Drei Wanderer abends Abends nach Sonnenuntergang…
Drei Wanderer abends Abends nach Sonnenuntergang ist der steil aufsteigende Teil des Tierkreises – vom Wassermann über Fische und Widder bis zum Stier – für uns ideal platziert. Dort legen in diesem Monat gleich drei Wandergestirne eine „steile Karriere“ hin: Mond, Merkur und Mars. Der rötliche Mars ist dabei als Einziger den ganzen Monat lang zu sehen - rund eine Stunde nach Sonnenuntergang leuchtet er als rötlicher Lichtpunkt über dem Westhorizont. Vom Sternbild Wassermann steigt er auf in den Widder und verschwindet erst nach 23 Uhr am Nordwesthorizont. Vom 6. bis 12 .Februar klettert abends der zunehmende Mond vom Wassermann zum Stier - ein Anblick für Genießer, besonders am 10. Februar, wenn die Mondsichel fast wie ein Schiff unter dem roten Planeten „liegt“. Merkur zeigt sich erst nach der Monatsmitte in der Abenddämmerung am Westhorizont. Der scheue Planet bietet uns bis Monatsende seine beste Abendsichtbarkeit des Jahres. Etwa eine Dreiviertelstunde nach Sonnenuntergang schafft er es, aus der Abenddämmerung hervorzutreten, knapp über dem Westhorizont. Schon eine halbe Stunde später verschwindet er mit der Abenddämmerung im Horizontdunst. Drei Wanderer morgens Nach 5 Uhr morgens treten wieder drei “Wandersterne” auf. Da ist zunächst Jupiter, horizontnah, tief im Südosten - nahe dem Skorpion im Sternbild Schlangenträger. Sein kleiner Bruder Saturn ist viel lichtschwächer und taucht auch erst in der Morgendämmerung auf - in Begleitung der strahlend hellen Venus. Im Sternbild Schütze zieht „Morgenstern“ Venus am 18. Februar 1 Grad nördlich am Ringplaneten vorbei, was aber in der beginnenden Morgendämmerung nur horizontnah zu sehen ist. Ein Artikel von Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor des Planetarium Hamburg
Erschienen: 30.01.2019
Dauer: 00:10:27
Weitere Informationen zur Episode "02/2019 Der Himmel über Mitteleuropa im Februar 2019"
01/2019 Der Himmel über Mitteleuropa im Januar 20…
01/2019 Der Himmel über Mitteleuropa im Januar 2019 by Planetarium Hamburg
Erschienen: 31.12.2018
Dauer: 00:14:09
Weitere Informationen zur Episode "01/2019 Der Himmel über Mitteleuropa im Januar 2019"
Zwischen Mondschein und Sternenfeuer von Thomas W…
Zwischen Mondschein und Sternenfeuer von Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor, Planetarium Hamburg Gegen 18 Uhr, wenn die Dunkelheit vollends hereingebrochen ist, fällt uns in südlicher Richtung ein rötlicher, heller Lichtpunkt auf, der nicht funkelt. Es ist kein selbstleuchtender Stern, sondern der Planet Mars. Durch den schnelleren Umlauf um die Sonne entfernt sich unsere Erde im Laufe des Monats von Mars - der langsamere Planet fällt immer weiter zurück. http://planetarium-hamburg.de
Erschienen: 30.11.2018
Dauer: 00:15:17
Weitere Informationen zur Episode "12/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im Dezember 2018"
Nächte zwischen Mars und Venus von Thomas W. Krau…
Nächte zwischen Mars und Venus von Thomas W. Kraupe, Astronom und Direktor, Planetarium Hamburg Die dunklen, langen Novembernächte bieten uns ein prächtiges „Fern-seh-programm“, reich an Geschichten und erstaunlichen Begegnungen. Rarer machen sich dabei jedoch helle Planeten - nach dem Abgang des Jupiters zieht sich in diesem Monat auch sein kleinerer Bruder Saturn vom Abendhimmel zurück. Nur noch in der ersten Monatshälfte können wir ihn am Ende der Abenddämmerung tief am Südwesthorizont entdecken, bevor auch er sich für einige Monate im Glanz der Sonne verbirgt. Mars und Mond als Duo Einzig Mars hält sich tapfer am Abendhimmel. Der rote Planet leuchtet zu Beginn der Nacht über dem Südhorizont. Unsere Entfernung zu Mars wächst zwar im Laufe des Monats von 118 auf 150 Millionen km an - dennoch bleibt unser äußerer Nachbarplanet bereits für das bloße Auge ein auffällig helles Gestirn. Am 11. November wechselt Mars vom Sternbild Steinbock in den Wassermann und geht nahezu konstant kurz vor Mitternacht unter. An den Abenden des 15. und 16. November flankiert der zunehmende Mond den roten Planeten und bildet mit ihm ein schönes Duo über dem Südhorizont. Aldebaran funkelt hell im Stier Abseits der Stadt erkennen wir das Lichtband Milchstraße, das sich vom Westhorizont aufsteigend durch das „Sommerdreieck“ zum Himmels-W der Kassiopeia zieht, hoch über uns und weiter zum Osthorizont - über Capella im Fuhrmann zum Orion. Rötlich funkelt dort auch Aldebaran, der hellste Stern im Stier, zu dem auch der V-förmige Sternhaufen der Hyaden und die kompakte Sternengruppe des „Siebengestirns“ - die Plejaden - gehören. Das „Goldene Tor der Ekliptik“ Plejaden und Hyaden werden auch als „Goldenes Tor der Ekliptik“ bezeichnet, denn sie liegen zu beiden Seiten des Wanderweges der Sonne. Auch Mond und Planeten ziehen regelmäßig zwischen beiden Sternhaufen hindurch. In der Nacht vom 22. auf den 23. November steht der Vollmond südlich der Plejaden und bildet mit den beiden Sternhaufen eine schöne Dreiecksformation. Am Abend des 23. ist die Mondkugel dann bereits durch die Hyaden gewandert und leuchtet knapp über Aldebaran. Nach 21 Uhr ist am Osthorizont auch das Prunkstück des Winterhimmels, der wie ein Schmetterling wirkende Orion, aufgestiegen und erreicht gegen 2 Uhr morgens die Himmelsmitte. Venus und die ISS für Frühaufsteher Ab etwa 10. November beginnt der Auftritt der Venus in der Morgendämmerung. Zum Monatsende tritt sie schon mehr als 3 Stunden vor Sonnenaufgang am Osthorizont in Erscheinung und bleibt auch in der Morgendämmerung noch gut zu sehen. Frühaufsteher bekommen aber noch eine weitere besondere Morgengabe, denn die Internationale Raumstation ISS zieht vor Beginn der Morgendämmerung als strahlend heller Lichtpunkt - fast so hell wie Venus - über den Himmel. In den letzten Monatstagen sind abends zwischen 17 und 19 Uhr sogar zwei aufeinanderfolgende Überflüge der ISS zu sehen.
Erschienen: 31.10.2018
Dauer: 00:15:22
Weitere Informationen zur Episode "11/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im November 2018"
Mit dem Mond zu den Planeten Der “Star des Abend…
Mit dem Mond zu den Planeten Der “Star des Abendhimmels” bleibt Mars, der die Blicke auf sich zieht. Als auffällig rötlicher Lichtpunkt schält er sich über dem Südsüdosthorizont aus der Abenddämmerung.
Erschienen: 01.10.2018
Dauer: 00:14:48
Weitere Informationen zur Episode "10/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im Oktober 2018"
Der Himmel über Mitteleuropa im September 2018 D…
Der Himmel über Mitteleuropa im September 2018 Der tägliche Bogen der Sonne am Firmament wird rasant kürzer und am 23. September - exakt um 3:54 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit - ist der Sommer zu Ende. Die Sonne kreuzt zu diesem Zeitpunkt im „Herbstpunkt“ die Ebene des Erdäquators und bestrahlt für ein halbes Jahr nun vorzugsweise die Südhalbkugel unseres Planeten.
Erschienen: 21.09.2018
Dauer: 00:16:52
Weitere Informationen zur Episode "09/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im September 2018"
Der Himmel über Mitteleuropa im August 2018
Erschienen: 21.09.2018
Dauer: 00:14:39
Weitere Informationen zur Episode "08/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im August 2018"
Der „Blutmond“ trifft den Roten Planeten Die str…
Der „Blutmond“ trifft den Roten Planeten Die strahlend helle Venus spielt auch im Juli ihre Rolle als „Abendstern“ - doch ihr Auftritt wird merklich kürzer als zuvor. Am 15. Juli gesellt sich die dünne Sichel des zunehmenden Mondes zu Venus.
Erschienen: 27.06.2018
Dauer: 00:14:49
Weitere Informationen zur Episode "07/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im Juli 2018"
Der Sternenhimmel über Deutschland im Juni 2018
Erschienen: 01.06.2018
Dauer: 00:12:46
Weitere Informationen zur Episode "06/2018 Der Sternenhimmel über Mitteleuropa im Juni 2018"
Planeten vom Abend bis zum Morgen In Norddeutsch…
Planeten vom Abend bis zum Morgen In Norddeutschland hält von Mitte Mai bis Anfang August die „astronomische Dämmerung“ die ganze Nacht an. Nur die hellsten Gestirne können sich in den dämmrig hellen Nächten durchsetzen.
Erschienen: 30.04.2018
Dauer: 00:12:19
Weitere Informationen zur Episode "05/2018 Der Himmel über Mitteleuropa im Mai 2018"