Podcast "Desk Reject: der PhD-Cast"

Im Podcast "Desk Reject: der PhD-Cast" unterhalten sich die 4 Jungforscher Sopherl, Sasha, Didi und Boris über alles was angehende, derzeitige oder bereits promovierte PhDs oder DoktorandInnen beschäftigt und mehr: - Wieso überhaupt einen PhD oder einen Doktor machen? - Mit was möchte man sich beschäftigen? - Mit was beschäftigt man sich tatsächlich? - Wie geht man mit der Einsamkeit und Ängsten um? - Wie vereint man Forschung mit Lehrverpflichtung? Die Hosts finden sich, mehr oder weniger, regelmäßig in, mehr oder weniger, derselben Konstellation im Keller der Wirtschaftsuniversität Wien ein um ihre Halbweisheiten mit der Welt zu teilen. Disclaimer: Die Hosts übernehmen keine Haftung für den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen und raten ZuhörerInnen davon ab, wichtige Entscheidungen aufgrund der Ratschläge zu treffen.

Episoden: Neueste Episoden


Die Folge über die Signifikanz des Schreibens

… und warum die Hosts sich davor drücken

Das Schreiben ist des Akademikers Lust - würde man zumindest annehmen. Für viele JungforscherInnen weicht die Schreibfreude schnell der Schreibangst, meistens nach einer gesunden Portion Feedback des Supervisors auf das erste Proposal. Die Versuchung ist daraufhin groß, sich in andere Tätigkeiten zu flüchten. Von Artikel und Bücher lesen, zu Datenanalyse oder Lehre - viele klassische Ablenkungen wurden auch schon im Podcast besprochen. Die zahlreichen Symposien und Artikel zur Bedeutung regelmäßiger Schreibarbeit mit den obligatorischen 5-10 Quicktipps lassen darauf schließen, dass dieses Dilemma auch bei arrivierteren Forschern besteht. In der aktuellen Desk Reject Folge befassen sich die 4 Hosts deshalb mit eben diesem Thema. Unter anderem sprechen sie darüber: • Wieso es so wichtig ist, das Erforschte in Schriftform festzuhalten • Warum es oft schwerfällt, regelmäßig zu schreiben • Die Unterschiede verschiedener Schreibstile und deren Anwendungsbereiche • Tipps, welche die Hosts gerne geben, aber selten selber befolgen Diese Folge wurde aufgrund der strengeren Lockdownbestimmungen in den Eigenheimen, bzw. dem Eigenbüro, der Hosts aufgenommen. Wir entschuldigen uns daher zum wiederholten Mal für die suboptimale Tonqualität. Wir hoffen dies mit mittelmäßiger Inhaltsqualität wettmachen zu können.

Erschienen: 09.11.2020
Dauer: 00:42:42

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Wen interessiert das eigentlich?

Über die Bedeutung von persönlicher Interesse an der eigenen Forschung

Ein Rat den dir so gut wie jeder Akademiker auf die Frage gibt, ob du einen PhD anfangen sollst ist, dass du für ein Problem oder eine Fragestellung brennen musst. Denn ohne intrinsisch getriebener Interesse mindestens 3-6 Jahre deines Lebens einem Thema zu widmen, führt zwangsläufig nur zu Enttäuschung und Unglück. Aber reicht die Leidenschaft eine Frage zu beantworten, für eine langfristig erfolgreiche Karriere in der Forschung aus? Abgesehen davon, wie kommt man überhaupt an ein Thema, das einen persönlich antreibt und sich gleichzeitig für eine (oder noch besser, mehrere) publizierbare Ergebnisse eignet? In der aktuellen Folge unterhalten sich die Hosts in traditioneller 4er Konstellation über: - die Rolle von intrinsischer Motivation in der eigenen Forschung - wie sie an ihre derzeitigen Forschungsfragen gekommen sind - wie wichtig Leidenschaft am eigenen Thema für eine wissenschaftliche Karriere ist - ob der PhD der einzige Weg ist, um den eigenen Wissensdurst zu stillen und noch viel mehr Außerdem berichtet Prof. Dr. Marc Gruber der École polytechnique fédérale de Lausanne im Gespräch mit dem Sopherl wie man die persönliche Leidenschaft für ein Forschungsthema in praxisrelevante Information übersetzen kann. Denn, optimalerweise profitiert man nicht nur selbst von der Auseinandersetzung mit einer Fragestellung, sondern teilt die Erkenntnisse auch mit dem Rest der Welt.

Erschienen: 05.10.2020
Dauer: 00:49:29

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Die Folge über das Leben nach dem PhD

Mit Special Guest Dr. Kathrin Reinsberger

Als PhD oder DoktorandIn ist man bereits relativ früh mit der Situation konfrontiert, sich Gedanken über die Zeit nach der Promotion zu machen. Zumindest in den Wirtschafts- Sozialwissenschaften, wo sich die Hosts heimisch fühlen, wird man oft bereits auf den ersten Konferenzen und Consortia gefragt, wie man sich auf den Jobmarkt vorbereitet und welchen Weg man einschlagen möchte. Dabei geht es nicht nur um das wo, also die Entscheidung, die Karriere in der Wissenschaft fortzusetzen oder in der Privatwirtschaft sein Glück zu versuchen, sondern auch um das wie. Begriffe wie "Postdoc", "Qualifikationsvereinbarung", "Tenure Track", etc. werden im wissenschaftlichen Betrieb ganz selbstverständlich verwendet und es obliegt der Nachwuchsforscherin in Erfahrung zu bringen, was dahinter steckt. Zu diesem Thema sind die Hosts noch unqualifizierter als sonst, ihre Erfahrungen und Meinungen abzugeben. Deswegen hat sich das Desk Reject Team kompetente Hilfe organisiert und mit Dr. Kathrin Reinsberger der Wirtschaftsuniversität Wien eine erfahrene Postdoc Forscherin ins Studio eingeladen, bevor sie ihre neue Tenure Track Stelle an der Stockholm School of Economics antritt. Die Folge ist jedoch nicht nur wegen unserem geschätzten Gast etwas ganz Besonderes, sondern weil wir diesmal die altehrwürdige und wunderschöne Wienbibliothek als provisorisches Tonstudio verwenden durften. In dieser Folge erklärt Dr. Reinsberger uns und euch: - Ihren persönlichen Werdegang in der Wissenschaft - Wie und wieso sie sich nach ihrem PhD für eine Postdoc Position an der WU entschieden hat - Welche Wege PhDs und DoktorandInnen nach der Promotion offen stehen und wie man sich zwischen den Optionen entscheidet - Was die Unterschiede im Forschungsalltag zwischen DoktorandInnen/PhDs und Postdocs ausmacht - Was die Rollenbeschreibung eines Postdocs ist und wie sie sich von einer Tenure Track Position unterscheidet und wie immer, noch viel mehr. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr. Kathrin Reinsberger für Ihre Zeit und dem wertvollen Input, sowie bei Mag. Maren Waffenschmid für die Organisation und Zurverfügungstellung des Lesesaals an der Wienbibliothek.

Erschienen: 31.08.2020
Dauer: 00:46:02

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Ausgleich - Privileg oder Notwendigkeit?

4 PhDs besteigen den Ötscher, um 1000 Höhenmeter zwischen sich und die Forschung zu bringen

Ausgleich ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden - das predigen vor Allem Personen, die scheinbar 30 Stunden am Tag zur Verfügung haben, davon werden 35 verwendet um produktiv zu sein. Auch als PhD ist das Thema Entspannung aus eigener Erfahrung ein schwieriges. Einerseits sollte man immer achtsam sein, vor lauter Deadlines und intensiver Datenanalyse nicht die sozialen Kontakte zu vernachlässigen und auf sich selbst zu schauen. Andererseits wird einem bei jeder Gelegenheit vorgehalten, wie hart die Konkurrenzsituation am akademischen Markt ist und dass man einfach nur bis zur Tenure Stelle durchpowern muss und dann kann man kurz den Stift fallen lassen. In dieser Folge erfahrt ihr, wie die 4 Hosts mit dem Thema Entspannung vs Leistungsdruck umgehen. Unter anderem wird besprochen: - Wieso Entspannung im PhD überhaupt notwendig ist - Die verschiedenen Herangehensweisen an den persönlichen Ausgleich - Warum es manchmal schwer fällt, die Forschung loszulassen Und noch viel mehr. Diesmal wird nicht aus dem Tonstudio, nicht vom Home Office und nicht aus einem Konferenzraum, sondern vom Ötscher in Niederösterreich aus berichtet. Macht euch gefasst auf Insektensurren, Kuhglocken, Flussgeplätscher und leider auch hörbare Windböen.

Erschienen: 03.08.2020
Dauer: 00:28:15

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Die Folge wo Hörer fragen und PhDs antworten

Mit Gästen aus verschiedenen WU Instituten

In der heutigen Frage dreht sich alles um das Leben, das Leiden und die Freuden von DoktorandInnen. Man würde also meinen, die übliche Desk Reject Folge. Es sei jedoch gesagt, dass es sich hierbei um die einjährige Jubiläumsfolge unseres Podcasts handelt und deshalb haben sich diesmal nicht die Hosts, sondern unsere kleine aber feine Gemeinschaft an Hörern und Hörerinnen, die Themen ausgedacht. Wir haben einige Fragen von euch bekommen, die nicht nur unsere Hosts beantworten, sondern auch einige sehr geschätzten Kollegen aus verschiedenen Instituten an der Wirtschaftsuniversität Wien. Unter anderem wird behandelt: - Wie man sich schon im Bachelorstudium auf eine PhD Stelle Vorbereiten kann - Was eine DoktorandIn den ganzen Tag überhaupt macht - Ob es überhaupt Bedarf für promovierte SozialwissenschaftlerInnen in der Privatwirtschaft gibt - Tipps, für unentschlossene zukünftige DoktorandInnen

Erschienen: 06.07.2020
Dauer: 00:56:34

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Die Folge ohne Tonstudio 2.0

Produktivität und Medienkonsum

Nicht nur in der Privatwirtschaft sondern auch als JungforscherIn kämpft man ständig mit der eigenen Produktivität. Um zwischen Lehrtätigkeit, Institutsverpflichtungen und Forschungsarbeit die richtige Balance zu finden, muss man über gute Zeitmanagementfähigkeiten verfügen. Es hilft auch nicht, dass es in der Forschung keine monatlichen Sales KPIs gibt, sondern, dass Erfolg erst nach mehreren Jahren am gesammelten Output in Form eines Buches oder 2-4 Publikationen gemessen werden kann. Dadurch fällt es einfach, sich von offensichtlicheren Zeitfressern wie Youtube und Instagram, oder weniger offensichtlichen wie akademischen Lebensläufen und Twitterfeeds, ablenken zu lassen. Doch sich zu sehr in der Welt akademischer Literatur zu verlieren hat auch seine Tücken. Vor Allem, wenn man dadurch den Bezug zu den aktuellen Themen und Problemen verliert, welche die Welt außerhalb des akademischen Elfenbeinturms beschäftigt. In dieser Folge des Desk Reject Podcasts beschäftigen sich die Hosts daher im ersten Teil mit dem Thema Produktivität in der Wissenschaft, und im zweiten Teil mit Medienkonsum außerhalb des eigenen Forschungsfeld. Unter anderem besprechen die ModeratorInnen: - Wie unterscheidet sich der Produktivitätsgedanke in der Wissenschaft von dem in der Praxis? - Welche Produktivitätstipps konnten über die Jahre gesammelt werden? - Wie wichtig ist es überhaupt, als DoktorandIn produktiv zu sein? - Was sind Lieblingsablenkungen? - Warum sollte man (keine) Tagesnachrichten konsumieren Und wie immer, noch viel mehr. An diesem Punkt nochmal ein großes Sorry für die ungewohnt schlechte Tonqualität. Wir haben unsere Corona-Studiosituation noch nicht ganz aussortiert.

Erschienen: 01.06.2020
Dauer: 00:43:05

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Extern promovieren - Selbstverwirklichung oder Selbstüberschätzung?

Mit Pod-Gast Benjamin Monsorno

In der heutigen Folge behandeln wir eine unserer ersten Zuhöreranfragen: Promovieren als externe DoktorandIn. Damit meinen wir Personen, die nicht vollzeit an der Universität angestellt sind, sondern neben dem Verfassen der Dissertation (meistens) noch einen weiteren Beruf nebenbei verfolgen. Diese Situation ist laut einem aktuellen Bericht des bmdw alles andere als die Ausnahme, da circa zwei Drittel aller Doktoranden nicht als Universitätsassistent angestellt sind. Da die Hosts zu diesem Thema noch weniger zuverlässige Information teilen können, als zu den Themen der letzten Episoden des Podcasts, freuen wir uns sehr, dass wir uns einen waschechten externen Doktoranden ins Studio holen durften. Benjamin Monsorno promoviert derzeit am E&I Institut an der WU als externer Doktorand und gibt unter anderem Einblicke in die folgenden Themen: - Wieso man neben einem full-time Job noch promovieren wollen würde? - Wie sich das Arbeits- und Kollegenumfeld zwischen Praxis und Wissenschaft unterscheidet? - Welche Erwartungen an das Doktorat wurden erfüllt und wo gab es die größten culture clashes? - Was sind mögliche Ziele nach der Promotion? - Was sind die größten Herausforderungen? Und noch viel mehr.

Erschienen: 04.05.2020
Dauer: 00:33:36

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Die Folge ohne Tonstudio

Quarantaene: Zwischen Verzweiflung und Selbstverwirklichung

Drei eurer vier Lieblings-DoktorandInnen senden heute aus dem Homeoffice und berichten von ihren ersten Erfahrungen als Universitätsangestellte in den eignen vier Wänden. So wie die Stimmung der Hosts in Zwangsquarantäne, schwankt leider auf die Tonqualität dieser Folge. Die derzeitige Situation verhindert den gewohnt feinen Desk Reject Sound aus dem WU Keller, stattdessen gibt es Kölner Dom Ambiente und Bürosesselgeräusche. Die Hosts wollten euch trotzdem ihre Gedanken zu den folgenden Themen nicht vorenthalten: - Wie gestaltet man den universitären Alltag außerhalb des universitären Kontexts? - Wie funktioniert Lehre auf Distanz? - Wie kommen die Hosts mit der Forschung zurecht? - Motivation hoch halten im Homeoffice - Mögliche Vorteile und Chancen der Zwangsisolation -Das Recht auf Unproduktivität Und noch viele weitere Themen. Passt auf einander auf und bleibt gesund!

Erschienen: 06.04.2020
Dauer: 00:44:53

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Desk Reject Trailer

Für alle die nur 5 Minuten für uns Zeit haben

Desk Reject: der PhD-Cast kondensiert auf unter 5 Minuten, für alle die sich noch unschlüssig sind, ob wir eure Geschmacksknospen treffen

Erschienen: 06.04.2020
Dauer: 00:04:18

Podcast-Webseite: Episode "Desk Reject Trailer"


Duzen oder Siezen?

Der Umgang mit StudentInnen im und Abseits vom Hörsaal

In der 9. Folge des Desk Reject Podcasts dreht sich alles um den Umgang mit StudentInnen, sowohl im Hörsaal als auch Abseits davon. Vor allem im deutschsprachigen Raum verbringt man als junge ForscherIn mit Fixanstellung an einer Universität einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit als BetreuerIn, Lehrende aber auch als MentorIn mit Personen, in dessen Position man selber erst vor wenigen Jahren war. Dazu kommt, dass man dafür oft keine formale Einschulung durchläuft, geschweige denn eine pädagogische Ausbildung genossen hat. Während für viele ein Stoß ins kalte Wasser oft die beste Lernerfahrung ist, gibt es jedoch auch viele größere oder kleinere Fettnäpfchen in die man, vor Allem am Anfang, tappt. Unter anderem sprechen die Hosts aus eigener Erfahrung an ihrer Universität in dieser Folge über: - Wie sich das jeweilige Rollenverständnis zwischen StundentInnen und Lehrkraft ähnelt oder unterscheidet - Wo jeder seine eigene Grenze im Umgang mit StudentInnen zieht - Wie sich das Verhältnis zu den StudentInnen mit der Zeit und gewonnener Erfahrung ändert - was die einpregsamsten Erlebnisse waren - Die Vor- und Nachteile davon, dass man keine formale pädagogische Ausbildung durchlaufen hat Und noch viele weitere Themen. Besonders in dieser Folge muss erwähnt werden, dass die geteilten Einblicke sich hierbei rein auf die Eindrücke der 4 Hosts beziehen und keinesfalls als repräsentative für die WU, geschweige denn das gesamte deutschsprachige Universitätssystem, zu werten sind. Folgt uns auch zwischen den Folgen auf Facebook, Twitter und Instagram : @deskreject Wenn euch gefällt was wir machen, dann würden wir uns sehr über eine kurze, nette Bewertung auf Apple Podcasts, Podchaser oder dem Player eurer Wahl freuen. Ein paar nette Worte der Anerkennung von unseren geschätzten Zuhörern ist das einzige um was wir für die Stunden an Vorbereitung, Aufnahme und Nacharbeit bitten. Anregungen und Wünsche bitte an deskreject.podcast@gmail.com. Beschwerden werden nur via Brieftaube entgegengenommen.

Erschienen: 09.03.2020
Dauer: 00:41:08

Podcast-Webseite: Episode "Duzen oder Siezen?"


Podcast "Desk Reject: der PhD-Cast"
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