Podcast "Herzbergs Hörsaal: Informatik studieren mit den Ohren"

Dieser Podcast ist ein Hörsaal für die Ohren meiner Studierenden an der THM und alle Interessierten. Die Themen sind u.a.: Grundlagen der Informatik (GDI), Objekt-Orientierte Programmierung (OOP/Java), Programmierung interaktiver Systeme (PiS), Quantencomputing (QC), Wissenschaftliches Arbeiten (in der Informatik) (WA bzw. WAI), Bits und Bäume: Digitalisierung nachhaltig gestalten (BuB). Achten Sie bei den Episoden auf das Kürzel. Hören Sie zu, denken Sie mit, aber belassen Sie es nicht dabei: Studieren ist etwas aktives. So wie Sport. Tun Sie was für Ihre Bildungsmuskeln!

Podcast-Episoden

OOP/Java: Enumerationen (Aufzählungen)

Enumerationstypen kann man gut gebrauchen, wenn es um eine feste Anzahl von Aufzählungswerten geht -- man nennt sie auch Enumerationskonstanten. Da Enumerationen vom Klassenkonstrukt abgeleitet sind, kann man mit ihnen sehr interessante Sachen machen. Man kann einen privaten Konstruktor, finale Variablen und weitere Methoden hinzufügen. Und was weitere Möglichkeiten eröffnet: Jeden Enumerationswert kann man mit einer anonymen Klassendeklaration versehen, der den Enumerationstyp erweitert. All das erläutere ich Ihnen an praktischen Beispielen. Begleitmaterial zur Episode: https://drive.google.com/file/d/1mi4vG8x0BIniB0zkY6fzos7oaU3G-vPN/view?usp=sharing

Erschienen: 06.07.2021
Dauer: 00:29:10

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OOP/Java: Geschachtelte Klassen

Es gibt in Java vier Varianten von sogenannten geschachtelten Klassen, also Klassen, die keine Top-Level-Klassen in einer Java-Datei sind. In einer Klassendeklaration kann als Member eine Klasse deklariert werden, entweder als static oder "normal" ohne static. Das sind die ersten beiden Varianten, die statisch geschachtelte Klasse und die innere Klasse. Die dritte Variante: Innerhalb eines Codeblocks kann eine Klasse deklariert als sogenannte lokale Klasse deklariert werden. Und zu guter Letzt: Die anonyme Klasse kann überall dort deklariert und gleichzeitig instanziiert werden, wo der new-Operator zum Einsatz kommen kann. Die anonyme Klasse implementiert entweder ein Interface oder sie erweitert eine Klasse. Begleitmaterial zur Episode: https://drive.google.com/file/d/1-aLi6LDtsM8aYaY5tSV0Nxd-SJaBIXqu/view?usp=sharing

Erschienen: 05.07.2021
Dauer: 00:30:17

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WAI: Wieviel Zeit hat mein Prof für die Betreuung meiner Bachelorarbeit?

Eine Bachelor- oder Masterarbeit braucht Begleitung durch eine hochschulseitige Betreuungsperson, meist eine Professorin oder ein Professor. Wieviel Zeit hat er oder sie für die Betreuung Ihrer Abschlussarbeit? Um es vorweg zu nehmen: Die Verordnungen wollen nicht, dass Ihre Betreuungsperson so viel Zeit für Sie hat, wie Sie sich das vielleicht wünschen. Wenn er oder sie Ihnen dennoch viel mit Rat und Tat zur Seite steht, verändert das die Erwartungshaltung an Sie.

Erschienen: 28.06.2021
Dauer: 00:13:30

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WAI: Der Titel Ihrer Bachelorarbeit ist wichtiger als Sie denken

Der Titel Ihrer Bachelorarbeit ist wichtiger als Sie denken -- weil nur wenige Menschen Ihre Abschlussarbeit lesen, aber deutlich mehr Menschen sich für den Titel Ihrer Abschlussarbeit interessieren. Welche Menschen das sind, das verrät Ihnen diese Episode.

Erschienen: 23.06.2021
Dauer: 00:08:08

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OOP/Java: Grundlagen zur generischen Programmierung

Programme, die generisch sind, sind für die Verwendung mit verschiedenen Typen konfiguriert. Ohne generische Typen würde das Programmieren in Java keinen Spaß machen -- man müsste entweder Code permanent doppeln, was fehleranfällig und wenig wartbar ist; oder man müsste z.B. Variablen oder Methoden auf den "höchsten" Typen (also Object) hin auslegen und viel casten, was ebenfalls fehlerträchtig ist. Bei generischer Programmierung darf man auf die Hilfe des Compiler setzen, muss sich dafür aber in die Feinheiten von Typhierarchien bei generischen Typen hineindenken. Doch soweit kommt es in dieser Episode nicht, ich versuche hier ein Grundverständnis zu wecken. Begleitmaterial: https://docs.oracle.com/javase/tutorial/java/generics/

Erschienen: 23.06.2021
Dauer: 00:30:53

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OOP/Java: Das Presentation Modell und das Beobachter-Muster

Wir verlassen heute die unmittelbare Codeebene und nehmen einmal eine Adler-Perspektive ein, eine sogenannte Entwurfssicht. Aus dieser Entwurfssicht organisieren wir die Aufteilung unseres Codes in Komponenten, ordnen den Komponenten Rollen zu und regeln die Art und Weise der Zusammenarbeit der Komponenten. Ich stelle das Presentation Model vor und erkläre ein sehr bekanntes und populäres Entwurfsmuster, das dabei im Hintergrund zur Anwendung kommt: das Beobachter-Muster. Begleitmaterial zur Episode: https://drive.google.com/file/d/1Fjy7X8ElctG29H_iMEyFkzugskHe3B2f/view?usp=sharing

Erschienen: 16.06.2021
Dauer: 00:32:33

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WAI: Stellen Sie die Abschlusspräsentation "auf den Kopf"

Der krönende Abschluss Ihres Studiums ist die Abschlusspräsentation Ihrer Arbeit im Kolloquium. Da geht es um eine verkürzte Darstellung Ihrer Bachelor- bzw. Masterarbeit. Aus vielen Jahren Erfahrung mein Tipp: Zäumen Sie das Pferd von hinten auf! Stellen Sie die Präsentation "auf den Kopf"! Springen Sie zu den Ergebnissen und Erkenntnissen, die Ihre Arbeit auszeichnen. Warum? Damit Ihnen die Zeit nicht wegläuft für die wichtigen und interessanten Fragen, die Ihre Betreuungspersonen stellen möchten. Das kommt Ihrer Note zugute!

Erschienen: 16.06.2021
Dauer: 00:10:34

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OOP/Java: Nebenläufige Programmierung

Die Nebenläufigkeit ist der Normalzustand unserer Welt. Bei der Programmierung hingegen macht Sie uns Kopfschmerzen. Statt sich im Detail mit Threads in Java zu befassen, gibt diese Episode einen Überblick zu Begrifflichkeiten und Konzepten. Das Fazit: Wenn Sie Nebenläufigkeit benötigen, nutzen Sie eine Bibliothek oder ein Framework, das zu Ihrer Problemstellung passt. Wenn möglich, vermeiden Sie den direkten Umgang mit Threads. Es sei denn, Sie wollen Thread-Spezialist:in werden ;-) Das Begleitmaterial zur Episode finden Sie unter https://drive.google.com/file/d/1whewUV1rVsFTGnrnhOHEyQtZ1QeR0-U2/view?usp=sharing  

Erschienen: 09.06.2021
Dauer: 00:51:58

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Im Gespräch: Hektor Haarkötter -- Über Notizzettel, das Denken und Schreiben

Notizzettel sind diese kleinen, überall präsenten und doch leicht zu übersehenden Schriftstücke, mit denen sich bislang niemand wissenschaftlich auseinandergesetzt hat. Nun hat Hektor Haarkötter ein überaus lesenswertes und erkenntnisreiches Werk vorgelegt: Notizzettel -- Denken und Schreiben im 21. Jahrhundert, jüngst erschienen im S. Fischer-Verlag in der Rubrik Wissenschaft. Es geht um das Notieren, den Notizzettel, das Sudel- und Notizbuch, das Denken und das Schreiben. "Wer den Menschen beim Notieren zusieht, der kann ihnen beim Denken zusehen." Das ist so überraschend wie einleuchtend zugleich, wenn Hektor Haarkötter davon erzählt, was Leonardo da Vinci oder auch Ludwig Wittgenstein so alles notiert haben. Und wie Arno Schmidt oder Niklas Luhmann ihre Notizen organisiert haben. Das sind alles Beispiele dafür, dass Notizen ein Medium des Denkens sind und nicht der Kommunikation dienen. Hektor Haarkötter ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er studierte u.a. Philosophie, Geschichte, Germanistik und Soziologie in Rom, Düsseldorf und Göttingen. Vor seiner Berufung war er als Journalist und Fernsehregisseur tätig. Webseite Hektor Haarkötter: https://www.h-brs.de/de/sv/hektor-haarkoetter und http://www.haarkoetter.de/ Webseite zum Buch: https://www.fischerverlage.de/buch/hektor-haarkoetter-notizzettel-9783103973303

Erschienen: 31.05.2021
Dauer: 01:23:47

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OOP/Java: Interface-Entwurf für Tic-Tac-Toe (eine Design-Studie)

Diese Episode ist eine Studie zur Gestaltung von Interfaces in Java -- als Beispiel dient das Spiel Tic-Tac-Toe. Was könnte so schwer daran sein, ein Programmier-Interface für Tic-Tac-Toe zu erstellen? Schwer ist es nicht, aber zu verstehen, was man da macht, welche Vorstellungsbilder mit einem Interface-Entwurf und einer Implementierung verbunden sind, das ist elementar, um die Praktische Informatik als Gestaltungswissenschaft zu verstehen. Denn das Schreiben von Code ist mehr als ein routiniertes Aneinanderreihen von Anweisungen und Ausdrücken. Begleitmaterial zur Episode: https://drive.google.com/file/d/18S3IbKEDFJJKKv9V1RgFjNfjNCKB4-8t/view?usp=sharing Wenn Sie mehr über die dahinterliegende Design-Theorie erfahren wollen: Sie finden hier in Herzbergs Hörsaal ein ausführliches Gespräch, das ich mit dem Design-Wissenschaftler und Philosophen Holger van den Boom geführt habe. https://anchor.fm/dominikusherzberg/episodes/Das-Gesprch-Holger-van-den-Boom----Design-als-Mittel-der-Erschlieung-von-Welt-e111nuj

Erschienen: 19.05.2021
Dauer: 01:08:37

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Podcast "Herzbergs Hörsaal: Informatik studieren mit den Ohren"
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