Podcast "Makro Mikro"

Der Wissenschaftspodcast der ÖAW beleuchtet Hintergründe, stellt Zusammenhänge her und holt Forscher*innen aus verschiedensten Disziplinen vors Mikro. Von sprechenden Maschinen über Meteoriteneinschläge bis zu Rap in Österreich - hier gewähren wir einen Einblick in die Forschung an der ÖAW.

Podcast-Episoden

Science Call: Wie Sonnenstürme Satelliten zerstören - MAKRO MIKRO #57

Anfang Februar wurden 40 Satelliten des Unternehm…

Anfang Februar wurden 40 Satelliten des Unternehmens SpaceX von einem Sonnensturm erfasst. Das hat sie so schwer beschädigt, dass sie zum Absturz gebracht werden mussten. Was ist da passiert? Weltraumforscher Christian Möstl von der ÖAW erklärt im Science Call, was ein Sonnensturm eigentlich genau ist, was passiert, wenn er auf die Erde trifft und warum eine genaue Vorhersage des Weltraumwetters für uns so wichtig ist. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: By NASA Goddard Space Flight Center - Flickr: Magnificent CME Erupts on the Sun - August 31, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21422679

Erschienen: 21.02.2022
Dauer: 00:04:58

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Was Österreich den Pandemien der Vergangenheit verdankt – MAKRO MIKRO #56

Man möchte es kaum glauben, aber so gut wie alles…

Man möchte es kaum glauben, aber so gut wie alles, was uns an gesundheitspolitischen Maßnahmen im Zuge der Coronapandemie heute begegnet, gab es schon einmal. Oft bereits vor vielen hunderten Jahren. So gehen zum Beispiel geschlossene Gasthäuser und der damit verbundene Gassenverkauf, Einschränkungen bei körpernahen Dienstleistern, das Bedecken von Mund und Nase und auch Quarantäneregelungen auf die Pestepidemien des späten Mittelalters zurück. Tabakrauchen, mit Aquavit den Rachen spülen, eine Ziege im Wohnraum – Menschen versuchten mit allen Mitteln, den Seuchen Einhalt zu gebieten. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit der Medizinhistorikerin Daniela Angetter-Pfeiffer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über Pandemien der Vergangenheit, Parallelen zur Situation heute und auch darüber, welche gesellschaftlichen Errungenschaften wir in Österreich vergangenen Seuchen wie etwa den Pocken oder der Cholera verdanken. Mehr Informationen dazu gibt es im Wissenschaftsbuch des Jahres 2021 „Pandemie sei Dank!“ von Daniela Angetter-Pfeiffer: https://amalthea.at/produkt/pandemie-sei-dank/ ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Iris Böhm Sound: Axel Hirn Bild: © Gemeinsfrei

Erschienen: 21.02.2022
Dauer: 00:33:07

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Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl: Wissenschaft & Pseudowissenschaft – MAKRO MIKRO #55

„Wir sind jeden Tag von so viel Information umgeb…

„Wir sind jeden Tag von so viel Information umgeben, dass es schwierig geworden ist, echtes Wissen von unsinnigen Behauptungen zu unterscheiden. Gleichzeitig ist diese Unterscheidung aber wichtiger geworden als je zuvor. Wir müssen lernen, wo wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen können und wo nicht.“ Florian Aigner ist studierter Physiker, Wissenschaftsvermittler und Autor. Mit seinem neuen Buch „Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl“ hat er eine Liebeserklärung an die Wissenschaft verfasst, in der er Themen auf den Grund geht, die nicht erst heute relevant sind, aber mit der Corona-Pandemie nochmals an Brisanz gewonnen haben: Was ist Wissenschaft und was macht sie glaubwürdig? Wie geht wissenschaftliches Denken eigentlich und was unterscheidet es von pseudowissenschaftlichen Behauptungen? Im Gespräch mit MAKRO MIKRO erzählt Florian Aigner auch von seiner eigenen Entwicklung vom elfjährigen Wünschelrutengeher zum Quantenphysiker. Und: Er verrät, warum es in der Wissenschaft oft gar nicht ums Beweisen, sondern vielmehr ums Widerlegen geht und warum nur die Mathematik ewige Wahrheiten produzieren kann. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Unsplash/NASA

Erschienen: 21.01.2022
Dauer: 00:36:45

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Ein Bild von einer Kaiserin - Wie Fürstinnen visuell dargestellt wurden – MAKROMIKRO #54

Wie man sich visuell inszeniert und darstellt war…

Wie man sich visuell inszeniert und darstellt war auch schon vor dem Zeitalter sozialer Medien ein großes Thema. Vor allem für Herrscherinnen und Herrscher war die bildliche Inszenierung ihrer selbst wesentlich für die royale Repräsentation. Bildnisse von Herrschern auf klassischen Medien wie etwa Medaillen kennen wir schon seit der Antike – in der Frühen Neuzeit kommen neue, populäre Massenmedien hinzu, wie etwa Druckgrafiken in Flugblättern. Marion Romberg vom Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat sich genauer angesehen, wie Herrscherinnen im 17. Jahrhundert bildlich dargestellt wurden und was damit ausgedrückt wurde. Welche Unterschiede gab es etwa, wenn eine Fürstin „aus eigenem Recht“ regierte im Gegensatz zu einer Fürstin, die an der Seite ihres regierenden Gemahls stand? ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Wikipedia Commons

Erschienen: 13.12.2021
Dauer: 00:32:19

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Sie rappen hin, sie rappen her: HipHop in Österreich – MAKRO MIKRO #53

Österreichischer HipHop ist weitgehend ein Nische…

Österreichischer HipHop ist weitgehend ein Nischenphänomen. Ganz anders die Lage in Deutschland: Dort ist deutschsprachiger HipHop fest in der Musikwelt etabliert und auch im Mainstream angekommen. Österreichische Künstler*innen wie etwa RAF Camora nutzen oft den deutschen Markt, um kommerziell erfolgreich zu werden. Aber warum ist das so? Wie begann die Geschichte des HipHop in Österreich? Und wie ist HipHop aus musikwissenschaftlicher Sicht überhaupt aufgebaut? Frederik Dörfler-Trummer war Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und hat ein Buch zu HipHop in Österreich geschrieben. Im Podcast erzählt er, wer die ersten Musiker*innen waren, die HipHop in Österreich aufgriffen, wie aktuelle Künstler*innen nicht nur in ihren Texten, sondern auch mithilfe der Musik auf ihre eigene lokale Herkunft eingehen und warum HipHop nicht nur Musik umfasst, sondern auch Kunst, Sprache, Mode und Kultur. Das Buch „HipHop in Österreich“ ist im transcript Verlag erschienen: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5556-8/hiphop-aus-oesterreich/ ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: © Bwag/Commons

Erschienen: 05.11.2021
Dauer: 00:32:21

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Populismus und Verschwörungstheorien in Österreich – MAKRO MIKRO #52

Sie zeichnen die Welt in Schwarz und Weiß, bedien…

Sie zeichnen die Welt in Schwarz und Weiß, bedienen ein Narrativ der Krise und hegen tiefes Misstrauen gegenüber rechtsstaatlichen und demokratischen Institutionen. Populist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen verbinden sowohl historische als auch strukturelle Ähnlichkeiten. Die Historikerin Constanze Jeitler untersucht im Rahmen ihrer Dissertation die Bedeutung von Verschwörungstheorien für rechtspopulistische Parteien und Bewegungen in Österreich. Im Sommer 2021 bei einer Konferenz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zu Gast, erläutert sie im Podcast die Parallelen zwischen diesen beiden Bewegungen, ihre sozialwissenschaftlichen Hintergründe und die Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft eines Landes. Mehr dazu auch auf standard.at: https://www.derstandard.at/story/2000129817949/rechtspopulisten-und-der-umweltschutz-mit-hausverstand-und-verschwoerungstheorien-die-welt ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Unsplash/Kane Reinholdtsen

Erschienen: 23.09.2021
Dauer: 00:26:32

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Gefahr aus dem All? Meteorite und Impakt-Krater auf der Erde – MAKRO MIKRO #51

Im Jahr 1908 fand eine gewaltige Explosion über S…

Im Jahr 1908 fand eine gewaltige Explosion über Sibirien statt: Das sogenannte Tunguska-Ereignis. Verursacht wurde es durch ein etwa 50 Meter großes Steinobjekt aus dem Weltraum, das in der Erdatmosphäre explodiert ist – mit einer Stärke, die etwa 1000 Mal der Explosionskraft der Atombombe von Hiroshima entspricht. Ein Waldgebiet von über 2.000 Quadratkilometern wurde damals vollständig verwüstet. Die meisten extraterrestrischen Objekte, die auf die Erde treffen, sind kosmischer Staub - kleine Partikel, die permanent auf uns „herabregnen“. Werden diese Objekte größer, nennt man sie Meteoroiden, Meteore oder Meteoriten. Wir sehen ihre Leuchtspur, wenn sie in der Atmosphäre verglühen, als Sternschnuppen. Was aber, wenn ein Objekt auf die Erde trifft, das so groß ist, dass es die Erdoberfläche erreicht? Der Geochemiker Christian Köberl ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und forscht zu sogenannten Impakt-Kratern. Was passiert, wenn ein Meteorit auf der Erde einschlägt und womit sich seine Forschung genau beschäftigt, schildert er im Podcast. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Dona Jalufka

Erschienen: 13.09.2021
Dauer: 00:22:44

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Coronavirus: Was man über die Delta-Variante weiß (MAKRO MIKRO #50)

Sie ist weltweit auf dem Vormarsch, sorgt für ste…

Sie ist weltweit auf dem Vormarsch, sorgt für steigende Infektionszahlen und bereitet nicht nur Virolog*innen zunehmend Kopfzerbrechen: die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus. Neben höheren Ansteckungsraten steht auch eine höhere Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts im Raum. Zu einem gewissen Grad kann diese Mutante auch der Immunantwort des Körpers entkommen. Was aber bedeutet das jetzt konkret? Molekularbiologe und Science Buster Martin Moder fasst zusammen, was man über diese von der WHO als „variant of concern“ deklarierte Variante weiß, wie die aktuellen Entwicklungen aussehen und warum man bei Delta sehr genau aufpassen muss. Zum Glück sind nicht alle Erkenntnisse besorgniserregend: Vollständig geimpfte Personen sind auch bei dieser Mutante sehr gut vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Shutterstock Quellen: Delta Hospitalisierungsrate Schottland: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01358-1/fulltext Delta Impf-Schutz vor symptomatischer Infektion & schweren Verläufen Großbritannien: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/997418/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_17.pdf Delta Schutz vor symptomatischer Infektion Schottland (BT, AZ getrennt betrachtet): https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01358-1/fulltext Kreuzimpfung (3 erwähnte Studien): https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.19.21257334v2 https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.30.21257971v1 https://www.researchsquare.com/article/rs-580444/v1 Saisonalität: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.06.10.21258647v1

Erschienen: 12.07.2021
Dauer: 00:33:10

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Totenkult und Trauerkultur in der Habsburgermonarchie – MAKRO MIKRO #49

Der Tod, das muss ein Wiener sein - sang schon de…

Der Tod, das muss ein Wiener sein - sang schon der berühmte Liedermacher Georg Kreisler. Gerne wird der Stadt ein besonderes Verhältnis zum Tod nachgesagt. Während der Frühen Neuzeit waren der Tod und die damit verbundene Trauerkultur in der Habsburgermonarchie ein sehr präsentes Thema. In der kaiserlichen Residenzstadt Wien fanden sich zahlreiche Orte der Trauer, angefangen von der Ritterstube in der Hofburg, in der verstorbene Herrscher aufgebahrt wurden über verschiedene Beisetzungsorte wie etwa die Lorettokapelle oder die bekannte Kapuzinergruft bis hin zu den Orten, an denen die mehrtägigen Totenmessen für verstorbene Habsburger gelesen wurden. Trauer und Totengedenken waren zu dieser Zeit der Monarchie eine höchst repräsentative und öffentliche Angelegenheit. Kunsthistorikerin Veronika Decker von der Universität Wien und Historiker Markus Jeitler von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften schildern im Podcast, wie man sich die Abläufe nach dem Tod eines Habsburgerherrschers in der Frühen Neuzeit vorstellen konnte und was es mit getrennten Bestattungen und Trauergerüsten auf sich hatte. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Wikimedia

Erschienen: 12.05.2021
Dauer: 00:34:26

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Gletscher: Schmelzende Archive des Klimawandels - MAKRO MIKRO #48

Die Geschichte der Gletscherforschung in Österrei…

Die Geschichte der Gletscherforschung in Österreich begann mit einer Reihe von Naturkatastrophen, die ab 1700 von den damals vorstoßenden Gletschern der Kleinen Eiszeit ausgelöst worden sind. Es kam zu großen Überflutungen und erstmals wurden kaiserliche Beamte in dieses bis dato unerforschte Gebiet ausgesandt, um die Ursachen dafür zu untersuchen. Heute bieten Gletscher den Wissenschaftler*innen als Klimaarchive nicht nur einen Blick in eine Vergangenheit, lange bevor es Wetteraufzeichnungen gab. Gletscher sind auch sehr präzise Anzeiger für den Klimawandel und gewähren damit einen Blick in die Zukunft. Andrea Fischer, Glaziologin am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), nimmt uns mit auf eine Reise in die Welt des Eises und erzählt, warum alle Gletscher Individuen sind, die jährlich ein neues Gesicht bekommen und welche Rolle sie im Klimasystem spielen. ---------- Podcast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Gestaltung und Moderation: Julia Grillmayr Sound: Axel Hirn Bild: Unsplash/Phillip Sauerbeck

Erschienen: 30.04.2021
Dauer: 00:22:40

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