Podcast "verzwickte Geschichte"

Der renommierte und weit gereiste Historiker und Forscher Dr. Christian Cwik hat u.a. bereits an Universitäten wie Harvard, Columbia, Yale, John Hopkins, West Indies, Köln und Wien Geschichte unterrichtet. Jede Woche beantwortet er in diesem Podcast Fragen des Regionalwissenschaftlers Christoph Halm zu einem spannenden historischen Thema und nimmt dabei Bezug auf aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und zahlreichen wissenschaftlichen Expeditionen. Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm Jeden Montag gibt es eine neue Folge! weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte

Von

Dr. Christian Cwik

Christoph Halm

Podcast-Episoden

vG016: Gibraltar im Spannungsfeld globaler Konflikte

In dieser Folge verzwickte Geschichte beschäftigen wir uns mit einem historischen Zufluchtsort, der wohl den wenigsten Zuhörern als solcher bekannt sein dürfte. Die Rede ist von dem britischen Überseegebiet Gibraltar, das nahezu an der Südspitze der iberischen Halbinsel in die Meerenge von Gibraltar hinausragt, wo Europa sich dem afrikanischen Festland bis auf 14 km annähert. Das nur etwa 6,7 Quadratkilometer große Gibraltar beherbergt heute in etwa 35.000 Einwohner und ist durch eine 1,2 km lange Landgrenze vom spanischen Andalusien getrennt. Während des spanischen Erbfolgekrieges wurde das Gebiet 1704 von den Briten eingenommen, verwaltet und steht bis heute als Überseegebiet unter britischer Souveränität. Aufgrund seiner geografisch einzigartigen Lage am Rande Europas direkt am Mittelmeer mit der direkten Seeverbindung nach Afrika ist Gibraltar immer wieder auch Zufluchtsort für Flüchtlinge gewesen die von dort aus in andere britische Überseegebiete wie z.B. Jamaica geflohen sind. Kapitelmarken 01:59: Geografie Gibraltars 03:31: Spanischer Erbfolgekrieg und Folgen für Gibraltar 06:28: Gibraltar als historischer Zankapfel    09:46: Gesellschaft und Kultur 12:37: Historische Bedeutung für Flüchtlinge 14:20: Flüchtlingsrouten 18:40: 80 Jahre Gibraltar Camp auf Jamaica 31:27: Flüchtlinge auf Jamaica 34:40: Reevakuierungen 36:18: Weltweite Internierungslager während des 2. Weltkrieges 39:32: Zukünftige Herausforderungen für Gibraltar Quellen: Chris Grocott, Gareth Stockey: Gibraltar: A Modern History, 2012 Füllberg-Stolberg, Claus; Füllberg-Stolberg, Katja: Jüdisches Exil im Britischen Kolonialreich - Gibraltar Camp Jamaica 1942-1947, 1996 John Drinkwater: A History oft he Late Siege of Gibraltar, 2010 Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 30.11.2020
Dauer: 00:41:55

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vG016: Gibraltar im Spannungsfeld globaler Konflikte

In dieser Folge verzwickte Geschichte beschäftigen wir uns mit einem historischen Zufluchtsort, der wohl den wenigsten Zuhörern als solcher bekannt sein dürfte. Die Rede ist von dem britischen Überseegebiet Gibraltar, das nahezu an der Südspitze der iberischen Halbinsel in die Meerenge von Gibraltar hinausragt, wo Europa sich dem afrikanischen Festland bis auf 14 km annähert. Das nur etwa 6,7 Quadratkilometer große Gibraltar beherbergt heute in etwa 35.000 Einwohner und ist durch eine 1,2 km lange Landgrenze vom spanischen Andalusien getrennt. Während des spanischen Erbfolgekrieges wurde das Gebiet 1704 von den Briten eingenommen, verwaltet und steht bis heute als Überseegebiet unter britischer Souveränität. Aufgrund seiner geografisch einzigartigen Lage am Rande Europas direkt am Mittelmeer mit der direkten Seeverbindung nach Afrika ist Gibraltar immer wieder auch Zufluchtsort für Flüchtlinge gewesen die von dort aus in andere britische Überseegebiete wie z.B. Jamaica geflohen sind. Kapitelmarken 01:59: Geografie Gibraltars 03:31: Spanischer Erbfolgekrieg und Folgen für Gibraltar 06:28: Gibraltar als historischer Zankapfel    09:46: Gesellschaft und Kultur 12:37: Historische Bedeutung für Flüchtlinge 14:20: Flüchtlingsrouten 18:40: 80 Jahre Gibraltar Camp auf Jamaica 31:27: Flüchtlinge auf Jamaica 34:40: Reevakuierungen 36:18: Weltweite Internierungslager während des 2. Weltkrieges 39:32: Zukünftige Herausforderungen für Gibraltar Quellen: Chris Grocott, Gareth Stockey: Gibraltar: A Modern History, 2012 Füllberg-Stolberg, Claus; Füllberg-Stolberg, Katja: Jüdisches Exil im Britischen Kolonialreich - Gibraltar Camp Jamaica 1942-1947, 1996 John Drinkwater: A History oft he Late Siege of Gibraltar, 2010 Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 30.11.2020
Dauer: 00:41:55

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vG015: Venezuela und der Mythos Chávez

In dieser Folge verzwickte Geschichte nehmen wir euch mit in das nördliche Südamerika, genauer gesagt nach Venezuela. Venezuela macht in den letzten Jahren vor allem aufgrund einer nachhaltigen politischen und wirtschaftlichen Krise weltweit Schlagzeilen. Die 31 Mio. Einwohner dieses wunderschönen Landes, gesegnet und zugleich verflucht mit den größten Erdölreserven der Welt sehen sich mit einer Krise konfrontiert, die kein Ende zu nehmen scheint. Laut einer aktuellen Statistik der katholischen Universität Andrés Bello leben 2020 rund 96 Prozent der Haushalte in Venezuela in Armut und 64 Prozent in extremer Armut. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns in dieser Folge von verzwickte Geschichte die historische Entwicklung Venezuelas einmal genauer an und beleuchten vor allem einen der charismatischsten und umstrittensten Weltpolitiker des 20. bzw. 21. Jahrhunderts: Hugo Chávez Frías. Dr. Christian Cwik, der lange in Venezuela gelebt hat und den 2013 verstorbenen Präsidenten mehrfach getroffen hat nimmt dabei Bezug auf seine persönlichen Erfahrungen und geht auf die Bedeutung von Chávez Herkunft aus den venezolanischen Llanos, seinen Aufstieg, seine Politik der bolivarischen Revolution, sein internationales Erbe und auch sein Scheitern näher ein.   Kapitelmarken 02:38: Persönliche Verbindung zu Venezuela 05:06: Simón Bolívar & historischer Überblick über Venezuela 11:50: Venezuela im 20. Jahrhundert 14:41: Herkunft: Hugo Chávez Frías und die Llanos 17:03: Internationaler Kontext 50er & 60er Jahre 20:50: Parallelitäten zur politischen Entwicklung in Kolumbien 23:58: Militärische Karriere und Aufstieg Chávez 30:14: Vergleich zu Fidel Castro und der kubanischen Revolution 31:47: Chavez Politik: Bolivarische Revolution und Sozialismus des 21. Jahrhunderts 37:02: Fazit: Erfolge und Scheitern von Hugo Chávez 46:31: Mythos Chávez: Persönlichkeit und Eindruck aus Gesprächen Quellen: Michael Zeuske, Simón Bolívar. Befreier Südamerikas: Geschichte und Mythos, 2016   Michael Zeuske, Von Bolívar zu Chávez: Die Geschichte Venezuelas, 2008     Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 23.11.2020
Dauer: 00:49:25

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vG015: Venezuela und der Mythos Chávez

In dieser Folge verzwickte Geschichte nehmen wir euch mit in das nördliche Südamerika, genauer gesagt nach Venezuela. Venezuela macht in den letzten Jahren vor allem aufgrund einer nachhaltigen politischen und wirtschaftlichen Krise weltweit Schlagzeilen. Die 31 Mio. Einwohner dieses wunderschönen Landes, gesegnet und zugleich verflucht mit den größten Erdölreserven der Welt sehen sich mit einer Krise konfrontiert, die kein Ende zu nehmen scheint. Laut einer aktuellen Statistik der katholischen Universität Andrés Bello leben 2020 rund 96 Prozent der Haushalte in Venezuela in Armut und 64 Prozent in extremer Armut. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns in dieser Folge von verzwickte Geschichte die historische Entwicklung Venezuelas einmal genauer an und beleuchten vor allem einen der charismatischsten und umstrittensten Weltpolitiker des 20. bzw. 21. Jahrhunderts: Hugo Chávez Frías. Dr. Christian Cwik, der lange in Venezuela gelebt hat und den 2013 verstorbenen Präsidenten mehrfach getroffen hat nimmt dabei Bezug auf seine persönlichen Erfahrungen und geht auf die Bedeutung von Chávez Herkunft aus den venezolanischen Llanos, seinen Aufstieg, seine Politik der bolivarischen Revolution, sein internationales Erbe und auch sein Scheitern näher ein.   Kapitelmarken 02:38: Persönliche Verbindung zu Venezuela 05:06: Simón Bolívar & historischer Überblick über Venezuela 11:50: Venezuela im 20. Jahrhundert 14:41: Herkunft: Hugo Chávez Frías und die Llanos 17:03: Internationaler Kontext 50er & 60er Jahre 20:50: Parallelitäten zur politischen Entwicklung in Kolumbien 23:58: Militärische Karriere und Aufstieg Chávez 30:14: Vergleich zu Fidel Castro und der kubanischen Revolution 31:47: Chavez Politik: Bolivarische Revolution und Sozialismus des 21. Jahrhunderts 37:02: Fazit: Erfolge und Scheitern von Hugo Chávez 46:31: Mythos Chávez: Persönlichkeit und Eindruck aus Gesprächen Quellen: Michael Zeuske, Simón Bolívar. Befreier Südamerikas: Geschichte und Mythos, 2016   Michael Zeuske, Von Bolívar zu Chávez: Die Geschichte Venezuelas, 2008     Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 23.11.2020
Dauer: 00:49:25

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vG014: Der Panamakanal

In dieser Folge Verzwickte Geschichte beschäftigen wir uns mit der Realisierung eines der größten Projekte der Menschheitsgeschichte und den damit einhergehenden Schwierigkeiten, Herausforderungen und Folgen. Seit seiner Fertigstellung 1913 verbindet der Panamakanal den Atlantik und Pazifik. Bereits seit der Kolonialzeit gibt es Bestrebungen eine Schiffsdurchfahrt zwischen den großen Ozeanen zu ermöglichen, um den aufwändigen und gefährlichen Landweg oder den langen Weg durch die Magellanstraße zu vermeiden. Doch die Suche nach der passenden Landenge und der Bau gestaltete sich alles andere als einfach. Nach der erfolgreichen Konstruktion und der Eröffnung des Suez-Kanals im November 1869, der das Mittelmeer über die Landenge von Sues mit dem Roten Meer verbindet, wurde der Franzose Ferdinand Lesseps 1881 auch mit der Leitung dieses riesen Projektes am Isthmus von Panama betraut. Nachdem innerhalb von 8 Jahren in etwa 22.000 Arbeiter infolge von Unfällen, Malaria, Gelbfieber, Schlangenbissen und tropischen Krankheiten gestorben sind, ging die Kanalgesellschaft bankrott. Die USA übernahmen die Konzession des wohl teuersten Bauprojekts der damaligen Zeit und sicherten sich damit Einfluss auf Kultur und Entwicklung in der ganzen Region aus. Erst in den 1977 verhandelten Torrijos-Carter Verträgen wurde vereinbart, dass die Hoheit über den Kanal im Jahre 1999 an Panama zurückgegeben würde.     Kapitelmarken 03:06: Historische Bestrebungen eines Kanals zwischen den Ozeanen 09:49: Die Silberflotte & der Isthmus von Panama 14:18: Panama als geografische und kulturelle Schnittstelle 20:51: Baubeginn & Protagonisten 28:22: Suez-Kanal Chef Ferdinand Lesseps als französischer Projektleiter 32:32: Unterschiede zwischen Suez- und Panamakanal 35:37: Opfer und Folgen des Baus & Projektübernahme durch die USA 44:36: Amerikanischer Kanalbau & kubanischer Arzt Carlos Finlay 49:54: Folgen & US-amerikanischer Einfluss in der Region 57:02: Alternative Projekte: Kanal in Nicaragua Quellen: David McCullough: The Path Between the Seas: The Creation of the Panama Canal, 1870-1914, 2011 Matthew Parker: Panama Fever: The Epic Story of the Building of the Panama Canal, 2009   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 16.11.2020
Dauer: 01:00:33

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vG014: Der Panamakanal

In dieser Folge Verzwickte Geschichte beschäftigen wir uns mit der Realisierung eines der größten Projekte der Menschheitsgeschichte und den damit einhergehenden Schwierigkeiten, Herausforderungen und Folgen. Seit seiner Fertigstellung 1913 verbindet der Panamakanal den Atlantik und Pazifik. Bereits seit der Kolonialzeit gibt es Bestrebungen eine Schiffsdurchfahrt zwischen den großen Ozeanen zu ermöglichen, um den aufwändigen und gefährlichen Landweg oder den langen Weg durch die Magellanstraße zu vermeiden. Doch die Suche nach der passenden Landenge und der Bau gestaltete sich alles andere als einfach. Nach der erfolgreichen Konstruktion und der Eröffnung des Suez-Kanals im November 1869, der das Mittelmeer über die Landenge von Sues mit dem Roten Meer verbindet, wurde der Franzose Ferdinand Lesseps 1881 auch mit der Leitung dieses riesen Projektes am Isthmus von Panama betraut. Nachdem innerhalb von 8 Jahren in etwa 22.000 Arbeiter infolge von Unfällen, Malaria, Gelbfieber, Schlangenbissen und tropischen Krankheiten gestorben sind, ging die Kanalgesellschaft bankrott. Die USA übernahmen die Konzession des wohl teuersten Bauprojekts der damaligen Zeit und sicherten sich damit Einfluss auf Kultur und Entwicklung in der ganzen Region aus. Erst in den 1977 verhandelten Torrijos-Carter Verträgen wurde vereinbart, dass die Hoheit über den Kanal im Jahre 1999 an Panama zurückgegeben würde.     Kapitelmarken 03:06: Historische Bestrebungen eines Kanals zwischen den Ozeanen 09:49: Die Silberflotte & der Isthmus von Panama 14:18: Panama als geografische und kulturelle Schnittstelle 20:51: Baubeginn & Protagonisten 28:22: Suez-Kanal Chef Ferdinand Lesseps als französischer Projektleiter 32:32: Unterschiede zwischen Suez- und Panamakanal 35:37: Opfer und Folgen des Baus & Projektübernahme durch die USA 44:36: Amerikanischer Kanalbau & kubanischer Arzt Carlos Finlay 49:54: Folgen & US-amerikanischer Einfluss in der Region 57:02: Alternative Projekte: Kanal in Nicaragua Quellen: David McCullough: The Path Between the Seas: The Creation of the Panama Canal, 1870-1914, 2011 Matthew Parker: Panama Fever: The Epic Story of the Building of the Panama Canal, 2009   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 16.11.2020
Dauer: 01:00:33

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vG013: US-Interventionen und die School of the Americas

In dieser Folge von verzwickte Geschichte sehen wir uns einmal an welchen Einfluss die USA infolge der Unabhängigkeit der amerikanischen und karibischen Staaten von den europäischen Kolonialmächten auf die westliche Hemisphäre genommen haben. Wir sprechen dabei über die von Präsident James Monroe 1823 formulierte Doktrin, nach der sich die Europäer gefälligst aus den Amerikas heraushalten sollten und beleuchten wie die Vereinigten Staaten durch eine Vielzahl von Interventionen versucht haben den Lauf der Geschichte in nahezu allen Ländern Amerikas zu ihren Gunsten zu verändern. Ein wichtiger Baustein in dieser Strategie war die 1946 von der US-Army in der extraterritorialen Kanalzone Panamas gegründete Escuela de las Américas bzw. die School of the Americas. In dem militärischen Trainingscamp sollten lateinamerikanische Militärs und Militärberater ausgebildet werden, um die US-amerikanischen Interessen in Mittel- und Südamerika zu festigen. Insgesamt wurden hier mehr als 60.000 Militärs ausgebildet, von denen viele später wegen der Führung schmutziger Kriege, Folter und Menschenrechtsverbrechen angeklagt wurden.     Kapitelmarken 02:51: Die Monroe Doktrin 1823 und US Außenpolitkk 06:38: Gründe für Einflussnahme der USA in der Westlichen Hemisphäre 08:38: Beispiele für US-amerikanische Interventionen 15:30: Gründung und Zweck der School of the Americas 22:32: Gründe für den Standort Panama 26:39: Lehre und prominente Besucher der School of the Americas 30:40: Vergangenheitsbewältigung und Aufarbeitung 35:16: Gründe für die Verlegung 1984 in die USA 38:30: Fazit: Erfolg der US Interventionen 41:30: Interventionen in Panama Quellen: Alan L. McPherson: A Short History of U.S. Interventions in Latin America and the Caribbean (Viewpoints / Puntos de Vista), 2016   Klaas Voß: Washingtons Söldner: Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg: Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg und ihre Folgen, 2014   Lesley Gill: The School of the Americas: Military Training and Political Violence in the Americas (American Encounters/Global Interactions), 2004   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 09.11.2020
Dauer: 00:42:50

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vG013: US-Interventionen und die School of the Americas

In dieser Folge von verzwickte Geschichte sehen wir uns einmal an welchen Einfluss die USA infolge der Unabhängigkeit der amerikanischen und karibischen Staaten von den europäischen Kolonialmächten auf die westliche Hemisphäre genommen haben. Wir sprechen dabei über die von Präsident James Monroe 1823 formulierte Doktrin, nach der sich die Europäer gefälligst aus den Amerikas heraushalten sollten und beleuchten wie die Vereinigten Staaten durch eine Vielzahl von Interventionen versucht haben den Lauf der Geschichte in nahezu allen Ländern Amerikas zu ihren Gunsten zu verändern. Ein wichtiger Baustein in dieser Strategie war die 1946 von der US-Army in der extraterritorialen Kanalzone Panamas gegründete Escuela de las Américas bzw. die School of the Americas. In dem militärischen Trainingscamp sollten lateinamerikanische Militärs und Militärberater ausgebildet werden, um die US-amerikanischen Interessen in Mittel- und Südamerika zu festigen. Insgesamt wurden hier mehr als 60.000 Militärs ausgebildet, von denen viele später wegen der Führung schmutziger Kriege, Folter und Menschenrechtsverbrechen angeklagt wurden.     Kapitelmarken 02:51: Die Monroe Doktrin 1823 und US Außenpolitkk 06:38: Gründe für Einflussnahme der USA in der Westlichen Hemisphäre 08:38: Beispiele für US-amerikanische Interventionen 15:30: Gründung und Zweck der School of the Americas 22:32: Gründe für den Standort Panama 26:39: Lehre und prominente Besucher der School of the Americas 30:40: Vergangenheitsbewältigung und Aufarbeitung 35:16: Gründe für die Verlegung 1984 in die USA 38:30: Fazit: Erfolg der US Interventionen 41:30: Interventionen in Panama Quellen: Alan L. McPherson: A Short History of U.S. Interventions in Latin America and the Caribbean (Viewpoints / Puntos de Vista), 2016   Klaas Voß: Washingtons Söldner: Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg: Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg und ihre Folgen, 2014   Lesley Gill: The School of the Americas: Military Training and Political Violence in the Americas (American Encounters/Global Interactions), 2004   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 09.11.2020
Dauer: 00:42:50

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vG012: Pandemien in der Geschichte

In dieser Folge verzwickte Geschichte geht es um ein sehr aktuelles, wenn nicht DEM aktuellem Thema im Jahr 2020: Pandemien. Pocken, Pest und die Grippe zählen zu den ständigen Begleitern der Menschheitsgeschichte. Belege für die Pocken reichen sogar bis zum Jahr 12.000 vor Christus zurück. Der Corona bzw. SARS-Cov-2 Virus gesellt sich im Jahr 2020 zu diesen bekannten Erregern dazu. Christian Cwik hat gemeinsam mit den Kollegen Stefan Rabitsch, Mark Stieger und Michael Zeuske drei Beispiele von Epidemien und Pandemien in der Geschichte an unterschiedlichen Orten der Welt näher erforscht und sich angesehen welche politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen die medizinischen Krisen und die Maßnahmenpläne gegen die Ausbrüche nach sich gezogen haben und welche Parallelen sich ins 21. Jahrhundert ziehen lassen. Die Beispiele: Die Seuche in Graz 1679, Influenza oder Gelbfieber in Bridgetown (Barbados) 1647 und die Pockenepidemie in Boston 1721     Kapitelmarken 02:48: Definition Epidemien und Pandemien und berühmte Beispiele 11:27: Forschungsprojekt: Epidemien in Graz 1679, Bridgetown 1647 und Boston 1721 21:01: Forschungsergebnisse: Schuldige für Epidemien in der Geschichte 26:44: Parallelen zu heute & damalige Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten 36:51: Lehren aus der Geschichte 44:32: Auswirkungen von Epidemien auf Hochschulen und Unistädte 50:56: Bedeutung von Interdisziplinarität im Kontext Quellen: Christian Cwik, Stefan Rabitsch, Mark Stieger: Was wir von Pest & Co. lernen können, https://science.orf.at/stories/3200619/, 2020   Christian Cwik, Michael Zeuske, Simon Maierhofer, Mark Stieger: „Rettet die Unis und die Unistädte“, https://science.orf.at/stories/3200921/, 2020   Richard Peinlich, Geschichte der Pest in der Steiermark, 1878   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 02.11.2020
Dauer: 00:51:24

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vG012: Pandemien in der Geschichte

In dieser Folge verzwickte Geschichte geht es um ein sehr aktuelles, wenn nicht DEM aktuellem Thema im Jahr 2020: Pandemien. Pocken, Pest und die Grippe zählen zu den ständigen Begleitern der Menschheitsgeschichte. Belege für die Pocken reichen sogar bis zum Jahr 12.000 vor Christus zurück. Der Corona bzw. SARS-Cov-2 Virus gesellt sich im Jahr 2020 zu diesen bekannten Erregern dazu. Christian Cwik hat gemeinsam mit den Kollegen Stefan Rabitsch, Mark Stieger und Michael Zeuske drei Beispiele von Epidemien und Pandemien in der Geschichte an unterschiedlichen Orten der Welt näher erforscht und sich angesehen welche politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen die medizinischen Krisen und die Maßnahmenpläne gegen die Ausbrüche nach sich gezogen haben und welche Parallelen sich ins 21. Jahrhundert ziehen lassen. Die Beispiele: Die Seuche in Graz 1679, Influenza oder Gelbfieber in Bridgetown (Barbados) 1647 und die Pockenepidemie in Boston 1721     Kapitelmarken 02:48: Definition Epidemien und Pandemien und berühmte Beispiele 11:27: Forschungsprojekt: Epidemien in Graz 1679, Bridgetown 1647 und Boston 1721 21:01: Forschungsergebnisse: Schuldige für Epidemien in der Geschichte 26:44: Parallelen zu heute & damalige Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten 36:51: Lehren aus der Geschichte 44:32: Auswirkungen von Epidemien auf Hochschulen und Unistädte 50:56: Bedeutung von Interdisziplinarität im Kontext Quellen: Christian Cwik, Stefan Rabitsch, Mark Stieger: Was wir von Pest & Co. lernen können, https://science.orf.at/stories/3200619/, 2020   Christian Cwik, Michael Zeuske, Simon Maierhofer, Mark Stieger: „Rettet die Unis und die Unistädte“, https://science.orf.at/stories/3200921/, 2020   Richard Peinlich, Geschichte der Pest in der Steiermark, 1878   Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Kontakt & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de

Erschienen: 02.11.2020
Dauer: 00:51:24

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