Der Hörkanal von radiomono.net
einfach hören - vielfach denken radiomono.net ist ein ExperimentalkanalÄrger mit dem #TEAMLABERPODCAST? - Was ist da dran?
Eine Überschrift (ohne Punkt und Komma :-) hat Ende April 2015 zu einer teilweise hitzigen Debatte in der deutschsprachigen Podcastlandschaft geführt: ”Schritte im Schnee - oder warum die deutsche Podcast-Szene aufhören muss Laberformate zu produzieren”. So steht es über dem 246. Blogeintrag des Online-Magazins “Wired”. Nicolas Semak hat ihn geschrieben. Den Text. Nicht jedoch die Schlagzeile. Diese stammt von der Redaktion. Doch der Ärger über ihren anmaßenden Kommandoton wendet sich gegen ihn. Indirekt. Aufkleber mit Aufdruck “Geh doch zum Radio”, “Serial my Ass” und “Denn im Internet ist immer Platz” finden auf dem #ppw15a regen Zuspruch. Unterschrieben sind die Sticker mit #TEAMLABERPODCAST. Schon bald prangen sie an zahlreichen Geräten. Über Nicolas wird viel gesprochen an diesem Wochenende. Mit ihm reden die Wenigsten. Hören wir ihm doch einmal zu. Aufnahme vom 02.05.2015, Dauer: 0:23:10 http://wwwradiomono.net
Erschienen: 06.05.2015
Dauer: 00:23:10
Weitere Informationen zur Episode "RMN026 #ppw15a – Nicolas Semak – Interview"
Das Labor des Deutschlandradios zu Gast beim #ppw15a
Boris Bittner ist seit 18 Jahren Medienschaffender bei Funk und Fernsehen. Ihm ist sowohl die private, als auch die öffentlich-rechtliche Radiowelt aus eigener Anschauung gut bekannt. Seit fast einem halben Jahr gehört er dem Team des Deutschlandradio.Lab an. Eine kleine Redaktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Ausschau nach neuen Formaten und Sendekonzepten zu halten. Dazu stellt das Team die gewohnte Radiowelt infrage. Welche aktuellen Trends sollte das Deutschlandradio nicht verpassen, um - trotz der eigenen, gewollt seriösen Senderfärbung - den Zug der Zeit nicht zu verpassen? Welche Darbietungsformen (Linearprogramm, Radio-On-Demand, Podcastfeed etc.) werden von den Hörern bevorzugt nachgefragt? Was macht “Serial” plötzlich so erfolgreich? Wie wird die Chance auf Wandel in gut eingespielten Redaktionen überhaupt aufgenommen? Welche Hindernisse in den Köpfen und Strukturen gäbe es zu überwinden? - Neben dem Blick in ähnliche “Laboratorien” großer ausländischer Medienhäuser, holt sich Boris auch Inspiration bei den Podcasterinnen und Podcastern des ersten Podlove Publisher Workshops 2015 in Berlin. Und das, wie es scheint, reichlich! Aufnahme vom: 02.05.2015 - Dauer: 0:33:38 http://www.radiomono.net
Erschienen: 05.05.2015
Dauer: 00:33:38
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Ein sympathisch-nachdenklicher Jäger - wie geht das zusammen?
Jochen Schumacher ist mir in der Vorstellungsrunde des #ppw15a, wie schon beim #ppw14b vor einem Jahr, besonders aufgefallen. Er podcastet über ein Thema, welches ich so im Kreise diese Community nicht unbedingt erwartet hätte: Die Jagd. Mit Hund und Gewehr zieht er ins Revier und schießt sich sein Abendessen. Eine unmittelbare Konfrontation mit dem Tod, die für viele Menschen ein striktes Tabu ist. Nicht jedoch für ihn, wie er nachvollziehbar beschreibt. Jochen möchte dazu beitragen, diese Kluft zu überwinden und versteht sich als Brückenbauer zur nicht-jagenden Bevölkerung. - Mit dem Jagdfunk-Podcast - dem "CRE für die Jagd" - bietet er seit ca. 2 Jahren Einblicke in die vielfältige Welt eines Hobby-Jägers. Und er steht dabei stets unter der kritischen Beobachtung durch seine Mitbürgerinnen und Mitbürger. Aufnahme vom 02.05.2015 - Dauer: 0:44:49 http://www.radiomono.net
Erschienen: 04.05.2015
Dauer: 00:44:49
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23 Podcaster beim 1. Ruhrgebiets-Stammtisch in Essen
RMN 023 #PODRuhr Stammtisch - Who is who 23 Podcaster beim 1. Ruhrgebiets-Stammtisch in Essen Draußen naßkaltes Winterwetter, drinnen 23 neugierige Podcastmenschen, die am ersten gemeinsamen Stammtisch im Ruhrgebiet teilnehmen wollten. Einer Idee von Thorsten Runte, Martin Rützler und Jan Gießmann folgend (die übrigens unabhängig an zwei verschiednen Orten geboren wurde) fand am 15. Januar 2015 im Unperfekthaus in Essen das erste #PODRuhr-Meetup des "Podcast-Regionalclusters-Ruhrgebiet" statt. Startzeit war 19 Uhr. Fast unnötig zu erwähnen, dass wir um 23 Uhr - bei Schließung des Hauses - dann auch zu den letzten Gästen gehörten. Podcaster sind ja redefreudig. Und so war es auch kein Wunder, dass die Herren (leider nur Herren!) es im Redelärm locker mt jeder AWO-Senioren-Stadtteilfeier aufnehmen konnten. Doch aufgenommen haben wir auch die Begrüßungsrunde. So kann der illustre Kreis hier gleich ein wenig neugierig auf die vielfältigen Hör-Angebote machen. Der Stammtisch trifft sich wieder am 16.4.2015 und danach auch im Juli und Oktober. Näheres dazu u.a. auf meetup.com Aufnahme vom 15.01.2015 - Dauer: 0:16:01 http://www.radiomono.net
Erschienen: 16.01.2015
Dauer: 00:16:01
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Meine letzte Stunde auf dem 31. Chaos-Communication-Congress
RMN 022 #31C3 Rundgang mit Jan Meine letzte Stunde auf dem 31. Chaos-Communication-Congress "Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig", soll Mark Twain einmal gesagt haben. Getreu diesem Motto habe ich mit meiner eigenen Podcast-Tätigkeit dann auch bis zur letzten Stunde meiner Anwesenheit beim 31. Chaos-Communication-Congress prokrastiniert. Anders als im Jahr 2013, als mich ein kurzer Tages-Aufenthalt zur Eile antrieb, ließ ich mich in diesem Jahr zunächst gemütlich durch die 4 Tage zwischen Weihnachten und Silvester treiben. Oder, noch besser gesagt, ich ließ das Treiben an mir vorbeiziehen. Ich hatte mich selbst am 27.12. im Sendezentrum - dem "Smaland" der Podcaster (m/w) - abgegeben und mich erst am 30.12. daraus, schweren Herzens, wieder verabschiedet. Dieser Ort war meine persönliche CCC-Heimatbasis. Hier traf ich alte und neue Bekannte aus dem Podcastland und holte mir so manchen Tipp, Impuls, Lachflash und sogar zwei echte Cocktails ab. Ich durfte eine spontane NSFW-Wiederauferstehung miterleben und mit Nicolas und Reinhard bei der MInkorrekt-Bühnenshow um die Unversehrtheit der technischen Infrastruktur bangen. Doch alles ging gut, die Salzgurke leuchtete unter Einfluß des Stroms aus der Steckdose und auch die 3 Raketenstarts haben - erstaunlicherweise - keine Kollateralschäden eingefordert. Bei soviel Programm im "Garderobenfoyer 1" (das war der offizielle Titel des Gebäuteteils) bestand fast kein Bedarf, auch die anderen - gefühlt 1000 Spielplätze - aufzusuchen. Das Sendezentrum verließ ich eigentlich nur, um gelegentlich unmittelbare menschliche Bedürfnisse zu erfüllen. Doch kann man wirklich so ignorant gegenüber den vielen vielen wunderbaren Ideen sein, die den 31C3 zu dem gemacht haben, was er war? Natürlich nicht. Deshalb habe ich meine allerletzte Congress-Stunde für einen schnellen Rundgang genutzt. Begleitet hat mich dabei mein Podcast-Kollege Jan Giessmann (@janzwitschert), der mit mir und Udo Sauer (@fernsehmuell) vorher bereits im Sendezentrum einen kleinen, etwas chaotischen, 31C3-Rückblick aufgezeichnet hatte. Jan wird dies auf seinem Kanal http://podlabor.de/ veröffentlichen. Es empfiehlt sich, zunächst die Podlabor-Aufnahme und erst danach den Rundgang anzuhören. Ich sag das nur als Tipp. Unsere Hörer sind ja sowieso themensouverän. Macht es also, wie ihr wollt. Ganz nach Art der tollen Menschen auf dem 31C3. Aufnahme vom 30.12.2014 - Dauer: 1:07:18 http://www.radiomono.net
Erschienen: 02.01.2015
Dauer: 01:07:18
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Appetithäppchen zum 31. Jahreskongress des CCC
Die große Jahresendfeier der Hacker hat nichts mit Jesu Geburt zu tun. Es ist der jährliche Kongress des Chaos-Computer-Clubs. Immer zwischen Weihnachten und Neujahr gelegen, findet er im Jahr 2014 nun schon zum 31. Mal statt. Es besteht berechtigte Aussicht darauf, dass die "10'000 Besucher"-Schallmauer in diesem Jahr nun erstmals durchbrochen wird. Dafür wird das gesamte Congreß-Center-Hamburg durch unzählige freiwillige Helfer in ein riesiges Vortrags-, Bastel- und Begegnungszentrum verwandelt. Begegnung und Kommunikation wird bei aller Liebe zur Technik tatsächlich sehr hoch geschätzt. Zwar dient das Treffen auch dem Austausch über neue Hard- und Software (und insbesondere den damit verbundenen Risiken), doch geht es darüber hinaus wesentlich um die Begegnung zwischen Menschen. Es ergeht eine Einladung an alle, die sich Neugier und Freude am Hinterfragen des Gegebenen bewahrt haben. Ein solcher ist mit Sicherheit Tim Pritlove, der als Podcaster weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. In den vergangenen Jahren hat er mehrfach zum Orga-Team des C3-Congress gehört und man spürt ihm die Begeisterung für das Event noch immer an. Er ist ansteckend. Aufnahme vom 08.12.2014 - Dauer: 0:41:14 http://radiomono.net
Erschienen: 08.12.2014
Dauer: 00:41:14
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Gedanken zum Tagesende
Nach einem langen Tag voller Inspirationen und Diskussionen, die wegen ihrer Vielzahl zu dem Zeitpunkt noch lange nicht alle richtig verdaut waren, versuchten sich alle Teilnehmer trotzdem an einer Zusammenfassung und Bewertung des Erlebten in einer offenen Feedbackrunde. Zum Glück überwog das Positive. So ist dann am Ende sogar der Gedanke an eine Fortsetzung im Jahr 2015 denkbar. Aber das ist eine andere Geschichte. Aufnahme vom 03.10.2014 - Dauer: 1:14:27 Musik: "Te Deum" aus dem Album Eurotrip von Daniel Bautista https://www.jamendo.com/de/track/973977/te-deum-charpentier
Erschienen: 08.12.2014
Dauer: 01:14:27
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Anforderungen für WissPodcasts
In einem spontanen Vortrag, konfrontiert sich Sebastian stellvertretend für alle Anwesenden mit der Frage „Was für Rahmenbedingungen müssen wir für Wissenschaftspodcasts stellen?“ Der Podlove Podcast Publisher und der Soundveredler Auphonic sind Werkzeuge, die ganz allgemein geeignet sind, das Leben der Podcasterinnen und Podcaster zu vereinfachen. Reicht diese Toolbox bereits aus oder haben Wissenschaftspodcasts darüber hinausgehend Bedarf an weiteren Werkzeugen, die auf die speziellen Bedürfnisse dieser Community zugeschnitten sind? Welche Bedürfnisse sind das eigentlich? Können einzelne Episoden eines WissPodcasts den Stellenwert von Fachartikeln gewinnen? Und falls ja, wie kann man sie auffindbar, bzw. zitierfähig machen? Zu diesen und weiteren Fragen stellt Sebastian einzelne Thesen auf, die als Ausgangspunkt einer tiefergehenden Bearbeitung dienen können. Der Vortrag ist eine Einladung zum gemeinsamen Nachdenken. Aufnahme vom 03.10.2014 – Dauer 0:28:16
Erschienen: 22.10.2014
Dauer: 00:28:16
Weitere Informationen zur Episode "RMN019 #ganzohr2014 – (4) Vortrag Dr. Sebastian Ritterbusch"
"Podcasting in Deutschland - Bürgerfunk 2.0?"
Im Rahmen seines Lehrauftrags an der FH Münster für den Studiengang "Mster of Business Administration" hat Alexander Knickmeier mit seinen Studierenden in den vergangenen Wochen eine Umfrage zum Thema Podcasting 2014 (http://podcasting2014.de/) durchgeführt. Eigentlich, so heißt es auf der Webseite, werden die Ergebnisse nicht vor November 2014 veröffentlicht, da sich vorher noch diverse studentische Arbeiten mit dem Datensatz beschäftigen müssen. Doch für #ganzohr2014 hatte Alexander schon einmal einen Blick in das Datenschatzkästchen geworfen und stellte uns erste Ergebnisse aus der Umfrage vor. Mit Fragen zur Reichweite, Marketingoptionen und zu Finanzierungsformaten hat er dabei (mindestens) drei ganz heiße Eisen angesprochen. Aufnahme vom 03.10.2014 - Dauer: 1:00:14
Erschienen: 09.10.2014
Dauer: 01:00:14
Weitere Informationen zur Episode "RMN018 #ganzohr2014 – (3) Vortrag Alexander Knickmeier"
"Podcast - Kunstform oder Mittel zum Zweck?"
Mit einem kurzen Impulsvortrag vom Team des Omegatau-Podcasts über mögliche Formen zur Ausgestaltung eines Podcast-Angebotes, begann die eigentiche inhaltliche Arbeit beim #ganzohr2014-Podcastertreffen. In noch nie dagewesener Form interviewten sich Nora und Markus gegenseitig live vor Publikum. Es wurde ein bunter Strauß unterschiedlicher Themen damit gesteckt. Über den Einsatz von Jingles und Werbung sowie den Vergleich zwischen Podcasts- und klassischen Radioformaten reichte der Bogen bis zu den Vor- und Nachteilen des Live-Podcastings und der Frage, was denn eigentlich im Vordergrund einer Episode stehen sollte. Die Sache oder ein Mensch? Aufnahme vom 03.10.2014 - Dauer: 1:11:39
Erschienen: 07.10.2014
Dauer: 01:11:39