! Das ist Grund genug für mich, der Schlagermusik mal etwas näher auf den Zahn zu fühlen. Gemeinsam mit Schlagermusiker Daniel Courtney spreche ich in dieser Episode des Podcasts also über den Schlager und seine Geschichte, wir versuchen uns an einer Definition der Schlagermusik und diskutieren (und singen gemeinsam) einige der großen Hits der letzten Jahrzehnte. Und wir kommen zum Schluss … Ja, der Schlager ist etwas sehr deutsches und etwas sehr kitschiges. Gleichzeitig befriedigt die Schlagermusik in unserer Gesellschaft aber ein Bedürfnis, das jede Gesellschaft irgendwo hat. Ein Bedürfnis nach unüberlegtem und schlichtem Spaß, bei dem man sich nicht mit den Nuancen des Lebens beschäftigen muss und einfach loslassen kann. Woanders nennt man diese Form der Musik vielleicht nicht Schlager sondern Country oder Reggaeton. Die Funktion bleibt aber doch überall mehr oder weniger die Gleiche. Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://deja-vu-geschichte.de. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/schlager-definition-geschichte Der Hitsong "Ich will dich": https://www.youtube.com/watch?v=wa7bs6u76j0 Déjà-vu Geschichte finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Bewerte Déjà-vu auf iTunes: https://apple.co/2w46qFa

Erschienen: 31.12.2018
Dauer: 00:58:47

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Das frühe Mittelalter gab es nicht?

Laut der Phantomzeit Theorie Heribert Illigs gab es kein frühes Mittelalter. Dreihundert Jahre sind frei erfunden. Nur eine Verschwörungstheorie?

Das gesamte frühe Mittelalter ist eine Erfindung, eine einzige große Verschwörung. Es gab diese Zeit der Menschheitsgeschichte gar nicht! Das zumindest besagt die sogenannte Phantomzeit Theorie, die ein gewisser Heribert Illig, ein bayerischer Germanist, in den 1990ern aufgestellt hat. In seinem Buch “Das erfundene Mittelalter” legt er zahlreiche “Argumente” dafür dar … und was soll man sagen. So ganz hat der gute Mann seine Hausaufgaben nicht gemacht, wie sich sehr schnell rausstellen wird. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast schaue ich mir die Theorie einer Phantomzeit nämlich mal etwas näher an. Die Folge ist dabei ein Auszug aus meinem neuen Hörbuch "Fake News von Gestern". Darin befasse ich mit neben der Phantomzeit mit noch sieben weiteren Verschwörungstheorien aus der und über die Geschichte. Es geht einerseits um bekanntere Theorien, wie die Rosenlinie Jesu Christi, die ja auch Dan Brown in seinem Bestseller “Sakrileg” aufgegriffen hat. Es geht andererseits aber auch um Glaubenssätze, die nicht als klassische Verschwörungstheorie durchgehen würden. Etwa die Alchemie oder der Hexenglaube. Im Laufe des Buches bewege ich mich schließlich auf die klassische Weltverschwörung zu, wie sie uns heute noch an allen Ecken des Internets (und außerhalb davon) begegnet und ende mit der modernen Verschwörungstheorie schlechthin: der Neuen Weltordnung. Wie bei so ziemlich allen Theorien des Buches stellt sich auch bei Heribert Illigs erfundenen Mittelalter bald heraus: Wirklich haltbar ist die Theorie nicht. Aber zumindest stellt sie doch ein spannendes Gedankenspiel da, was man alles tun müsste, um einfach mal so ein paar hundert Jahre zur Zeitrechnung dazu zu erfinden. Und wenn du dich noch für mehr Verschwörungstheorien aus der Geschichte interessierst: Hier erzähle ich dir alles über das Hörbuch "Fake News von Gestern": https://ralfgrabuschnig.com/fake-news

Erschienen: 17.12.2018
Dauer: 00:29:45

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DV023 Die Geburt Jesus’: Woher wissen wir das alles?

Die Geburt Jesus ist eine Geschichte, die viele von uns besser kennen als so manch andere. Aber was ist dran an der Weihnachtsgeschichte der Bibel?

Die Geschichte von Jesus Geburt ist für viele von uns eine der vertrautesten Geschichten überhaupt. Maria und Joseph ziehen wegen einer Volkszählung nach Bethlehem, finden keine Unterkunft und müssen in einem Stall übernachten. Dort kommt das Jesuskind am 25. Dezember auf die Welt, die drei Könige kommen zu Besuch, bringen Gold und so nützliche Dinge wie Weihrauch und Myrrhe und so weiter und so fort ... Genau so wird uns die Geburt Jesus Christus teils schon seit der Kindergartenzeit erzählt. Und wie das so bei Geschichten ist, die man in- und auswendig kennt, hinterfragt man die Sache eher selten. Es ist halt eine alte Geschichte. Eine Weihnachtsgeschichte eben. Dabei ist es verdammt spannend, sich die Entstehung dieser Weihnachtsgeschichte etwas genauer anzuschauen! Was wissen wir denn wirklich über die Geburt Jesus? Woher wissen wir das, was wir wissen? Auf welchen Quellen baut die klassische Weihnachtsgeschichte auf und was sind die Löcher und Probleme mit diesen Quellen? Genau diese Fragen möchte ich mir in dieser Episode des Podcast stellen und versuchen, der Geschichte etwas Grundlage zu geben. Wenig überraschend landet man dabei schnell bei der Bibel – zugegeben nicht unbedingt mein Fachgebiet. Aber auch für einen Historiker und Geschichtenerzähler wie mich ist es doch spannend, sich mal mit den mit ältesten christlichen Quellen überhaupt zu beschäftigen – den vier Evangelien. Und vielleicht wird es dich überraschen: So viel haben die und die Bibel allgemein über die Geburt Jesus gar nicht zu berichten. Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://deja-vu-geschichte.de. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Nähere Infos und die Mail-Benachrichtigung für mein Hörbuch "Fake News von gestern": https://ralfgrabuschnig.com/fake-news Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/jesus-lebenslauf Blogpost zu Geschichte des Weihnachtsfests: https://ralfgrabuschnig.com/seit-wann-feiert-man-weihnachten/ Bewerte Déjà-vu auf iTunes: https://apple.co/2w46qFa

Erschienen: 03.12.2018
Dauer: 00:30:28

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Als ein Skandal um Panama Frankreich erschütterte

Im 19. Jahrhundert versuchte Frankreich, einen Panamakanal zu bauen. Der Plan scheiterte und wurde zum größten Korruptionsskandal seiner Zeit.

Im 19. Jahrhundert schien für die imperialen Großmächte Europas nichts unmöglich zu sein. Man beherrschte die halbe Welt und konnte gefühlt überall seine Interessen durchsetzen. Nachdem 1869 der Suezkanal eröffnet wurde und die interessierten Beobachter weltweit in Begeisterungsstürme versetzte, dachte man sich also in Frankreich, das müsse doch auch anderswo genauso gut möglich sein. So macht sich der französische Staat also daran, einen Panamakanal zu planen. Damit waren sie zwar nicht die ersten. Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Pläne für einen solchen Kanal, der Atlantik und Pazifik miteinander verbinden sollte. Doch nun war das 19. Jahrhundert ja endlich da – alles war jetzt möglich! Das Bauvorhaben in Panama wurde für die französische Panamakanal-Gesellschaft und den französischen Staat aber schnell zum Fiasko. Die Todesrate unter den Bauarbeitern war enorm, die Kosten schossen bald in ungeahnte Höhen. Letzten Endes musste die Gesellschaft ihre Pleite dem Staat gegenüber eingestehen. Das hielt sie aber nicht davon ab, das halbe Parlament zu bestechen, diese Pleite möglichst lange geheim zu halten. Als dieser Panamaskandal zwei Jahre später öffentlich wurde, führte er zu einer veritablen Staatskrise und zeichnete für Frankreich vieles vor, was das Land in den nächsten Jahrzehnten noch prägen sollte. Weite Teile der Politik waren in den Panamaskandal verwickelt. Doch die Schuld schob man nicht den Betreibern der Gesellschaft oder den korrupten Politikern zu, sondern den Juden. Und das Projekt in Panama? Das brachten letzten Endes die Amerikaner zum Abschluss. Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://deja-vu-geschichte.de. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles über das Hörbuch "Fake News von gestern": https://ralfgrabuschnig.com/fake-news Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/panamakanal-geschichte Blogpost zum Darien-Projekt: https://ralfgrabuschnig.com/darien-schottland/ Déjà-vu Geschichte finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Bewerte Déjà-vu auf iTunes: https://apple.co/2w46qFa

Erschienen: 19.11.2018
Dauer: 00:29:16

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Die Münchner Räterepublik und die Provinz

Die Münchner Räterepublik und Revolution Kurt Eisners prägen Bayern bis heute. Doch nicht überall wirkt die Geschichte von 1918 und 1919 gleich.

In der Revolution, die im November 1918 dem Deutschen Kaiserreich den Todesstoß versetzte, spielten die Stadt München und das Land Bayern eine herausragende Rolle. Es war hier, dass der erste König Deutschlands seinen Hut nehmen musste. Der Wittelsbacher Ludwig III. war bereits am 7. November gezwungen, aus seiner Residenz in München zu fliehen – ganze zwei Tage bevor die Revolution in Berlin den Kaiser absetzte. Ausgerechnet vom Preußen und Sozialisten Kurt Eisner wurde an jenem 7. November der Freistaat Bayern ausgerufen. Damit war es mit der Revolution in Bayern aber  noch lange nicht erledigt. München war auch eine der wenigen Städte Deutschlands, in der es später im Jahr 1919 zur Gründung einer kommunistischen Räterepublik kam. Der Weg von der Revolution zur Münchner Räterepublik ist dabei aber ein langer und er vollzog sich nicht in allen Teilen Bayerns gleichmäßig. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast spreche ich über diesen Weg Bayerns von der Revolution 1918 bis zur Münchner Räterepublik vom April 1919. Neben dem Zentrum München, in dem all diese Entwicklungen am deutlichsten zu spüren waren, werfe ich dabei auch einen Blick auf die bayerische Provinz. Als Beispiel wähle ich dabei meine Wahlheimatstadt Freising und schaue mir an, wie sich die Revolution und Räterepublik hier geäußert haben. Welchen Einfluss hatten Politiker wie Kurt Eisner in der Provinz? Wie lief die Revolution hier generell ab? Was geschah danach? Wie war die Münchner Räterepublik von 1919 hier zu spüren? All diesen Fragen gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast nach. Den Blogpost zu dieser Episode findest du unter https://deja-vu-geschichte.de. Wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Links zur Episode: Alles zum Déjà-vu Geschichte Newsletter: https://ralfgrabuschnig.com/newsletter Blogpost zu dieser Episode: https://ralfgrabuschnig.com/novemberrevolution-deutschland Blogpost zum Tag der Arbeit: https://ralfgrabuschnig.com/tag-der-arbeit-geschichte Das BR-Projekt "Ich, Eisner!": https://www.br.de/extra/webspecials/kurt-eisner-revolution-bayern-whatsapp-100.html Déjà-vu Geschichte finanziell unterstützen: https://ralfgrabuschnig.com/ueber-ralf-grabuschnig/#spenden Bewerte Déjà-vu auf iTunes: https://apple.co/2w46qFa

Erschienen: 05.11.2018
Dauer: 00:32:32

Podcast-Webseite: Episode "Die Münchner Räterepublik und die Provinz"


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