#AskDifferent 51 - In this episode of AskDifferent, bioinformatician and Einstein Foundation Early Career Awardee Maximilian Sprang takes us into the hidden world of errors in genomic data. Why do sequencing studies sometimes produce impressive-looking results that later fail to replicate? What happens when tiny technical glitches masquerade as biological discoveries - and what does that mean for patients and precision medicine? Sprang explains how his team detects and even deliberately introduces errors to understand them better, improve software tools, and make genomic research more reliable without throwing "messy" data away. *Please note: the informational insert is AI-generated*
Erschienen: 23.04.2026
Dauer: 00:26:07
Weitere Informationen zur Episode ": Can "Bad" Genomic Data Make Science Better?"
#AskDifferent 50 - Stadtleben bedeutet Vielfalt, Möglichkeiten – und manchmal Stress. Unser städtisches Gehirn passt sich der urbanen Dichte an und reagiert sensibler auf soziale Reize und auf Stress. Gut dosiert kann Stress antreiben und motivieren. Wird er jedoch chronisch und überlastet uns, kann er psychisch krank machen. Doch was genau stresst uns in der Stadt? Und wie lassen sich Städte so gestalten, dass sie unsere mentale Gesundheit stärken statt belasten? In dieser Folge spricht #AskDifferent mit Mazda Adli, Stressforscher an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Gründer des Einstein-Zirkels Urban Mental Health Strategy, über Dichte- und Isolationsstress, grüne Stresspuffer, mentale Stresskarten der Stadt und die zentrale Rolle öffentlicher Räume. Eine Folge für alle, die Stadt leben – und besser verstehen wollen, was sie mit uns macht.
Erschienen: 26.03.2026
Dauer: 00:26:35
#AskDifferent 49 - Im Gespräch mit der britischen Germanistin, Übersetzerin und Einstein BUA/Oxford Visiting Fellow Karen Leeder geht AskDifferent der Frage nach, warum Deutsch und Englisch unterschiedliche „Wesen“ haben – und wie Sprache Identität formt. Leeder erzählt, wie sie in der DDR-Lyrik eine kreative Intensität entdeckte, die aus Druck, Zensur und einer vibrierenden Untergrundszene entstand. Sie spricht über die Kunst des Übersetzens, das Ringen darum, den „Kern“ eines Gedichts in einer neuen Sprache neu zu bauen, sowie über ihr Forschungsprojekt zur Nachträglichkeit in der Lyrik: dem Schreiben im Schatten großer Ereignisse und Traditionen. Ein Gespräch über Freiheit, Rhythmus, Erbe – und die Magie von Poesie.
Erschienen: 26.02.2026
Dauer: 00:20:42
Weitere Informationen zur Episode ": Was ist faszinierend an (ost-)deutscher Lyrik?"
#AskDifferent 48 - Exposure to stress affects us in remarkably different ways — and neuroscientist Dr Sarah Ayash, Einstein Independent Researcher at Charité – Universitätsmedizin, is on a mission to find out why. Her research with mice reveals how individuals can respond very differently to the same social stressor: some become vulnerable, others remain resilient, and a surprising third group fails to learn to recognise threat at all. By uncovering the brain mechanisms behind these responses, Ayash shows that resilience is not a fixed trait but an active, learnable process. She also emphasises that mild, manageable stress is essential for strengthening our “psychological immune system” — and that avoiding stress altogether is counterproductive.
Erschienen: 29.01.2026
Dauer: 00:25:13
Weitere Informationen zur Episode ": What Can Mice Teach Us About Stress Resilience?"
#AskDifferent 47 - In this episode of #AskDifferent, political scientist and Einstein Visiting Fellow Tomila Lankina explores why open resistance to Russia’s war against Ukraine remains so limited. Drawing on her forthcoming book To Live for Freedom: A History of Dissent in Russia, she traces centuries of dissent—from religious nonconformists to today’s small anti-war networks—and shows how deep social divisions and a tradition of “running away”, both literally and metaphorically, have weakened collective protest. Lankina shares her archival discoveries, contrasts Russian apathy with Ukrainian civic mobilization, and explains why Berlin is a crucial base for her research. Her message to Russians: dissent needs numbers—so keep fighting.
Erschienen: 16.12.2025
Dauer: 00:24:54
Weitere Informationen zur Episode ": Who Speaks Out Against the War in Russia?"
#AskDifferent 46 - Wohnungslosigkeit ist weit mehr als ein soziales Problem – sie ist ein massiver Risikofaktor für die psychische und körperliche Gesundheit. Menschen ohne Wohnung sterben früher, sind häufiger krank und stoßen in unserem Versorgungssystem auf Hürden, die kaum zu überwinden sind. Warum das so ist, welche Rolle Stigmatisierung spielt und wie Versorgungssysteme umgebaut werden müssten, erklärt Dr. Stefanie Schreiter, Psychiaterin und Oberärztin an der Charité. Im Einstein-Zirkel Improving (Mental) Health Care in Homelessness entwickelt sie neue, flexible Modelle der Behandlung. Im Podcast spricht sie mit Moderatorin Marie Röder über strukturelle Hürden, Housing-First-Ansätze und darüber, warum sicherer Wohnraum eine zentrale Voraussetzung für psychische Gesundheit ist.
Erschienen: 18.11.2025
Dauer: 00:25:20
#AskDifferent 45 - In Debatten über Klimawandel, Migration oder Krieg prallen nicht nur Meinungen, sondern auch starke Gefühle aufeinander. Ist unsere Gesellschaft deshalb gespalten – oder wirkt es nur so? Der Soziologe Christian von Scheve forscht in der Einstein Research Unit „Coping with Affective Polarization“ zu Emotionen im (politischen) Miteinander. In unserem Podcast erklärt er, was affektive Polarisierung bedeutet, wie sie sich von bloßer Meinungsverschiedenheit unterscheidet und warum Gefühle in Demokratien sowohl verbinden als auch trennen können. Persönliche Begegnungen, so zeigt seine Forschung, könnten ein Schlüssel zur Verständigung sein.
Erschienen: 30.10.2025
Dauer: 00:26:47
Weitere Informationen zur Episode ": Affektive Polarisierung – spaltet uns das Fühlen?"
#AskDifferent 44 - Die Historikerin Beate Dignas, Associate Professor an der University of Oxford und Einstein Visiting Fellow an der Humboldt-Universität zu Berlin, blickt mit uns in die antike Welt, in der Religion keine Privatsache war, sondern politisches Fundament. In griechischen Stadtstaaten definierte sich Bürgerschaft über Rituale, Opfer und Feste – Religion stiftete Gemeinschaft. Doch die Vielfalt brachte auch Spannungen mit sich: Vor allem das frühe Christentum forderte das polytheistische Miteinander heraus. In ihrem Forschungsprojekt untersucht Beate Dignas, wie Religion und Religionserfahrung von 800 vor Christus bis 400 nach Christus den sozialen Zusammenhalt in Städten des antiken Mittelmeerraumes prägte – und was sich daraus für heutige Fragen von Religion, Gesellschaft und politischer Verantwortung lernen lässt.
Erschienen: 25.09.2025
Dauer: 00:21:32
Halogene wie Chlor und Fluor sind hochreaktiv, teils giftig – und zugleich alltäglicher Bestandteil unseres Lebens, wenn sie in Verbindungen und Materialien eingebaut sind: Sie kommen in Zahnpasta, der Teflonpfanne oder im Schwimmbad zum Einsatz. Zugleich ist Chlor eine der wichtigsten Basischemikalien der chemischen Industrie, die pro Jahr mit rund 100 Millionen Tonnen produziert wird und dabei jede Menge Strom verbraucht. Einstein-Professor Sebastian Hasenstab-Riedel, Professor für Anorganische Chemie an der Freien Universität Berlin, erklärt im Podcast, welche Chancen und auch Umweltprobleme insbesondere fluorierte Verbindungen mit sich bringen und wie sein Team an sicheren Alternativen und neuen Speichertechnologien arbeitet. Chemie als Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit? Ja – mit viel Forschung!
Erschienen: 23.06.2025
Dauer: 00:20:28
Weitere Informationen zur Episode ": Wie können Halogene zu einer nachhaltigeren Chemie beitragen?"
AskDifferent #42 – Emotionen sind zentral für unser Handeln, unsere Gesundheit – und unsere Gesellschaft. Im Podcast spricht Einstein-Professor Malek Bajbouj, Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte, über ihre Rolle in Psychiatrie und Prävention: Wie lassen sich psychische Erkrankungen früh erkennen? Wie können niedrigschwellige, digitale Angebote helfen, schneller Zugang zu passender Hilfe zu finden? Und was können wir dabei von anderen Ländern lernen – etwa von Projekten zur Versorgung Geflüchteter oder vom Wiederaufbau des ukrainischen Gesundheitssystems? Ein Plädoyer für mehr Prävention, kluge Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit in der psychischen Gesundheitsversorgung.
Erschienen: 28.05.2025
Dauer: 00:24:57
Weitere Informationen zur Episode ": Digital und präventiv? Neue Lösungen für psychische Gesundheit"