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Podcasts


InFact - Der HZI-Podcast. Wissenschaft, die ansteckt.

Wie lösen Bakterien und Viren Krankheiten aus? Wie wehrt sich unser Immunsystem dagegen? Und was müssen Wirkstoffe können, um gefährliche Infektionen zu bekämpfen? Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung – kurz HZI - wird nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Wie diese Forschung funktioniert, wie die Ergebnisse in der Medizin genutzt werden und wer die Menschen sind, die hier forschen. Das hört ihr hier: Bei InFact - dem Podcast des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung.

Podcast: "InFact - Der HZI-Podcast. Wissenschaft, die ansteckt."


Mikroben im Visier. Infektionen verstehen, Resistenzen besiegen!

Im Podcast des Leibniz-Forschungsverbunds INFECTIONS erläutern Elisabeth Pfrommer und Christian Nehls mit wechselnden Gästen aus der Forschung, wie und warum sich resistente Krankheitserreger ausbreiten und was wir dagegen tun können. Mikroben oder genauer gesagt Mikroorganismen sind der Ursprung allen Lebens. Es gibt sie in unglaublich großer Vielzahl und an allen denkbaren Orten. In diesem Podcast geht es um solche Mikroben, die als Krankheitserreger unsere Gesundheit bedrohen. Die Mikrobiologin Dr. Elisabeth Pfrommer und der Physiker Dr. Christian Nehls nehmen krankmachende Bakterien, Viren, Pilze und andere Kleinstlebewesen unter die Lupe, beleuchten aktuelle Probleme in der Infektionsmedizin und informieren über Gegenmaßnahmen. Dazu sprechen sie mit Expertinnen und Experten aus dem Leibniz-Forschungsverbund INFECTIONS. In diesem Verbund arbeiten Forschende aus verschiedenen Fachbereichen und Leibniz-Instituten zusammen, um auf die Herausforderungen durch Infektionskrankheiten reagieren zu können. Im Zentrum der Forschung und des Podcast stehen antimikrobielle Resistenzen (AMR). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet diese Resistenzen als eine der größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit. Aber was genau versteht man unter AMR? Wo kommen sie her, warum verlieren Medikamente ihre Wirksamkeit und was kann die Forschung tun, um dieser wachsenden Gefahr entgegenzutreten? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen Christian und Elisabeth auf den Grund. Pro Folge nehmen sie sich einen bestimmten Aspekt aus dem Themenkomplex vor und holen sich zur Unterstützung kompetente Gäste aus dem Verbund dazu. Das Moderationsteam Elisabeth Pfrommer ist Mikrobiologin und hat im Leibniz-Forschungsverbund INFECTIONS ihre Doktorarbeit geschrieben. Sie arbeitet jetzt am Robert Koch-Institut in Berlin und interessiert sich besonders für die Ausbreitung von Krankheitserregern über die Luft. Christian Nehls ist Physiker, hat seine Doktorarbeit am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum geschrieben und arbeitet mittlerweile seit 2015 dort als Wissenschaftler. Er interessiert sich für Zell- und Bakterienmembranen im Zusammenhang mit Infektionen und untersucht außerdem neuartige Wirkstoffe gegen Bakterien. Über den Leibniz-Forschungsverbund „INFECTIONS“: Dank verbesserter Hygiene und medizinischem Fortschritt konnten Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern zurückgedrängt werden. Steigende Antibiotikaresistenzen, neu auftretende und teilweise unbekannte Erreger, Klimaveränderungen und die zunehmende menschliche Mobilität stellen uns jedoch zunehmend vor neue globale Probleme. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, wurde vor 10 Jahren der Leibniz-Forschungsverbund INFECTIONS gegründet. Aktuell arbeiten in diesem Verbund 18 Leibniz-Institute und 3 externe Partner zusammen, um über die Fachgrenzen hinweg interdisziplinär neue Strategien und Methoden für Frühwarnsysteme, ein verbessertes Management von Ausbrüchen und eine optimierte Eindämmung der Erregerausbreitung zu entwickeln. Weitere Informationen: https://leibnizinfections.de

Podcast: "Mikroben im Visier. Infektionen verstehen, Resistenzen besiegen!"


infektiopod

Ein Podcast aus Hamburg über Infektionskrankheiten des Menschen. Wir sprechen in lockerer Runde über Viren, Bakterien und Parasiten. Jede Folge hat einen Erreger zum Thema und wir besprechen Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie. Das Zielpublikum sind dabei nicht nur Ärzt*innen, Pfleger*innen oder anderes medizinisches Personal sondern Alle die sich für Infektionserkrankungen interessieren.

Podcast: "infektiopod"


Episoden


Haloquadratum walsbyi

Podcast: MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
Erschienen: 31.03.2026

Was seht ihr vor eurem inneren Auge, wenn ihr an Mikroben denkt? Wahrscheinlich etwas kugeliges, rundes oder bohnenförmiges. Umso überraschter waren Forschende im Jahre 1980, als sie in einer Wasserprobe aus einem Salzwasserbecken auf ein kleines, lebendiges Quadrat trafen. 25 Jahre sollte es dauern bis Walsby’s square bacterium im Labor kultiviert werden konnte. In der heutigen Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! finden wir heraus, warum Haloquadratum walsbyi eigentlich gar kein Bakterium ist, wie es sich vor Austrocknung in extrem salzhaltigen Wasserbecken schützt und wie ihm seine quadratische Form und winzige Gasbläschen bei der Energiegewinnung helfen. Kapitel 00:00 – Intro 01:17 – Die Entdeckung von Hqr. walsbyi 03:17 – Kultivierungserfolg nach 25 Jahren 04:02 – Die Domänen des Lebens 05:12 – Wie Hqr. walsbyi hohen Salzkonzentrationen widersteht 06:48 – Warum das Quadrat praktisch und gut ist 09:20 – Fazit & Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… Mit seiner ungewöhnlichen quadratischen Form überraschte Haloquadratum walsbyi Forschende in den 1980er. Dieser Mikrobe lebt in sehr salzhaltigen Gewässern und gehört zur Domäne der Archaeen, die erst in den 1990er Jahren neben den Eukaryoten (zu denen auch Menschen gehören) und den Bakterien anerkannt wurde. Über 25 Jahre vergingen zwischen der ersten Beschreibung und der erfolgreichen Isolation und Kultivierung der kleinen Quadrate. Heute wissen wir, wie sie es schaffen, die salzigen Bedingungen zu überleben und wie ihnen dabei auch ihre quadratische Form hilft. Halomucin, ein archaeles Protein schützt vor Austrocknung und Phagen. Die flache Form mit großer Oberfläche erlaubt eine effiziente Nährstoffaufnahme und Lichtabsorption. Gleichzeitig helfen gasgefüllte Vakuolen den Zellen bei der idealen Positionierung im Wasser. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Übersichtsseite zu Haloquadratum walsbyi inkl. Bildern Erstbeschreibung von Hqr. walsbyi Walsby, A.E. (1980), Nature, 283(5742), pp. 69–71. Erste Erfolgreiche Kultivierung von Hqr. walsbyi Bolhuis, H., Poele, E.M.T. and Rodriguez-Valera, F. (2004), Environmental Microbiology, 6(12), pp. 1287–1291. Genomanalyse, formale Beschreibung und Details zur Lebensweise Bolhuis, H. et al. (2006), BMC Genomics, 7, p. 169 Burns, D.G. et al. (2007), Int J Syst Evol Microbiol, 57(2), pp. 387–392. Funktionsweise von Halomucin Zenke, R. et al. (2015), Front Microbiol, 6, p. 249. Hat dir diese Folge gefallen? Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen. Merch gibt es in meinem Spreadshop! Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.

Podcast-Webseite: Episode "Haloquadratum walsbyi"


Aliivibrio fischeri

Podcast: MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
Erschienen: 17.03.2026

In den kristallklaren Wassern vor Hawaii lauert eine tödliche Gefahr – zumindest, wenn man eine Garnele ist. Der Hawaiianische Zwergtintenfisch Euprymna scolopes ist ein nachtaktiver Jäger, der sich auf sehr ungewöhnliche Weise vor seinen eigenen Fressfeinden verbirgt: in dem er leuchtet. Diese sogenannte Gegenillumination zur Tarnung erreicht der kleine Tintenfisch allerdings nicht allein, sondern durch eine ungewöhnliche Symbiose mit dem lumineszenten Bakterium Aliivibrio fischeri. Wie diese beiden Meeresbewohner zusammenarbeiten und wie Aliivibrio fischeri dazu beigetragen hat, dass wir in Bakterien nicht nur als einsam herumschwimmende Lebewesen wahrnehmen, erfahrt ihr in der heutigen Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! Kapitel 00:00 – Intro 01:32 – Der Hawaiianische Zwergtintenfisch E. scolopes 02:25 – Tarnung durch Leuchten: Die Symbiose von A. fischeri und E. scolopes 05:04 – Wie das Leuchten von A. fischeri reguliert wird (Quorum Sensing) 08:36 – Erstbeschreibung von A. fischeri 09:20 – A. fischeri als Staatsmikrobe und Wassertester 10:23 – Fazit & Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… Der Hawaiianische Zwergtintenfisch nutzt Gegenillumination, um sich vor Fressfeinden zu verbergen. Durch das Leuchten von Aliivibrio fischeri, die in seinem Leuchtorgan leben, imitiert er die Reflektionen von Mondlicht auf dem Wasser und wird dadurch nahezu unsichtbar. Das Leuchten von A. fischeri ist streng reguliert und an den circadianen Rhythmus des Tintenfisches angepasst. Die Bakterien stimmen sich untereinander durch einen Prozess ab, der sich Quorum Sensing nennt. Nur wenn genug von ihnen am selben Ort sind, beginnen sie zu leuchten. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Bilder, Videos und weitere Infos zu E. scolopes Symbiose mit E. scolopes Nyholm, S.V. and McFall-Ngai, M.J. (2021), Nat. rev. Microbiol., 19(10), pp. 666–679. Visick, K.L., Stabb, E.V. and Ruby, E.G. (2021), Nat. rev. Microbiol., 19(10), p. 654. Quorum Sensing in A. fischeri Mandel, M.J. et al. (2012), Appl. Env. Microbiol., 78(13), pp. 4620–4626. Septer, A.N. and Visick, K.L. (2024), J. Bacteriol. 206(5), pp. e00035-24. Geschichte und Namensgebung Urbanczyk, H. et al. (2007), Int. J. Syst. and Evol. Microbiol., 57(12), pp. 2823–2829. Anwendung in Wasserqualitätstests Backhaus, T. et al. (1997), Chemosphere, 35(12), pp. 2925–2938. Erzinger, G.S. et al. (2018), Bioassays. Elsevier, pp. 241–262. Hat dir diese Folge gefallen? Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen. Merch gibt es in meinem Spreadshop! Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.

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Aquirufa: Süßwasserbakterien in Omas Gartenteich

Podcast: Wissen macht Leute
Erschienen: 16.03.2026

16.03.2026 - Alexandra Pitt berichtet aus acht Jahren Süßwasserbakterien-Forschung mit Citizen Science und wie dabei unter anderem die neue Gattung Aquirufa entdeckt wurde!

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Candidatus Electronema

Podcast: MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
Erschienen: 03.03.2026

Biologisch abbaubare Kabel, die unsere elektronischen Geräte mit Strom versorgen und dabei ganz aus Bakterien bestehen? Das klingt wie aus einem Science-Fiction Roman, ist aber näher an der Realität als man vielleicht denkt. In der heutigen Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! beschäftigen wir uns mit Candidatus Electronema, einer Gattung von Kabelbakterien. Diese haben die Fähigkeit Elektronen aus sauerstoffarmen in sauerstoffreiche Sedimentschichten zu übertragen. Damit haben sie sich eine einzigartige ökologische Nische erarbeitet. Wenn ihr wissen wollt, wie das funktioniert und wie dieser Prozess genutzt werden kann, hört gerne rein! Kapitel 00:00 – Intro 01:32 – Die Entdeckung von Candidatus Electronema 03:52 – Strom leiten als Überlebensstrategie 07:03 – Electronema als echtes Kabel 07:54 – Einsatz zur Bioremediation und Reduktion von Treibhausgasemissionen 09:44 – Fazit & Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… Candidatus Electronema ist in der Lage Elektronen, also Strom, zu leiten. Dazu schließen sich zehntausende Bakterien zu einem mehrere Zentimeter langen, kabelartigen Filamenten zusammen. Ihre einzigartige Fähig erlaubt es Candidatus Electronema, im tiefen Sediment von Flüssen, Seen und Meeren zu überleben. Dort können sie auch in sauerstoffarmen Schichten Sulfide zur Energiegewinnung nutzen. Die anfallenden Elektronen werden dann entlang der Filamente in sauerstoffreiche Regionen transportiert, wo sie dann abgegeben werden können. In Zukunft könnte Candidatus Electronema in der Bioremediation zur Reinigung belasteter Gewässer, zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Reisanbau und eventuell als Basis für biobasierte elektronische Materialien eingesetzt werden. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Entdeckung von Candidatus Electronema Nielsen, L.P. et al. (2010), Nature, 463(7284), pp. 1071–1074. Pfeffer, C. et al. (2012), Nature, 491(7423), pp. 218–221. Nickel-haltige Proteinfasern leiten Elektronen Boschker, H.T.S. et al. (2021), Nature Communications, 12(1), p. 3996. Kabelbakterien in der Bioremediation Dong, M. et al. (2024), Trends in Microbiology, 32(7), pp. 697–706. Scholz, V.V. et al. (2020), Nature Communications,11(1), p. 1878. Entdeckung weiterer Kabelbakterien-Arten Hiralal, A. et al. (2025), Geomicrobiology, 91(5), pp. e02502-24.   Pressemeldung VAAM zur Mikrobe des Jahres 2024, inkl. Bildern Kunstinstallation von Anna Pasco Bolta Hat dir diese Folge gefallen? Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen. Merch gibt es in meinem Spreadshop! Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.

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Helfer im Klärwerk mit Gefahr für das Klima

Podcast: Forschungsquartett – detektor.fm
Erschienen: 19.02.2026

Forschende haben in Kläranlagen weltweit neue bakterielle Partnerschaften entdeckt, die eine überraschende Rolle für das Klima spielen. Während diese Mikroorganismen bei der Abwasserreinigung helfen, produzieren sie teilweise das gefährliche Treibhausgas Lachgas. Hier erfahrt ihr mehr über das Forschungsprojekt. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-mikrobiologie-im-klaerwerk

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Deinococcus radiodurans

Podcast: MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
Erschienen: 03.02.2026

Im Film von 1982 kämpft „Conan, der Barbar“ in rauen Landschaften gegen übermächtige Gegner. Nicht weniger beeindruckend ist Deinococcus radiodurans, das wegen seiner extremen Strahlenresistenz auch „Conan, das Bakterium“ heißt. Wie Mikroben Strahlung überstehen, die über 5.000-mal stärker ist als jede natürliche Belastung auf der Erde, erfahrt ihr in dieser Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! Kapitel 00:00 – Intro 01:33 – Die Entdeckung von D. radiodurans 03:29 – Warum D. radiodurans Rekordhalter in Strahlungsresistenz ist 07:51 – Warum Bakterien überhaupt Strahlung aushalten 10:13 – Deinococcus im Weltall und Anwendungen in der Wissenschaft 12:18 – Fazit & Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… D. radiodurans wurde 1956 bei Sterilisationstests für Konserven entdeckt. Es übersteht über die 1.000-fache Strahlendosis eines Menschen – dank einer hocheffizienten DNA-Reparatur, die eigentlich der Trockenheitsresistenz dient. In der Forschung spielt Deinococcus eine wichtige Rolle: Es war auf der ISS, hilft bei der Reinigung radioaktiv verseuchter Abwässer und dient der Entwicklung langlebiger DNA-Speicher. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Bilder von D. radiodurans Entdeckung von Deinococcus radiodurans Anderson et al. (1956) Radiat. Res. 5(2): 187-198. Strahlungsresistenz & DNA-Reparatur Cox (2005). Nat. Rev. Microbiol. 3 (11): 882–892. Makarova et al. (2001) Microbiol. Mol. Biol. Rev. 65(1): 44-79. Battista (1997) Annu. Rev. Microbiol. 51: 203-224. Zahradka et al. (2006) Nature 443(7111):569-573. White et al. (1999) Science 286(5444): 1571-1577. Daly (2012) DNA Repair (Amst). 11(1):12-21. Weltall & weitere Anwendungen Kawaguchi et al. (2020) Front. Microbiol. 11: 2050. Brim et al. (2003) Appl. Environ. Microbiol. 69(8): 4575-4583. Wong et al. (2003). Commun. ACM 46 95–98.

Podcast-Webseite: Episode "Deinococcus radiodurans"


Thiomargarita magnifica

Podcast: MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
Erschienen: 20.01.2026

Bis zu zwei Zentimeter lang, mit bloßem Auge sichtbar und innen komplexer aufgebaut, als man es Bakterien je zugetraut hätte. In dieser Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! geht es um Thiomargarita magnifica – die riesenhafte „Schwefelperle“ aus den Mangroven Guadeloupes – und darum, wie sie das Wissen über Bakterien auf den Kopf gestellt hat und uns einen überraschenden Blick auf die Evolution komplexer Zellen erlaubt. Kapitel 00:00 – Intro 01:15 – Die Entdeckung von Thiomargarita magnifica 03:45 – Warum Bakterien so klein sind 05:05 – Wie Thiomargarita magnifica die Grenzen bakterieller Zellgröße überwinden konnte 07:52 – Die Besonderheiten des Erbguts von Thiomargarita magnifica 08:58 – Fazit & Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… Thiomargarita magnifica ist mit bis zu 2 cm Länge das größte, bislang bekannte Bakterium. Entdeckt wurde die Art in den Mangrovenwäldern von Guadeloupe. Die Größe von Bakterienzellen ist eigentlich durch die Diffusionsgeschwindigkeit begrenzt. Durch große Nährstoffbeutel und eine beginnende Unterteilung kann Thiomargarita magnifica diese Begrenzung umgehen. Thiomargarita magnifica weist viele Eigenschaften weiter entwickelter Zellen auf. Damit stellt das Bakterium eventuell einen Zwischenschritt der Evolution hin zu komplexeren Lebensformen dar. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Entdeckung und Erstbeschreibung von Thiomargarita magnifica (inkl. Bildern) Volland, J.-M. et al. (2022). Science, 376 (6594), 1453–1458. https://www.gbif.org/species/194785935 Informationen zu Thiomargarita namibiensis Schulz, H. N., et al. (1999). Science, 284 (5413), 493–495. https://www.mpg.de/4670997/riesenbakterien-im-meer Übersichtsbeiträge zu Thiomargarita magnifica https://bigthink.com/life/impossible-big-bacteria/ Levin, P. A. (2022). Science, 376(6594), 1385–1386.   Hat dir diese Folge gefallen? Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen. Merch gibt es in meinem Spreadshop! Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.

Podcast-Webseite: Episode "Thiomargarita magnifica"