Podcast "Technik Tales"

Willkommen bei "Technik-Tales: Kuriose Technikgeschichten" – dem Podcast, der sich auf die spannendsten und skurrilsten Geschichten aus der Welt der Technik konzentriert! In jeder Episode treffen sich unsere beiden Technik-Enthusiasten, Kai und Paddy, um sich gegenseitig mit den ungewöhnlichsten und faszinierendsten Anekdoten aus der Welt der Innovation und Ingenieurskunst zu überraschen.Von den kuriosen Pannen bei der Raumfahrt bis hin zu den witzigsten Missgeschicken in der Softwareentwicklung – "Technik-Tales" bietet euch jede Menge Unterhaltung, Wissenswertes und natürlich viele Lacher. Erfahrt, wie ein kleiner Fehler in einem Algorithmus zu einem weltweiten Chaos führen kann, oder hört, welche verrückten Erfindungen einmal im Hype waren und dann in der Versenkung verschwanden.Ob ihr Technik-Fans, Nerds oder einfach nur neugierig auf die lustigen Seiten der High-Tech-Welt seid – dieser Podcast bringt euch die spannenden Geschichten, die man nicht im Lehrbuch findet. Schaltet ein, lehnt euch zurück und lasst euch von uns auf eine aufregende Reise durch die kurvenreiche Welt der Technik entführen!Abonnieren und nichts verpassen!

Podcast-Episoden

Episode 46 - Antarctic Snow Cruiser

Nachdem 1911 Roald Amundsen mit seiner Fram Expedition als erste Menschen den Südpol erreichten und wenig später sich die Großmächte Groß Britannien, Norwegen, Frankreich, Deutschland, Australien und Neuseeland die Antarktis untereinander aufteilten, wollten die USA ebenfalls ein Stück vom Antarktischen Kuchen abhaben. 1939 starteten die USA die Antarctic Service Expedition. Mit an Board war der Antarctic Snow Cruiser. Ein Vehikel, welches den harschen Bedingungen der Antarktis die Stirn bieten sollte. Der Plan war einfach: Landung in der Antarktis und errichten einer Basis im Westen. Der Snow Cruiser sollte sich dann auf die Reise zum geografischen Südpol machen und von dort aus zu der zwischenzeitlich errichteten Ost Basis fahren. Das so abgesteckte Gebiet, wollten die USA für sich beanspruchen. Allerdings waren die kurze Entwicklungszeit und die fehlende Zeit zum testen des Snow Cruisers ein riesiges Problem. Völlig untermotorisiert verursachte der Snow Cruiser auf dem Weg von Chicago nach Boston ein riesiges Verkehrschaos wo immer er auftauchte. Nachdem er dann auf ein Schiff verladen wurde, stachen die Bear und die North Star zur größten Antarktis Expedition der USA in See. Angekommen in der Antarktis fingen die eigentlichen Probleme allerdings erst an. Die Profillosen Reifen brachten keinen Vortrieb in dieser gnadenlosen Umgebung. Die Gewichtsverteilung war so katastrophal, dass rückwärts Fahren besser funktionierte als vorwärts. Nach mehreren Monaten und vielen Versuchen wurde der Crew klar, dass sie so niemals den Südpol erreichen können. Sie verließen den Snow Cruiser und ließen ihn als stationäre Basis zurück. Kurz darauf traten die Amerikaner in den 2. Weltkrieg ein und brachen die Expedition ab. 1959 war das letzte mal, dass der Snow Cruiser gesichtet wurde. Bis heute ist unklar, ob er unter einen meterdicken Schneeschicht begraben, mit einem Gletscher auf den Grund des Meeresbodens gesunken, oder die Russen ihn im kalten Krieg geklaut haben.Heute ist die Antarktis ein Staatsfreies Gebiet in dem in über 80 Stationen gemeinsam geforscht wird. Eine der interessantesten Stationen ist die deutsche Neumayer-Station III.Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 16.11.2025
Dauer: 00:35:42

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Episode 45 - Kopf ab - Strom an

In den Jahren 1789–1799 tobte in Frankreich die Französische Revolution. Die Menschen der unteren Schichten waren es leid von der Obrigkeit unterdrückt und ausgenommen zu werden. Das Volk verlangt nach einem schnellen Ende für diejenigen, die das Land in den letzten Jahrzehnten ausgebeutet hatten. Bis dahin waren typische Hinrichtungsmethoden das Rädern oder das Kopf abschlagen per Axt. Diese Hinrichtungsmethoden waren allerdings nicht sicher und sehr Zeitaufwändig. Joseph-Ignace Guillotin plädierte für eine neue Erfindung von Antoine Louis zum schnellen und vermeidlich humanen Hinrichten von Verurteilten. Die Guillotine war eine Hinrichtungsmaschine, in der ein Sichelförmiges (später Dreieckiges) Messer in einer Führung aus einer großen Höhe nach unten schnellte und den arretierten Kopf des Verurteilten abtrennte. Die erste Guillotine wurde von dem deutschen Klavierbauer Tobias Schmidt angefertigt und am 17. April 1792 wurde der Straßenräuber Nicolas Jacques Pelletier in Paris hingerichtet. Der letzte Mensch, der in Frankreich durch die Guillotine hingerichtet wurde, war am 10. September 1977 Hamida Djandoubi. Bis 1968 wurde in Deutschland das Fallbeil oder die Fallschwertmaschine eingesetzt.  1818 veröffentlich Mary Shelly ihren Bestseller Frankenstein und versetzt die Leser, welche sich im Zeitalter der Aufklärung befinden, in Angst und Schrecken. Wenige Jahre zuvor hatte der italienische Arzt und Anatom Luigi Galvani und dessen Neffe Giovanni Aldini den Grundstein für Mary Shellys Horrorgeschichte gelegt. Für ein Festessen hängte Galvani Froschschenkel an seinem Metallzaun im Garten auf und bemerkte, dass diese wie auf wundersame Weise begannen zu tanzen. Er führte weitere Experimente durch und erkannte, dass Muskeln durch Elektrizität angeregt werden können. Er nannte dieses Phänomen tierische Elektrizität und schuf - ohne es zu wissen - den Grundstein für Allessandro Voltas Voltasche Säule. Galvanis Neffe, Giovanni Aldini führte Experimente an Schaf- und Kuhköpfen durch und benannte das Verfahren zu Ehren seines Onkels Galvanismus. Zur gleichen Zeit gab es immer mehr Berichte, dass für Tot erklärte Personen plötzlich wieder zum Leben erwachten. Es bildete sich die Royal Human Society bzw. anfangs The society for the recovery of persons apparently drowned. Diese Gesellschaft hatte sich auf das wiederbeleben vermeintlich toter Personen spezialisiert und trägt bis heute den Leitspruch Lateat Scintillula Forsan (vielleicht liegt ein kleiner Funke verborgen). Nachdem die Menschen im 18. Jahrhundert nun gelernt hatten, dass die Grenze zwischen Leben und Tot sehr schmal war, wurden Särge mit Luftschächten und Glocken sehr beliebt. Die Menschen hatten Angst lebendig begraben zu werden. Mit dem Wissen, dass man vermeintlich tote wieder zum Leben erwecken kann und Muskeln durch Elektrizität angeregt werden können, stellte sich die Frage, ob dies immer möglich ist.Im Januar 1803 wird die soeben hingerichtet Leiche des Mörders George Foster in ein Schaulabor in London gebracht. Aldini schließt Elektroden an eine Voltasche Säule an und lässt die Zuschauen an einem Horrospektakel teilhaben, welches man bis dahin noch nicht gesehen hatte. Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 31.10.2025
Dauer: 00:47:43

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Episode 44 - Meisterkoch mit Magnetron

1945 bemerkte der Ingenieur Percy Spencer, dass ein von der Pause übrig gebliebener Schokoriegel in seiner Hosentasche schmolz, während er mit einem Magnetron experimentierte. Er überlegte, ob es möglich sei, Lebensmittel mit Hilfe von Elektromagnetischer Strahlung zu erwärmen. Als nächstes versuchte er es mit Mais und einem Hühnerei. Somit waren ein Schokoriegel, Popcorn und ein explodiertes Hühnerei die ersten, durch Mikrowellen erwärmten, Lebensmittel der Welt.1946 brachte Raytheon bereits den ersten Mikrowellenherd "Radarange" auf den Markt.  Obwohl er ursprünglich für gewerbliche Zwecke wie Restaurants gedacht war, wurde er 1967 mit dem Amana Radarange zu einem der ersten kompakten Mikrowellenherde für den Heimgebrauch, was ihn einem breiteren Publikum zugänglich machte.Seit 1967 hat sich in viel getan und die Mikrowelle ist heute in fast jedem Haushalt zu finden. Wie sie genau funktioniert, wie man die Elektromagnetischen Wellen in einem Experiment zu Hause sichtbar machen kann und welche Dinge man in die Mikrowelle geben kann und welche lieber nicht, das erzählen wir euch in dieser Episode... Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 19.10.2025
Dauer: 00:43:58

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Episode 43 - Low Background Steel

Im Februar 1942 wird bei der Schlacht um Java die ABDA Flotte der Alliierten unter dem Kommando von Konteradmiral Karel Doorman von der japanischen Marine in einer der größten Seeschlachten der Geschichte vernichtend geschlagen. Nachdem die USA mit ihrem Trinity Test die erste erfolgreiche Atombombe zünden, sind sie in der Lage die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit den Atombomben Little Boy und Fat Man in Schutt und Asche zu legen und den Krieg im Pazifik im September 1945 zu beenden.2016 möchte die niederländische Regierung zum 75. Jahrestag der Schlacht um Java eine Gedenkzeremonie an den Stellen abhalten, wo die Wracks gesunken sind. Während der Vorbereitungen stellen sie allerdings fest, dass sowohl das Wrack der de Ruyter, der Korteaner als auch der Java verschwunden sind. Was war passiert? Die Wracks wurden in feinsäuberlich in ihre Einzelteile zerlegt und abtransportiert. Durch die kontinuierlichen, weltweiten Atombombentests ab Juli 1945 wurde die Luft so stark mit Radionukliden angereichert , dass diese bei der Stahlherstellung in die Stähle gelangen. Dadurch bekommen diese Stähle ein höheres Grundrauschen und sind für spezielle Einsatzzwecke ungeeignet (z.B. Geigerzähler, Ganzkörperzähler, Teilchenphysikalische Instrumente). Aus diesem Grund wurden Schiffe, die vor dem 16. Juli 1945 gesunken sind für ihren sogenannten Low Background Steel zerlegt. In dieser Episode erzählen wir euch etwas über die Schlacht um Java, die ABDA Flotte, Atombomben, Hochofen und Stahlherstellung.Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 05.10.2025
Dauer: 00:47:00

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Episode 42 - Road Zipper

Wer kennt es nicht: Morgens auf dem Weg zur Arbeit steht man im Stau und Nachmittags auf dem Weg nach Hause ebenfalls. Auf der Gegenfahrbahn ist allerdings nichts los. Wenn man nur die Mittelleitplanke versetzen könnte, um mehr Fahrspuren für den Verkehr zu schaffen. Das ist keine Science-Fiction sondern in manchen Ländern bereits Realität. Die Lösung für dieses Problem nennt sich Road Zipper. Ein Fahrzeug, welches in der Lage ist, die flexible Betonleitplanke im Vorbeifahren um eine Spurbreite zu versetzen. In dieser Episode erzählen wir euch, wie genau das funktioniert, was man dafür braucht und wo solche Systeme bereits eingesetzt werden. Außerdem klären wir, warum Douglas Adams in seinem Roman "Per Anhalter durch die Galaxies" (The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) die Zahl 42 als ultimative Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest gewählt hat und warum ein Marathon 42,195km lang ist.Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 21.09.2025
Dauer: 00:47:58

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Episode 41 - Radar Love

Im Mai 1904 stellt Christian Hülsmeyer sein Telemobiloskop an der Hohenzollernbrücke in Köln vor. Seine Apparatur besteht aus einem Funkeninduktor, zwei Antennen und einem Kohärer. Was er den Schaulustigen an diesem Tag vorführen möchte, ist der Urvater der heutigen Radartechnologie. Radar steht kurz für Radio Detection And Ranging und wird heute in der Luftsicherung, Schifffahrt, Satelliten, Automobil, Industrie und Medizin eingesetzt. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Maxwell und Hertz war Hülsmeyers Erfindung ihrer Zeit mal wieder voraus und so erlebte die Radartechnik ihren Durchbruch erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in England durch Robert Watson-Watt.In dieser Folge reden wir über elektromagnetische Strahlung, Wellenlängen, Frequenzen, bewegte Ladungen, elektrische Felder, magnetische Felder und wie man eine solche elektromagnetische Welle künstlich erzeugen kann. Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 07.09.2025
Dauer: 00:55:02

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Episode 40 - Heißes Pflaster

31,7 Millionen Straßenkilometer werden täglich weltweit befahren.Dabei gingen die Entwicklung des Rades und die Umwandlung von Trampelpfaden zu befahrbaren Wegen und Straßen Hand in Hand. Vor über 4.000 Jahren begannen Menschen im alten Mesopotamien bereits Trampelpfade in befahrbare Straßen umzuwandeln. Die alten Römer brauchten in ihrem großen Reich Wege, die schnell und sicher für die Kommunikation und die Bewegung von militärischem Gerät geeignet waren. Mit ihrem Opus caementitium bauten sie ein riesiges Straßennetzt quer durch Europa. Dann passierte lange Zeit nichts. Erst im 18. Jahrhundert wurden neue Schotterstraßen in Europa gebaut. Die Macadam Bauweise brachte dann ein Bindemittel hinzu, welches den Bau von Straßen mit einer festen Fahrbahndecke ermöglichte. In den 1950er Jahren wurden die ersten Asphaltfertiger zum Patent angemeldet und in Serie produziert. Heute können Asphaltfertiger bis zu 18m breite Straßen in einem Arbeitsgang fertigen und dabei auch verschiedene Straßenprofile erstellen. Smarte Vernetzung der Arbeitsmaschinen und alternative Antriebe werden in den kommenden Jahren das Straßenbauwesen nachhaltig beeinflussen. Wie das genau funktioniert, erzählen wir euch in dieser Episode...Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 24.08.2025
Dauer: 00:56:51

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Episode 39 - Über die Wupper

1950 wurde die Elefantin Tuffi für eine PR-Aktion in die Wuppertaler Schwebebahn gebracht. Die Fahrt sollte für sie aber nicht lange dauern. Spätestens seit diesem Moment ist die Wuppertaler Schwebebahn Weltberühmt. Entwickelt von Anton Langen - dem Sohn des Zuckerfabrikbesitzers Pfeifer und Langen - wurde 1898 mit dem Bau der Wuppertaler Schwebebahn zwischen Barmen und Elberfeld begonnen. Teils führt die Strecke über die Wupper, teilweise verläuft sie oberhalb der Straße. Kaiser Wilhelm II selbst unternahm im Jahre 1900 eine Probefahrt in seinem Kaiserwagen. Seither ist in Wuppertal viel passiert. Eines ist allerdings gleich geblieben. Die Wuppertaler Schwebebahn verbindet mit ihren 20 Station die Ortsteile Vohwinkel und Oberbarmen auf 13km länge und dient 80.000 Menschen am Tag als Transportmittel. Mehr zur Geschichte von Tuffi, dem Bau der Schwebebahn und ihrer Technik erfahrt ihr in dieser Episode...Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 10.08.2025
Dauer: 00:50:45

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Episode 38 - Let´s Zeppelin

Was hat das Tropical Island in Berlin, die Brüder Montgolfier und die Firma Caterpillar gemeinsam? Das und mehr erzählen wir euch in dieser Episode...Der erste bemannte motorisierte Flug  1852 baute Henri Giffard ein zigarrenförmiges Luftschiff mit einer Länge von 44 Metern und einem Durchmesser von 12 Metern, das 2500 m³ Gas fasste. Angetrieben war das Luftschiff von einer 45 Kilogramm schweren und 3 PS leistenden Dampfmaschine. Das Schiff hob am 24. September 1852 zum ersten Mal ab. Der 27,5 km lange Flug von Paris bis Trappes mit einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde gilt als der erste bemannte motorisierte Flug der Geschichte.Die La France1884 bauten Arthur Constantin Krebs und Charles Renard die La France.Die La France hatte eine Länge von 50,42 Metern, einen Durchmesser von 8,40 Metern und ein Volumen von 1864 m³. Sie wurde mit einem 9 PS leistenden Elektromotor angetrieben. Die im Durchmesser etwa 7 Meter große, zweiblättrige Schraube war am Vorderteil des Ballons angebrachtArthur Constantin Krebs und Charles Renard gelang mit der La France am 9. August 1884 die erste vollständig gesteuerte Fahrt eines Luftschiffes, bei der mit eigener Kraft zum Aufstiegsort zurückgekehrt wurde. Die HindenburgDer Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (Kennzeichen D-LZ129), benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, war neben seinem Schwesterluftschiff LZ 130 eines der beiden größten jemals gebauten Luftfahrzeuge. Das Gerippe von LZ 129 bestand aus Duraluminium, einer sehr festen Aluminiumlegierung. Das Schiff war 245 Meter lang, hatte einen Durchmesser von 41,2 Metern und ein Gasvolumen von 200.000 Kubikmetern. Seine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit betrug 100–120 km/h, seine Reiseflughöhe 400–600 Meter, oftmals auch nur 200 Meter. In insgesamt 15 Räumen konnten 8,7 Tonnen Fracht transportiert werden.Seine Jungfernfahrt war im März 1936. Am 6. Mai 1937 wurde er bei der Landung in Lakehurst (New Jersey, USA) zerstört, als sich die Wasserstofffüllung entzündete. 35 der 97 Menschen an Bord sowie ein Mitglied der Bodenmannschaft kamen ums Leben.Das Tropical IslandsDas ursprünglich geplante Konzept der im Jahr 2000 fertiggestellten Cargolifter-Werfthalle war, dort das Transportluftschiff Cargolifter CL160 zu entwickeln und zu bauen, weswegen sie mit einer Länge von 360 Metern, einer Breite von 210 Metern und einer Höhe von 107 Metern die größte freitragende Halle der Welt ist.  Nachdem das Konzept der Cargolifter-Werfthalle gescheitert war, wurde nach einer neuen Verwendung gesucht.Die malaysische Unternehmensgruppe Tanjong hatte schließlich die Idee einer Umgestaltung zu einer Freizeitanlage mit tropischem Flair und erwarb am 11. Juni 2003 die nicht mehr genutzte Cargolifter-Werfthalle für 17,5 Millionen Euro, davon kamen 10 Millionen als Subvention vom Land Brandenburg. Die Baugenehmigung zur Ausgestaltung erfolgte am 2. Februar 2004 und die Eröffnung als Tropical Islands am 19. Dezember 2004.Erwähnte Episoden: - Der Traum vom Fliegen- Mit dem Wind nach WestenTechnik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 27.07.2025
Dauer: 00:55:42

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Episode 37 - Der Mechanismus von Antikythera

1900 entdecken griechische Schwammtaucher ein Schiffswrack vor der Küste von Antikythera. Zu diesem Zeitpunkt haben sie noch keine Ahnung auf welchen sensationellen Fund sie dort gestoßen sind. Ein Fund der Annahmen, die bis Dato in der Archäologie getroffen wurden, in den Grundfesten erschütterte und alles bis dahin bekannte in Frage stellte. Der Mechanismus von Antikythera ist eines der interessantesten und rätselhaftesten Out of Place Artefacts, welches im 20. Jahrhundert gefunden und untersucht wurde. Das unter der Nummer 15087 archivierte Objekt wurde erst Jahre später von Valerios Stais als grandiosen archäologischen Fund erkannt . Derek de Solla Prince präsentierte in seiner Veröffentlichung Gears of the Greek der Öffentlichkeit den ersten mechanischen Computer, während Micheal T. Wright der mysteriösen Box noch weitere Rätsel entlocken konnte. Archimedes und/oder Hipparchos werden als Väter des Mechanismus von Antikythera gehandelt.Der Mechanismus von Antikythera konnte nicht nur Mondphasen, Sonnenbewegung und die Planetenbewegung von Merkur, Venus, Erde, Mars Jupiter, Saturn, samt ihrer Planetenschleifen in einem Ägyptischer Kalender und den Tierkreiszeichen darstellen. Er konnte darüber hinaus noch den Metonischer Zyklus, Callyptischer Zyklus, Olympischer Zyklus, Saros Zyklus, Exeligmos Zyklus darstellen. Was das ist und wofür man das gebraucht hat, erzählen wir euch in dieser Episode...Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comVielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

Erschienen: 13.07.2025
Dauer: 00:49:11

Weitere Informationen zur Episode "Episode 37 - Der Mechanismus von Antikythera"


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