oder: Warum sich unser Geschlecht real anfühlt, aber nicht real ist
Wie fühlt sich Geschlecht im eigenen Körper an? In dieser Folge sprechen wir mit Gayle Salamon und Maurice Merleau-Ponty über den gelebten Leib, soziale Konstruktion und Transgeschlechtlichkeit. Wir fragen, wie gesellschaftliche Normen körperlich spürbar werden – und warum ein Körper sich natürlich anfühlen kann, ohne deshalb natürlich gegeben zu sein.
Erschienen: 29.07.2026
Dauer: 01:18:05
oder: Wie schreibt man eine queere Romanfigur, ohne sie festzuschreiben?
Wie schreibt man eine queere weibliche Figur, ohne sie festzuschreiben? Wir sprechen über Karen Barads agentiellen Schnitt, Judith Butlers Begriff der Lebbarkeit und darüber, wie Kategorien, Labels und literarische Formen mitbestimmen, welche Körper und Beziehungen verständlich werden.
Erschienen: 15.07.2026
Dauer: 00:59:17
Weitere Informationen zur Episode "Die Frau ohne Eigenschaften"
oder: mit Haraway Verantwortung und Beziehung neu denken
In dieser Folge sprechen Jessica und Verena über Donna Haraway. Ausgangspunkt sind Haraways Ideen zu "Companion Species", Verwandtschaft und Beziehungen, die weit über Menschen hinausgehen. Wir besprechen, was wir von Hundetraining über Liebe, Macht und Verantwortung lernen, warum „bedingungslose Liebe“ keine so harmlose Vorstellung ist und was es bedeutet, in einer kaputten Welt in diesem Problemen zu bleiben.
Erschienen: 01.07.2026
Dauer: 01:02:43
Weitere Informationen zur Episode "Tiere, Menschen, Technik"
oder: Wir feiern Geburtstag!
Happy Birthday to us! Zum ersten Geburtstag von Sprache. Macht. Geschlecht. greifen wir zwei eurer Themen auf: Gossip und Mutterschaft. Warum wird informeller Wissensaustausch als Getratsche abgewertet, sobald er weiblich codiert ist? Und wie kann Fürsorge anerkannt werden, ohne Muttersein erneut zur weiblichen Bestimmung zu erklären?
Erschienen: 17.06.2026
Dauer: 01:06:12
oder: von compulsory heterosexuality über heterosexuelle Matrix zu Heteronormativität
In dieser Folge geht es um Heteronormativität, Compulsory Heterosexuality und die Heterosexuelle Matrix - angefangen mit Adrienne Rich hin zu Judith Butler, um die Frage zu beantworten, warum Heterosexualität so oft als natürlich, selbstverständlich und unveränderlich erscheint.
Erschienen: 03.06.2026
Dauer: 01:09:16
Weitere Informationen zur Episode "Heterosexualität als Norm"
oder: Adrienne Rich über Nichtwissen, Tokenismus und das "outsider's eye"
Wir steigen nach dem Butler-Hangover bei Adrienne Rich ein: Was muss eine Frau wissen, um ein „self-conscious, self-defining human being“ zu werden? Anhand ihrer Rede von 1979 sprechen wir über hergestelltes Nichtwissen, die Illusion von Neutralität, „Leerstellen lesen“ als Methode – und darüber, wie Tokenismus als falsche Macht Sichtbarkeit selektiv verteilt.
Erschienen: 13.05.2026
Dauer: 01:03:57
Weitere Informationen zur Episode "Was muss eine Frau wissen?"
oder: warum Grenzen von Geschlecht wenig mit dem Körper zu tun haben
In dieser Folge geht es weiter mit Judith Butlers ersten Werken und vor allem der Frage nach Materie, Körper(lichkeit) und Gewalt. Von Inter- zu Transgeschlechtlichkeit, über Drag zu Gender Reveals.
Erschienen: 29.04.2026
Dauer: 01:04:30
oder: Judith Butler besser verstehen
In dieser Folge sprechen wir über Sprache, Macht und Geschlecht bei Judith Butler und diskutieren zentrale Begriffe wie Diskurs, Iterabilität, Performativität und Handlungsmacht sowie die Frage, wie Subjekte durch normative Ordnungen hervorgebracht werden. Außerdem geht es darum, warum Butlers Texte als schwer verständlich gelten und welche Rolle Materialität in deren Theorie spielt.
Erschienen: 15.04.2026
Dauer: 01:28:44
oder: die Logik des Anti-Gender-Diskurses
Wie funktioniert das Schreckgespenst „Gender“ im politischen Diskurs? Wir sprechen mit Judith Butler über Anti-Gender als Phantasma, über Angst, Allianzen, Religion, Nation, Faschisierungstendenzen — und darüber, wie kritische, feministische Praxis trotzdem handlungsfähig bleiben kann.
Erschienen: 01.04.2026
Dauer: 01:12:36
oder: Judith Butler über Angst, Kritik und Gegenwartspolitik
Warum ist „Gender“ plötzlich überall als Bedrohung dargestellt? In dieser ersten Folge zu Judith Butlers Who’s Afraid of Gender? sprechen wir über Butler als politische Angriffsfläche, über Anti-Gender als transnationales Muster der Angstpolitik und darüber, warum hier nicht einfach ein Begriff bekämpft wird, sondern eine ganze kritische Tradition. Es geht um moralische Panik, um Demokratie unter Druck — und um die Frage, was politisch mit „Gender“ gemacht wird.
Erschienen: 18.03.2026
Dauer: 01:04:39