Der Tierisch!-Podcast ist der beste Podcast der Welt! Wir sind so gut! Und unsere Hörer sind einfach auch die großartigsten!!! Ihr merkt schon: Heute wird mal ordentlich angegeben. Bei solchem Rumgeprotze stellt sich dann die Frage: Ist das Ganze nur heiße Luft, um Leute zum Beispiel zum Hören eines Podcasts zu verleiten, oder – wie natürlich in unserem Fall – ist der Podcast wirklich so grandios, und wir wollen schlicht, dass das möglichst alle mitbekommen? Um ehrliche und unehrliche Angeberei geht es jedenfalls in dieser Episode. Kohlmeisenmännchen sind zum Beispiel besonders attraktiv für Weibchen, wenn sie einen dicken, schwarzen Federstreifen auf dem Bauch haben. Dieser Streifen hat aber gar nichts mit den eigentlichen Vaterqualitäten der Meise zu tun. Also blanke Angeberei, ein unehrliches Signal. Gewissermaßen die dicke Karre, die nichts über die Vaterqualitäten eines Typen aussagt. Ein ehrliches Signal sind hingegen die Mähnen von Löwen: Eine dunkle, lange Mähne haben tatsächlich vor allem besonders gesunde und starke Löwenmännchen. Bei Krankheit und Schwäche bildet sie sich zurück. Fraukes Kobantilopen machen es wie prollige Teenager auf der Kirmes beim Autoscooter: Die Paarungspartner finden sich, zumindest wenn sie nicht zu stark bejagt wurden, auf sogenannten Leks. Das sind Paarungsplätze, auf denen die Männchen ihr Gehörn präsentieren (nur nochmal zur Sicherheit, wir sprechen jetzt von Antilopen, nicht von Teenagern). Die Weibchen stehen außen rum und wählen sich den besten und schönsten Angeber aus. Übrigens: Dicke Karre, kleiner Pimmel passt für die Brüllaffen. Also so oder so ähnlich. Da heißt es: Dicker Hals, kleine Eier. Vor lauter Gesangsgewalt, bleibt wohl nicht mehr so viel Energie für die Hoden übrig. Und mit diesem romantischen Schlusswort bleibt für euch nur noch: Einschalten. In den, wir wiederholen es gerne nochmal, BESTEN Podcast der Welt. Weiterführende Links: Die Mähne des Löwen: https://www.reed.edu/biology/courses/BIO342/2014_syllabus_old/2014_readings/West_2005_lion.pdf Angeben im Tierreich: https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/geweih-gesang-farben-federschmuck-wie-tiere-angeben-prahlen-und-protzen-li.19257 Tiersignale im Allgemeinen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982213009317 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 16.08.2023
Dauer: 31:33
Weitere Informationen zur Episode "#18: Dicker Hals und kleine Hoden – Angeber im Tierreich"
Bei einem Glas Wein schauen wir uns in dieser Folge an: Wie sieht es eigentlich im Tierreich mit dem Alkoholkonsum aus? Trinken Tiere auch gerne mal einen über den Durst? Die Antwort lautet wie so oft: Ja und Nein. Im Tierreich gibt es durchaus Gewohnheitstrinker wie Fledermäuse, die in den Tropen leben. Anders als Fledermäuse in unseren Breitengraden, können die ganz schön was wegstecken – und immer noch geradeaus fliegen! Pegeltrinker sind die Federschwanztupaias, wie uns Annette Zitzmann erzählt, eine Zoologin, die diese Tiere in Malaysia erforscht hat. Die kleinen Spitzhörnchen haben eigentlich rund um die Uhr einen Pegel, ähnlich wie wenn wir eine Flasche Vodka trinken würden. Ihr Tagesgeschäft bekommen sie aber trotzdem auf die Reihe. Eine Alkoholabhängigkeit, die das normale Verhalten einschränkt, können sich Wildtiere nämlich gar nicht leisten. Einige sind also alkoholtolerant, wie besagtes Hörnchen, oder auch die Fruchtfliege, die sogar ihren Nachwuchs in Alkohol großziehen kann, andere sind eher zurückhaltend mit dem Fusel. Gelegenheitstrinker gibt es aber durchaus. Hier und da mal ein bisschen Palmwein? Oder schön vergorene Früchte? Da sagen auch Schimpansen und Brüllaffen nicht nein. Und die große Frage ist: Ist ein kleiner Rausch ab und an eventuell ein evolutiver Vorteil für uns Affen? Diese gewagte wissenschaftliche Hypothese nennt sich die “Drunken Monkey Hypothesis”. Spoiler: eher nicht. Nun aber erstmal: Prost! Links:Schimpansen trinken Palmwein: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alkohol-wilde-schimpansen-trinken-literweise-palmwein-a-1037988.html Werkzeuggebrauch, um sich einen reinzulöten, bei Schimpansen: https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsos.150150 Drunken Monkey Hypothesis: https://repository.si.edu/bitstream/handle/10088/3748/Stephens_and_Dudley.pdf Trinkfeste Malayisches Spitzhörnchen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alkoholkonsum-malaysisches-spitzhoernchen-ist-trinkfest-a-568580.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 09.08.2023
Dauer: 31:47
Weitere Informationen zur Episode "#17: Hoch die Tassen! Alkoholkonsum im Tierreich"
Lydia ist gerade für ihre Säugetierforschung in Südamerika. Tief im brasilianischen Busch beobachtet sie dort vor allem: Ameisenbären! Aber auch vier Stunden von der nächsten Stadt entfernt gibt es mittlerweile Internet. Und so nutzen Frauke und Lydia die Gelegenheit sich in dieser Folge von ihren Erlebnissen als Forscherinnen in der Wildnis zu erzählen. Lydia auf der Terrasse ihrer Forscherhütte, vor der ein Hirsch schläft und in den Bäumen Papageien und vor allem Chaco Guans lärmen, und Frauke unter einem Wäscheständer und haufenweise Decken (gute Akustik ist ja so wichtig!) in ihrer Frankfurter Wohnung. Auch Frauke kann so einige Abenteuer erzählen, die sie in ihrer Zeit als Antilopenforscherin an der Elfenbeinküste erlebt hat. Egal ob in Afrika, in Südamerika oder sonst wo auf der Welt: Es gibt nichts Schöneres als eine starke Natur, in der man als Mensch nur zu Gast ist, und entspannte Tierbeobachtungen. Links: Lydias Zuhause im Pantanal (hier kann man auch Urlaub machen!): https://fazendabarrancoalto.com/en/home-en/ Die Forschungsstation im Comoé (es ist eine modernere Version der Station, in der Frauke zehn Jahre lebte): https://www.uni-wuerzburg.de/forschung/afrikazentrum/forschung/biologie/die-comoe-station-darf-nicht-sterben-wiederaufbau-einer-forschungsstation/ Lydias Buch über ihr Leben in Brasilien: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/ebooks/autobiografie/ich-glaub-mein-puma-pfeift/id_3343818 Ameisenbären individuell unterscheiden: https://ceda.ic.ufmt.br/files/cobra/papers/9Mocklinghoff2018_JNH.pdf Eine der zahlreichen Publikationen von Frauke zur Kob Anitlope: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1046/j.0141-6707.2000.00302.x Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 02.08.2023
Dauer: 38:08
Weitere Informationen zur Episode "#16: Forscherleben – Tierisch wilde Zeiten im Busch"
Jeder, der schonmal in einer Wohngemeinschaft gewohnt hat, weiß: Damit das klappt, braucht es klare Regeln. So sieht es auch im Tierreich aus, vor allem wenn man mit einem potentiellen Killer zusammenwohnt. Wir hoffen natürlich, dass euch das noch nie passiert ist, aber bei Kaninchen ist das gang und gäbe. Sie teilen sich nämlich häufig den Bau mit Füchsen. Die natürlich eigentlich gerne Kaninchen fressen. Nur nicht die in ihrem Bau. Warum sie die verschonen, finden wir hier bei Tierisch! raus. Aber mal ehrlich: Wie todesmutig müssen die ersten Kaninchen gewesen sein, die in den Fuchsbau marschierten und das herausfanden??? Hat man sich erstmal arrangiert, verspricht so ein starker Mitbewohner dann natürlich Sicherheit. Das weiß unter anderem der dicke, tapsige Wendehalsfrosch, der wahlweise mit stinkenden Ameisen oder Skorpionen zusammenlebt. Oder Frösche, die ihre Wohnung mit Taranteln teilen – die Schöngeister in der Rocker-WG! Kleine Snacks kredenzen derweil die Bewohner des Faultiers: Die Motten, die in seinem Fell wohnen, züchten leckere Algen für ihren Vermieter. Ich krieg die Motten! ist also ein freudiges Ereignis bei Faultieren. Um die Motten zu bekommen, begeben sich Faultiere sogar jede Woche mit einem langwierigen Stuhlgang in Todesgefahr. Wer jetzt wissen will, wie das, und warum, der sollte – ihr ahnt es schon – diese neue Folge hören! Weiterführende Links Mehr über WG-liebende Wendhalsfrösche in Afrika gibt es in Lydias Buch “Die Supernasen” im Kapitel “Mit Klebeschnurrbart, Tarnkappe und Hautkrankheit”. Das gibt’s hier: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-supernasen/978-3-446-44874-2/ Wohngemeinschaft Fuchs und Kaninchen: https://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article105104437/Seltsame-Wohngemeinschaft.html Wie können Anemonenfische mit nesselnden Anemonen zusammenwohnen? https://www.taylorfrancis.com/chapters/oa-edit/10.1201/9781003125365-22/cohabitation-competition-anemonefishes-maya-srinivasan-geoffrey-jones Wohngemeinschaften zwischen Schimpansen und Gorillas: https://www.nytimes.com/2022/10/11/science/gorillas-chimps-friends.html Frösche: https://www.deutschlandfunk.de/froesche-in-afrika-die-raetselhaften-100.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 26.07.2023
Dauer: 29:47
Weitere Informationen zur Episode "#15: Ich krieg die Motten! – Wohngemeinschaften im Tierreich"
Es gibt bekanntermaßen giftige Tiere. Schlangen. Klar. Spinnen, Frösche, Käfer, kennt man. Aber es gibt auch giftige Vögel und sogar giftige Säugetiere! Wie das genau läuft, warum man nicht an Mähnenratten lecken sollte und warum sich giftige Tiere eigentlich nicht ständig selbst vergiften – darum geht’s in dieser Folge von Tierisch! Und natürlich haben Frauke und Lydia auch wieder wilde Geschichten aus dem Busch auf Lager. Frauke erlebte in der Elfenbeinküste einen Roadtrip um Leben und Tod, nachdem ein Kollege von einer Schlange gebissen wurde. Lydia erfuhr am eigenen Leib, dass der Stich der 24 Stunden-Ameise echt wehtut, aber tatsächlich nur in etwa 24 Stunden lang. Weiterführende Links: Warum sterben Gifttiere nicht an ihrem Gift? https://www.livescience.com/why-poisonous-animals-dont-poison-themselves.html Giftige Mähnenratten: https://www.nytimes.com/2020/11/25/science/african-crested-rat-poison.html Plumplori Gift: https://www.scielo.br/j/jvatitd/a/74YyrpCWT8YCnrqwy7sTrRB/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 19.07.2023
Dauer: 35:33
Für diese Folge geht ihr am besten auf einen schönen Waldspaziergang. Einmal tief ein- und ausatmen und den erholsamen Effekt des Waldes auf sich wirken lassen. Das ist nämlich eine seiner vielen Qualitäten. Wälder sind aber auch entscheidend für das Weltklima. Durch CO2-Bindung, klar, aber auch weil sie für den Wasserhaushalt ganzer Kontinente zuständig sein können. Regenwälder heißen ja nicht so, weil es da so viel regnet, sondern weil sie so viel Regen generieren, der dann in fliegenden Flüssen Wasser in andere Teile der Welt bringt! Wir brauchen also Wald, aber wie können wir die Wälder schützen, die es heute noch gibt? Was gibt es für Lösungen? Wie können wir Menschen oder sogar ganze Länder beim Erhalt von Wald unterstützen? Dabei ist Wald nicht gleich Wald: Wer einen Wald möchte, der die vielen Ökosystemleistungen liefern kann, die wir für unser Überleben brauchen, muss auch die Tiere darin schützen. Und das ist dringend: In den letzten 40 Jahren hat sich die Menge an Waldtieren halbiert! Es gibt ganze Wälder, in denen die Bäume zwar noch stehen, die Tiere jedoch verschwunden sind. Warum das nicht lange gut geht und was Elefantenzertifikate und Flughundwälder sind? Auch das klären wir in dieser Folge. Also: Losspaziert und eingeschaltet! Weiterführende Links: Was brauchen wir für effektiven Waldschutz? https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rstb.2021.0065 Einfluss von Abholzung auf Waldtiere: https://ecologi.com/articles/blog/how-does-deforestation-impact-wildlife-and-biodiversity-what-you-need-to-know Verlust an Waldtieren in den letzten 40 Jahren: https://www.theguardian.com/environment/2014/sep/29/earth-lost-50-wildlife-in-40-years-wwf Empty forests: https://acervo.socioambiental.org/sites/default/files/documents/L3D00001.pdf Fliegende Flüsse: https://economictimes.indiatimes.com/news/new-updates/flying-rivers-the-essential-lifelines-that-keep-amazon-forest-alive/articleshow/98991711.cms?from=mdr Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 12.07.2023
Dauer: 28:35
Weitere Informationen zur Episode "#13: Von Waldtieren und fliegenden Flüssen"
Als wir die Idee hatten, einen famosen Tierpodcast zu starten, haben Frauke und Lydia eine Pilotfolge aufgenommen. Für eine gute Akustik bei dieser Aufnahme lag Frauke unter einem Deckenberg bei sich zuhause😀... Wenn auch etwas verspätet, wir wollen euch unseren Start ins Tierisch!-Abenteuer nicht vorenthalten. Es geht, super passend für ein Audioformat, um Geräusche, die Tiere machen und auch hören, die wir Menschen mit unserem Hörspektrum aber nicht wahrnehmen können. Geräusche, die für uns zu tief sind, um sie zu hören, bezeichnet man als Infrasound. Damit kommunizieren Elefanten, Wale, vielleicht Ameisenbären und natürlich auch der Helmkasuar! Geräusche, die zu hoch sind, als dass wir sie hören, liegen im Ultraschall-Bereich. Klar, das kennt man von jagenden Fledermäusen. Aber auch Delfine nutzen sie, unter anderem um Schwangerschaften festzustellen! Tiere können aber auch Geräusche im Ultra- oder Infraschall nutzen, die sie gar nicht selbst produzieren. Das könnte zum Beispiel Seevögel bei der Orientierung helfen!Weiterführende Links: Navigation bei Seevögeln: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fevo.2021.740027/full 52Hz-Wale: https://www.theguardian.com/environment/2021/jul/13/loneliest-whale-in-the-world-search Elefant Listening Project: https://www.elephantlisteningproject.org/ Fisch Fürze: https://www.science.org/content/article/farting-fish-keep-touch Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 05.07.2023
Dauer: 33:59
Habt ihr euch auch schonmal gefragt, ob sich Schnecken eigentlich auch mal langweilen oder ungeduldig werden, wenn da vorne so ein leckerer Salat steht und sie einen halben Tag brauchen, um dort hinzukommen? Es ist natürlich eine etwas philosophische Frage, wie Tiere Zeit wahrnehmen. Tatsächlich ist Zeitwahrnehmung aber zumindest in gewissem Maße wissenschaftlich messbar, und das schauen wir uns heute an. Relativ zu unserer Zeitwahrnehmung erleben Schnecken zum Beispiel alles im Zeitraffer. Fliegen im Gegensatz dazu in Zeitlupe. Macht Sinn, wenn man sehr schnell fliegt. Andere Tiere wie der Schwertfisch können bei der Jagd den Matrix-Move machen und auf Zeitlupe umstellen! Und dann gibt’s noch die schnellste Bewegung des Tierreichs und Tiere, die Speedmodels aus China alt aussehen lassen. Welche das sind? Hört selbst! Weiterführende Links: Wanderfalke: https://kinder.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/bibliothek/kuriosah/bibliothek-die-schnellsten-tiere-der-welt-100.html) Schnellste Bewegung im Tierreich: https://news.illinois.edu/view/6367/727667) Zeitwahrnehmung bei Tieren: https://www.sciencefocus.com/science/animal-time-perception/ Metabolismus und Zeit: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0003347213003060 Spitzmausforscher: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/das-leben-mit-der-maus-5449867.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 28.06.2023
Dauer: 29:35
Die Antwort auf die Frage, was die Mücke je für uns getan hat, ist einfach: Schokolade! Das weiß Frauke sehr genau, denn neben ihren vielen Engagements im Naturschutz ist sie auch noch Unternehmerin, genauer: Schokoladenproduzentin. Mit ihrer Firma PERÚ PURO produziert sie, zusammen mit Kleinbauern in Peru, international ausgezeichnete Schokolade, die Biodiversität fördert statt zerstört. Wir gehen heute mit ihr auf die Reise ins entlegene Urubambatal, wo im Bergregenwald der Ur-Kakao Chuncho wächst. Wir finden heraus, warum Agroforst-Systeme besonders in den Tropen sehr viel ertragreicher sind als Monokulturen und gleichzeitig den Regenwald schützen können. Warum das dann nicht alle machen? Weil es nicht so einfach ist. Dieses Mal gibt’s also ausnahmsweise weniger Tiere, dafür geht’s um Schokolade. Das ist ja wohl auch fantastisch. Weiterführende Links: Schokolade! www.perupuro.de Fraukes Buch über Biodiversität: https://www.oekom.de/buch/was-hat-die-muecke-je-fuer-uns-getan-9783962382094 Youtube Kanal von PERÚ PURO mit vielen Videos aus Peru: https://www.youtube.com/channel/UCqtJJHFZexcjDn2BNndMdKQ Doku über nachhaltigen Konsum bei Arte (ca. ab Minute 7 geht's um PERÚ PURO) https://www.arte.tv/de/videos/108338-006-A/agree-to-disagree/ WWF über Schokolade: https://blog.wwf.de/schokolade-regenwald/ Koordinaten der Bauernkooperative: https://goo.gl/maps/B9E5Ei7LhgFiqNzM9 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 21.06.2023
Dauer: 42:34
Ihr habt euch Themen und Tiere gewünscht und uns fiel auf: Viele der Tiere, über die ihr mehr hören wolltet, sind kleine Freaks, die ihr Leben ganz anders gestalten als andere. Also schauen wir uns diese Wunderlinge doch mal genauer an. Los geht es mit dem Kakapo, dem einzigen flugunfähigen Papagei. Der pflegt allerhand Marotten, die ihn an den Rand des Aussterbens gebracht haben. Die Thermometerhühner haben entschieden, dass Eier ausbrüten, indem man einfach auf ihnen sitzt, was für Anfänger ist. Lieber machen sie ein vollkommen übertriebenes Brimborium aus dem Brutgeschäft. Wenn man unseren nächsten Sonderling, den Nacktmull, filmen will (13 Zentimeter lang, wurstförmig und unbehaart), hat man immer Stress, dass es nicht wie ein schräger Porno aussieht, in dem männliche Geschlechtsteile mit Zähnen spazieren gehen. Schnabeltiere leuchten bei UV- Licht, sind giftig, legen Eier und vieles mehr, die machen also echt mal ihr ganz eigenes Ding. Außerdem wolltet ihr noch was zu Oktopoden hören – aber weil aber mal wieder alles so spannend war, müssen wir das auf ein andermal vertagen. Weiterführende Links: Zoologe vergewaltigt von Kakapo: https://www.youtube.com/watch?v=9T1vfsHYiKY Termometerhühner: https://www.tierwelt.ch/artikel/wildtiere/das-thermometer-im-schnabel-406361 Herbert Oswalds Nacktmullfilm (aktuell leider nicht im Stream): https://programm.ard.de/TV/arte/nacktmulle---superhelden-der-forschung/eid_287242205371320 Nacktmulle und Wissenschaft: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/nacktmull-nagetier-saeugetier-spannend-wissenschaft-100.html Leuchtende Schnabeltiere: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/glowing-platypus Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erschienen: 14.06.2023
Dauer: 46:05