Kolumbus war nicht der erste Europäer in Amerika. Dass die Wikinger bereits 500 Jahre vor dem italienischen Seefahrer die „Neue Welt“ entdeckten, ist inzwischen gemeinhin bekannt. Doch wer waren diese mutigen Nordmänner, die sich um das Jahr 1000 in unbekannte Gewässer wagten? Anlässlich der jüngst erschienenen Netflix-Serie Vikings: Valhalla sprechen wir über Leif Eriksson, der nicht nur der Protagonist der genannten Serie ist, sondern dem auch die Entdeckung Amerikas zugeschrieben wird. Sein Leben ist geprägt von spannenden Entdeckungsfahrten, der fortschreitenden Christianisierung der Wikinger und politischen Umbrüchen in den Reichen rund um die Nordsee. Zur Verortung von Leifs Wirken und den Geschehnissen der Serie Vikings: Valhalla stellen wir euch darüber hinaus einige der wichtigsten Persönlichkeiten am Ende der Wikingerzeit im 11. Jahrhundert vor. KLEINE SPOILERWARNUNG: wir besprechen die Geschehnisse der Serie auf dem Stand der 1. Folge; allzu viel wird euch also nicht vorweggenommen, falls ihr die Serie noch nicht geschaut habt. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Shownotes: Wer war Pocahontas? Mythos und Wahrheit (mehr zur Wikingersiedlung L'Anse aux Meadows) Wie viel Geschichte steckt in Assassin's Creed Valhalla? Thor. Nordischer Gott und Actionheld Sutton Hoo. Das angelsächsische England um 600 n. Chr. (inkl. einer Besprechung des nordischen Beowulf-Epos) Neu-Heidentum. Der Glaube an Odin im 21. Jahrhundert Bild: Bernard Walsh / Netflix #europa #nordeuropa #westeuropa #amerika #nordamerika #mittelalter #england #wikinger #seefahrt
Erschienen: 02.03.2022
Dauer: 00:55:06
Weitere Informationen zur Episode "Leif Eriksson. Entdecker – Wikinger – Christ"
Punt – das Land des Goldes und der Götter: eine sagenumwobene Region, die uns heute an das Paradies oder El Dorado erinnert. Für die Ägypter lieferte Punt vom Alten bis ins Neue Reich allerhand Luxusgüter, wie Edelhölzer, Parfüm-Essenzen, Tierfelle und natürlich Gold. Die Handelsbeziehungen zwischen den Puntitern und den Ägyptern unterlagen dabei starken Schwankungen, mal tauschte man friedlich Waren, mal begegnete man sich feindlich. Zu den eher diplomatischen Begegnungen zählt auch die Expedition unter Pharaonin Hatschepsut, die wir euch in dieser Folge vorstellen. Wer war diese außergewöhnliche Frau? Warum wollte sie den Kontakt nach Punt wiederherstellen? Wie lief diese Expedition ab? Woher wissen wir überhaupt heute nach rund 3500 Jahren noch davon? Und wo liegt eigentlich dieses wundersame Punt? Die Antworten auf (fast) alle diese Fragen und was das Ganze mit Pavianmumien zu tun hat, könnt ihr hier ganz entspannt ohne aufwändige Schiffsreise erfahren. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. #afrika #nordafrika #ägypten #antike #frühgeschichte
Erschienen: 16.02.2022
Dauer: 00:52:35
Weitere Informationen zur Episode "Punt. Die Suche nach dem Gottesland des alten Ägypten"
Hauen und Stechen: Zwei Schlagworte, die das Schwertfechten im Mittelalter bezeichnen. Doch woher weiß man eigentlich, wie man damals gekämpft hat? Für diese Frage haben wir uns etwas Verstärkung geholt: Alexander und Michael vom Podcast ‚Schwertgeflüster‘, selbst langjährige HEMA-Fechter (Historisches Fechten), haben mit uns einen Blick auf den ‚Erec‘ Hartmanns von Aue geworfen. Eine für sie eher ungewöhnliche Quelle, denn normalerweise ziehen sie ihre Hinweise aus den sogenannten ‚Fechtbüchern‘ – historischen Anleitungen für Kampfkunst. Doch dieser höfische Roman bietet einige interessante Stellen, die wir nach dem Maßstab ‚Fakt oder Fiktion?‘ geprüft haben. So kommen wir Hartmann auf die Schliche, was dran ist, an Behauptungen wie: „Zielsicher führte er den Schlag: er schlug so fest zu, dass durch den Schlag eine breite Feuerflamme auflohte – man hätte mit dem Feuer einen Strohwisch anzünden können.“ Wer’s glaubt, wird selig? Hört rein und erfahrt die Auflösung. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Shownotes: Die Erec-Lesung auf YouTube Schwertgeflüster auf Facebook Schwertgeflüster auf Instagram Schwertgeflüster Webseite Erwähnte Epochentrotter-Folgen: Opfer der Dramaturgie? Schwertkampf in Film und Fernsehen The Last Duel. Review zu einem Film ohne Duell Erwähnte Schwertgeflüster-Folgen: Waffen, Weib und Würfel im Studentenroman feat. Marvin Gedigk The Last Duel
Erschienen: 02.02.2022
Dauer: 01:10:34
Weitere Informationen zur Episode "Schwertkampf im Mittelalter. Grobes Hauen oder feines Stechen?"
Vor den Toren von Petit Andely in der Normandie stehen die Truppen von König Philipp II. Wenige Tage später haben sie das Dorf in ihre Gewalt gebracht und ziehen weiter zum „Schlüssel der Normandie“: Château Gaillard, die Superburg von Richard Löwenherz. Nur wenige hundert Männer sind als Garnison unter dem Kommandanten Roger de Lacy auf der Burg versammelt und lassen die panisch fliehenden Dorfbewohner hinter den massiven Mauern Schutz suchen. Der englische König, Johann Ohneland, positioniert sich derweil ebenfalls in der Normandie, ebenso wie William Marshall, der seit jeher getreue Gefolgsmann der Plantagenets. Im August 1203 beginnt die Belagerung der Burg Gaillard durch Philipp II., die ähnlich unüberwindlich erscheint, wie die Kreuzfahrerburgen im fernen Palästina. In dieser Folge nehmen wir uns nicht nur die Belagerung dieser in Europa Ende des 12. Jahrhunderts sehr innovativen Burg an, sondern stellen euch außerdem die Protagonisten dieses Ausschnitts des Englisch-Französischen-Krieges vor. Trotz ihrer starken persönlichen Verbindungen standen sie sich in der Normandie Anfang des 13. Jahrhunderts als erbitterte Feinde gegenüber, die sich keinen Zentimeter gönnten, unter ihnen auch die hochbetagte Eleonore von Aquitanien, die mit Schrecken die Ereignisse verfolgte. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Shownotes: 3D-Modell von Château Gaillard auf VirtuHall Experimentelle Archäologie: Die Burg Guedelon ZDF-Doku: Die Superburg von Richard Löwenherz Epochentrotter-Folge: Zum Abschalten? TV-Dokus und Geschichte (zu Château Gaillard) Epochentrotter-Folge: Der Hundertjährige Krieg. Eine Geschichte starker Charaktere Epochentrotter-Folge: Der 'Willehalm'. Religionskonflikt zur Zeit Karls des Großen (zum Trebuchet) Epochentrotter-Folge: Starke Frauen: Kaiserin Mathilda von England (zur Großmutter von Richard Löwenherz) Bild: Staatsbibliothek zu Berlin; Heinrich : Eneit : Ms. germ. fol. 282 , [um 1220/1230] #mittelalter #europa #westeuropa #burgen #belagerung #krieg
Erschienen: 19.01.2022
Dauer: 00:57:46
Weitere Informationen zur Episode "Streit um die Normandie. Die Belagerung von Gaillard 1203/4"
Autodidakt, Medienstar, Gründervater der modernen Archäologie, Pfuscher, Schlaumann – über Heinrich Schliemann lässt sich vieles sagen und wurde vieles gesagt. Weltberühmt wurde der Weltenbummler durch seine Ausgrabungen ab den 1870er Jahren in der heutigen Westtürkei, wo er das sagenumwobene Troja entdeckte (das mit dem hölzernen Pferd und der schönen Helena). Unumstritten waren dabei schon zu seinen Lebzeiten weder seine Methoden noch seine Funde. Noch heute ist offen, ob der von ihm ergrabene Hügel Hisarlik das Troja aus Homers Ilias und Odyssee verbarg oder er vielmehr eine ganz anders zu kontextualisierende Stätte enthält. Die Debatte reicht von den Ausmaßen über den Ort selbst bis hin zur (Un-)Echtheit der Befunde. Gerade der Schmuck, der bedeutendste Fund Schliemanns, der als sogenannter Priamos-Schatz der Welt vorgestellt wurde, bietet Diskussionsstoff: Handelt es sich um eine kluge, medienwirksame Finte des früheren Kaufmanns und selfmade Milionärs oder um einen Sensationsfund und Beweis für die Korrektheit von Homers geografischen Angaben? Die Zweifel auf Seiten der Fachleute schon zu Schliemanns Zeiten stehen einer schieren Begeisterung auf Seiten der Presse und Öffentlichkeit gegenüber. Sein Hang zur Dramatik, sein Talent (und monetärer Einfluss) mit den Medien zu interagieren, machen ihn bis heute zu einem durchaus streitbaren Charakter, der die Weiterentwicklung der Archäologie jedoch maßgeblich befeuerte. In dieser Folge widmen wir uns anlässlich seines 200. Geburtstags dem Leben und den Abenteuern Heinrich – oder Henry – Schliemanns und stellen euch diesen besonderen Mann mit Fokus auf seine Ausgrabungen von Troja vor. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. #Urgeschichte #Frühgeschichte #Antike #NeuereUndNeuesteGeschichte #Geschichtsbild #Europa #Deutschland #Westeuropa #Osteuropa #Asien #NaherUndMittlererOsten #Archäologie
Erschienen: 05.01.2022
Dauer: 00:58:32
Weitere Informationen zur Episode "Troja und die Abenteuer des Heinrich Schliemann"
„Stille Nacht, heilige Nacht“ – beinahe hoffnungsvoll tönt das deutsche Weihnachtslied über das morastige Niemandsland der Westfront. Am Heiligabend 1914 werden rund um Ypern nicht nur aus den deutschen Schützengräben Weihnachtslieder laut, Kerzen entzündet und Christbäumchen geschmückt. Nein, wider Erwarten antworten die britischen, teils auch französischen oder belgischen Soldaten mit ihren traditionellen Liedern. Zahlreiche Tagebucheinträge und Feldpostbriefe bezeugen das Weihnachtswunder, das trotz oder sogar angesichts des Todes mitten im Krieg wenigstens für einen kurzen Moment die Menschlichkeit wiederbrachte. Verbunden in der Musik wurden kurzerhand Sprachbarrieren und Gräben überwunden und man einigte sich per mutigen Boten auf eine gegenseitige Waffenruhe. „We not shoot, you not shoot“ galt so mancherorts bis ins Neue Jahr hinein – zu sehr menschelte es zwischen den zuvor noch als barbarische Crauts und gnadenlose Thommys stilisierten Feinden. Doch wie kam es überhaupt dazu? Wie dachte die Kommandoriege der Generäle über diese Annäherungen? Gefährdeten die sogenannten Fraternisierungen tatsächlich den Fortgang des Krieges? Gemeinsam mit Franziska Stelzer rollen wir die Ereignisse auf, erzählen einige Anekdoten dieser ‚friedvollen‘ Tage und beleuchten darüber hinaus auch die zeitgenössischen Berichterstattungen und die spätere Rezeption der spontanen Aktion. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Weiterführende Links: Link zur Epochentrotter-Umfrage Podcast
Erschienen: 22.12.2021
Dauer: 00:49:00
Weitere Informationen zur Episode "Der Weihnachtsfrieden 1914. Menschlichkeit im Ersten Weltkrieg"
Das finstere Mittelalter. Auch vor dem Spiegel macht das allzu populäre Geschichtsbild keinen Halt: Der häufig angeführte Wissensverlust am Ende der Antike habe auch der Produktion von Glas ein vorzeitiges Ende gesetzt; die mittelalterliche Bevölkerung sei entsprechend auf die schwächer reflektierenden Metallspiegel angewiesen. Eine Vorstellung, die fast zu gut zur vermeintlichen Dunkelheit dieser Epoche passt. Wie falsch diese Annahmen sind, zeigen wir anhand verschiedener Funde und Texte aus unterschiedlichen Jahrhunderten auf. Spiegelgläser wurden sowohl in Lothringen, Nürnberg als auch dem mythen-umrankten Murano bei Venedig gefertigt. Und die daraus hergestellten Glasspiegel hatten einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Sehgewohnheiten mittelalterlicher Menschen, was wir in Bezug auf das Christentum und vor allem den Reliquienglauben besprechen. Begleitet uns im zweiten Teil unserer Geschichte des Spiegels und erfahrt, welche Rollen und Funktionen dieser Gegenstand in den unterschiedlichsten Lebensbereichen einnehmen konnte. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Weiterführende Links: Link zur Epochentrotter-Umfrage Podcast
Erschienen: 15.12.2021
Dauer: 00:36:45
Weitere Informationen zur Episode "Sehen wie im Mittelalter. Die Geschichte des Spiegels – Part II"
Spieglein, Spieglein in der Hand… Dass Spiegel eine unglaubliche Faszinationskraft auf den Menschen ausüben, ist keine These, es ist vielmehr eine Tatsache. Kaum ein Mensch kann an einer spiegelnden Fläche vorbeigehen, ohne kurz einen Blick zu riskieren und zu überprüfen, ob die Haare sitzen, das Hemd schon wieder knittert oder der Fleck, der seit dem Mittagessen auf der Hose prangt, immer noch auffällt. Dieses Phänomen ist kein modernes, auch wenn uns heute weitaus mehr Spiegel umgeben als beispielsweise in der Antike oder dem Mittelalter. Entsprechend bemüht war man schon in der Jungsteinzeit, das, was man in der Natur in Form der ruhigen Wasseroberfläche oder gar der Pupillen des Gegenübers vorfand, zu reproduzieren. Und die Menschheit war hier extrem einfallsreich: neben Obsidian wurden auch andere Steine/Mineralien wie Smaragd oder Selenit aufgeschnitten und poliert. Edelmetalle wie Gold und Silber, aber vor allem auch Legierungen wie Bronze wurden verwendet und mit der Entdeckung von Glas probierte man auch diesen neuen Rohstoff aus und verfeinerte die Techniken. In dieser ersten Folge zum Spiegel trotten wir mit euch durch das Neolitikum bis in die Spätantike und erzählen von den Anfängen der Herstellung dieses Gegenstands, seiner Verwendung zur Visionenschau, Unheilabwendung sowie Schönheitspflege, und seinem Siegeszug von Priesterhänden bis hinein in die Ankleidezimmer edler Römerinnen. Freut euch schon mal auf Folge 2, in der wir euch dann ins Mittelalter entführen. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Weiterführende Links: Link zur Epochentrotter-Umfrage Podcast
Erschienen: 08.12.2021
Dauer: 00:43:59
Mit dem Mord an Severus Alexander, dem letzten aus der Dynastie der Severer, beginnen die wilden Jahre Roms voll von Bürgerkriegen, Feinden im Osten und Norden, der Pest, Inflation… Im Zeitraum von 235 bis 285 nach Christus regierten im Römischen Reich die sogenannten Soldatenkaiser, manchmal bis zu sechs in nur einem Jahr und mehrere gleichzeitig. Was war geschehen? Wie konnte es zu einer 50 Jahre andauernden Krise kommen? Und wie – oder besser: wer befreite Rom aus diesem Durcheinander? In dieser Folge widmen wir uns der sogenannten ‚Reichskrise‘ des 3. Jahrhunderts. Wir beleuchten die außen- und innenpolitischen Gründe und erklären, warum ‚Krise‘ vielleicht gar nicht der passende Begriff für diese Zeit ist. Außerdem erfahrt ihr, für wen die Christenverfolgung im 3. Jahrhundert kein gutes Ende nahm. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Weiterführende Links: Link zur Epochentrotter-Umfrage Podcast
Erschienen: 24.11.2021
Dauer: 00:54:10
Weitere Informationen zur Episode "Ein Imperium in der Krise? Rom im 3. Jahrhundert n. Chr."
Alle guten Geschichten beginnen in Troja – auch die Geschichte des Schachs. So erzählt es zumindest eine der Ursprungsmythen des mittelalterlichen Schachspiels: Vor den Toren der Stadt sollen sich die gelangweilten Griechen mit diesem Spiel die Zeit vertrieben haben. Daneben gibt es weitere Mythen, die sich um das Spiel der Könige ranken und die uns Holger Kahle von Pergament und Mikrofon erzählt hat. Er erklärt auch, warum nicht nur Intellektuelle Schach spielten, warum man mit den sogenannten Schachzabel-Büchern kein Schachdiplom machen kann, warum mittelalterliches Schach ganz anders geht als das moderne Spiel und was der Läufer mit einem Richter zu tun hat. Denn so viel sei verraten: Schach diente als Spiegel der Gesellschaft und die sogenannten Schachzabelbücher sind vor allem eines, eine Erklärung für die Stände und ihre Tugenden. Was außerdem Kaiser Maximilian I., Jakob Mendel und ein Reichstag von 1507 mit Schach zu tun haben, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Folge. Euch hat der Podcast gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und Facebook für weiteren historischen Content! Schaut auch gerne auf unserer Webseite epochentrotter. de vorbei und schickt uns eine Mail an kontakt@epochentrotter.de, wenn ihr Themenideen oder Feedback habt. Weiterführende Links: Link zur Epochentrotter-Umfrage Podcast Pergament und Mikrofon
Erschienen: 10.11.2021
Dauer: 00:59:26
Weitere Informationen zur Episode "Schach im Mittelalter. Die Ständegesellschaft als Brettspiel"