Podcast "Podcast des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)"
Die subjektiv wahrgenommene Lebenszufriedenheit beeinflusst fremdenfeindliche Einstellungen. Dabei zeigt sich, dass vor allem Sorgen um die eigene ökonomische Lage mit Ablehnung von Zuwanderung in Verbindung stehen. Dies lässt sich teilweise mit Konflikten benachteiligter Gruppen auf dem Arbeits- und dem Wohnungsmarkt erklären. Fremdenfeindlichkeit oder Skepsis gegenüber Einwanderung sind allerdings häufig nicht auf reale Konflikte zurückzuführen, sondern gründen in der subjektiven Wahrnehmung der eigenen Lebenslage und der Suche nach Schuldigen und Sündenböcken, die durch mediale Berichterstattung über Migration befördert wird. Hier spielt vor allem Bildung eine Rolle, betonen die beiden Wissenschaftler im Podcast: „Wir haben festgestellt, dass gerade der negative Einfluss der medialen Berichterstattung mit steigendem Bildungsgrad in dieser Frage abnimmt“, sagt Dr. Nico Stawarz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Dass fremdenfeindliche Einstellungen sich auch wieder ins Positive verändern können, betont Dr. Fabian Kratz (Ludwig-Maximilians-Universität München): „Mit wieder steigender Lebenszufriedenheit sinken auch die negativen Einstellungen zur Zuwanderung wieder ab“, betont er.
Erschienen: 09.04.2024
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Sorgen vor Einwanderung sinken, wenn Lebenszufriedenheit steigt"
Die subjektiv wahrgenommene Lebenszufriedenheit beeinflusst fremdenfeindliche Einstellungen. Dabei zeigt sich, dass vor allem Sorgen um die eigene ökonomische Lage mit Ablehnung von Zuwanderung in Verbindung stehen. Dies lässt sich teilweise mit Konflikten benachteiligter Gruppen auf dem Arbeits- und dem Wohnungsmarkt erklären. Fremdenfeindlichkeit oder Skepsis gegenüber Einwanderung sind allerdings häufig nicht auf reale Konflikte zurückzuführen, sondern gründen in der subjektiven Wahrnehmung der eigenen Lebenslage und der Suche nach Schuldigen und Sündenböcken, die durch mediale Berichterstattung über Migration befördert wird. Hier spielt vor allem Bildung eine Rolle, betonen die beiden Wissenschaftler im Podcast: „Wir haben festgestellt, dass gerade der negative Einfluss der medialen Berichterstattung mit steigendem Bildungsgrad in dieser Frage abnimmt“, sagt Dr. Nico Stawarz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Dass fremdenfeindliche Einstellungen sich auch wieder ins Positive verändern können, betont Dr. Fabian Kratz (Ludwig-Maximilians-Universität München): „Mit wieder steigender Lebenszufriedenheit sinken auch die negativen Einstellungen zur Zuwanderung wieder ab“, betont er.
Erschienen: 09.04.2024
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Sorgen vor Einwanderung sinken, wenn Lebenszufriedenheit steigt"
Die subjektiv wahrgenommene Lebenszufriedenheit beeinflusst fremdenfeindliche Einstellungen. Dabei zeigt sich, dass vor allem Sorgen um die eigene ökonomische Lage mit Ablehnung von Zuwanderung in Verbindung stehen. Dies lässt sich teilweise mit Konflikten benachteiligter Gruppen auf dem Arbeits- und dem Wohnungsmarkt erklären. Fremdenfeindlichkeit oder Skepsis gegenüber Einwanderung sind allerdings häufig nicht auf reale Konflikte zurückzuführen, sondern gründen in der subjektiven Wahrnehmung der eigenen Lebenslage und der Suche nach Schuldigen und Sündenböcken, die durch mediale Berichterstattung über Migration befördert wird. Hier spielt vor allem Bildung eine Rolle, betonen die beiden Wissenschaftler im Podcast: „Wir haben festgestellt, dass gerade der negative Einfluss der medialen Berichterstattung mit steigendem Bildungsgrad in dieser Frage abnimmt“, sagt Dr. Nico Stawarz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Dass fremdenfeindliche Einstellungen sich auch wieder ins Positive verändern können, betont Dr. Fabian Kratz (Ludwig-Maximilians-Universität München): „Mit wieder steigender Lebenszufriedenheit sinken auch die negativen Einstellungen zur Zuwanderung wieder ab“, betont er.
Erschienen: 09.04.2024
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Sorgen vor Einwanderung sinken, wenn Lebenszufriedenheit steigt"
Jeder dritte Vater nimmt mittlerweile Elternzeit in Anspruch – aber 80 Prozent davon nur für zwei Monate. Die „Vätermonate“ werden zudem meist parallel zur mütterlichen Elternzeit genommen. Woran liegt das? Spielen hier noch immer tradierte Leitbilder eine Rolle, sind es ökonomische Gründe oder stehen betriebliche Hürden im Weg? Antworten darauf gibt die Soziologin und Familienforscherin Dr. Sabine Diabaté. Sie spricht über die Ziele des Elterngeldes und der Partnermonate und zeigt auf, dass vor allem die Väter durch diese familienpolitischen Maßnahmen dazu ermutigt werden sollten, sich stärker an der Familienarbeit zu beteiligen. Dies hat aber nur teilweise geklappt, obwohl sich die jetzige Vätergeneration aktiver an der Kinderbetreuung beteiligen will. Die Zurückhaltung der Väter hat Konsequenzen, wie die BiB-Forscherin betont: „Neben weitreichenden Folgen für die Partnerschaft kommt es zu langfristigen finanziellen Nachteilen für die Mütter“.
Erschienen: 16.02.2024
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Elterngeld und Partnermonate"
Jeder dritte Vater nimmt mittlerweile Elternzeit in Anspruch – aber 80 Prozent davon nur für zwei Monate. Die „Vätermonate“ werden zudem meist parallel zur mütterlichen Elternzeit genommen. Woran liegt das? Spielen hier noch immer tradierte Leitbilder eine Rolle, sind es ökonomische Gründe oder stehen betriebliche Hürden im Weg? Antworten darauf gibt die Soziologin und Familienforscherin Dr. Sabine Diabaté. Sie spricht über die Ziele des Elterngeldes und der Partnermonate und zeigt auf, dass vor allem die Väter durch diese familienpolitischen Maßnahmen dazu ermutigt werden sollten, sich stärker an der Familienarbeit zu beteiligen. Dies hat aber nur teilweise geklappt, obwohl sich die jetzige Vätergeneration aktiver an der Kinderbetreuung beteiligen will. Die Zurückhaltung der Väter hat Konsequenzen, wie die BiB-Forscherin betont: „Neben weitreichenden Folgen für die Partnerschaft kommt es zu langfristigen finanziellen Nachteilen für die Mütter“.
Erschienen: 16.02.2024
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Elterngeld und Partnermonate"
Jeder dritte Vater nimmt mittlerweile Elternzeit in Anspruch – aber 80 Prozent davon nur für zwei Monate. Die „Vätermonate“ werden zudem meist parallel zur mütterlichen Elternzeit genommen. Woran liegt das? Spielen hier noch immer tradierte Leitbilder eine Rolle, sind es ökonomische Gründe oder stehen betriebliche Hürden im Weg? Antworten darauf gibt die Soziologin und Familienforscherin Dr. Sabine Diabaté. Sie spricht über die Ziele des Elterngeldes und der Partnermonate und zeigt auf, dass vor allem die Väter durch diese familienpolitischen Maßnahmen dazu ermutigt werden sollten, sich stärker an der Familienarbeit zu beteiligen. Dies hat aber nur teilweise geklappt, obwohl sich die jetzige Vätergeneration aktiver an der Kinderbetreuung beteiligen will. Die Zurückhaltung der Väter hat Konsequenzen, wie die BiB-Forscherin betont: „Neben weitreichenden Folgen für die Partnerschaft kommt es zu langfristigen finanziellen Nachteilen für die Mütter“.
Erschienen: 16.02.2024
Dauer: keine Angabe
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Das BiB misst in seinem jährlich erscheinenden BiB.Monitor Wohlbefinden die allgemeine Zufriedenheit der Bevölkerung in Deutschland. Welche (demografischen) Faktoren das Wohlbefinden beeinflussen können und wie wichtig eine als gut empfundene Lebensqualität für Gesellschaft und Demokratie sind, erklären Univ.-Prof. Dr. C. Katharina Spieß und Dr. Nico Stawarz vom BiB im Podcast.
Erschienen: 19.12.2023
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland?"
Das BiB misst in seinem jährlich erscheinenden BiB.Monitor Wohlbefinden die allgemeine Zufriedenheit der Bevölkerung in Deutschland. Welche (demografischen) Faktoren das Wohlbefinden beeinflussen können und wie wichtig eine als gut empfundene Lebensqualität für Gesellschaft und Demokratie sind, erklären Univ.-Prof. Dr. C. Katharina Spieß und Dr. Nico Stawarz vom BiB im Podcast.
Erschienen: 19.12.2023
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland?"
Das BiB misst in seinem jährlich erscheinenden BiB.Monitor Wohlbefinden die allgemeine Zufriedenheit der Bevölkerung in Deutschland. Welche (demografischen) Faktoren das Wohlbefinden beeinflussen können und wie wichtig eine als gut empfundene Lebensqualität für Gesellschaft und Demokratie sind, erklären Univ.-Prof. Dr. C. Katharina Spieß und Dr. Nico Stawarz vom BiB im Podcast.
Erschienen: 19.12.2023
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland?"
In den kommenden Jahren wird die Generation der Babyboomer eine Lücke auf dem Arbeitsmarkt reißen. Wie kann dem Fachkräftemangel aus demografischer Perspektive begegnet werden? Unter anderem durch die Ausweitung des Erwerbsvolumens von jungen Müttern, sagt Univ.-Prof. Dr. C. Katharina Spieß.
Erschienen: 18.10.2023
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Fachkräftemangel und nachhaltige Demografiepolitik"