Podcast "Digitalisierung der Medizin"

Der Podcast von der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik

Digitalisierung der Medizin ist eine Podcastreihe, die Einblicke in innovative Konzepte und Projekte an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik für alle bietet, die an den Themen Gesundheit und Digitalisierung interessiert sind. Unsere Gesprächspartnerinnen und Expertinnen geben Einblick in ihre Forschung und Arbeit und bieten neue Denkanstöße sowie Ideen für die Medizin von Morgen.

Episoden: Neueste Episoden


Patientenpartizipation als Baustein einer besseren Gesundheitspolitik

Warum es wichtig ist, Patientinnen und Patienten an medizinischer Forschung und an Gesundheitspolitik teilhaben zu lassen, bespricht Johanna Bowman mit der Medizinethikerin Prof. Dr. Silke Schicktanz und mit Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink.

79% der Deutschen wären bereit, ihre Gesundheitsdaten anonym zu spenden, dies ergab 2019 eine Forsa-Umfrage. Datenspenden sind wichtig, um Krankheiten früher zu erkennen und besser behandeln zu können. Jedoch sind diese nur einer von vielen Bausteinen der Patienteneinbeziehung, auch Patientenpartizipation genannt. Warum es noch wichtig ist, Patientinnen und Patienten an der medizinischen Forschung und auch der Gesundheitspolitik teilhaben zu lassen, bespricht Johanna Bowman in dieser Episode mit der Medizinethikerin Prof. Dr. Silke Schicktanz von der Universität Göttingen und der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen sowie Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink.

Erschienen: 27.11.2020
Dauer: 00:53:01

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openEHR – Der Bau einer offenen medizinischen Datenarchitektur

Der Austausch von medizinischen Daten ist Voraussetzung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung und Forschung. Damit dieser Austausch institutionsübergreifend möglich wird, ist eine standardisierte Architektur der Daten notwendig.

Eine Möglichkeit diese zu schaffen ist die Arbeit mit openEHR. Über ihre Arbeit mit dem Plattformansatz sowie Archetypen und Templates berichten in dieser Folge Dr. Angelika Merzweiler und Weronika Gujo. Dr. Angela Merzweiler ist Diplominformatikerin der Medizin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Medizinische Informationssysteme. Weronika Gujo hat Wirtschaftsinformatik studiert und ist medizinische Dokumentationsassistentin und Data Managerin in der Abteilung für Radioonkologie und Strahlentherapie.

Erschienen: 04.11.2020
Dauer: 00:25:53

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Nutzung und Austausch digitalisierter medizinischer Daten – Neue Fragestellungen für die Medizinethik?

Durch die Digitalisierung der Medizin werden riesige Datenmengen im Behandlungs- und Forschungskontext erfasst. Diese Daten können sehr sensibel sein. Welche Rolle Ethik in der Medizin spielt und wie ein ethischer Umgang mit medizinischen Daten gelingt.

Durch die Digitalisierung der Medizin besteht die Möglichkeit riesige Datenmengen im Behandlungs- und Forschungskontext zu erfassen und zu verwalten. Die Sensibilität der medizinischen Daten ist dabei, je nach Teilbereich, sehr unterschiedlich. Es geht u. a. um sehr persönliche Daten, wie molekulare Daten aus Genomanalysen, also Analysen des menschlichen Erbguts. Die zunehmende Verfügbarkeit dieser medizinischen Daten, verbunden mit dem Wunsch deren Potenzial für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung nutzen zu können, wirft viele neue medizinethische Fragestellungen auf. Bei der Beantwortung sind die Grundwerte, wie das Wohlergehen der Patienten, das Verbot zu schaden aber auch das Recht auf Selbstbestimmung zu berücksichtigen. Darüber, welche Rolle die Ethik in der Medizin allgemein spielt und wie ein ethischer Umgang mit medizinischen Daten konkret im HiGHmed Use Case Onkologie sichergestellt wird, darüber spricht Johanna Bowman in dieser Folge mit der Onkologin und Medizinethikerin Frau Prof. Dr. Eva Winkler von der Universität Heidelberg sowie der Humangenetikerin Frau Prof. Dr. Brigitte Schlegelberger von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Erschienen: 26.08.2020
Dauer: 00:37:07

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Digitalisierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen deutlich gemacht, wie die Digitalisierung unseren Alltag in kritischen Zeiten unterstützen kann. Ein guter Zeitpunkt, um zu schauen, wie die Digitalisierung der Medizin helfen kann, die Coronakrise zu bewält

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen deutlich gemacht, wie die Digitalisierung unseren Alltag in kritischen Zeiten unterstützen kann. Ein guter Zeitpunkt, um zu schauen, wie die Digitalisierung der Medizin helfen kann, die Coronakrise zu bewältigen. Eingeladen sind zu dem Thema Frau Prof. Simone Scheithauer und Frau Prof. Dagmar Krefting von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Dagmar Krefting leitet dort das Institut für Medizinische Informatik, Frau Scheithauer ist Leiterin des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektiologie. Sie berichten aus ihrem Arbeitsalltag, der sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie stark verändert hat, beschreiben wie ihre Forschungen zur Vernetzung von medizinischen Daten genutzt werden können, um die Pandemie einzugrenzen, welche Rolle dabei die Medizininformatikinitiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung spielt und warum sie die Krise auch als Chance begreifen. Zentral ist dabei die Entwicklung der Software SmICS („Smart Infection Control System“), die es ermöglicht Patienten-, Erreger- und Bewegungsdaten in Echtzeit zu visualisieren und analysieren, um damit Infektionen in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder anderen Gesundheitseinrichtungen schnell zu erkennen und dadurch ggf. zukünftige, weitere Infektionen zu verhindern. SmICS wurde in HiGHmed entwickelt und steht anderen Universitätskliniken zur Verfügung.

Erschienen: 24.06.2020
Dauer: 00:53:34

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Medizinische Daten für ein besseres Leben mit Herzinsuffizienz – Der Use Case Kardiologie

Im Rahmen des HiGHmed Use Cases Kardiologie werden medizinische Daten von Patient*innen mit Herzinsuffizienz gesammelt. Durch die Analyse der Daten soll es möglich sein, frühzeitig Verschlechterungsschübe zu erkennen und die Lebensqualität zu verbes

Erschienen: 27.05.2020
Dauer: 00:24:33

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Episode 5: Durchstarten im Gesundheitsbereich: Healthcare-Start-Ups und Unterstützung für Gründer*innen

In der Medizin gibt es durch die Digitalisierung neue Chancen für Unternehmerinnen. Immer mehr Apps und Software unterstützen Ärzt*innen und Patient*innen dabei, gesund zu bleiben oder gesund zu werden. Wie geht die Gründung und wer kann dabei helfen?

Erschienen: 25.09.2019
Dauer: 00:38:26

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Episode 4: Digitalisierung für eine bessere Gesundheitsversorgung – Forschungsprojekte im Krankenhaus

Erschienen: 28.08.2019
Dauer: 00:48:41

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Episode 3: Ordnung und Vielfalt – Data Stewards und Genderaspekte in der Forschung

Erschienen: 26.06.2019
Dauer: 00:38:46

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Episode 2: Gleichstellung – Auch ein Thema im Rahmen der Digitalisierung der Medizin?

Erschienen: 29.05.2019
Dauer: 00:45:00

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Episode 1: Faszination Medizinische Informatik

In der ersten Folge sind Petra Knaup-Gregori und Antje Wulff zu Gast und erzählen von ihrem Weg in den Medizinische Informatik und wie sie ganz konkret versuchen, das Leben der Menschen mit Daten zu verbessern.

Petra Knaup-Gregori hat bereits 1986 das Studium der Medizinischen Informatik begonnen, heute ist sie Leiterin der Sektion Medizinische Informatik am Universitätsklinikum Heidelberg. Sie hat fast von Anfang an die Digitalisierung der Medizin begleitet und gibt in unserer Sendung einen Einblick, was sich in den vergangenen Jahrzehnten da alles getan hat - und wohin die Reise gehen könnte. Antje Wulff wurde 1992 geboren, sie hat zunächst Wirtschaftsinformatik studiert und dann in der medizinischen Informatik vertieft. Heute ist sie am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. In ihrer Arbeit geht es unter anderem darum, Kinder auf der Intensivstation präventiv mit der Hilfe von Daten vor dem sogenannten "SIRS", einer schlimmen Entzündungsreaktion des Körpers, zu bewahren.

Erschienen: 30.04.2019
Dauer: 00:45:26

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