Diese Folge beschäftigt sich mit der langen Regierungszeit des Kaisers Herakleios (610–641) und mit Ereignissen, die das Römisch-Byzantinische Reich nachhaltig verändert haben. Wir sprechen über einen langen Perserkrieg (602–628), den Verlust und die Wiedereroberung Jerusalems, eine awarisch-persische Belagerung Konstantinopels (626) und die unerwartete arabische Expansion unter dem Banner einer neuen Religion.
Erschienen: 17.11.2021
Dauer: 01:06:43
Gemeinsam mit Ralf von Déjà-vu Geschichte und Elias von Historia Universalis folgen wir der Lebensgeschichte von Paulos Palaiologos Tagaris, dem womöglich größten Hochstapler der byzantinischen Zeit. Wir tauchen ein ins 14. Jahrhundert und reisen u.a. nach Konstantinopel, Palästina, Italien, Zypern und Frankreich.
Erschienen: 03.11.2021
Dauer: 01:03:48
In dieser Folge besprechen wir zunächst das (ost)römische Militärwesen der Spätantike und widmen uns anschließend den weitreichenden Veränderungen im Zuge des Übergangs zur mittelbyzantinischen Zeit im 7. Jahrhundert. Wir lernen dabei die verschiedenen Truppenarten kennen wie die themata und die tagmata, wir erfahren etwas über die Ausrüstung der Infanterie und der Kavallerie und wir besprechen, welche Auswirkungen regelmäßige bewaffnete Konflikte auf Gesellschaft und Siedlungsplanung hatten.
Erschienen: 27.10.2021
Dauer: 00:37:24
Weitere Informationen zur Episode "AM18: Das Militärwesen in früh- und mittelbyzantinischer Zeit"
Die Grenzen des Römischen Reiches waren im späten 6. Jahrhundert gleich an mehreren Seiten bedroht, doch auch im Inneren waren die Verhältnisse nicht immer stabil. In dieser Folge besprechen wir zunächst die Regierung von Kaiser Maurikios (582–602), der bemüht war, den Krieg mit Persien zu beenden und die Kontrolle über den Balkanraum zurückzugewinnen. Wie nachhaltig seine Erfolge waren und wie es zur „Schreckensherrschaft“ des Phokas (602–610) kam, erfahren wir in der zweiten Hälfte der Folge.
Erschienen: 19.07.2021
Dauer: 00:55:30
Weitere Informationen zur Episode "AM17: Ostrom um 600 – Maurikios und Phokas"
Die Region Palästina – lange Zeit eine eher wenig bedeutsame Provinz des Römischen Reiches – war infolge der Konstantinischen Wende und der staatlich geförderten Christianisierung großen Veränderung ausgesetzt. Das äußerte sich einerseits durch eine rege Bautätigkeit an den Orten der christlichen Heilsgeschichte und andererseits durch die Etablierung eines christlichen Pilgerwesens, das die heiligen Stätten des Alten und des Neuen Testaments zum Ziel hatte.
Erschienen: 06.06.2021
Dauer: 01:01:08
Am 26. August 1071 fand in der Nähe der ostanatolischen Stadt Manzikert eine Schlacht statt, die für die Byzantiner den Verlust Kleinasiens besiegelte, den Startschuss für die türkische Besiedlung Anatoliens gab und darüber hinaus das Zeitalter der Kreuzzüge einläutete. So zumindest das gängige Narrativ. Über die Vorgeschichte, Vorbereitung und Ablauf sowie die Auswirkungen dieser byzantinisch-seldschukischen Begegnung unterhalten sich Toby von Geschichte Europas, Elias von Historia Universalis und Günter von Anno Mundi.
Erschienen: 18.04.2021
Dauer: 01:17:40
In der Ära Justinians expandierte das Oströmische Reich in Richtung Westen, doch schon bald zeigte sich, wie wenig nachhaltig diese Eroberungen waren. In dieser Folge betrachten wir die Regierungszeit von Justin II. (565–578) und Tiberios II. Konstantin (574/578–582) und erfahren dabei, wie die Langobarden nach Italien kamen und was das mit den Awaren und Gepiden zu tun hatte, wie die Slawen den Balkanraum für sich entdeckten und wie der alte Konflikt gegen das persische Sasanidenreich neu aufflammte.
Erschienen: 17.03.2021
Dauer: 00:36:25
Weitere Informationen zur Episode "AM15: Justinians schweres Erbe – Grenzen in Gefahr"
Das Byzantinische Reich und das römische Kaisertum waren ein Jahrtausend lang eng mit der Stadt Konstantinopel verbunden. In dieser Folge betrachten wir die Geschichte der Stadt ab der Gründung der griechischen Kolonie Byzantion bis zur Erweiterung zur kaiserlichen Residenz unter Konstantin dem Großen und dem weiteren Ausbau bis in die Ära Justinians. Anschließend wagen wir einen Spaziergang durch die Stadt, wie sie im 6. Jahrhundert ausgesehen hat, und lernen dabei die wichtigsten Bauwerke Konstantinopels jener Zeit kennen.
Erschienen: 17.02.2021
Dauer: 00:44:58
Weitere Informationen zur Episode "AM14: Konstantinopel – vom alten Byzanz zum Neuen Rom"
In dieser Folge betrachten wir die lange Regierungszeit von Justinian I. (527–565), einem der bekanntesten und prägendsten byzantinischen Kaiser. Wir sprechen über die Kodifikation des römischen Rechts, einen großen Aufstand in Konstantinopel, den Neubau der Hagia Sophia, einen Pestausbruch und natürlich über Justinians Kriege gegen die Perser, Vandalen und Ostgoten.
Erschienen: 03.01.2021
Dauer: 01:34:40
Weitere Informationen zur Episode "AM13: Justinian I. – Gesetzgeber, Eroberer und Bauherr"
Gemeinsam mit den Kollegen von Historia Universalis begeben wir uns auf die Spuren des Kaiserreichs von Trapezunt (1204–1461), eines byzantinischen Separatreichs an den Ufern des Schwarzen Meeres, das sich trotz ständiger Bedrängung von außen über 250 Jahre lang behaupten und zu einem wirtschaftlichen Handelszentrum aufsteigen konnte. Einen maßgeblichen Beitrag daran hatte die geschickte Bündnispolitik Trapezunts in Bezug auf seine Nachbarn, wie z.B. den Aq Qoyunlu. Elias nimmt uns mit auf eine Reise zu den Aq Qoyunlu sowie den Qara Qoyunlu und ordnet sie in die Geschichte des Nahen Ostens ein.
Erschienen: 06.12.2020
Dauer: 01:37:59