Wir als Landsäugetiere sehen vor allem, was über der Erde liegt und lebt. Aber unter unseren Füßen geht es auch richtig ab! Die Böden unserer Erde sind voller Leben! Wer da unten kreucht und fleucht, das schauen wir uns in dieser Folge ganz genau an. Tatsächlich GANZ ganz genau, denn viele dieser Tiere sind sehr klein und ... naja ... despektierlich gesagt, zumindest aus unserer Warte, optisch nicht so sexy. Niedliche Tier-Werbekampagnen für den Schutz unserer Böden sind daher schwierig. Gleichzeitig ist der Erhalt dieser für uns unsichtbaren, bedrohten Ökosysteme absolut überlebenswichtig für alle Lebewesen dieser Erde. Ja, auch für uns. Böden sind gigantische CO²-Speicher. Außerdem beruht alle menschliche Ernährung (Meerestiere ausgeklammert) auf der Funktionalität unserer Böden. Und übrigens: Einen gesunden Boden kann man nicht künstlich herstellen. Daher: Los geht’s mit unserer Expedition in die gesunden Böden und vor allem zu ihren unverzichtbaren und faszinierenden Bewohnern! Weiterführende Links: Bodenatlas der Heinrich Böll Stiftung (kostenloser Download): https://www.boell.de/de/bodenatlas Bodengeräuschprojekt: https://www.soundingsoil.ch/ Artikel zum Projekt: https://sotoso.org/brainfood/magazin/der-boden-tont Studie zur Biomasse unter der Erde: https://www.pnas.org/doi/epdf/10.1073/pnas.2304663120 Klimawandel und Bodenbewohner: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969723002863 Science Publikation Regenwurmcommunities: https://www.science.org/doi/10.1126/science.aax4851 Regenwürmer und Ökosysteme: https://www.rnd.de/wissen/unsichtbare-vielfalt-wie-regenwurmer-ganze-okosystem-am-leben-erhalten-CX6NA4KZCZBMRKZ4LMJHP44VLA.html Regenwürmer als Schädlinge in Nordamerika: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/schaedlinge-wie-regenwuermer-die-waelder-nordamerikas-schaedigen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 20.03.2024
Dauer: 36:36
Weitere Informationen zur Episode "#42: Böden – Leben unter unseren Füßen"
Heute wird es leider nicht so lustig: Wir schauen uns nämlich an, wie und warum Tierarten aussterben. Was sind die Ursachen? Wie läuft das ab? Da gibt es natürlich (oft erschreckende) Fakten und Zahlen. Wenn die Dinosaurier zum Beispiel in der Geschwindigkeit ausgestorben wären, in der heute Tier- und Pflanzenarten verschwinden, dann wären sie heute nach 33 anstelle von 33.000 Jahren ausgestorben. Arten verschwinden also in rasantem Tempo, aber auch einzelne Tiere: Es gibt heute 600 Millionen Vögel in Europa weniger als zu Lydias Geburt 1981. Genauso wie in dieser Zeit 75% der Insekten in Deutschland verschwunden sind. Das klingt alles krass, aber auch abstrakt. Reisen wir darum in den Wald von Hawaii zum Kauai-Krausschwanz. Der wurde durch invasive Arten erstmal selten. Wie Frauke zu sagen pflegt: Selten ist die Vorstufe für Aussterben. Und so kam es auch: Das letzte Weibchen starb vermutlich in einem Hurricane, das letzte Männchen pfiff noch einige Jahre lang verzweifelt nach Artgenossen, bis es auch verstummte. Seitdem wurde diese Vogelart weder gesehen noch gehört und gilt heute als ausgestorben. Und das ist uns wichtig zu zeigen: Aussterben ist kein abstrakter Akt. Im Zuge des Aussterbens gibt es immer ein letztes Tier, das einsam nach Artgenossen sucht. Aber wir haben natürlich auch wieder wichtige Lebensweisheiten anzubieten und erklären euch, was ihr tun müsst, um ein Fossil zu werden. Zusammenfassend kann man sagen: Wir sollten alles daransetzen, das aktuelle Sterben der Arten zu verlangsamen.Weiterführende Links Internationale Weichtierwahl des Jahres: https://tbg.senckenberg.de/de/mollusc-of-the-year-nominations/ Parasaurolphus Geräusch: https://dinosaurculture.com/parasaurolophussounds/ Der Schuppenkehl Moho: https://www.artensterben.de/schuppenkehlmoho/ Triebkräfte, die hinter dem Artensterben stehen: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/biodiversitaet-artenschutz-artensterben-klimawandel-tiere-natur Lydias Buch über Aussterben und Artenschutz: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/lydia-moecklinghoff-die-supernasen-9783446448889-t-4215 Bedrohte Arten in Europa: https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20200519STO79424/bedrohte-arten-in-europa-zahlen-und-fakten-infografik Insektensterben: https://www.bmuv.de/faq/was-steht-in-der-krefelder-studie Jeder sechste Vogel in Europa ist verschwunden: https://www.nabu.de/news/2021/november/30754.html#:~:text=November%202021%20%E2%80%93%20In%20den%20vergangenen,allem%20Sperlinge%2C%20Finken%20und%20Lerchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 13.03.2024
Dauer: 40:13
Weitere Informationen zur Episode "#41: Wie Tierarten aussterben"
Frauke ist aktuell in Peru an den Berghängen der Anden für ihr Projekt Peru Puro unterwegs. Darum hat Lydia heute eine ganz fantastische Gast-Moderatorin eingeladen: Christina Karliczek-Skoglund ist aus Schweden zugeschaltet. Sie ist eine preisgekrönte und Emmy-nominierte Unterwasserkamerafrau. Weltweit eine der ganz wenigen in ihrem Metier, die zusätzlich für Tauchgänge unter dem Eis ausgebildet wurde! Und dorthin nimmt sie uns auch mit – also unters arktische Eis. Dort ist sie für Filmprojekte dem Eis- oder auch Grönlandhai begegnet, also einem Tier, das kaum jemand in seinem Leben je gesehen, geschweige denn gefilmt hat. Für ihre Doku “Geister der Arktis” (in der ARD Mediathek) hat sie große Risiken auf sich genommen, um die Tiere dokumentieren zu können. Dabei ist sie selbst Expertin für diese Art geworden und kann in dieser Folge Erkenntnisse mit uns teilen, die man nicht mal auf den Wissenschaftsplattformen findet. Für den zweiten Teil ihrer Doku hat sie aber auch Narwale gefilmt – die Wale, die mit ihrem gedrehten Horn, oder vielmehr Zahn, aussehen wie aquatische Einhörner. Wofür die Tiere dieses ganz besondere Gebilde nutzen? Finden wir es raus, beim Tauchgang mit Christina! Und für alle, die Frauke jetzt vermisst haben: Schaut mal auf der Insta-Seite von Peru Puro vorbei! Da berichtet Sie über ihre abenteuerliche Reise. Mehr über das Alter des Eishais gibt es in unserer Folge 26 zum Thema “Alter”. Wir nehmen, was dies betrifft, heute die Weisheit mit nachhause: Man kann mit Krebsen im Auge sehr alt werden. Weiterführende Links: Schaut alle Christinas tolle Doku! Die gibt’s hier: https://www.ardmediathek.de/serie/geister-der-arktis/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTgy/1 Christinas Aufritte im Weltwach Podcast: https://weltwach.de/ww198-christina-karliczek-skoglund/ und https://weltwach.de/ww199-christina-karliczek-skoglund/ Tolle Seite über Geräusche im Meer: https://dosits.org/ Eishai vor Mittelamerika entdeckt: https://edition.cnn.com/2022/07/31/world/greenland-shark-belize-scn-trnd/index.html Narwale weichen Schiffen aus: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2023.05.29.542701v1.full Schiffe, die mit “Öko-Eisenerz” beladen sind: https://www.fr.de/wirtschaft/eisenerz-aus-kanadas-arktis-fuer-europas-gruenen-stahl-92377293.html Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 06.03.2024
Dauer: 57:03
Ihr habt uns oft gefragt, was wir alle für mehr Artenreichtum machen können. Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3.3. spazieren wir eine Folge lang also durch dieses Thema. Alles schaffen wir dabei sicher nicht, aber die wichtigste Erkenntnis ist wohl: Es ist nicht die eine große Verkackung, die dafür sorgt, dass wir unsere Natur zerstören. Es sind viele kleine Dinge, die sich zur Katastrophe anhäufen. Genauso müssen wir den Artenreichtum nicht mit der einen großen Geste retten, die uns vielleicht überfordert – und dann lässt man es lieber gleich sein. Wenn alle viele kleine Dinge richtiger machen, ist schon vieles gewonnen. Welche Dinge das dann sind – das kommt auf jeden einzelnen an. Unterschiedlichen Menschen fallen unterschiedliche Dinge leicht, also darf auch die Artenschutzstrategie bei jedem einzelnen anders aussehen. Wir hier bei Tierisch! haben zum Beispiel nicht so viel Interesse daran neue Produkte zu kaufen. Das ist erstmal gut, aber leider müssen wir für unsere Projekte nach Brasilien oder Peru fliegen. Andere möchten gern ein neues Auto kaufen und stecken dafür beim Fliegen zurück. Manche legen Tierparadiese im Garten an, haben aber auch gerne mal ein Steak auf dem Grill. Jeder macht Sachen gut und Sachen schlecht – lasst uns einfach ein bisschen mehr gut machen. Überlegt euch, auf was ihr Bock habt, geht bewusst und wertschätzend mit der Natur und allem, was sie produziert, um und werdet aktiv! Dann sind wir schon einen guten Schritt vorangekommen. Links: Buch “Weltrettung braucht Wissenschaft”: https://www.rowohlt.de/buch/weltrettung-braucht-wissenschaft-9783499010064 Gärten als Trittsteinbiotope: https://dorfoekologie.de/am-ende-sind-es-vielleicht-die-gaertner-die-die-welt-retten/ Blühwiese in Cambridge: https://www.kings.cam.ac.uk/news/2023/study-shows-impact-kings-wildflower-meadow Mitmachen! NABU Naturgucker-App: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/naturgucker/index.html https://www.ufz.de/tagfalter-monitoring/ https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html https://www.buergerschaffenwissen.de/projekte Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 28.02.2024
Dauer: 33:33
Weitere Informationen zur Episode "#39: Artenschutz – Was können WIR eigentlich machen?"
Freunde, wir haben uns letzte Woche so herrlich in Großkatzenfacts gesuhlt, wir legen noch einen drauf. Wie soll man auch in 30 Minuten die gesamte Fantastizität großer Katzen zelebrieren?! In dieser Folge feiern wir unter anderem den Geparden, der letzte Woche hinten runtergefallen war. Der kann mit seiner krassen Lungenkapazität zwar vermutlich in einem Atemzug einen Luftballon aufblasen, würde dann in Angst vor selbigem aber sofort Fersengeld geben. Geparden sind nämlich Schisshasen. Was sie mit unseren Wölfen gemeinsam haben? – Auch das schauen wir uns an. Außerdem geht es um die individuelle Unterscheidung der Großkatzen – nachdem ihr schon so wunderbar überfordert wart, auf unserem Instagram Account die einzelnen Katzenarten auseinander zu halten, könnt ihr ja jetzt mal damit anfangen, Löwen anhand ihrer Schnurrhaarmuster zu unterscheiden 😀. Und natürlich gibt es noch Geschichten aus dem Busch. Unter anderem erzählt Lydia wie sie im rosa Nachthemd an einem nächtlichen See das Interesse eines blutverschmierten Pumas geweckt hat... Ihr merkt schon – es wird nochmal wild. Los geht’s – oder wie Frauke sagen würde: Miau. Weiterführende Links Große Katzen unterscheiden: https://www.discoverwildlife.com/animal-facts/mammals/facts-about-big-cats Video über Lydia im Pantanal: https://youtu.be/2okewBHN5J4?feature=shared Erstaunliche Fakten über Geparde: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/katzen-mit-superkraeften-sieben-erstaunliche-fakten-ueber-geparde Facts zum Pumas: https://animaldiversity.org/accounts/Puma_concolor/ Individuelle Erkennung von Löwen anhand der Schnurrhaarmuster: https://www.wei.co.za/blog/lion-identification-by-means-of-whisker-spot-patterns Folge Radio Wissen über Hauskatzen: https://www.ardaudiothek.de/suche/radiowissen%20Alles%20Natur%20Hauskatze/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 21.02.2024
Dauer: 28:26
Hinweis: Wir nehmen mit dieser Folge am Wettbewerb Fast Forward Science 2024 teil – schaut gern mal vorbei: http://www.fastforwardscience.deHeute gibt es eine Wohlfühlfolge für uns, denn es geht um die großen, wilden Katzen, die dort leben, wo wir für unsere Forschung im Busch unterwegs sind. Also in Südamerika und in Teilen Afrikas. Das sind echte Großkatzen beheimatet wie Jaguare, Löwen und Leoparden, aber auch große Katzen, die nicht wirklich zu den Großkatzen zählen, wie Puma und Gepard. Wer jetzt schon verwirrt ist: Wir klären in der Folge, was es braucht, um eine echte Großkatze zu sein. Kringel, Flecken, Punkte und Mähne – so unterschiedlich diese Katzenarten aussehen, so verschieden ist auch ihr Verhalten: Rudeltiere und Einzelgänger, Lauerjäger und Rennmaschinen. Wir schauen uns an, wie diese Tiere leben und stellen mal wieder fest: Vieles ist noch nicht erforscht. Wie Forscher und Forscherinnen dem Verhalten dieser großen, wehrhaften Katzen auf die Schliche kommen? Da können wir aus dem Nähkästchen plaudern: Wir waren nämlich schon bei diversen Forschungs-Unternehmungen in Afrika und Südamerika live dabei. Also kommt mit auf unser kleines Forschungsabenteuer! Und während wir hier in aller Gemütlichkeit einem unserer Lieblingsthemen frönen, arbeiten sich andere an den kontroversen Themen, was Katzen betrifft, ab. So haben wir es ja am liebsten. Im sehr empfehlenswerten Radio Wissen Podcast vom Bayerischen Rundfunk geht es ab dem 16.2. um Hauskatzen. Wunderbare, liebe Haustiere und gleichzeitig gnadenlose Jäger, die schon zum Aussterben von vielen Tierarten beigetragen haben. Moderatorin Iska Schreglmann geht diesem Zwiespalt, in dem Katzenliebhaber wie wir oft stehen, im Gespräch mit dem Biologen Thassilo Franke nach. Die Folge “Hauskatze mit Nebenwirkungen” gibt es erst am 16.2. auf Bayern2 und danach beim Radio Wissen Podcast bei allen gängigen Podcast Apps. Unbedingt auch rein hören! Weiterführende Links Film mit Lydia und dem Jaguarprojekt im Pantanal: https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/unter-raubkatzen-und-ameisenbaeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80ZGY5ZWI4OS0wMmM0LTQwYjYtYjA0Mi0xYjBlMGQxNzRlM2I Systematik Großkatzen: https://animalia.bio/de/panthera Mähne bei Löwen: https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/BD5A14EAA0CFAE71EE8E37F006B9733D/S0952836904005242a.pdf/evolution-of-the-mane-and-group-living-in-the-lion-panthera-leo-a-review.pdf Leoparden Infos: https://peerj.com/articles/1974/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 14.02.2024
Dauer: 32:53
Weitere Informationen zur Episode "#37: Große Katzen – Jaguar, Löwe, Leopard und Co."
Tätäää! Morgen geht der Karneval in Köln, also rund um unser Studio, los. Die eine Hälfte von uns wird ordentlich mitfeiern, die andere macht sich mit einem ironischen Helau so schnell es geht vom Acker. Die Liebe zum Karneval polarisiert also, nicht aber die Liebe zu den cleveren Verkleidungen, die im Tierreich zu finden sind! Zur Tarnung, als fieser Hinterhalt oder weil die Mädels das hot finden – Gründe sich als Tier zu kostümieren, gibt es sehr unterschiedliche. Manche Tiere tragen einfach lebenslang ein Kostüm, das ihnen die Evolution übergestülpt hat – da geht die Ameise in der Spinnenverkleidung und andersrum. Andere, wie der Karnevalsoktopus (vermutlich entdeckt am 11.11.1998 um 11:11 Uhr), machen eher Method Acting und amen die Bewegungen von anderen Tieren nach. Aber es werden auch richtige Kostüme gebastelt. Auch hierbei: Motivation und Materialien können äußerst divers sein. Krabben, die einen Gemischtwarenladen auf ihrem Panzer anhäufen, Karnevals-Köcher aus Steinen und Stöcken oder ein opulenter Kackschild: Ihr seht schon, wir liefern ausreichend Kostüminspirationen für Kurzentschlossene! Schickt uns doch über die Instagramseite bei Weltwach Fotos von euren tierischen Kostümen! Weiterführende Links: Übersicht für Tiere mit Kostümen: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/150610-animals-camouflage-decoration-bugs-science#:~:text=Decorator%20Crabs,other%20objects%20to%20their%20backs. Dekorateurkrabben: https://academic.oup.com/beheco/article/29/1/179/4555138?login=false Käfer mit Fäkalschild: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-19080-3_4 Karnevalsoktopus: https://www.nationalgeographic.com/animals/invertebrates/facts/mimic-octopus#:~:text=Like%20other%20mimics%2C%20the%20octopus,%2C%20a%20crab%2C%20and%20others. 110 Mio. Jahre alte Florfliegenlarve: https://www.scinexx.de/news/biowissen/bernstein-konserviert-florfliegenlarve-mit-bizarrer-tarnung/ Eine Pflanze mit Augen? https://www.faz.net/aktuell/wissen/ab-in-die-botanik/eine-kletterpflanze-verhaelt-sich-so-als-haette-sie-augen-19459969.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 07.02.2024
Dauer: 42:25
Weitere Informationen zur Episode "#36: Tierisch Alaaf! Wir feiern den Karneval der Tiere"
Wer erinnert sich noch an Punxsutawney Phil? Richtig: Das ist das Waldmurmeltier, das im Film “Täglich grüßt das Murmeltier” wieder und wieder orakelt, ob der Winter ein baldiges Ende findet. Tatsächlich gibt es die Stadt aus dem Film mit dem sperrigen Namen Punxsutawney, und auch das Murmeltierorakel, das jährlich am 2.2. das Wetter vorhersagt, wirklich. Und wir feiern das absurde Schauspiel aus den USA mit einer eigenen Folge! Hier bei Tierisch! interessieren wir uns für die wissenschaftliche Seite von tierischen Vorhersagen. Während man den Vorhersagen von Phil dem Murmeltier wohl eher nicht so total vertrauen darf, kennt man viele andere Beispiele, in denen Tiere Erdbeben, Tsunamis und Wetterereignisse durchaus verlässlich vorhersagen. Wie sie das machen, ist oft wenig erforscht, aber wir gehen dem soweit es geht auf den Grund. Und jetzt liegt es an euch: Macht doch euren ganz eigenen Murmeltiertag und haltet euer Haustier am 2.2. mal raus – wirft es einen Schatten, gibt es noch 6 Wochen Winter. Oder auch nicht. Wir freuen uns auf eure Videos dazu! Weiterführende Links: Livestream zu Punxsutawney Phils Vorhersagen: https://www.visitpa.com/live-stream-phils-prediction Studien zu Erdbebenvorhersagen von Tieren vom Max-Planck-Institut: https://www.mpg.de/15126036/erdbeben-vorhersage-mit-tieren?c=987944 Wettervorhersagen von Tieren: https://www.geo.de/natur/tierwelt/das-verraten-tiere-ueber-das-wetter-von-morgen-30166488.html Hunde erschnüffeln Krankheiten: https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2019/04/lebensretter-wie-hunde-krebs-und-diabetes-erschnueffeln Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 31.01.2024
Dauer: 30:14
So, Leute. Jetzt hat uns der Winter volle Breitseite erwischt. Schneechaos und noch viel schlimmer: ÜBERFRIERENDE NÄSSE. Ja, quasi das Kryptonit der Deutschen. In einem Drehbuch für einen James Bond Film könnte der Schurke mithilfe von Fake-Nachrichten über drohenden Eisregen Deutschland ins vollkommene Chaos stürzen. Auflösung der öffentlichen Ordnung, Menschen verschanzen sich zuhause, der Bösewicht hat freie Hand. Nach einer Verfolgungsjagd, Tesla vs Schneeschieber, rettet James Bond die Nation (er hatte rechtzeitig beim Tesla die Winterreifen aufgezogen – puh!). Wir fragen uns: Wie machen das die Tiere eigentlich bei Schnee und Eis? Während wir hier gemütlich Tee im warmen tierisch!-Studio trinken, scheint Rotkehlchen Markus vor dem Fenster kalte Füße zu haben. Oder? Haben Vögel eigentlich kalte Füße? Und wie gehen Tiere hier bei uns in Deutschland allgemein mit der kalten Jahreszeit um? Wie überleben Fische im Gartenteich? Wie kommen Eichhörnchen und Igel durch den Winter? Und wie ist es möglich, dass der winzige Zaunkönig nicht einfach erfriert? Weiterführende Links: Störche überwintern in Deutschland: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/immer-mehr-weissstoerche-ueberwintern-in-deutschland-zugvoegel Überwinternde Störche beim NABU melden: https://nabu-naturgucker.de/app/natur_nm.dll/Form1 Warum bekommen Vögel keine kalten Füße? https://www.vivara.de/voegel-kalte-fuesse#:~:text=In%20den%20F%C3%BC%C3%9Fen%20der%20V%C3%B6gel,an%20den%20F%C3%BC%C3%9Fen%20nicht%20frieren Zitronenfalter haben Frostschutz! https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter/04431.html Wie überwintern Fische im Teich: https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/basteln-forschen-spielen/kinderfragen-beantworten/teilzwei/21881.html Eichhörnchen und ihre Nüsse: https://www.scientificamerican.com/article/do-squirrels-remember-where-they-buried-their-nuts/ Video verpennter Bär: https://www.youtube.com/watch?v=9sPlEBwy4BY Eisfrosch in Alaska: https://www.deutschlandfunk.de/eisfrosch-alaskas-zucker-zauberer-100.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 24.01.2024
Dauer: 33:04
Weitere Informationen zur Episode "#34: Tierisch kalt! Wie überwintern Tiere in Deutschland?"
Hinweis: Wir nehmen mit dieser Folge am Wettbewerb Fast Forward Science 2024 teil – schaut gern mal vorbei: http://www.fastforwardscience.deDer internationale Ehrentag der Pinguine ist wie jedes Jahr am 20.01., und wir zelebrieren die fabelhaften Tiere mit einer Sonderfolge. Diesmal sogar mit Liveexperiment! Süß, tapsig und gleichzeitig die absoluten Superstars: Perfekt an extreme Lebensbedingungen angepasst, Weltmeister im Kotweitschuss und im Powernapping, wichtig für die Gesundheit von Ökosystemen. Barfuß im antarktischen Winter, bei minus 60 Grad Celsius – wo unsereins schon beim bloßen Gedanken kalte Füße bekommt, finden Kaiserpinguine: 1A Bedingungen zur Aufzucht der Jungen! Pinguine haben die Wintergames nicht nur durchgespielt, sondern zur Meisterschaft erhoben. Apropos spielen: Wenn ihr beim Hören dieser Folge jedes Mal einen Schnaps trinkt, wenn Frauke “Kaiserpinguin” sagt, erwartet euch eine rauschende Ballnacht. Also, los gehts – spiel’ mir das Lied vom Pinguin! Weiterführende Links: Als erstes die Richtigstellung: Nicht ein Zügel-, sondern ein Adeliepinguin verteidigt hier die Kaiserpinguinküken vor der Raubmöve: https://www.youtube.com/watch?v=IvkfpgjBt5k Coole Pinguin Fakten: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/wo-leben-pinguine-suedpol-nordpol-kaiserpinguin-lebensraum-steckbrief-klimawandel-100.html Pinguine und Gesundheit der Meere: https://ocean.si.edu/ocean-life/seabirds/penguin-health-equals-ocean-health Weitkoten bei Pinguinen: https://arstechnica.com/science/2020/07/poopy-projectiles-penguins-can-fling-their-feces-over-four-feet-study-finds/ Powernapping bei Pinguinen: https://www.science.org/content/article/antarctic-penguin-sleeps-11-hours-day-few-seconds-time?utm_source=sfmc&utm_medium=email&utm_campaign=ScienceAdviser&utm_content=distillation&et_rid=1007539596&et_cid=5009327 Video mit David Attenborough zu fliegenden Pinguinen: https://www.youtube.com/watch?v=9dfWzp7rYR4 Pinguinkolonien auf Satellitenbildern entdeckt: https://weather.com/de-DE/wissen/tiere/news/2023-01-21-kotspuren-fuhren-forscher-zu-neuer-pinguin-kolonie Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 17.01.2024
Dauer: 40:55
Weitere Informationen zur Episode "#33: Pinguine! Wir feiern ihren Ehrentag!"