Podcast "PolitikWissen"

PolitikWissen ist der Podcast des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Unsere Themen handeln von Politik, Macht, Krieg und Frieden. Unsere Gesprächspartnerinnen und -partner blicken dabei hinter die Kulissen und geben Auskunft über spannende Fragen der aktuellen Politikforschung. Alltägliches politisches Geschehen wird zum Anlass genommen, um über grundlegende Fragen des Politischen und der Gesellschaft nachzudenken. Gleichzeitig geht es immer auch um die Personen selbst, die am Institut tätig sind. Aufnahmen direkt aus der Sowi Innsbruck - ganz ohne Schnörkel.

Podcast-Episoden

Wissenschaft und Demokratie in der (Corona-)Krise

Eine Krise kommt selten allein. Alexander Bogner wirft in dieser Ausgabe einen Blick auf den spannenden Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Demokratie in Zeiten von Krisen.

Eine Krise kommt selten allein. Im Fall von Corona hat sich aus der Gesundheitskrise eine Wirtschafts-, Pflege- und politische Vertrauenskrise entwickelt. Für die politische Krisenbewältigung spielt wissenschaftliche Expertise eine zentrale Rolle. Dadurch wird Expertise selbst zum Politikum. Während manche aus Furcht vor der Expertokratie die Flucht in eine faktenferne Gegenwelt antreten, möchten andere demokratische Politik auf das Aufspüren und Umsetzen wissenschaftlicher Wahrheiten reduzieren. Im Vortrag wird diskutiert, welches Spannungsverhältnis zwischen Wissenschaft und Demokratie sich im Schatten der Krise aufbaut und wie man damit konstruktiv umgehen sollte. Privatdozent (PD) Dr. Alexander Bogner ist habilitierter Soziologe mit Schwerpunkt in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Umwelt. Sein Forschungsinteresse kreist um die Frage, inwiefern Wissenschaft und Technik sich wandeln, wenn die Grenzen zu Politik und Öffentlichkeit durchlässiger werden. Empirischer Bezugspunkte seiner Analysen sind die Biomedizin, die Grüne Gentechnik sowie neue und emergierende Technologien. Sein neuestes Buch Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet dreht sich um das Spannungsverhältnis zwischen Wissenschaft und Demokratie. Seit 2011 ist er als Senior Scientist wieder am Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dort vor allem für den Arbeitsbereich "Governance kontroverser Technologien" verantwortlich. Von 2017 bis 2019 war Alexander Bogner Professor für Soziologie an der Universität Innsbruck. Seit 2019 ist er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS). Aufnahme vom 24.05.2022 an der Universität Innsbruck. ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science at the University of Innsbruck is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 25.07.2022
Dauer: 00:50:39

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The Ukraine War and Nuclear (Non)Proliferation

This discussion analyzes the impact of Russia’s war against Ukraine on the proliferation and (non-)proliferation of nuclear weapons.

The panelists discuss whether/how the war will be an incentive for a further spread of nuclear weapons and how it will affect international efforts to contain this spread, in particular the Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) and its associated instruments. Prof. em. Dr. Harald Müller was Director of the Leibniz Peace Research Institute Frankfurt from 1996 to 2015 and taught International Relations at the Goethe University Frankfurt/M. Among other things, he acted as disarmament advisor to UN Secretary-General Kofi Annan and as a member of the German delegation to the 1995-2015 Nuclear Non-Proliferation Treaty Review Conferences. Associate Professor Michal Onderco's main research interest is in international relations, particularly the study of international security, international institutions and Global South. In his research, he studies the roots of state action, exploring how commerce, norms and geopolitics inform foreign policy-making. Moderator: Prof. Martin Senn

Erschienen: 28.06.2022
Dauer: 00:41:17

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Diplomatie im Gepäck - 12 Lektionen aus 42 Jahren

Der ehemalige britische Botschafter in Österreich Leigh Turner erzählt in dieser Episode von seiner Karriere als Diplomat und Schriftsteller politischer Romane.

Leigh Turner spricht über den Beruf des Diplomaten, der ihn in 42 Jahren von Wien, Moskau, Kiew, Berlin, Hong Kong, Vladivostok, Miami, Buenos Aires, Bejing, Istanbul bis nach Las Vegas geführt hat und von seiner zweiten Karriere als Schriftsteller. Dabei erklärt er, wie seine Arbeit als Diplomat sein Schreiben beeinflusst hat und was einen guten Diplomaten ausmacht. Leigh Turner, ehemaliger Botschafter in der Ukraine (2008-2012) und in Österreich (2016-2021), wuchs in Nigeria, Lesotho, Swaziland und Machester (UK) auf. Er studierte an der University of Cambridge. Turner ist Autor mehrerer Fiction-Bücher. Aufnahme vom 29.03.2022 aus der Universität Innsbruck. Veröffentlicht am 08.04.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/turner-diplomatie.html Bild: Gabriele Moser ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 08.04.2022
Dauer: 01:02:08

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Der Krieg in der Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur

14.03.2022: Aufnahme einer Podiumsdiskussion mit Prof. Gerhard Mangott, Dr. Julia Mourão Permoser, Prof. Martin Senn und Prof. Kristina Stoeckl vom 9. März 2022 an der Universität Innsbruck.

Der 24. Februar 2022 hat Europa verändert. Putin hat die Ukraine in den Krieg gestürzt und die nuklearen Streitkräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Die russische Invasion der Ukraine hat dem Westen vor Augen geführt, wie fragil die europäische Sicherheitsarchitektur ist. Gleichzeitig hat die westliche Staatengemeinschaft Einigkeit gezeigt und weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt, die auch die russische Bevölkerung hart treffen. Wie war es möglich, dass über dreißig Jahre nach Ende des Kalten Krieges Europa zu einem Kriegsschauplatz wird? War der Westen naiv? Hat man Putins Entschlossenheit unterschätzt? In dieser Podiumsdiskussion beleuchten wir einerseits den Krieg in der Ukraine, dessen Ursachen und sicherheits-, energie- und nuklearpolitischen Folgen. Andererseits fragen wir, wie lange Putin innenpolitisch noch Rückhalt hat und wie Russlands Bevölkerung die neue Situation bewertet. Es diskutieren: Univ.-Prof. Dr. Gerhard Mangott, Experte für Internationale Beziehungen und Sicherheit im postsowjetischen Raum, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Assoz. Prof. Dr. Martin Senn, Experte für Internationale Beziehungen, internationale Ordnungen und die (Nicht)verbreitung von Nuklearwaffen, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Univ-Prof. Dr. Kristina Stoeckl, Expertin für Russische Orthodoxie und Religion und Politik in Russland, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck. Moderation: Dr. Julia Mourão Permoser, Expertin für Migration und liberale Demokratien, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Aufnahme vom 09.03.2022. Veröffentlicht am 14.03.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/mourao-permoser-ukraine.html Bild: Gerd Altmann auf Pixabay ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 14.03.2022
Dauer: 01:30:03

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Grenzen - brauchen wir sie überhaupt?

18.01.2022: Grenzen sind nicht naturgegeben. Grenzen sind - wie Staaten auch - menschengemacht. Sie können für klare Verhältnisse sorgen und uns Sicherheit geben. Sie können uns aber auch im wahrsten Sinne des Wortes im Wege stehen und uns trennen.

Fabian Sommavilla ist Redakteur bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard. Der Politikwissenschaftler, der u.a. an der Universität Innsbruck studiert hat, hat mit "55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn" 2021 sein erstes Buch veröffentlicht. Darin dreht sich alles um lustige und ernste Grenzgeschichten: "Grenzen sind eine freiwillige Entscheidung, die wir als Menschheit getroffen haben", sagt er. Im Gespräch mit Thomas Walli erklärt Fabian Sommavilla, warum eine Pappel an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hätte, wie ein US-Farmer seine Tochter im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Sudan zu einer Disney-Prinzessin machen wollte und warum die Tiroler Gemeinde Jungholz eine der Hauptumschlageplätze für pornographische Magazine in Österreich gewesen ist. Aufnahme vom 12.01.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/sommavilla-grenzen.html Bild: Franz Preschern / Meine Sicht der Dinge ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 18.01.2022
Dauer: 00:44:32

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Der Atomwaffenverbotsvertrag. Wie er zustande kam und warum er wichtig ist

18.11.2021: Sind Nuklearwaffen und mit ihnen ein internationales System, das auf nukleare Abschreckung setzt, legitim? Nein, meint Alexander Kmentt. Der erfahrene Botschafter rekonstruiert in seinem Vortrag den Weg hin zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist ein Meilenstein der Abrüstungsbewegung. Der österreichische Botschafter Alexander Kmentt ist weithin als einer der wichtigsten Architekten dieser Initiative bekannt und war am Zustandekommen des Vertrags maßgeblich beteiligt. Im Vortrag zeichnet er die Geschichte des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen ("Atomwaffenverbotsvertrag") nach und bewertet die Auswirkungen dieser bisher größten Herausforderung für die Legitimität der nuklearen Ordnung. Alexander Kmentt Botschafter Alexander Kmentt ist Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium. Sein neues Buch ist das Ergebnis eines Sabbaticals vom österreichischen Außenministerium und eines Senior Research Fellowship am King's College London in den Jahren 2019/20. In seiner diplomatischen Laufbahn hat sich Botschafter Alexander Kmentt intensiv mit Abrüstungs- und Nichtverbreitungsfragen befasst, unter anderem als stellvertretender Ständiger Vertreter Österreichs bei der Genfer Abrüstungskonferenz und als Sonderassistent des Exekutivsekretärs in der Vorbereitenden Kommission der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen sowie von 2011-16 als Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium; eine Position, die er 2021 wieder einnimmt. Von 2016-19 diente Kmentt als Botschafter und Ständiger Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der EU. Aufnahme aus dem Hörsaal 2 der Sowi, Universität Innsbruck, vom 15.11.2021. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html Bild: Im Büro der Vereinten Nationen in Genf erörtern die Regierungen im Mai 2016 rechtliche Maßnahmen zur Erreichung und Aufrechterhaltung einer atomwaffenfreien Welt. (Credit: ICAN-Australia, https://en.wikipedia.org/wiki/File:UN_working_group_on_nuclear_disarmament,_May_2016.jpg) ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 18.11.2021
Dauer: 00:42:10

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Demokratie in der Krise? Corona. Freiheit. Solidarität.

06.07.2021: Die Corona-Pandemie hat die Welt verändert. Hat auch die Demokratie Schaden genommen? Diskussion mit Lore Hayek, Andreas Maurer, Claus Oberhauser und Anne Siegetsleitner vom 23.06.2021 an der Universität Innsbruck.

Die Corona-Pandemie hat die Welt verändert. Ausgangssperren wurden verhängt, Grenzzäune wieder hochgefahren. Einseitiges Vorgehen und Egoismus dominierten die Außenpolitik der europäischen Staaten. Innerstaatlich kam es zu einer Machtverschiebung zugunsten der Regierungen - und weg von den Parlamenten. Dieses neue Regieren durch Maßnahmen hat jedoch auch zahlreiche Gegenbewegungen heraufbeschworen: Verschwörungstheorien, Mythen und Wut dominierten und dominieren scheinbar den öffentlichen Diskurs. Hat die Demokratie Schaden genommen? Hat die Politik im Umgang mit dem Virus versagt? Sind wir endgültig im "postfaktischen Zeitalter" angekommen? Oder hat uns die Pandemie vielmehr gezeigt, wie anpassungsfähig die Demokratie sein kann? In dieser Podiumsdiskussion beleuchteten wir diese Fragen aus politikwissenschaftlicher, philosophischer und historischer Sicht. Es diskutierten: Andreas Maurer (Universitätsprofessor für Politikwissenschaft, Inhaber eines Jean Monnet Chair am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und Experte für Europäische Politik) Claus Oberhauser (Professor am Institut für fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Tirol und Experte für Verschwörungstheorien und Politische Bildung) Anne Siegetsleitner (Universitätsprofessorin für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Innsbruck und Expertin für Rechtsphilosophie und Politische Philosophie) Moderation: Lore Hayek (Assistenzprofessorin im Bereich Österreichisches Politisches System und Politische Bildung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und Expertin für Politische Kommunikation) Aufnahme aus dem historischen Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck vom 23.06.2021. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/hayek-corona.html Foto: Kajetan Sumila auf Unsplash ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 06.07.2021
Dauer: 00:53:06

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China - die neue autoritäre Supermacht?

"Wir haben ein neues China 3.0 vor uns", sagt Saskia Hieber, Politikwissenschaftlerin an der Akademie für Politische Bildung Tutzing und an der Uni Regensburg. Was sie damit genau meint, erklärt sie im Gespräch mit Thomas Walli.

Welche langfristige Strategie verfolgt China? "China möchte mit riesigen Infrastrukturprogrammen wie die neue Seidenstraße seinen Einfluss auf die ganze Welt ausdehnen. China will seine politische, wirtschaftliche und militärische Macht ausbauen", meint Saskia Hieber, Dozentin für Internationale Politik mit Schwerpunkt Asien-Pazifik an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und Lehrbeauftragte für Internationale Politik - Ostasien an der Universität Regensburg. Der Westen - sowohl die EU als auch die NATO - müsse ihr zufolge den Dialog mit der Volksrepublik immer offenhalten. Dabei ist nicht nur die Politik gemeint. Auch die Gesellschaft, allen voran die Wissenschaft, solle wieder verstärkt den Kontakt und die Kommunikation mit China suchen. Das Gespräch wurde am 17.05.2021 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/hieber-china.html ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 28.05.2021
Dauer: 00:50:32

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Podcast 8: Was machen unsere Doktorandinnen und Doktoranden eigentlich?

Und wie finanzieren sie ihre Vorhaben? Über die Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Chancen im Leben von Doktoratsstudierenden berichten Trix van Mierlo und Philipp Umek.

Trix van Mierlo ist Doktorandin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit sozialen Bewegungen und Protestkulturen, vor allem in einzelnen Regionen in Brasilien, Mexiko und auf den Philippinen. Feldforschung in diesen Ländern ist für sie zentral. Ihre Aufenthalte in Mexiko und Brasilien wurden durch ein Marietta Blau-Stipendium des OeAD unterstützt. Philipp Umek, ebenfalls Doktorand am Institut für Politikwissenschaft, forscht zu Gemeinderats- und Bürdermeister*innenwahlen in Österreich. Dabei interessiert er sich vor allem für die Wahlbeteiligung. Begleitend dazu baut er eine Datenbank auf, in der er alle verfügbaren Daten zu Gemeinderats- und Bürgermeister*innenwahlen abspeichert. Der Aufbau dieser Datenbank wird derzeit von der Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF, ehemals Tiroler Wissenschaftsfonds) finanziell gefördert. Beide sind sich einig: Beim Einwerben von Forschungsförderungen hilft es, erstens das passendste Förderprogramm zu finden, zweitens einen regelmäßigen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu haben und drittens auch mal Pausen und Ruhephasen einzulegen. Moderiert wird die Folge von Sarah Dingler, Assistenzprofessorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Das Gespräch wurde am 21. April 2021 aufgezeichnet. ----- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 27.04.2021
Dauer: 00:44:10

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Wissen2Go 3: Politische Bildung an der Uni Innsbruck

"Politische Bildung beschreibt – ganz grob gesagt – den Prozess des Erlernens von Demokratie und das Verständnis unseres Zusammenlebens als demokratische Gesellschaft", sagt Lore Hayek.

Warum ist Politische Bildung gerade jetzt so wichtig? "Gerade in Zeiten von alternativen Fakten, aufkeimenden Extremismen und antidemokratischen Strömungen ist es umso wichtiger, unseren Jugendlichen eine fundierte Medien- und Politikkompetenz weiterzugeben", meint Hayek. Politische Bildung und die damit zusammenhängende Medienbildung können helfen, sich in der heutigen Informationsflut zurecht zu finden. Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck hat Politische Bildung eine lange Tradition: "Wir betreiben Politische Bildung in der universitären Lehre, in der Fachdidaktikausbildung für zukünftige Lehrer*innen; wir nehmen an Schulprojekten teil wie zum Beispiel an der Demokratielandschaft des Tiroler Landtages, und wir forschen natürlich auch zu Politischer Bildung und publizieren in wissenschaftlichen Journals." Diese Bemühungen sollen nun verstärkt werden, denn: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe einer Kooperation mit dem Tiroler Landtag eine neue Doktorand*innenstelle im Bereich Politische Bildung besetzen können." ----- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Erschienen: 10.02.2021
Dauer: 00:03:03

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