Podcast "Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg"
20 Jahre Akademie. Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“
Wie kann sich das Zusammenspiel von Wissenschaft und Gesellschaft produktiv gestalten? Welche Erkenntnisse und welche Kommunikationsformate der Wissenschaft befördern eine informierte und demokratische Gesellschaft? Welche Rolle spielen dabei Medien und Politik, Gesetze und Akademien? Die Podiumsdiskussion am 16. Oktober 2025 beleuchtete diese und andere Fragen zum Thema kritisch und auch kontrovers. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg fand ein mehrteiliges Festkolloquium unter der Überschrift „Wissenschaft für die Gesellschaft“ statt. Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Podiumsdiskussion • Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld • Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen • Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html ➤ Podiumsdiskussion als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-adwhh-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-podiumsdiskussion.html ➤ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: ➤ Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“); Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/36-impulsvortrag-prof-dr-steffen-mau Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html ➤ Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld; Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/35-impulsvortrag-prof-dr-martin-carrier Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html ➤ Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/34-impulsvortrag-prof-dr-bettina-rockenbach Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html ➤ Begrüßungsgespräch abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/33-begruessungsgesprach-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html
Erschienen: 20.04.2026
Dauer: 00:53:44
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20 Jahre Akademie. Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“
Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ Mit dieser Frage hat der Makrosoziologe Prof. Dr. Steffen Mau seinen Impulsvortrag für das Festkolloquium zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ überschrieben. In dem Vortrag spürt er den Folgen nach, die zu beobachten sind, wenn Wissenschaftskommunikation grundsätzlich erwartet wird. Also, wenn, wie Mau es beschreibt, jede Wissenschaftlerin, jeder Wissenschaftler in der Pflicht stehe, eigene Forschung zu kommunizieren. Zumal viele Fördergelder davon abhingen. Mit der öffentlichen Kommunikation von Wissenschaft öffne sich laut Mau die Tür für – Zitat – „kritische Urteilsbildung über die Wissenschaft selbst“, und zwar nicht nach wissenschaftlich anerkannten Kriterien. Nach seinen Worten führe das auch zur „Delegitimierung und Entzauberung der Wissenschaft“. Zugleich möchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht am Rande stehen, sondern sich einbringen. Worauf es dabei ankommt, erläutert Steffen Mau am Ende seines Vortrags. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html ➤ Impulsvortrag Prof. Dr. Steffen Mau als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html ➤ Profil Steffen Mau: https://www.mmg.mpg.de/1418003/steffen-mau ➤ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html
Erschienen: 15.04.2026
Dauer: 00:21:53
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20 Jahre Akademie. Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“
Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bielefeld Als Wissenschaftsphilosoph befasste sich Prof. Dr. Martin Carrier in seinem Impulsvortrag für das Festkolloquium zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ mit grundlegenden Aspekten einer vertrauenswürdigen Wissenschaft. Welchen Beitrag kann Wissenschaft leisten, damit sie gehört wird? Laut Carrier sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie wissenschaftliche Institutionen zurückhaltend sein in politischen Fragen. Wissenschaft dürfe nicht in die „Nähe von Aktivismus“ gelangen, weil das den Weg öffne für populistische Strömungen. Carrier formuliert am Ende seines Vortrags eine ganze Reihe von Empfehlungen für die Wissenschaft. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html ➤ Impulsvortrag Prof. Dr. Martin Carrier als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html ➤ Profil Martin Carrier: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/philosophie/abteilung/personen/carrier/ ➤ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html
Erschienen: 15.04.2026
Dauer: 00:20:32
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20 Jahre Akademie. Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“
Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ Eine zentrale Frage steht im Zentrum des Impulsvortrags von Prof. Dr. Bettina Rockenbach. Die Wirtschaftswissenschaftlerin leitet als Präsidentin seit März 2025 die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In ihrem Vortrag skizziert sie zunächst die historische Entwicklung der Leopoldina zur Nationalen Akademie. Seit 2008 gehört es zum Auftrag der Leopoldina, Politik und Gesellschaft unabhängig und evidenzbasiert zu beraten. Das sei „extrem wichtig“, so Rockenbach. Stets gehe es auch darum, den Erkenntnisprozess offenzulegen und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html ➤ Impulsvortrag Prof. Dr. Bettina Rockenbach als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html ➤ Profil Bettina Rockenbach: https://www.leopoldina.org/akademie/praesidentin-gremien/praesidentin ➤ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html
Erschienen: 14.04.2026
Dauer: 00:17:20
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20 Jahre Akademie. Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg sei ein – Zitat – „sehr wichtiges Puzzleteil“ in der gesamten Wissenschaftslandschaft und eine unentbehrliche Wertepartnerin: Gleich im Begrüßungsgespräch des Festkolloquiums zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ erfuhr die Akademie zu ihrem 20-jährigen Bestehen viel Wertschätzung. Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal und Prof. Dr. Tilo Böhmann, Vizepräsident der Universität Hamburg, kamen am 16. Oktober 2025 mit Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif zum Begrüßungsgespräch auf die Bühne im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Begrüßungsgespräch mit • Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg • Prof. Dr. Tilo Böhmann, Vizepräsident der Universität Hamburg • Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft ➤ Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html ➤ Begrüßungsgespräch als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html ➤ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html ➤ Imagefilm zum Jubiläumsjahr 2025 • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-2025.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025 (DGS-Fassung): https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-dgs-fassung.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025, kurz: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-2025-kurz.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025, kurz (DGS-Fassung): https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-kurz-dgs-fassung.html
Erschienen: 13.04.2026
Dauer: 00:24:21
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Im Gespräch mit Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner
Mit einer Doppel-Folge geht die erste Staffel des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ auf die Zielgerade: Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif und Young Academy Fellow Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner erläutern in zwei gut halbstündigen Gesprächen ihre Sicht auf das Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“. Valentiner beschäftigt als Rechtswissenschaftlerin unter anderem die Frage: Wie funktioniert Rechtswissenschaft als „Transformationstool“? Dana-Sophia Valentiner liegt über ihre Forschung hinaus Wissenschaftskommunikation besonders am Herzen. Unter anderem ist sie seit fünf Jahren Host von „Justitias Töchter“, dem „Podcast zu feministischer Rechtspolitik“ des Deutschen Juristinnenbundes. Als Young Academy Fellow hat Valentiner an der Arbeit der Akademie mitgewirkt, so insbesondere als Mitglied der Arbeitsgruppe „Wasserstoff für das norddeutsche Energiesystem“. Sie schätzt den interdisziplinären Austausch, den die Wissenschaftlerin auch aus ihrer eigentlichen Forschungsarbeit kennt. Als Professorin für Öffentliches Recht arbeitet sie an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg / Universität der Bundeswehr mit Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschaftsrecht und im Recht der Transformation. Zu ihren Interessensgebieten gehören Grundrechte, das Recht der Verkehrswende und Legal Gender Studies. Wie auf diesen Feldern und bei den Themen Gleichberechtigung und Vielfalt eine „Wissenschaft für die Gesellschaft“ gelingen kann, auch davon berichtet Dana-Sophia Valentiner im Podcast. Für sie ist Recht „Hoffnungsträger und Transformationstool“ zugleich. „Wissenschaft für die Gesellschaft“: Unter dieser Überschrift steht das Jubiläumsjahr der Akademie zu ihrem 20-jährigem Bestehen. Dem Staffel-Finale vorausgegangen sind 14 Folgen, in denen es um ein breites Themenspektrum ging – von Klima- und Infektionsforschung über islamwissenschaftliche und archäologische Themen bis hin zu Einblicken in verschiedene Langzeitforschungsvorhaben im Akademienprogramm. Das Gespräch fand am 18. August 2025 statt. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Jubiläumsprogramm 2025 „Wissenschaft für die Gesellschaft“: https://www.awhamburg.de/magazin/jubilaeumsjahr-2025.html Podcast „Justitias Töchter“: https://justitias-toechter.podigee.io/ Mehr zu Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner: https://www.awhamburg.de/akademie/young-academy-fellows/detail/dr-iur-dana-sophia-valentiner.html
Erschienen: 23.09.2025
Dauer: 00:38:21
Im Gespräch mit Prof. Dr. Mojib Latif
Mit einer Doppel-Folge geht die erste Staffel des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ auf die Zielgerade: Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif und Young Academy Fellow Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner erläutern in zwei gut halbstündigen Gesprächen ihre Sicht auf das Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“. Unter dieser Überschrift steht das Jubiläumsjahr der Akademie zu ihrem 20-jährigem Bestehen. Dem Staffel-Finale vorausgegangen sind 14 Folgen, in denen es um ein breites Themenspektrum ging – von Klima- und Infektionsforschung über islamwissenschaftliche und archäologische Themen bis hin zu Einblicken in verschiedene Langzeitforschungsvorhaben im Akademienprogramm. In der abschließenden Podcast-Doppel-Folge betont Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif das Engagement der Akademie im Jubiläumsjahr unter dem Motto „Wissenschaft für die Gesellschaft“. So nimmt die Akademie durch die Einrichtung und Betreuung zahlreicher Arbeits- und Projektgruppen auch gesellschaftliche Anliegen in den Fokus. Ziel des vielfältigen Angebots an kostenfreien Veranstaltungen ist es, die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit für die Gesellschaft sichtbar zu machen und den gesellschaftlichen Diskurs aktiv zu fördern. Latif geht auch auf die bedeutenden Langzeitforschungsprojekte der Akademie ein: Sie liefern mit Blick auf das kulturelle Erbe der Menschheit wertvolle Erkenntnisse über Geschichte, Traditionen und deren Bedeutung für die Gegenwart. Wissenschaftsakademien bieten ihren Mitgliedern Freiräume, die sie nutzen können, zum Beispiel mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Wissenschaftsfreiheit. In diesem Zusammenhang berichtet der Akademiepräsident von der letzten Akademie-Klausur zum Thema „Vertrauen in die Wissenschaft“. So seien „Transparenz“ von Forschung und das Verständnis von Wissenschaft als Prozess zentral. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Jubiläumsprogramm 2025 „Wissenschaft für die Gesellschaft“: https://www.awhamburg.de/magazin/jubilaeumsjahr-2025.html Jahresthema „Vielfalt“: https://www.awhamburg.de/forschung/publikationen/essays-1.html „Akademie aktuell“: https://www.awhamburg.de/mediathek/akademie-aktuell.html Arbeitsgruppen der Akademie: https://www.awhamburg.de/forschung/arbeitsgruppen.html Langzeitforschung der Akademie: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben.html Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu - Langzeitforschung in Hamburg“: https://www.awhamburg.de/magazin/ausstellung-zur-langzeitforschung-in-hamburg.html
Erschienen: 23.09.2025
Dauer: 00:28:47
Wissenschaft als Kompass - Schlaglicht, Folge 14 mit Prof. Dr. Friedrich Geiger
Wie lässt sich Musikgeschichte neu schreiben? Für das Langzeitforschungsprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ bedeutet das zunächst einmal, Biographien von verfolgten Musikerinnen und Musikern der NS-Zeit zu rekonstruieren und auch Geo-Daten der Lebenswege zu analysieren. Wie aber lassen sich die Biographien recherchieren? Welche Fragen erwachsen aus dieser Grundlagenforschung? Und mit welchen Zielen startet das noch neue Langzeitforschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in die 18 Jahre lange Laufzeit? Diese und andere Fragen beantwortet Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger in Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“. Die Zeit des Nationalsozialismus ist auch mit Blick auf die Musikgeschichte eines der düstersten historischen Kapitel. Die Musikgeschichtsschreibung sähe anders aus, hätte es den Terror des NS-Regimes nicht gegeben. Reichhaltige, aber bisher nicht ausgeschöpfte Quellen warten darauf erschlossen zu werden, um eben die Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts zu revidieren, das heißt unter anderem, sie zu korrigieren und zu präzisieren. Gerade auch verfolgte und ermordete Personen können so mit ihrem Schaffen einen angemessenen Platz in der Musikgeschichte einnehmen. Die Forschung auf diesem Feld bekommt jetzt einen neuen Schub: Seit Beginn des Jahres 2025 gibt es an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg das neue Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: Das neue Projekt wird über 18 Jahre bis Ende des Jahres 2042 laufen. In Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ gibt Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger Einblicke in die konkrete Arbeit, die Methoden und die übergeordneten Themen, die auf Basis der vorgenommenen Grundlagenforschung zu bearbeiten sind. So lassen sich voraussichtlich durch gruppenbiographische Erkenntnisse präzisere Aussagen treffen zu bestimmten Berufsgruppen beispielsweise im Bereich Komposition, Oper oder auch Jazz. Auf Grundlage der Geo-Daten in den recherchierten Biographien erfolgen raumzeitliche Analysen der Musikerverfolgung: Spezielle Kartographien machen so etwa sichtbar, wie sich Musikerinnen und Musiker auf der Flucht und im Exil gegenseitig beeinflusst haben. „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“: So lautet der vollständige Titel des Langzeitforschungsprojekts, das im Rahmen des Akademienprogramms angesiedelt ist; Kooperationspartnerinnen sind die Universität Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater München. Hier arbeitet Friedrich Geiger als Professor für Historische Musikwissenschaft. Die Forschung zu Musik in Diktaturen und im Exil gehört seit rund 30 Jahren zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professor Dr. Friedrich Geiger; die Podcast-Folge haben wir am 12. Mai 2025 aufgenommen. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Durch den Podcast führt Dagmar Penzlin. Die langjährige Radiojournalistin ist Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/ns-verfolgung-und-musikgeschichte.html Zum Online-Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM): https://www.lexm.uni-hamburg.de/ Mehr über Prof. Dr. Friedrich Geiger: https://mw.hmtm.de/index.php/personen2/25-prof-dr-friedrich-geiger
Erschienen: 23.07.2025
Dauer: 00:20:42
Im Gespräch mit Prof. Dr. Friedrich Geiger
Wie lässt sich Musikgeschichte neu schreiben? Für das Langzeitforschungsprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ bedeutet das zunächst einmal, Biographien von verfolgten Musikerinnen und Musikern der NS-Zeit zu rekonstruieren und auch Geo-Daten der Lebenswege zu analysieren. Wie lassen sich die Biographien recherchieren? Welche Fragen erwachsen aus dieser Grundlagenforschung? Und mit welchen Zielen startet das noch neue Langzeitforschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in die 18 Jahre Laufzeit? Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Dr. Friedrich Geiger als Projektleiter in Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“. Die Zeit des Nationalsozialismus ist auch mit Blick auf die Musikgeschichte eines der düstersten historischen Kapitel. Die Musikgeschichtsschreibung sähe anders aus, hätte es den Terror des NS-Regimes nicht gegeben. Reichhaltige, aber bisher nicht ausgeschöpfte Quellen warten darauf erschlossen zu werden, um eben die Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts zu revidieren, das heißt unter anderem, sie zu korrigieren und zu präzisieren. Gerade auch verfolgte und ermordete Personen können so mit ihrem Schaffen einen angemessenen Platz in der Musikgeschichte einnehmen. Die Forschung auf diesem Feld bekommt jetzt einen neuen Schub: Seit Beginn des Jahres 2025 gibt es an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg das neue Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: Das neue Projekt wird bis Ende des Jahres 2042 laufen, also 18 Jahre. In Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ gibt Prof. Dr. Friedrich Geiger als Projektleiter Einblicke in die konkrete Forschungsarbeit, die methodischen Werkzeuge und die übergeordneten Themen, die auf Basis der vorgenommenen Grundlagenforschung zu bearbeiten sind. So lassen sich durch gruppenbiographische Erkenntnisse präzisere Aussagen treffen zu bestimmten Berufsgruppen beispielsweise im Bereich Komposition, Oper oder auch Jazz. Auf Grundlage der Geo-Daten in den recherchierten Biographien erfolgen raumzeitliche Analysen der Musikerverfolgung: Spezielle Kartographien machen so etwa sichtbar, wie sich Musikerinnen und Musiker auf der Flucht und im Exil beeinflusst haben. „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“: So lautet der vollständige Titel des Projekts, das im Rahmen des Akademienprogramms angesiedelt ist; Kooperationspartnerinnen sind die Universität Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater München. Hier arbeitet Friedrich Geiger als Professor für Historische Musikwissenschaft. Die Forschung zu Musik in Diktaturen und im Exil gehört seit rund 30 Jahren zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Das Gespräch fand am 12. Mai 2025 statt. Moderation: Dagmar Penzlin, Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/ns-verfolgung-und-musikgeschichte.html Zum Online-Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM): https://www.lexm.uni-hamburg.de/ Magda Spiegel im LexM: https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002664 Sabine Kalter im LexM: https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00000960 Jazz-Label Blue Note: https://www.bluenote.com/ Christina Richter-Ibáñez: Mauricio Kagels Buenos Aires (1946-1957) => https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2662-9/Mauricio-Kagels-Buenos-Aires-1946-1957/ Mehr über Prof. Dr. Friedrich Geiger: https://mw.hmtm.de/index.php/personen2/25-prof-dr-friedrich-geiger
Erschienen: 21.07.2025
Dauer: 01:17:19
Wissenschaft als Kompass - Schlaglicht, Folge 13 mit Prof. Dr. Christian Brockmann
Die griechischen etymologischen Wörterbücher beleuchten die antike und mittelalterliche Wissensgeschichte in Europa. Diese Etymologika zählen zu den bedeutendsten griechisch-byzantinischen Lexika. Bis in die Renaissance und Neuzeit hinein waren sie in Gebrauch. Eines der zentralen Etymologika ist das Etymologicum Gudianum. Es steht im Mittelpunkt des Langzeitvorhabens „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“. Ein langer Projekt-Titel, der umreißt, wie umfangreich die Grundlagenforschung sich hier über einen Zeitraum von 18 Jahren gestaltet. Es ist ein Langzeit-Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Kooperation mit der Universität Hamburg im Rahmen des Akademienprogramms. Der Projekt-Titel deutet es schon an, dass in dem Thema „Etymologika“ viele spannende Forschungsfelder stecken. Und der Name dieser griechisch-byzantinischen etymologischen Wörterbücher, eben der Etymologika, bezieht sich auf die Suche nach dem étymon, das heißt der wahren Bedeutung, eben der Essenz eines Wortes. Zu den zentralen Aufgaben dieses Forschungsprojekts gehört es, eine historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum zu erstellen. In diesem Zusammenhang entsteht eine Übersetzung des griechischen Originaltextes ins Englische. Eine vorläufige kritische Online-Edition ist seit Sommer 2024 zugänglich. Darüber hinaus wird ab 2026 Band für Band eine Buch-Edition vom Etymologicum Gudianum erscheinen. Wie bewältigt das interdisziplinär besetzte „Etymologika“-Team diese große Aufgabe? Wie ist die Quellenlage? Und welche Vorgehensweise hat sich bewährt? Fragen, die Professor Dr. Christian Brockmann in unserem Podcast „Wissenschaft als Kompass“ beantwortet: Er ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Hamburg, seit 2021 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, und er leitet das „Etymologika“-Langzeitvorhaben. Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professor Dr. Christian Brockmann; die Podcast-Folge haben wir am 26. Juni 2024 aufgenommen. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Durch den Podcast führt Dagmar Penzlin. Die langjährige Radiojournalistin ist Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „Etymologika“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/etymologika.html Zur Online-Edition vom Etymologicum Gudianum: https://www.etymologika.uni-hamburg.de/en/resources/webapp-intro.html Ineke Sluiter: „Ancient Etymology: a Tool for Thinking" => https://www.academia.edu/23962217/ANCIENT_ETYMOLOGY_A_TOOL_FOR_THINKING_1 Suda On Line: Byzantine Lexicography => https://www.cs.uky.edu/~raphael/sol/sol-html/ Mehr über Prof. Dr. Christian Brockmann: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-christian-brockmann.html
Erschienen: 21.08.2024
Dauer: 00:19:46